Susan Vaught Kopfschuss

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Inhaltsangabe zu „Kopfschuss“ von Susan Vaught

Ein außergewöhnlicher Thriller, der unter die Haut geht

Er hat sich eine Kugel in den Kopf gejagt, soviel weiß er. Er ist halbseitig gelähmt, hat Erinnerungslücken und schleudert Wörter heraus, die er nicht sagen will und nicht sagen sollte. Das weiß er nur zu genau. Er ist ein Freak, auch das weiß er. Was er nicht weiß, ist: WARUM. Warum hat er das getan? Seine Mutter ist zerbrochen, seine Freunde gehen ihm aus dem Weg – und ihm fehlen anderthalb Jahre in seinem Hirn. Wird er die Wahrheit herausfinden? Eine verzweifelte Suche nach Indizien und Beweisen beginnt. Es ist das Puzzle seines Lebens.

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  • Lesemarathon zum Welttag des Buches! (27.&28.04.)

    litschi

    Hallo ihr Lieben! Der Welttag des Buches ist der Feiertag für alle Bücherfreunde und solche, die es werden wollen. Um die Welt mit ihrer Begeisterung für Bücher anzustecken, haben sich die Bloggerinnen Dagmar und Christina eine ganz besondere Aktion überlegt: „Blogger schenken Lesefreude!“. Sie haben etliche Blogger zusammengetrommelt, die am Welttag des Buches (23.04.) Bücher verschenken wollen. Mehr Informationen gibts im passenden Streamthema. Wir finden: eine tolle Idee! Und die perfekte Möglichkeit sich noch einmal mit Büchern zu versorgen vor unserem großen Lesemarathon, den wir am Wochende nach dem Welttag des Buches starten!  Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind was ihr so lest, haben wir uns auch ein paar Aufgaben ausgedacht, die ihr lösen könnt. Wir starten am Samstag, dem 27.04. um 09 Uhr und posten hier alle 2 Stunden eine neue Aufgabe. Reinschauen lohnt sich also :) Enden wird der Lesemarathon nach 24 Stunden, also am Sonntag, dem 28.04. um 09 Uhr.  Unter allen Teilnehmern, verlosen wir ein tolles Buchpaket! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Was werdet ihr so lesen? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt? Warum nehmt ihr teil und wart ihr bereits dabei? :) Aufgabenübersicht: 1. Aufgabe - 9 Uhr: Welches Buch liest du denn gerade und wie gefällt dir das Cover?  2. Aufgabe - 11 Uhr: Aus welchem Genre stammt das Buch, das du gerade liest? Liest du öfter Bücher aus diesem Genre? Wenn ja, was reizt dich besonders daran? Hast du vielleicht sogar besondere Empfehlungen aus diesem Genre für uns?  3. Aufgabe - 13 Uhr: Wir sind unheimlich neugierig… verrate uns doch bitte den 3. Satz auf deiner aktuellen Seite. 4. Aufgabe -15 Uhr: Hast du dich schon mal gefragt wie viele Leute eigentlich gerade das Gleiche lesen wie du? Schau gleich mal auf LovelyBooks nach und berichte uns!  5. Aufgabe - 17 Uhr:  Wo befindest du dich? An welchem Ort spielt das Buch, das du gerade liest? 6. Aufgabe - 19 Uhr:  Schreibe eine Kurzmeinung zu dem Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Wir sind gespannt, wie du dein aktuelles Buch findest! 7. Aufgabe - 21 Uhr: Beschreibe den Protagonisten/die Protagonistin deines Buches in drei Worten. 8. Aufgabe - 23 Uhr: Wir lieben gute Rezensionen! Belohne eine gute Rezension zu dem Buch das zu gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Das kannst du tun, indem du auf die Rezension und dann rechts auf das ♥ klickst. 9. Aufgabe - 01 Uhr: An alle Nachtleseeulen: verratet uns doch die besten Tipps und Tricks zum Wachbleiben. Wie haltet ihr euch wach, wenn euch die Augen schon zu fallen, ihr aber unbedingt weiterlesen wollt? 10. Aufgabe - 3 Uhr: Hast du eigentlich Gemeinsamkeiten mit einer Person aus dem Buch? Gibt es eine Figur mit der du dich identifizieren kannst? Welche ist das und wieso? 11. Aufgabe - 5 Uhr: Stell dir vor das Buch würde verfilmt werden. Wie müsste die Person sein, die die Hauptrolle spielt? Hast du einen konkreten Schauspieler vor Augen? Was hältst du generell von Buchverfilmungen? 12. Aufgabe - 7 Uhr: Es ist doch immer wieder toll Leser mit einem ähnlichem Buchgeschmack zu finden und sich auszutauschen. Auf LovelyBooks werden dir auf der eingeloggten Startseite in der rechten Leiste etwas weiter unten User mit ähnlichem Buchgeschmack angezeigt. Wie wäre es, wenn du einem von ihnen eine Buchempfehlung oder einfach nur einen netten Gruß an die Pinnwand postest? 13. Aufgabe - 9 Uhr: Wie viele Seiten hast du insgesamt gelesen? Wie hat dir der Lesemarathon gefallen? -- FAQs: a) Muss man wirklich 24h durchlesen?  Nein, natürlich nicht, jeder beteiligt sich in dem für ihn möglichen Rahmen. Das können auch nur 3-4 Stunden am Samstag sein, jeder liest eben wann, wie und wo er Zeit hat. Es geht hierbei um den Austausch und das Lesen zu zelebrieren. b) Braucht man einen Blog, um mitmachen zu können?  Anfangs war das so, dies wollen wir aber ändern. Darum kann man sich nun auch über LovelyBooks und Twitter beteiligen. Selbstverständlich kann man auf einem Blog in größeren Beiträgen länger berichten, Bilder von den Büchern etc. einbauen, aber wir wollen soviele Teilnehmer wie möglich erreichen bzw. zum Lesen bringen - egal auf welcher Website. c) Wie kann ich mich beteiligen?  Grundsätzlich kann jeder mitmachen, spontan einsteigen & kommentieren. Einfach mit der Kommentarfunktion hier posten und los geht's!

