Susan Perabo The Fall of Lisa Bellow

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Inhaltsangabe zu „The Fall of Lisa Bellow“ von Susan Perabo

Düsteres Familienname mit anstrengenden Figuren

— Cambridge
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    The Fall of Lisa Bellow

    Cambridge

    03. December 2016 um 23:27

    „The Fall of Lisa Bellow“ ist kein Thriller sondern ein düsteres Familiendrama. Meredith ist 13 und gehört eher zu den unscheinbareren Schülerinnen an ihrer High School. Lisa dagegen ist das beliebteste Mädchen. Obwohl sie eigentlich eine ziemliche Zicke ist und den ganzen Tag Gemeinheiten austeilt. Eines Tages befinden sich die beiden in einem Sandwichshop als er gerade überfallen wird. Außer Geld nimmt der vermummte Dieb aber auch noch Lisa mit. Meredith bleibt unverletzt zurück. Aber anstatt sich glücklich zu schätzen, treiben sie Schuldgefühle um. Warum wurde sie zurückgelassen und hätte sie mehr tun können?   Meredith ist nur eine der beiden Personen, aus denen die Geschichte erzählt wird. Sie andere Person ist ihre Mutter Clare. Sie ist ebenfalls hin und her gerissen zwischen dem Gefühl der Erleichterung, dass ihre Tochter nicht entführt wurde und dem Schuldgefühl, darüber erleichtert zu sein. Denn immerhin ist ein Mädchen verschwunden und eine Mutter ist leidet.   Ich war mir über weite Strecken nicht sicher, was mir dieses Buch erzählen will. Zum einen sind die Personen sehr plastisch. Meredith ist ein mürrischer Teenager, der schon vorher ein bisschen von der glamourösen Lisa fasziniert war. Clare hadert mich sich. Sie ist eine Löwenmutter aber offenbar fällt es ihr schwer, loszulassen. Das führt aber eher zu Problemen. Zudem hatte die Familie kurz zuvor schon ein anderes Unglück zu ertragen. Sohn Evan verlor durch einen Sportunfall ein Auge. Sie will natürlicherweise das ihre Kinder sicher sind und sie kommt nicht damit klar, dasbs das einfach nicht möglich ist.   Irgendwie hat sich mir leider dieses Buch nicht so ganz erschlossen. Die traumatischen Erlebnisse von Clares Kindern sind sehr greifbar. Aber ihre weinerliche Art hat mir so gar nicht zugesagt. Sie war mir sehr unsympathisch. Es ist auch ein sehr amerikanisches Buch, die Beziehung und die Herangehensweise von amerikanischen und deutschen Eltern bezügl. Erziehung ist doch sehr unterschiedlich. Meredith ist sehr verschlossen und sie malt sich in ihrer Phantasie aus, wie es Lisa mit ihrem Entführer ergehen könnte bzw. wie es wäre, wenn sie zusammen entführt worden wären. Irgendwie hat  das alles für mich nicht funktioniert. Ich weiß nicht so recht, was mir da eigentlich erzählt wurde. Ja, es mag auch traumatisch sein, ein Unglück unverletzt zu überstehen. Man mag mit 2 Teenagern, die etwas Schreckliches erleiden mussten, als Mutter Probleme haben. Aber irgendwie hat sich mir der Sinn von allem nicht so ganz erschlossen. Und dann das Ende. Ich habe grundsätzlich kein Problem mit offenen Enden, aber hier hatte ich das Gefühl, das es der Story geholfen hätte, wenn man eine Auflösung gehabt hätte.   Der Schreibstil der Autorin ist sehr eigen. Im Grunde ist er recht gut und flüssig, aber eins hat mich extrem gestört. Sie gibt nicht einen Grund für etwas an sondern mindestens 5-6. Hier ein Beispiel:   "You've been protecting her your whole life. You'll know". But he was wrong. Protecting her? Psychiatrists are stupid. Psychiatrist, in fact, we're complete morons. She could not protect her daughter. She could not protect her from the stomach flu. She could not protect her from cancer or AIDS or the common cold. She could not protect her from mean girls. She could not protect her from her friends. She could not protect her from her own thoughts. She could not protect her from men who took girls from the line at the Deli Barn and killed them". "She could not protect her son. She could not protect him from bullies. She could not protect him from pill bottles. She could not protect him from girls who would break his heart. She could not protect him from drunk drivers. She could not protect him from crazy people with guns. She could not protect him from baseballs".   Spätestens nach dem dritten Beispiel hatte ich es begriffen. Es wird nicht besser, wenn man noch mehrfach eins drauflegt. Leider tut sie das bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Solche Stellen habe ich dann einfach überflogen. Aber es hat mich genervt. Vielleicht war dieses Buch ein wenig zu amerikanisch für mich. Mich jedenfalls hat es weder berührt noch begeistert.

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  • Susan Perabo - The Fall of Lisa Bellow

    The Fall of Lisa Bellow

    miss_mesmerized

    12. November 2016 um 06:24

    Meredith Oliver is a 13-year-old rather non-descript girl. The only moment, when she was put on the spotlight was when her older brother Evan, a baseball prodigy, was severely injured and his nascent career came to an end. One afternoon after school, she passes by a deli when suddenly a gunned man enters and robs the market. Meredith finds herself on the floor together with Lisa Bellow, the most popular girl of her school. Lisa is full of fear and trembling all the time. Then the robber orders Lisa to accompany him. When Meredith wakes up again in hospital, she cannot recall the last minutes and give the police important information to find Lisa. The next weeks become hard, on the one hand, her parents put Meredith into a kind of golden cage, on the other hand, Meredith is adopted by the popular girls due to her fascinating experience and since one place in the group was free now. But Lisa remains missing. And does Meredith really not recall anything of that afternoon?The novel was advertised as hair-rising and thrilling. This I could not really find in it. Of course, there is some suspense, you want to find out what happened in the deli and how much Meredith remembers. She fantasises about what might happen to Lisa in the robber’s house, at times, I wondered if this really was all fantasy or if she might actually know more than she did. But the crime case was not really in the focus of the novel. Actually, I was wondering while reading, what the novel is essentially about. We have Meredith’s case, her way of coping with the experience, the behaviour of not only her parents but also her classmates after the event. However, a lot of time was spent on narrating her brother’s story, his way of coping with his injury and finding his way back into life. It is not as if I did not like that part, but since the title suggests that Lisa Bellow should somehow be the centre of the narration, I was highly astonished to read that much about the boy. Susan Perabo did a great job in the way he has her characters develop after the robbery. The parents as well as the girl and Lisa’s mother have different ways of handling it, all different, but all authentic, plausible and differentiated. This is definitely the strongest aspect of the novel. Especially Meredith’s thoughts and fantasies were an interesting insight in her mind and particularly the strange way guilt might work on you. To me, the book is not a thrilling crime story, but a close examination how a family has to come to terms with tragic events.  

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