Susan Vreeland

 3.8 Sterne bei 73 Bewertungen

Lebenslauf von Susan Vreeland

Kunst im Herzen: Susan Vreeland wurde 1946 in Wisconsin geboren. In ihrer Familie spielte Kunst schon immer eine große Rolle, ihre Mutter stammte aus einer künstlerischen Familie und hatte am Art Institute of Chicago studiert. Susan Vreeland lernte bereits in ihren Kindheitsjahren von ihrem Urgroßvater das Malen. Sie studierte später an der San Diego State University Englisch und Bibliothekswissenschaft und machte ihren Master in Englisch und Erziehungswissenschaften. Heute ist Vreeland vor allem als Schriftstellerin mehrerer beeindruckender Werke bekannt, in denen stets das Verhältnis von Kunst und Fiktion im Fokus steht. Beispielsweise erzählt sie in ihrem Roman „Clara and Mr. Tiffany“ von einem Mädchen, das die berühmten Tiffany-Lampen designte und nie den Ruhm dafür erfuhr, bis 2005 die Briefe an ihre Familie die Wahrheit ans Licht brachten. Weitere bekannte Werke Vreelands sind beispielsweise „Sonntage im Licht“ oder „Lisette und das Geheimnis der Maler“. Susan Vreeland verstarb am 23. August 2017 im Alter von 71 Jahren in San Diego.

Neue Bücher

Lisette und das Geheimnis der Maler

 (16)
Neu erschienen am 12.04.2019 als Taschenbuch bei Aufbau TB.

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Mädchen in Hyazinthblau

Mädchen in Hyazinthblau

 (36)
Erschienen am 01.03.2010
Lisette und das Geheimnis der Maler

Lisette und das Geheimnis der Maler

 (16)
Erschienen am 12.04.2019
Die Malerin

Die Malerin

 (8)
Erschienen am 01.09.2003
Sonntage im Licht

Sonntage im Licht

 (7)
Erschienen am 06.03.2009
Das Gesicht der Liebe

Das Gesicht der Liebe

 (2)
Erschienen am 01.01.2004
Von Zauberhand

Von Zauberhand

 (2)
Erschienen am 02.01.2006
Eine Blume für Ginette

Eine Blume für Ginette

 (1)
Erschienen am 05.03.2007
Girl in Hyacinth Blue

Girl in Hyacinth Blue

 (1)
Erschienen am 02.09.2002

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Neue Rezensionen zu Susan Vreeland

Neu

Rezension zu "Lisette und das Geheimnis der Maler" von Susan Vreeland

Flüssig zu lesender historischer Roman rund um (nicht nur) impressionistische Malerei
Hermione27vor 7 Tagen

Lisette arbeitet Mitte der 1930er Jahre in Paris als Lehrling in einer Galerie. Sie liebt die Stadt, ihren Geruch, ihre Cafés, ihre Atmosphäre… Daher ist es für sie zunächst eine große Umstellung, als sie mit ihrem Mann André nach Roussillon in der Provence zieht, um sich dort seines Großvaters anzunehmen.

Sie ahnt nicht, dass er wahre Schätze der impressionistischen (und späteren) Malerei in seinem Haus hütet und Maler wie Cézanne selbst gekannt hat. Für Lisette eröffnet sich in seinen Geschichten eine neue Welt.

Dann jedoch bricht ihre Welt zusammen, als Frankreich Deutschland den Krieg erklärt und sich ihr Mann André freiwillig meldet….

 

 

Meine Meinung:

Der Roman ist unglaublich ruhig und flüssig erzählt, so dass ich ihn – trotz seiner Dicke – relativ schnell ausgelesen hatte. Dies lag natürlich auch an der spannenden Handlung und daran, dass ich immer schnell wissen wollte, wie es weitergeht.

Die Autorin hat die handelnden Personen, allen voran Lisette, sehr liebevoll und in ihren Aktionen und Motivationen sehr glaubwürdig angelegt. Man kann sich daher sehr gut in Lisette hineinversetzen, als sie aus ihrem geliebten Paris wegziehen muss und sich auf dem Land erst einmal so gar nicht einfinden möchte. Doch schnell gewinnt sie die Bewohner des kleinen Ortes dort lieb und wird auch mit dem Landleben warm.

