Susan Price Feasting the Wolf

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Inhaltsangabe zu „Feasting the Wolf“ von Susan Price

When Ketil and Ottar sail away with a Viking band to join the Great Army, they dream of famous victories. But the boys are ill-prepared to survive a bloody and brutal battle with the Saxons. Courage and friendship alone must win the day in this adventure.
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  • Rezension zu "Feasting the Wolf" von Susan Price

    Feasting the Wolf
    Rainbow

    Rainbow

    25. February 2011 um 01:29

    Eigentlich sind Ketil und Ottar beste Freunde und Blutsbrüder. Doch während Ketil einmal die Farm seines Vaters auf Orkney Island übernehmen wird, träumt Ottar als drittgeborener Sohn von Ruhm, Reichtum und großen Taten auf den Britischen Inseln mit der großen Armee unter Führung König Halfdans. Bald bietet sich die Möglichkeit, auf einem Norwegerschiff die Insel zu verlassen. Ottar ist begeistert, Ketil folgt schweren Herzens – schließlich sind sie Brüder. Oder nicht? Susan Prices Jugendbuch ist in der Wikingerzeit angesiedelt, räumt allerdings mit ein paar Klischees auf, nur um wieder andere zu bedienen. Die Handlung ist für den erfahrenen Leser größtenteils vorhersehbar und hätte mehr überraschende Wendungen gut gebrauchen ist. Trotzdem ist das Buch interessant. Das liegt zum einen an der Epoche, von der erzählt wird, aber zum anderen auch daran, wie es erzählt wird. Wenn sonst Wikinger entweder strahlende Helden oder gefährliche Raufbolde sind, werden hier Motive und zwischenmenschliche Beziehungen genauer beleuchtet. Statt strahlenden Schlachten wird die alltägliche Routine und Langeweile im Heerlager dargestellt, die 'Männer' sind nicht nur erfahrene Seemänner, sondern auch halbwüchsige Jungen mit Träumen. Ebenso wird erzählt, wie viel an den Träumen und der Poesie, die wir kennen, dran ist. Stattdessen unterstreicht “Feasting the Wolf” den Aspekt der Freundschaft und des Zusammenhalts. Dabei geht Susan Price auch auf die Zerbrechlichkeit von Freundschaft an und spiegelt damit das wahre Leben und eine dem Leser bekannte Welt wieder. Trotz der völlig fremden Situation von Ottar und Ketil wird man angeregt, eigene Beziehungen zu analysieren und reflektieren. Neben Ketil und Ottar gibt es wenig überzeugende Personen in dem Buch,was teilweise an der Kürze, teilweise aber auch an der Darstellung liegt. Zwar ist nachzuvollziehen, warum die Charaktere auf ihre Weise handeln, aber lebendig erscheinen sie selten. Gerade am Anfang zieht sich die Geschichte ein wenig, obwohl größtenteils von Handlungen erzählt wird. Später gewinnt die Geschichte jedoch glücklicherweise an Schwung. Auch die Sprache ist nicht allzu beeindruckend, jedoch gut verständlich und auch auf Englisch flüssig zu lesen. Daher empfielt sich das Buch durchaus auch für Teenager, die fremdspracheninteressiert sind, im Original. Gesamt gesehen ist “Feasting the Wolf” nicht so schlecht, wie es in dieser Rezension klingen mag, allerdings auch nicht so gut, wie es hätte sein können. Schade.

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