Susan Sloan

 4.2 Sterne bei 210 Bewertungen

Alle Bücher von Susan Sloan

Schuldlos schuldig

Schuldlos schuldig

 (139)
Erschienen am 03.11.2014
Denn alle Sicherheit ist trügerisch

Denn alle Sicherheit ist trügerisch

 (40)
Erschienen am 01.07.2000
Was keiner weiß

Was keiner weiß

 (28)
Erschienen am 01.04.2007
Mein Wille geschehe

Mein Wille geschehe

 (25)
Erschienen am 01.07.2005
An Isolated Incident

An Isolated Incident

 (2)
Erschienen am 15.04.1999
Behind Closed Doors

Behind Closed Doors

 (0)
Erschienen am 01.10.2005
Guilt by Association

Guilt by Association

 (0)
Erschienen am 01.02.1995

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Rezension zu "Denn alle Sicherheit ist trügerisch" von Susan Sloan

Autorin Sloan wieder mal in Top-Form!
Callsovor 2 Monaten

Manchmal kann man Bücher auch ganz einfach in zwei Kategorien unterscheiden. Entweder der Stoff und das Buch packen einen oder eben nicht. In diesem Fall hat mich der Roman gepackt. Spannend, fesselnd und gut geschrieben - volle Punktzahl!

Auch wenn das Buch einige Jahre auf dem Buckel hat, so ist der Roman zeitlos und zeitlos lesenswert.

Die Autorin Susan Sloan hat mich zum  vierten Mal überzeugt. Erneut schafft sie es einen Thriller zu kreieren, der mit einer ordentlichen Story, mit guten Charakteren aufwarten kann. Toller Lesefluss. wieder hat mich das Buch ansatzweise an Altmeister Grisham erinnert.

Die Story: Schuldig oder nicht? Nach einem brutalen Mord an einem Teenager ist ein ganzes US-Dorf verschreckt. Die Polizei ermittelt und stößt dabei immer wieder auf einen Lehrer als Verdächtigen.

Ausschließlich der Buchtitel hat mir weniger zugesagt, ansonsten aber ein höchst empfehlenswerter Roman.

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Rezension zu "Schuldlos schuldig" von Susan Sloan

Intensiv, berührend, spannend
Igelmanu66vor 2 Monaten

»Karen wich Taxis aus, schenkte einem Weihnachtsmann einen Vierteldollar und machte lächelnd den aufgescheuchten Gruppen beschwipster Sekretärinnen Platz. Als die Kreuzung hinter ihr lag, ging sie Richtung Norden, zum Central Park West. Das war am 21. Dezember 1962. Karen war jung, strotzte vor Gesundheit und Lebendigkeit, und sie war so glücklich wie nie zuvor in ihrem Leben.«

 

Einige Stunden später entdeckt eine Passantin zufällig und buchstäblich im letzten Moment in einem Gebüsch im Central Park den blutigen, misshandelten und fast erfrorenen Körper einer jungen Frau. Karen überlebt nur knapp.

Der Mann, dem sie zum Opfer fiel, hatte sie vergewaltigt, fast zu Tode geprügelt und dann in der Eiseskälte liegenlassen. Unter den schweren Verletzungen wird sie ihr Leben lang leiden, vor allem seelisch.

Vor der Tat bestand ihr Lebenstraum darin, den Mann, den sie liebte, zu heiraten und viele Kinder zu bekommen. Nun muss sie erkennen, dass nichts davon mehr realisierbar erscheint, ihr Leben in Trümmern liegt. Erst 30 Jahre später findet sie die Kraft zur Abrechnung…

 

Dieses Buch geht streckenweise ordentlich an die Nieren. Ist die Vergewaltigung schon heftig, so fand ich einiges von dem, was Karen anschließend erlebte, beinahe noch schlimmer. Insbesondere die Reaktion ihrer stets nur auf den guten Ruf bedachten Mutter machte mich wütend!

