Susan Vreeland

 3.9 Sterne bei 77 Bewertungen

Lebenslauf von Susan Vreeland

Kunst im Herzen: Susan Vreeland wurde 1946 in Wisconsin geboren. In ihrer Familie spielte Kunst schon immer eine große Rolle, ihre Mutter stammte aus einer künstlerischen Familie und hatte am Art Institute of Chicago studiert. Susan Vreeland lernte bereits in ihren Kindheitsjahren von ihrem Urgroßvater das Malen. Sie studierte später an der San Diego State University Englisch und Bibliothekswissenschaft und machte ihren Master in Englisch und Erziehungswissenschaften. Heute ist Vreeland vor allem als Schriftstellerin mehrerer beeindruckender Werke bekannt, in denen stets das Verhältnis von Kunst und Fiktion im Fokus steht. Beispielsweise erzählt sie in ihrem Roman „Clara and Mr. Tiffany“ von einem Mädchen, das die berühmten Tiffany-Lampen designte und nie den Ruhm dafür erfuhr, bis 2005 die Briefe an ihre Familie die Wahrheit ans Licht brachten. Weitere bekannte Werke Vreelands sind beispielsweise „Sonntage im Licht“ oder „Lisette und das Geheimnis der Maler“. Susan Vreeland verstarb am 23. August 2017 im Alter von 71 Jahren in San Diego.

Alle Bücher von Susan Vreeland

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Cover des Buches Mädchen in Hyazinthblau (ISBN: 9783453354784)

Mädchen in Hyazinthblau

 (36)
Erschienen am 01.03.2010
Cover des Buches Lisette und das Geheimnis der Maler (ISBN: 9783746634630)

Lisette und das Geheimnis der Maler

 (19)
Erschienen am 12.04.2019
Cover des Buches Die Malerin (ISBN: 9783453869967)

Die Malerin

 (8)
Erschienen am 01.09.2003
Cover des Buches Sonntage im Licht (ISBN: 9783453352889)

Sonntage im Licht

 (7)
Erschienen am 06.03.2009
Cover des Buches Von Zauberhand (ISBN: 9783453351141)

Von Zauberhand

 (2)
Erschienen am 02.01.2006
Cover des Buches Das Gesicht der Liebe (ISBN: 9783453873650)

Das Gesicht der Liebe

 (2)
Erschienen am 01.01.2004
Cover des Buches Eine Blume für Ginette (ISBN: 9783453351219)

Eine Blume für Ginette

 (1)
Erschienen am 05.03.2007
Cover des Buches Girl in Hyacinth Blue (ISBN: 9780755305308)

Girl in Hyacinth Blue

 (1)
Erschienen am 02.09.2002

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Neue Rezensionen zu Susan Vreeland

Neu

Rezension zu "Lisette und das Geheimnis der Maler" von Susan Vreeland

Lisette auf der Suche nach den Gemälden
HEIDIZvor 8 Monaten

Die Geschichte um  Lisette und ihren Mann André entführt uns in das Jahr 1937 nach Paris und weiter in die südfranzösische Provinz nach Roussillon. Dort ist es für Lisette, die die Großstadt gewohnt ist, sehr eng. Dann ist da noch der Opa von André, der Gemälde sammelt. Mit diesen lernt sie die Landschaft lieben. Dann bleibt nichts wie es war, der Großvater stirbt und ihr André kommt nicht aus dem Krieg zurück. Lisette muss herausfinden, wo er einst die Gemälde versteckt hat, damit sie nicht den Nazis in die Hände fallen.


Wundervoll, wie man diese Landschaft literarisch aufsaugen kann. Es macht so viel Freude, dies zu lesen, detailliert und bildgewaltig beschrieben und vor dem historischen Hintergrund sehr glaubwürdig arrangiert, hat mich diese Geschichte spannend und kurzweilig unterhalten.


