Susan Pinker Das Geschlechter-Paradox

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Inhaltsangabe zu „Das Geschlechter-Paradox“ von Susan Pinker

Der kleine Unterschied und seine großen Folgen - Sind Männer in Wahrheit das schwächere Geschlecht? Sind Frauen einfach nicht zum Siegen geboren? Wollen Männer und Frauen die gleichen Dinge vom Leben? Warum sind es die »schwierigen Jungs«, die später beeindruckende Karrieren machen, während die viel versprechenden Mädchen immer noch selten auf die Chefsessel gelangen? Susan Pinker zeigt, dass sich Mädchen und Jungs von klein auf unterschiedlich entwickeln und was das für ihre Lebensentscheidungen bedeutet. Dabei stellt sie einige lieb gewonnene Annahmen in Frage und macht klar, dass Männer und Frauen nicht das Gleiche wollen – weder am Arbeitsplatz noch im Leben. Seit vier Jahrzehnten versucht man nun schon, Frauen im Berufsleben die gleichen Chancen zu bieten wie Männern. Und tatsächlich sind Schulen und Universitäten voll von begabten und ambitionierten Mädchen. Jungs dagegen sind überdurchschnittlich stark vertreten unter den sogenannten »Problemkindern«, die sich im Klassenzimmer und Uni-Seminar schwertun und unter Konzentrations- und Lernschwächen leiden. Trotzdem: In den Chefetagen von Wirtschaftskonzernen, in Politik und Wissenschaft sitzen immer noch deutlich mehr Männer als Frauen. Wie kommt es, dass die »schwierigen Jungs« im Berufsleben plötzlich durchstarten und die so begabten und engagierten Mädchen doch nicht in großem Stil die Karriereleitern erklimmen? Susan Pinker wertet neueste Erkenntnisse aus Neurowissenschaften, Ökonomie, vor allem aber aus ihrer eigenen langjährigen psychologischen Praxis aus und zeigt, dass Jungs und Mädchen im Hinblick auf Biologie und Entwicklung von Anfang an verschieden sind und dass Unterschiede zwischen Mann und Frau nach wie vor eine fundamentale Rolle spielen. • Wie unser Geschlecht unseren beruflichen Erfolg beeinflusst • Die Autorin berichtet von Fällen aus ihrer psychologischen Praxis, die sie dreißig Jahre begleitet hat

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  • Rezension zu "Das Geschlechter-Paradox" von Susan Pinker

    Das Geschlechter-Paradox
    Vane

    Vane

    11. February 2010 um 11:37

    Bücher, die im Untertitel damit werben, etwas Wahres zu bieten, lese ich immer mit etwas angespannter kritischer Aufmerksamkeit. An welcher Stelle kann ich die Autorin dabei ertappen, dass sie mir keine geprüfte Wahrheit, sondern ein Klischee bietet, das mich nur gähnen lässt? Aber susan pinker ist vorsichtig. Auf beinahe 100 Seiten erstrecken sich ihre Anmerkungen, Literatur- und Quellennachweise. Ich erfahre von Untersuchungen und Statistiken, die ihre Argumentationen belegen. Natürlich schlage ich nicht jede Anmerkung im Lesefluss nach. Trotzdem, meine Voreingenommenheit sinkt und ich ahne, dass hier vielleicht der Verlag seine Finger im Spiel hatte, um mit einem reißerischen Titel das Buch im Verkauf anzustubsen. Susan Pinker hat im Vorfeld eine Menge Menschen besucht, um sich ihre Geschichten erzählen zu lassen. Sie trifft "extreme" Menschen. Männer, die während ihrer gesamten Kinder- und Jugendzeit auffällig und unangepasst waren und doch gerade mit diesen Persönlichkeitseigenschaften später beruflichen Erfolg hatten. Frauen mit hervorragenden beruflichen Abschlüssen und in hohen Positionen, die sich aber irgendwann beruflich neu orientieren, weil sie qualitative Zeit für ihre Familie gewinnen wollen und andere Lebensziele als einen möglichst hohen Verdienst anstreben. Doch alles wieder nur Klischees? Susan Pinkers Buch birgt viele neurowissenschaftliche Argumente. Sie geht zögerliche damit um, wie das soziale Umfeld die Geschlechterwahrnehmung prägt. Der alte Streit: Was ist genetisch angelegt, was ist geprägt? Die Autorin nimmt vor allem diesen Unterschied wahr: Auch wenn beiden Geschlechtern die gleichen beruflichen Möglichkeiten geboten werden, wollen Männer und Frauen nicht automatisch das Gleiche. Warum? Die Antworten, die sie gibt, zielen in die biologische Richtung. Immer wieder aber betont Susan Pinker, und das macht sie mir sympathisch, wie groß die Abweichungen innerhalb einer durchschnittlichen geschlechtlichen Norm sein können. Entscheidungen, die prototypisch fallen, sind weder für den Mann noch für die Frau die einzig richtige Entscheidung in ihrem Geschlechterverhalten. Susan Pinker: "Die Zahlen und Fakten offenbaren vielmehr, dass es bei menschlichen Entscheidungen eine Handvoll unterschiedlicher Katalysatoren gibt, von denen viele neurologische oder hormonelle Ursachen haben, während andere bestimmte Arbeitsbedingungen widerspiegeln, die auf den männlichen Standard zugeschnitten sind. Die Mischung dieser Katalysatoren erzeugt den wahren Unterschied zwischen Männern und Frauen."

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