 

Einen sehr großen Raum nehmen natürlich die Hintergründe zur Malerei ein. Die Gemälde, die Andrés Opa von den Malern ertauscht / erworben hat, werden sehr genau beschrieben. Somit lernt man einiges über die Entwicklung der unterschiedlichen Stile und die Vorgehensweise der Maler. Daran merkt man, dass die Autorin sehr gut und sorgfältig recherchiert hat.

Ganz besonders gut gefallen hat mir jedoch, wie sich die Beschreibung der Landschaft der Provence einfügt in die Beschreibung der Bilder und der Malerei. Die Farben aus den Ockerbrüchen von Roussillon finden sich auf den Bildern wieder und das besondere Licht der Provence hat den Malern erst ihre Arbeit ermöglicht.

 

Auch die historischen Ereignisse während des Krieges und insbesondere der Umgang der deutschen Besatzer mit der Kunst kommen anhand der praktischen Beispiele im Roman sehr deutlich rüber.

 

 

Fazit:

Ich fand den Roman rundum sehr gelungen und ich bin froh, dass ich ihn gelesen habe. Sicherlich werde ich immer mal wieder an ihn denken, wenn ich z.B. in einem Museum die schönen Bilder der französischen Impressionisten betrachte.

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Rezension zu "Lisette und das Geheimnis der Maler" von Susan Vreeland

Besonders schönes Buch
Euridikevor 24 Tagen

Paris, 1937: Aus Liebe folgt Lisette ihrem Mann André aus der lebendigen Metropole in die südfranzösische Provinz – nach Roussillon, einem Dorf am Rande der legendären Ockerfelsen, in dessen Enge sie sich zunächst schwer zurechtfindet. Erst durch Andrés Großvater und seine Sammlung französischer Gemälde lernt sie die Schönheit des provenzalischen Landstriches kennen.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist selbst wie eine Kunstgalerie. Von den heiteren Bildern der Impressionisten bis zu den melancholischen Meisterwerken von Marc Chagall ist alles in diesem Buch enthalten.
Ich mochte die herrlich beschriebene Landschaft der Provence, ihre sympathischen und originellen Bewohner, überhaupt den ruhigen, angenehmen Schreibstil, der einen in eine andere Welt eintauchen lässt.
Ein Buch, das ich nur empfehlen kann.

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Rezension zu "Lisette und das Geheimnis der Maler" von Susan Vreeland

La lumière de provence
Dreamworxvor einem Monat

Frankreich 1937 während des Zweiten Weltkrieges: Lisette hat ein Faible für die Kunst und Farben, dies wurde bei ihr schon durch eine Nonne im Waisenhaus gefördert. Eigentlich hatte sie einen Job in einer Pariser Galerie in Aussicht, doch dann wird der Großvater ihres Mannes André krank. So verlässt das Paar Paris, um sich in Andrés südfranzösische Heimat Roussillon in der Provence niederzulassen, einer eher dörflichen Gegend, der Lisette zuerst gar nichts abgewinnen kann. Als sie allerdings die Gemäldesammlung von Großvater Pascal zu Gesicht bekommt, die neben Picasso auch Cézanne und Pissarro beinhaltet, und deren Geschichte erfährt, ist sie fasziniert. Pascal weckt in ihr auch die Liebe zur Provence, der ländlichen und farbenfrohen Gegend, deren Düfte wie Lavendel die Nase kitzeln. Dann stirbt Pascal und André versteckt die Gemälde vor den Nazis, bevor er gegen sie in den Krieg zieht und dort sein Leben lässt. Nun ist Lisette allein und macht sich auf die Suche nach dem Bilderversteck. Aber auch andere haben Interesse daran, diese Bilder zu finden…