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  • Rezension zu "Kopfschuss" von Susan Vaught

    Kopfschuss

    Lesemomente

    07. August 2012 um 13:35

    Wie muss es wohl sein, zu wissen, dass man versucht hat, sich das Leben zu nehmen, aber sich nicht mehr an die Gründe erinnern kann? Wenn man anfängt, „Kofschuss“ zu lesen, wird schnell klar: Diese Situation ist fürchterlich. Jersey ist verzweifelt auf der Suche nach Antworten. Warum? Warum hat er das getan? Er stellt eine Liste möglicher Gründe auf, versucht diese einzeln auszuschließen. Warum? Genauso wie Jersey möchte auch der Leser gerne wissen, was den Ich-Erzähler dazu gebracht hat, sich eine Pistole an den Kopf zu halten und abzudrücken? Stand er etwa unter Drogen? War sein Leben einfach nur ätzend? Hatte er etwas Schlimmes getan und wollte seine Schuldgefühle loswerden? Auf der Suche nach dem „Warum?“ begleiten wir Jersey in den ersten Monaten nach seiner Krankenhausentlassung. Die Geschichte ist nicht immer ganz leicht zu lesen, die Gedanken und Gespräche nicht immer leicht zugänglich. Denn Jersey leidet an einer Gehirnverletzung, so dass er seine Sprache nicht steuern kann. Viele Absätze lesen sich also wie „wirres Zeug“. Das hat mich anfangs etwas genervt, wurde aber bald zu einem absolut gelungenem Stilmittel. Ich war gezwungen, das zu lesen, was Jersey dachte. Ich habe mit ihm gelitten, wenn er in wichtigen Situationen nichts anderes herausbrachte als „Froschfürze. Schnürsenkel. Froschfürze.“ Ich konnte mich einfach unheimlich gut mit ihm identifizieren. Manchmal fast etwas zu gut, so dass ich mich zwingen musste, nicht zu tief in dem Buch zu versinken. So viel Gutes bisher, da muss dann ja auch noch ein bisschen Kritik kommen: Der Schluss! Wie schreibt man über das Ende einer Geschichte, ohne zu viel zu verraten. Nur so viel: Anfangs war ich etwas enttäuscht, doch jetzt nach einer kurzen Zeit und nach dem Lesen des Nachtrags vom Verlag erscheint mir dieser Schluss eigentlich genau richtig. „Kopfschuss“ ist zu Recht für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Es ist ein spannendes, fesselndes Buch, das sich mit einem sensiblen Thema auseinander setzt: Wie kommt es dazu, dass jemand versucht, sich das Leben zu nehmen? Wie können Angehörige und Freunde damit umgehen? Wie ist die Rückkehr ins Leben? 7 von 10 Sternen.

