Diese Ansammlung verschiedener Texte der Autorin haben wohl nicht alle ihren letzten Schliff von der Autorin bekommen, bevor sie leider verstarb. Nichts desto trotz haben die Texte jeder für sich etwas eigenes.
Im ersten Teil geht es vor allem um Texte, die sich mit anderen Autoren und ihren (Lebens-)Werken beschäftigten. Hier fand ich vor allem den Text zu Victor Serge sehr interessant, den ich nach der Lektüre des Textes als brotlosen Revolutionär bezeichnen würde.
Im zweiten Teil geht es um politische Texte, aber auch um 2 über die Fotografie. Hier kannte ich bereits Texte durch einen anderen Sammelband (Standpunkt beziehen – Reclam), habe sie aber noch mal gern gelesen.
Im letzten Teil sind vor allem Reden aus ihren letzten Jahren abgedruckt. Diese haben mich am meisten beeindruckt, da es hier sehr viel um das eigentliche Schreiben ging, wie es sich aktuell entwickelt (v.a. im westlichen Raum). Aber auch hier kann die Autorin teils nicht umhin ins Politische abzudriften, wo es mE aber auch geboten ist, dies mit einzubeziehen.
Ich habe mir immer mal wieder Anmerkungen ins Buch geschrieben, teils auch, weil ich nicht immer mit der Autorin übereingestimmt habe. Oder wenn ich ihre Worte für mich noch mal in Kurzform vermerkt habe. Auf jeden Fall hat sich diese Textsammlung wieder gelohnt und haben den einen oder anderen interessanten Denkansatz bei mir hinterlassen.
52 Postits auf 290 S.





















