Susan Sontag

 3,9 Sterne bei 112 Bewertungen
Autorin von The Doors und Dostojewski, Über Fotografie und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Susan Sontag, 1933 in New York geboren, war Schriftstellerin, Film- und Theaterregisseurin. Weltbekannt wurde sie vor allem durch ihre Essays. Für ihren letzten Roman »In Amerika« wurde sie mit dem National Book Award ausgezeichnet. Sie erhielt den Jerusalem Prize und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2003. Susan Sonntag starb 2004 in New York.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Susan Sontag

Cover des Buches The Doors und Dostojewski (ISBN: 9783311140382)

The Doors und Dostojewski

(23)
Erschienen am 01.01.2024
Cover des Buches Über Fotografie (ISBN: 9783446202528)

Über Fotografie

(15)
Erschienen am 18.04.2002
Cover des Buches Das Leiden anderer betrachten (ISBN: 9783596164806)

Das Leiden anderer betrachten

(13)
Erschienen am 01.08.2005
Cover des Buches Wie wir jetzt leben (ISBN: 9783596708673)

Wie wir jetzt leben

(6)
Erschienen am 29.11.2023
Cover des Buches In Amerika (ISBN: 9783596159659)

In Amerika

(7)
Erschienen am 01.04.2005
Cover des Buches Der Liebhaber des Vulkans (ISBN: 9783446204317)

Der Liebhaber des Vulkans

(8)
Erschienen am 22.09.2003
Cover des Buches Kunst und Antikunst (ISBN: 9783446204287)

Kunst und Antikunst

(4)
Erschienen am 22.09.2003
Cover des Buches Worauf es ankommt (ISBN: 9783596106707)

Worauf es ankommt

(3)
Erschienen am 01.03.2007

Neue Rezensionen zu Susan Sontag

Cover des Buches Zur gleichen Zeit (ISBN: 9783596183715)
Seralina1989s avatar

Rezension zu "Zur gleichen Zeit" von Susan Sontag

Seralina1989
Interessante Texte

Diese Ansammlung verschiedener Texte der Autorin haben wohl nicht alle ihren letzten Schliff von der Autorin bekommen, bevor sie leider verstarb. Nichts desto trotz haben die Texte jeder für sich etwas eigenes.

Im ersten Teil geht es vor allem um Texte, die sich mit anderen Autoren und ihren (Lebens-)Werken beschäftigten. Hier fand ich vor allem den Text zu Victor Serge sehr interessant, den ich nach der Lektüre des Textes als brotlosen Revolutionär bezeichnen würde.

Im zweiten Teil geht es um politische Texte, aber auch um 2 über die Fotografie. Hier kannte ich bereits Texte durch einen anderen Sammelband (Standpunkt beziehen – Reclam), habe sie aber noch mal gern gelesen.

Im letzten Teil sind vor allem Reden aus ihren letzten Jahren abgedruckt. Diese haben mich am meisten beeindruckt, da es hier sehr viel um das eigentliche Schreiben ging, wie es sich aktuell entwickelt (v.a. im westlichen Raum). Aber auch hier kann die Autorin teils nicht umhin ins Politische abzudriften, wo es mE aber auch geboten ist, dies mit einzubeziehen.

Ich habe mir immer mal wieder Anmerkungen ins Buch geschrieben, teils auch, weil ich nicht immer mit der Autorin übereingestimmt habe. Oder wenn ich ihre Worte für mich noch mal in Kurzform vermerkt habe. Auf jeden Fall hat sich diese Textsammlung wieder gelohnt und haben den einen oder anderen interessanten Denkansatz bei mir hinterlassen.

52 Postits auf 290 S.

Cover des Buches Standpunkt beziehen (ISBN: 9783150193723)
Seralina1989s avatar

Rezension zu "Standpunkt beziehen" von Susan Sontag

Seralina1989
5 Essays - einiges immer noch aktuell

Nach der Kurzbiographie haben mich die echten Texte von Frau Sontag interessiert. Deswegen kam mir diese kleine Sammlung gerade recht. Ein bisschen schade finde ich persönlich ja, dass ihr Erstling-Essay (Notes on Camp) nicht dabei war, mit dem sie sehr bekannt wurde.