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  • Rezension zu "Kopfschuss" von Susan Vaught

    Kopfschuss

    LaLecture

    06. May 2012 um 14:40

    *Er ist halbseitig gelähmt, auf einem Auge blind und muss alles aussprechen, was er gerade denkt. Er ist ein Freak - zumindest behaupten das die anderen: Seine Mitschüler, sein ehemals bester Freund Todd und insgeheim bestimmt auch seine Mutter. Und an all dem ist er selbst Schuld, denn er hat sich in den Kopf geschossen. Jersey kann sich an das ganze Jahr vor seinem Suizidversuch nicht mehr erinnern, doch er will Antworten: Warum kann Todd ihn nicht mehr ausstehen? Was hatte Elana Arroyo mit der Sache zu tun? Wieso hat er den Abzug gedrückt und so das Leben seiner Familie zerstört? Warum wollte er sich umbringen? Zusammen mit Todds Schwester Liza und deren Großmutter Mama Rush macht Jersey sich auf die Suche nach der Wahrheit...* Selbstmord - ein heikles Thema, das schon öfter in Jugendbüchern behandelt wurde. Meistens sind diese jedoch aus der Sicht eines Freundes, Bekannten oder Verwandten des Betroffenen geschrieben. Über die Motive des Selsbtmörders wird viel gerätselt: Was haben wir ihm/ihr getan? Warum war er/sie unglücklich? Hatte er/sie vielleicht ein dunkles Geheimnis? Auch Jersey, der Protagonist aus "Kopfschuss" stellt sich diese Fragen, nur dass es für ihn aus einem anderen Grund wichtig ist, Antworten darauf zu finden, denn er wollte sich selbst umbringen. Seine Gedanken und Gefühle, seine Verzweilfung darüber, dass er das _Warum_ nicht kennt, werden sehr authentisch beschrieben. Zum ersten mal bekommt der Leser wirklich einen Einblick in die Gefühllswelt eines Selbstmörders. Inwiefern er sich noch erinnern kann, _warum_ er den Abzug drückte. Wie er sich fühlt, wenn alle ihn wie einen Freak behandeln. Was er dazu sagt, als er endlich herausfindet, warum er sein ganzes Leben wegwerfen wollte. All diese Fragen werden beantwortet. So interessant die Idee auch war, so sehr hat mich die Umsetzung doch manchmal gestört. Da Jersey sich die rechte Hirnhälfte "weggepustet hat" (wie er es ausdrückt), fehlt ihm nicht nur ein Teil seines Gedächtnisses, er hat auch eine Art Behinderung. Alles, was er gerade denkt, muss er laut aussprechen, sein es "Socken", "Schnürsenkel" oder "Froschfürze". Wenn er sich gerade mit anderen unterhält oder sich Mühe gibt mal nichts zu sagen und auf einmal laut "Weihnachten" verkündet ist das ja manchmal noch unfreiwillig komisch, aber leider geraten ihm diese seltsamen Worte auch immer dazwischen, wenn er einen Text schreibt (sind also über das ganze Buch verstreut) und das kann auf die Dauer ziemlich nervig sein. Das Buch hat etwa 380 Seiten und irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los,auf diesen Seiten hätte wesentlich mehr passieren können. Natürlich weiß ich, dass Jersey die immer gleichen Fragen beschäftigen (ich würde sicherlich auch wissen wollen, waum ich versucht habe, mich umzubringen) aber teilweise hatte ich echt genug von seinen Sorgen, ein Freak und selbstsüchtig zu sein. *Fazit: "Kopfschuss" ist ein berührender, authentisch geschriebener und gut recherchierter* (die Autorin arbeitet selbst mit Jugendlichen, die einen Suizidversuch hinter sich haben) *Jugendroman. Ich würde ihn jedoch nur Lesern empfehlen, die sich für dieses Thema interessieren, denn besonders spannend ist er nicht und auch für Jerseys seltsamen Erzähstil sollte man offen sein. Deshalb bekommt "Kopfschuss" nur 3 1/2 Sternchen von mir.*

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