Fassungslos las ich, wie Eltern, Polizei und Karens Verlobter ihr mit Unverständnis, Zweifeln und Vorwürfen begegnen. Der Täter, ein angehender Jurist aus Harvard, ein Musterstudent aus einer prominenten Familie, würde »so etwas« nicht einfach tun, schon gar nicht ohne Grund. Irgendwie muss Karen ihn provoziert, gereizt haben – und damit Schande über sich und ihre Familie gebracht haben.

Die Schuldfrage wird grausam verdreht, das Verbrechen kurzerhand zum »Unfall« umbenannt und kollektiv verdrängt. Karen kommt damit allerdings (verständlicherweise) nicht klar, Schuldgefühle quälen sie und beeinflussen ihr gesamtes Leben. An manchen Stellen tat das Lesen regelrecht weh! Umso schöner fand ich es, als sie endlich nach 30 Jahren Hilfe findet und dadurch die Kraft erlangt, sich zu wehren und abzurechnen.

 

Ich empfand das Buch als absolut fesselnd und berührend, es machte mich wütend, traurig und nachdenklich. Seit den 60er Jahren hat sich zum Glück schon einiges getan, Opfer von Vergewaltigungen finden besser Hilfe, können leichter auf Verständnis hoffen. Doch noch längst ist nicht alles in Ordnung. Immer noch halten sich in manchen Köpfen irrige Ansichten wie »Frauen sagen nein, wenn sie ja meinen«, immer noch gibt es reichlich (vermutlich sogar) gutgemeinte Tipps an Frauen, wie sie sich schützen können. Welche Gegenden sie meiden sollten, wo und wann sie nicht allein unterwegs sein sollten, wie sie sich kleiden sollten usw.  All das, damit kein »Unfall« geschieht.

Verbrechen wird es immer geben, immer wird es Menschen geben, die sich auf Kosten anderer einfach das nehmen, was sie gerade wollen. Weil sie es können, weil sie oft genug davonkommen. Und weil es immer noch Menschen gibt, die dem Opfer eine Mitschuld zusprechen. Dabei sollte ein »Nein« doch ausreichen…

 

Ein weiteres wichtiges Thema ist das der Gerechtigkeit. Sind in der öffentlichen Meinung und vor dem Gesetz wirklich alle Menschen gleich? Werden Urteile wirklich unabhängig davon gefällt, wie einflussreich jemand ist? Welche Herkunft er hat, wie viel Geld? Aus welchem Land er kommt, welche Religion er hat und welche Hautfarbe? Ich sehe da noch erheblichen Verbesserungsbedarf!

 

Fazit: Intensiv, berührend, spannend. Die Geschichte einer Frau, die Jahrzehnte braucht, um von ihren eigenen unnötigen Schuldgefühlen loszukommen, fesselt und macht nachdenklich.

 

»Warum hat der junge Mann sich so benommen? Was hast du getan?«

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Rezension zu "Mein Wille geschehe" von Susan Sloan

Grisham lässt grüßen - feiner Gerichtsthriller!
Callsovor 4 Monaten

Fast 160 Menschen sind bei einem hinterhältigen Anschlag ums Leben gekommen. Der Tatverdächtige sitzt im Gerichtssaal und eine 12köpfige Jury soll entscheiden. Schuldig oder unschuldig - wartet am Ende gar die Todesstrafe?

Dabei wirkt Corey der einzig verdächtige viel zu zahm und wohlerzogen für das Attentat. Kann seine umtriebige Verteidigerin Dana für den Angeklagten einen Freispruch erwirken?

Auf 570 fesselt und die Autorin und lässt und bis zuletzt rätseln. Und man sitzt als Leser mittendrin im Gerichtssaal, man pendelt zwischen Verteidigung und Anklage und sucht fast vergebens nach der Wahrheit.

Ein starker Roman. Tolle Charaktere, jede Menge Intrigen und zugleich absolute Spannung. Fast scheint es so, als wäre das Werk aus der Feder von John Grisham, der unzählige Romane aus dem Gerichtssaal fabriziert hat.

Ein gutes Lesevergnügen, nur die ersten 80 Seiten waren mir zu komplex, zu anstrengend, zu wild, danach fanden sich indes die Charaktere.

Ein sehr interessantes und lesenswertes Buch...








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