Leseprobe:

=========


An diesem Januarmorgen wurde ich von meinem eigenen Schluchzen geweckt und von dem milchigen Licht, das durch die Ritze der Fensterläden fiel. Ich vermisste André ...


Rundherum gelungen !!! 

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Rezension zu "Lisette und das Geheimnis der Maler" von Susan Vreeland

Kunstvoller Lesegenuss
jackdeckvor 10 Monaten

Ein Buch zum Dahinschmelzen, wenn man wie ich Geschichts- und Kunst begeistert ist, besonders. Die Geschichte um Lisette und die durch die Wirren des 2. Weltkrieges verschollenen Gemälde verschiedener zeitgenössischer Maler beziehen sich zum einen Teil auf fiktive und zum anderen Teil auf reale Begebenheiten. So entsteht eine einfühlsame und dennoch spannende Geschichte die vor allem für Kunstinteressierte Leser ein echtes Schmankerl ist. Lisette wuchs in einem Waisenhaus in Paris auf. Das einzige Bild dort war die „Jungfrau mit dem Kind“ in der Kapelle. Dessen Farben weckten ihr Interesse an der Kunst und die Ordensschwester Marie-Pierre förderte dieses.
Inzwischen ist Lisette Anfang 20 und lebt mit dem Rahmenmacher André in seiner Heimatstädtchen Roussillon im Luberon. Sein Großvater Pascal besitzt 5 wertvolle Bilder von Picasso, Pissarro, Cézanne. Ihre Gemeinsamkeit ist der Ocker, der für alle Bilder verwendet wurde und aus den Ockersteinbrüchen um Roussillon stammt. Pascal hat die Maler selbst mit den Farben beliefert oder die Rahmen für ihre Gemälde gebaut. Mit seinem Tod vererbt er die Bilder Lisette und André. Als dieser sich bei Kriegsausbruch freiwillig zum Militärdienst meldet und kurz darauf fällt, sucht Lisette verzweifelt nach den Bildern. André hat sie vor seiner Abreise vor den Nazis versteckt. Einen sehr großen Raum nehmen natürlich die Hintergründe zur Malerei ein. Die Gemälde, die Andrés Opa von den Malern ertauscht / erworben hat, werden sehr genau beschrieben. Somit lernt man einiges über die Entwicklung der unterschiedlichen Stile und die Vorgehensweise der Maler. Daran merkt man, dass die Autorin sehr gut und sorgfältig recherchiert hat.
Ganz besonders gut gefallen hat mir jedoch, wie sich die Beschreibung der Landschaft der Provence einfügt in die Beschreibung der Bilder und der Malerei. Die Farben aus den Ockerbrüchen von Roussillon finden sich auf den Bildern wieder und das besondere Licht der Provence hat den Malern erst ihre Arbeit ermöglicht. Lesempfehlung meinerseits mit verdienten 5 Sternen.

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Rezension zu "Lisette und das Geheimnis der Maler" von Susan Vreeland

Pascals Sammlung französischer Gemälde
milkysilvermoonvor einem Jahr

Frankreich im Jahr 1937: Die kunstbegeisterte Lisette folgt ihrem Mann André Honoré Roux (23) aus der Hauptstadt Paris, wo sie aufgewachsen ist, in die südfranzösische Provinz. Anlass ist ein Brief seines Großvaters Pascal, der darin behauptet, sehr krank zu sein und Andrés Hilfe zu benötigen. Für André ist es eine Rückkehr in das Dorf Roussillon am Rande der bekannten Ockerfelsen. Nur widerwillig macht sich die 20-jährige Lisette mit ihrem Mann auf die Reise, denn sie muss dafür eine berufliche Chance in der Kunstszene sausen lassen. Aber durch Andrés Großvater und seine Sammlung französischer Gemälde lernt sie schließlich die Schönheit der Gegend zu lieben. Dann jedoch stirbt der Senior und André kommt nicht aus dem Krieg zurück, in den er gezogen ist. Nun hat Lisette eine Mission: Sie will die Bilder finden, die ihr Mann vor den Nazis versteckt hat…

„Lisette und das Geheimnis der Maler“ ist ein historischer Roman von Susan Vreeland.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus vier Teilen und insgesamt 42 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Lisette. Dieser Aufbau funktioniert gut.

Der Schreibstil ist sehr detailliert, anschaulich und unaufgeregt. Tolle Beschreibungen vermitteln eine Menge Atmosphäre und lassen viele Bilder vor dem inneren Auge entstehen. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht.

Mit Lisette, André und Pascal gibt es drei Protagonisten, die mir schon nach wenigen Seiten sympathisch waren. Sie werden authentisch und gleichzeitig liebevoll dargestellt. Besonders Lisettes Gefühls- und Gedankenwelt lässt sich gut nachvollziehen. Sie erscheint für ihr Alter schon recht reif.

Die Geschichte nimmt nur langsam Fahrt auf. Vor allem die ersten Kapitel ziehen sich etwas hin. Später wird die Handlung zunehmend fesselnder. Dennoch hat der rund 600 Seiten dicke Roman immer mal wieder Längen, was unter anderem dem sehr ausschweifenden Erzählstil geschuldet ist.

Thematisch dreht sich im Roman viel um zwischenmenschliche Beziehungen, vor allem aber geht es, wie der Titel erahnen lässt, um die Kunst. Ein Pluspunkt ist dabei, dass der Leser auf unterhaltsame Weise einiges über die Künstler und die Malerei zwischen dem Ende des 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts erfährt. Dabei verknüpft die Autorin gekonnt Fakten und Fiktion. Das Nachwort, das ihre fundierte Recherche belegt, gibt Aufschluss darüber, was auf der Fantasie der Schriftstellerin und was auf tatsächlichen Begebenheiten beruht.

Das stimmungsvolle, nostalgisch anmutende Cover gefällt mir gut. Es passt thematisch zum Roman. Der deutsche Titel weicht etwas vom amerikanischen Original („Lisette’s List“) ab, ist nach meiner Ansicht aber ebenfalls treffend gewählt.

Mein Fazit:
Trotz einiger Längen konnte mich Susan Vreeland mit ihrem Roman „Lisette und das Geheimnis der Maler" gut unterhalten. Besonders denjenigen, die sich für Kunst und Geschichte interessieren, bietet er schöne Lesestunden.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Lisette und das Geheimnis der Maler
Autoren oder Titel-Cover
Die Kunst ist ihr Leben. 

Paris, 1937: Aus Liebe folgt Lisette ihrem Mann André aus der lebendigen Metropole in die südfranzösische Provinz – nach Roussillon, einem Dorf am Rande der legendären Ockerfelsen, in dessen Enge sie sich zunächst schwer zurechtfindet. Erst durch Andrés Großvater und seine Sammlung französischer Gemälde lernt sie die Schönheit des provenzalischen Landstrichs lieben. Als er stirbt und André nicht aus dem Krieg zurückkehrt, muss Lisette die Bilder finden, die ihr Mann vor den Nazis versteckt hat. Sie hofft, während ihrer Suche nicht nur die Bilder zu retten, sondern auch ihr persönliches Glück.

»Die Leser werden sich mit Vergnügen in der sonnengesättigten, nach Früchten duftenden provenzalischen Landschaft verlieren.« The Boston Globe

Über Susan Vreeland

Susan Vreeland studierte in San Diego, Kalifornien, wo sie Englische Literaturwissenschaft und Creative Writing unterrichtete. Sie ist Autorin zahlreicher New-York-Times-Bestseller, die in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt wurden und in denen es oftmals um Schicksale in der Geschichte der Kunst geht. Mehr Informationen zur Autorin unter www.susanvreeland.com

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217 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  milkysilvermoonvor einem Jahr

Zusätzliche Informationen

Susan Vreeland wurde am 20. Januar 1946 in Racine, Wisconsin (USA) geboren.

Susan Vreeland im Netz:

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