„Das Foltern anderer betrachten“ empfand ich dabei für mich als das interessanteste der hier aufgeführten Essays. Geht es hier doch um die Bilderflut nach der Aufdeckung von Abu Ghraib, einem schrecklichen Gefängnis in Afghanistan. Auch weil ich eigentlich und am liebsten den ganzen Text markiert hätte, weil er einiges von dem widerspiegelt, was ich auch zu diesem Thema denke. Und wer (wie im Nachwort beschrieben), Fr. Sontag bei der Wahl ihrer Worte als gefühlskalt verschrien hat, hat den Text mE nicht richtig gelesen. Oder war Teil des Beginns von etwas, was sich danach immer weiter herausbilden sollte: eine Vereinheitlichung der Meinung mit immer engerem Spielraum. Dazu zu empfehlen wäre noch Thomas Bauer: Die Vereindeutigung der Welt

25 Post-Its verklebt bei 58 Seiten der Essays… Sagt auch was aus.

Cover des Buches The Doors und Dostojewski (ISBN: 9783442713622)
EmmaWinters avatar

Rezension zu "The Doors und Dostojewski" von Susan Sontag

EmmaWinter
"Ich mag Interviews"

1978 interviewte Jonathan Cott vom Rolling Stone Magazin die amerikanische "Multiintellektuelle" Susan Sontag. Das Interview begann in der Pariser Wohnung von Sontag und wurde fünf Monate später in ihrem New Yorker Loft beendet. Insgesamt zwölf Stunden dauerte das Gespräch.

Der Titel bezieht sich auf die Wertschätzung Sontags, die sie sowohl der sogenannten Hochkultur als auch der Pop(ulär)kultur entgegenbrachte. Dieser Ansicht hat sie in ihrer Essaysammlung "Kunst und Antikunst" (1966) Ausdruck verliehen und stieß damit in vielen Teilen der Intellektuellen auf Unverständnis. Die eifrige Kinogängerin Sontag, die sich für alles begeistern konnte, war aber ihrer Zeit weit voraus. Denn was bestimmt heute den Alltag? Ist es die Hoch- oder die Populärkultur? Es hat eine Verschiebung stattgefunden, an die die Medien einen damals unvorstellbaren Anteil haben. In einer anderen ihrer bekannten Essaysammlungen, "Über Fotografie" (1977), kommen Gedanken zum Tragen, die sich auf die heutige Social-Media-Generation anwenden lassen. Im Interview spricht sie von einer "Vereinnahmung" durch die Kamera (S. 67). Andere spannende Passagen des Gespräches beziehen sich auf die Krebserkrankung der Autorin und die "Metaphern", die damit verbunden sind. Das Buch "Krankheit als Metapher" (1977) räumt mit vielen Vorurteilen gegenüber der Krankheit auf und macht bewußt, wie wir sprachlich damit umgehen. Es sei eine sehr ernste Krankheit, aber eben keine selbstverschuldete oder gar ein Stigma.

Das verschriftlichte Interview ist mit 127 Seiten bequem an einem Nachmittag zu lesen. Ein erläuterndes Vorwort sowie ein hilfreiches Personen- und Titelregister runden das Büchlein ab. Mir hat es wirklich gefallen und es liest sich auch gut, weil Sontag quasi druckfähig - großartig ausformuliert - in ganzen Absätzen auf die Fragen von Cott eingeht. Da haben die Antworten wirklich Substanz und man kann Gedanken der Autorin nachvollziehen. In Ergänzung zu ihren Texten und Biographien über sie (Schreiber gefällt mir besser als Moser) kann ich das Interview sehr empfehlen.

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Zusätzliche Informationen

Susan Sontag wurde am 16. Januar 1933 in New York (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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