Susan Vreeland hat mit „Lisette und das Geheimnis der Maler“ einen sehr unterhaltsamen und fesselnden Roman mit historischem Setting vorgelegt, in dem es sich vor allem um vor den Nazis versteckte Kunstschätze von Impressionisten und Expressionisten dreht, die sich heutzutage in den Museen der Welt größter Beliebtheit erfreuen, mit ihren Farben und ihrem Detailreichtum die Seele streicheln und dem Betrachter einen unvergesslichen Augenschmaus der besonderen Art liefern. Die in der Geschichte erwähnten Bilder sind allerdings von der Autorin erfunden und dienen als Nebenprotagonisten ihrer Handlung. Der Schreibstil ist flüssig, leise, detailliert und bildgewaltig. Die Autorin malt mit ihren Worten ein eigenes Gemälde und den Leser regelrecht während der Lektüre in der Betrachtung versinken lässt. Wer die Provence kennt und auch Gemälde von Künstlern wie Cézanne oder Pissarro aus der Nähe betrachtet hat, ist immer wieder fasziniert von der Detailgenauigkeit und der ganz speziellen Lichtbrechung, die es fast ausschließlich in diesem Landstrich gibt. Wunderbar lässt die Autorin die weitläufige Landschaft mit den vielfarbigen Blumen vor dem inneren Auge des Lesers entstehen, die Aromen und Düfte scheinen einem regelrecht in die Nase zu steigen. Auch die Bewohner des Roussillon erweckt Vreeland zurückhaltend und mit viel Herz zum Leben.

Die Charaktere sind mit Herz und Seele versehen, wirken authentisch, glaubhaft und natürlich, so dass sich der Leser mit ihnen wohlfühlt und ihre Geschichte mit viel Interesse verfolgt. Lisette ist eine sympathische Frau, die schon in ihrer Kindheit die Kunst und die Welt der Farben lieben gelernt hat. Überhaupt ist sie eine freundliche, starke und liebevolle Persönlichkeit, die eigentlich das quirlige Leben der Stadt liebt, aber das geruhsame Savoir Vivre auf dem Land durchaus zu schätzen lernt. Sie wächst an ihren Aufgaben und entwickelt Mut und Entschlossenheit. Samuel Becket hat tatsächlich einige Zeit im Luberon verbracht ebenso wie Marc Chagall mit seiner Familie, dies in diesem Roman wiederzufinden, war eine schöne Randerscheinung. Pascal ist ein alter Mann, der viele interessante Begegnungen hatte und die Maler mit Farbe versorgte. Aber auch Künstler wie Cézanne und Pissarro haben ihren besonderen Platz in dieser Geschichte.

„Lisette und das Geheimnis der Maler“ ist ein gelungener kunsthistorischer Streifzug, eingebettet in eine fiktive Geschichte und eine atemberaubend schöne Landschaft, die man einmal im Leben besucht haben sollte, um das französische Lebensgefühl regelrecht einzuatmen und dort die Museen zu besuchen. Tut der Seele gut wie auch dieses Buch. Verdiente Leseempfehlung!

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Gespräche aus der Community

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Autoren oder Titel-Cover
Die Kunst ist ihr Leben. 

Paris, 1937: Aus Liebe folgt Lisette ihrem Mann André aus der lebendigen Metropole in die südfranzösische Provinz – nach Roussillon, einem Dorf am Rande der legendären Ockerfelsen, in dessen Enge sie sich zunächst schwer zurechtfindet. Erst durch Andrés Großvater und seine Sammlung französischer Gemälde lernt sie die Schönheit des provenzalischen Landstrichs lieben. Als er stirbt und André nicht aus dem Krieg zurückkehrt, muss Lisette die Bilder finden, die ihr Mann vor den Nazis versteckt hat. Sie hofft, während ihrer Suche nicht nur die Bilder zu retten, sondern auch ihr persönliches Glück.

»Die Leser werden sich mit Vergnügen in der sonnengesättigten, nach Früchten duftenden provenzalischen Landschaft verlieren.« The Boston Globe

Über Susan Vreeland

Susan Vreeland studierte in San Diego, Kalifornien, wo sie Englische Literaturwissenschaft und Creative Writing unterrichtete. Sie ist Autorin zahlreicher New-York-Times-Bestseller, die in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt wurden und in denen es oftmals um Schicksale in der Geschichte der Kunst geht. Mehr Informationen zur Autorin unter www.susanvreeland.com

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Zusätzliche Informationen

Susan Vreeland wurde am 20. Januar 1946 in Racine, Wisconsin (USA) geboren.

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