Die Grastänzer

von Susan Power 
3,7 Sterne bei23 Bewertungen
Die Grastänzer
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Maggis avatar

Habe das Buch heute beendet und vergebe 4 Sterne. Eine Rezension folgt bald!

Alle 23 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Grastänzer"

Susan Power, die dem Stamm der Sioux-Indianer angehört, hat an der Harvard Universität Jura studiert und bereits zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. Hier legt sie ihren ersten Roman vor, der in den USA großes Aufsehen erregte. Sie erzählt magisch-poetische Geschichten ihres Volkes, die in der Vergangenheit und in der Gegenwart spielen, geheimnisvolle Geschichten von ewiger Liebe im Diesseits und Jenseits, von Leidenschaft, Haß, von Treue und der Gnade des Verzeihens.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442426676
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Goldmann

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,7 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne6
  • 4 Sterne7
  • 3 Sterne8
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    Giuses avatar
    Giusevor 4 Jahren
    Indianer Leben

    Aus verschiedenen Perspektiven erzählt Susan Power aus 150 Jahren ihrer Familiengeschichte. Die einzelnen Geschichten bilden ein lose zusammengefügtes Gesamtbild.

    Fasziniert haben mich die Dichte an Informationen über Philosophie, Mythen, Rituale, Lebensweisheit, soziale Lebensumstände, Chancen und Gefahren dieser Art von Leben. 

    Beeindruckt wurde ich durch den dem Buch innewohnenden Versuch, einem unerbittlichen Schicksal mit Gelassenheit zu begegnen, diese in Weisheit zu wandeln und sie in Erkenntnis und spirituelle Verbundenheit zu tradieren. Es handelt von zerstörten Hoffnungen, welche der Zeit ausgesetzt, wie ein Grashalm auf der Weide oder ein Tropfen Wasser in der prallen Sonne. Ein Buch der Trauer und der innerlichen Arbeit an dieser Trauer, aufgehoben in kleinen Geschichten des Alltags im Indianer Reservat, davor und danach.

    Es war mein erstes Buch 'indianischer Literatur', Castaneda nicht mitgezählt und ein Türöffner für Weiteres. Es ist ein literarisches Werk, verklausuliert, keine Eso-Bibel, eher eine Brücke zu anderen Gestaden.


     

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Grastänzer" von Susan Power

    In "Die Grastänzer" werden viele Geschichten erzählt, die sich miteinander verbinden und so zu einem bunten Teppich voller Emotionen werden. Die einzelnen Kapitel sind dabei nicht chronologisch angeordnet, die immer angegebene Jahreszahl erleichtert aber die Zuordnung (und ich musste nur am Anfang zur Orientierung mal zurück blättern).

    Die Erzählperspektive wechselt auch innerhalb eines Kapitels oft - dies empfand ich aber nicht als störend, sondern mehr als Ergänzung und Erweiterung der Eindrücke. Die vielen verschiedenen Figuren lernt man nach und nach besser kennen, ebenso werden mit der Zeit die Verbindungen zwischen den einzelnen Geschichten deutlich. Was mich anfangs etwas verwirrt hat, lernte ich schnell zu schätzen.

    Trotz der vielen Personen standen mir fast alle nah. Die Autorin schaffte es immer wieder, mit nur wenigen Sätzen bei mir eine Verbindung herzustellen und Bilder heraufzubeschwören. Die Figuren durchleben die verschiedensten Emotionen, es gibt so einige tragische Ereignisse aber auch sehr schöne Momente. Es geht um unsterbliche Liebe, Treue, Eifersucht, Hass - aber auch um Geister, Träume und Powwows.

    Mir haben auch die ruhige Erzählweise und das Spirituelle an dem Buch gefallen. Ganz zu schweigen von den vielen kleinen Infos über die Kultur, mit denen der Roman förmlich gespickt ist - und die meine Neugier geweckt haben. Diese liebevoll erzählte, magische und besondere Geschichte hat viel zu lange auf meinem SuB geschlummert und wirkt sicher noch eine Weile nach...

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    simonegs avatar
    simonegvor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Grastänzer" von Susan Power

    Ein geheimnisvoller Zauber umgibt die Liebe des Siouxpaares Red Dress und Ghost Horse. Seit ihrem Tod vor vielen Jahren versuchen ihre Geister verzweifelt, wieder zueinanderzufinden. Keiner ihrer Nachfahren kann sich der magischen Gewalt dieser Liebe entziehen: Unablässig werden sie vom Schicksal ihrer Ahnen verfolgt - und auf rätselhafte Weise immer wieder zusammengeführt...

    Ein Roman über indianische Mythen und Legenden, die ungebrochen die Welt des amerikanischen Alltags überdauert haben und die Geschicke der Menschen bis heute lenken.

    Der Roman spielt in der Neuzeit, aber die Träume und Rituale sind wie eh und je. Im Mittelpunkt steht dabei ein Powwow, ein dreitägiges Tanzfest - das Dakota-Days-Contest-Powwow. Ich bin immer noch begeistert darüber, daß es das auch heute noch gibt und habe seither den Traum, selbst einmal teilnehmen zu dürfen.

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    Maggis avatar
    Maggivor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Habe das Buch heute beendet und vergebe 4 Sterne. Eine Rezension folgt bald!
    rouges avatar
    rouge
    seelenpuzzles avatar
    seelenpuzzle
    G
    Gine
    LyndaAislinns avatar
    LyndaAislinnvor 3 Jahren
    Jules-in-heavens avatar
    Jules-in-heavenvor 4 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks