Was mein Herz dir sagen will

von Susan Wiggs 
4,5 Sterne bei26 Bewertungen
Was mein Herz dir sagen will
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ConnyKathsBookss avatar

Etwas langweilig und kitschig.

sabrinchens avatar

Wahnsinnig schön, mit historischer Familiengeschichte viele Facetten, Zeitsprünge fügen sich nahtlos ein. geheimnisvolle alte Fotografien,

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Inhaltsangabe zu "Was mein Herz dir sagen will"

Großmutter Lisette hatte ein Geheimnis, dessen ist sich die junge Witwe Camille sicher, als ihr eine Kiste mit vergilbten Aufnahmen in die Hände fällt. Kann es sein, dass ihr Großvater gar nicht ihr wahrer Großvater ist? Unterstützt von dem charmanten Historiker Finn, begibt sie sich auf dem malerischen Landgut ihrer Familie in der Provence auf Spurensuche. Dort erfährt sie nicht nur Unglaubliches über Lisette – in den wogenden Lavendelfeldern von Bellerive entdeckt sie auch, dass Finn der erste Mann sein könnte, den sie seit dem Tod ihres Gatten in ihr Herz lassen möchte.

"Meisterhaft beschreibt Susan Wiggs die Eigenheiten menschlicher Beziehungen." Jodi Picoult

"Wiggs ist eine unübertroffene Geschichtenerzählerin, mit der sich kaum eine andere Autorin messen kann … Ihre Beobachtungsgabe ist bemerkenswert." Romantic Times

"Susan Wiggs schreibt bewegende, unvergessliche Romane über Träume und Hoffnungen, in denen sich jede Leserin wiederfindet." New York Times-Bestsellerautorin Suzan Elisabeth Philipps

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783956497834
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:MIRA Taschenbuch
Erscheinungsdatum:05.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Andraya1210s avatar
    Andraya1210vor 2 Monaten
    Geheimtipp aus der französischen Provence

    Klappentext:
    Großmutter Lisette hatte ein Geheimnis, dessen ist sich die junge Witwe Camille sicher, als ihr eine Kiste mit vergilbten Aufnahmen in die Hände fällt. Kann es sein, dass ihr Großvater gar nicht ihr wahrer Großvater ist? Unterstützt von dem charmanten Historiker Finn, begibt sie sich auf dem malerischen Landgut ihrer Familie in der Provence auf Spurensuche. Dort erfährt sie nicht nur Unglaubliches über Lisette – in den wogenden Lavendelfeldern von Bellerive entdeckt sie auch, dass Finn der erste Mann sein könnte, den sie seit dem Tod ihres Gatten in ihr Herz lassen möchte.

    Die Geschichte:
    Camille trägt ein schweres Päckchen, denn sie hat in jungen Jahren auf tragische Weise ihren Mann verloren und versucht seitdem sich und ihre Tochter möglichst sicher durchs Leben zu bringen. Um möglichst vielen Gefahren aus dem Weg zu gehen, versagt sie sich selbst und ihrer Tochter viele Abenteuer und Erlebnisse und schützt sie beide in einem goldenen Käfig. Das ändert sich erst, als sie merkt, dass dieser goldene Käfig mehr Fluch als Segen ist. Daraufhin begibt sie sich mit großer Neugier und den ersten Schmetterlingen im Bauch auf die Suche nach der eigenen Herkunft und reist nach Frankreich. Dort angekommen taucht man erst so richtig in die Geschichte ein und erfährt nach und nach mehr über Großmutter Lisette und ihre ganz besondere Geschichte.

    Die ersten 40% von “Was mein Herz dir sagen will” leiten sehr ausführlich in die Geschichte ein und bilden den Rahmen rund um Camille und ihre Tochter. Die Autorin Susan Wiggs stellt nach und nach die Charaktere vor, beschreibt sehr ausführlich und glaubhaft die Gefühle der einzelnen Personen und untermauert diese mit kurzen Teasern in die jüngere Vergangenheit. Ich habe so manches Mal mit Julie (Camilles Tochter) gelitten, denn sie hatte es beim besten Willen nicht leicht und es wurde mir das erste Mal bewusst, dass ich ebenso hilflos wie Camille gewesen wäre. Die erste Hälfte war für mich ziemlich anstrengend zu lesen, da sie hauptsächlich aus tiefsitzender Trauer, Selbstzweifeln, Verlustängsten, aber auch Neid, Missgunst und Hass geprägt ist und nicht wirklich Spaß macht. Aber das ist gut so, denn dadurch kann man erst so richtig in die zweite Hälfte eintauchen!

    Zugegebener Maßen habe ich das Buch nach der ersten Hälfte erst einmal für vier Wochen zur Seite gelegt. Quasi eine klassische Leseflaut. Dann habe ich mich aufgerafft, mir gesagt, dass das so nicht weiter gehen kann und das Buch beendet. Und ich bin so froh darum! Die Reise geht nun in die französische Provence, wo Camille und Finn den Dachboden umkrempeln um mehr über Lisette herauszufinden. Durch längere Sequenzen aus der Vergangenheit rund um 1940-43, also während der Zeit des zweiten Weltkrieges wird die Suche immer wieder unterbrochen und sorgt für Abwechslung. Eigentlich hasse ich Rückblenden in diese Zeit, weil einfach so viel böses und ungerechtes passiert ist, aber die Autorin hat ein gutes Mittelmaß gefunden um das Lesen angenehm zu gestalten.

    Die Szeneriebeschreibungen der Provence sind einfach traumhaft und hätten fast zur Buchung eines Spontanurlaubs geführt! Da ist definitiv meine Fantasie mit mir durch gegangen. Die Liebesgeschichte zwischen Camille und Finn ist eher ein nettes Beiwerk, aber ist nicht Hauptbestandteil des Buches und das war aus meiner Sicht eine gute Entscheidung der Autorin. Susan Wiggs verwob so die Andeutungen aus der ersten Hälfte geschickt mit den Erkenntnissen aus der zweiten Hälfte und am Ende fügte sich alles wunderbar zusammen.

    Die Charaktere:
    Camille ist irgendetwas zwischen einer klassischen Mutter und einer verrückten Künstlerin. Manchmal streng, dann wieder mitfühlend und sehr häufig hektisch und verplant. So könnte ich in zwanzig Jahren sein  Zu 90% der Zeit konnte ich sie gut leiden, die anderen 10% hat sie die Übermutti raus hängen lassen und ich habe synchron mit Julie die Augen verdreht. Lange Zeit habe ich gegrübelt, was in der Vergangenheit passiert sein könnte, dass Camille zu der Frau und Mutter wurde, die sie ist und im nachhinein kann ich sagen: Absolut verständlich.

    Julie ist wirklich niemand, mit dem ich Rollen tauschen möchte. Sie versucht wirklich stark zu sein, aber es wird ihr von ihrem Umfeld nicht leicht gemacht. Der Charakter Julie war der Hauptgrund, warum ich das Buch eine Weile zur Seite legte. Aber nicht, weil ich sie nicht mochte, sondern weil ich so sehr mit ihr gelitten habe. In der zweiten Hälfte blüht sie richtig auf und ich denke sie hat da einen großen Schritt in Richtung “Erwachsen sein” gemacht.

    Finn ist irgendetwas zwischen einem Hauptcharakter und einem bedeutenden Nebencharakter. Irgendwie gehört er zur Geschichte dazu, da er auch ein wenig den treibenden Part darstellt, damit die Story nicht ins Stocken gerät. Und doch gerät er im Strudel der Ereignisse manchmal fast in Vergessenheit. Ich möchte nicht allzu viel zu ihm sagen, da das dann schnell in einen Spoiler ausartet, aber ich mochte Finn eigentlich sehr. Ich bezeichne ihn einfach mal als das nette Beiwerk, den Robin zu Batman. Ohne ihn geht nichts, aber er stielt den Hauptcharakteren nicht die Show und sorgt ganz nebenbei für den Hauch Romantik, der das Buch abrundet.

    Nebenher gibt es so viele weitere Charaktere, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit, die hier einfach den Rahmen sprengen würden. Die Autorin hat einen beachtlichen Rahmen für ihre Geschichte geschaffen, ohne das man sich vor Verwirrung in der Menge an Namen verliert. Einige davon wird man abgrundtief hassen, andere sind so liebenswert, dass man sie einfach mögen muss. Wie ich finde eine tolle Balance, die dem Buch seine Tiefe und seinen Reiz verleiht.

    Das Fazit:
    Ich hätte nie vermutet, dass mich “Was mein Herz dir sagen will” so sehr beschäftigen würde. Der Klappentext klang erst mal nach einer beliebigen Geschichte rund um die große Liebe und einer Spurensuche in der Vergangenheit. Aber weit gefehlt! Es beschäftigt sich mit so vielen Alltagsproblemen, mit Sorgen und Ängsten von vielen Menschen und bringt doch so viel Lebensfreude und Aufbruchstimmung mit sich, dass ich noch Tage später Lust auf einen spontanen Urlaub in Frankreich hatte. Kleiner großer Tipp von mir: Unbedingt lesen!

    Die Bewertung:
    Geschichte ♥♥♥♥♥ | Charaktere ♥♥♥♥♥ | Landschaft/Szenerie ♥♥♥♥♥ | Emotionen ♥♥♥♥♥  = 5 Herzen

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    Blausterns avatar
    Blausternvor 4 Monaten
    Was mein Herz dir sagen will

    Seit 5 Jahren ist Camille nun schon Witwe. Sie trauert immer noch und hat noch immer kein Vertrauen in das Leben. Ihr Mann kam durch einen tragischen Unglücksfall ums Leben. Nun hat sie Angst, ihre vierzehnjährige Tochter auf ebensolche Weise zu verlieren. Sie ist übervorsichtig geworden und nervt Julie damit zusehends. Aber Julie hat auch Probleme in der Schule. Sie wird von ihren Mitschülern gemobbt. Da kommt die Reise in die Provence gerade recht. Inmitten einer wunderschönen Landschaft hat Camilles Familie ein Landgut. Camille hat eine alte Kiste ihrer Großmutter Lisette gefunden, die sie vermuten lässt, dass ihr Großvater gar nicht ihr Großvater ist. Gemeinsam gehen sie diesen Spuren in Frankreich nach. Dabei lernt sie den Historiker Finn kennen, der ihr hilft und der sie als erster Mann nach dem Tod ihres Mannes wieder interessiert.
    Diese Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeiten. Zusätzlich wird in der Gegenwart auch noch aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Camille, Julie und Finn. Brauchte man anfangs ein wenig, so ist es der Autorin trotzdem wunderbar gelungen, alles nach und nach zusammenzufügen. Die Vergangenheit führt uns zu Camilles Großmutter Lisette, die zur Zeit der Nazis in Frankreich gelebt hat. Diese Perspektive ist besonders berührenswert, wird uns diese schwere Zeit doch so deutlich vor Augen geführt. Und doch gab es auch in dieser Zeit die große Liebe. Der Schreibstil lässt sich angenehm und zügig lesen.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Etwas langweilig und kitschig.
    Etwas langweilig und kitschig

    Bethany Bay, USA: Vor 5 Jahren ist Camilles Mann bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen. Seitdem ist die ganze Welt für die junge Witwe und Fotografin ein gefährlicher Ort. Mit ihrer übertriebenen Vorsicht nervt sie besonders ihre 14jährige Tochter Julie. Doch dann fällt Camille eine Kiste mit alten Familienfotos in die Hände und sie wird stutzig. Könnte es sein, dass ihr Opa gar nicht ihr leiblicher Großvater war? Camille, Julie und ihr Vater Henry reisen daher nach Südfrankreich auf das Landgut der Familie. Gemeinsam mit dem attraktiven Geschichtsprofessor Finn sucht sie nach weiteren Hinweisen und kommt dabei nicht nur dem Geheimnis von Großmutter Lisette auf die Spur, sondern lernt auch wieder zu leben und zu lieben.
     
    "Was mein Herz dir sagen will" stammt aus der Feder von Susan Wiggs. Bislang kannte ich die Autorin noch nicht, doch die Inhaltsangabe klang vielsprechend. Zwei Frauen, zwei Jahrhunderte und ein Familiengeheimnis - im Grunde genau mein Beuteschema. Doch so richtig überzeugt hat mich die Geschichte leider nicht.

    Da wäre zum einen der etwas schwergängige Erzählstil aus mehreren Perspektiven. Am Anfang brauchte ich doch eine Weile, um mich hier einzulesen. Zudem plätschert die Handlung lange Zeit nur vor sich hin, es gibt einige Textwiederholungen und vor allem in der ersten Buchhälfte passiert nicht wirklich viel. Camille mit ihren ganzen Sorgen und Ängsten ging mir auch zunehmend auf die Nerven und so richtig warm wurde ich mit ihr nicht.

    Die Liebesgeschichte in der Gegenwart fand ich auch sehr klischeehaft. Finn ist charmant, hochintelligent, zuvorkommend und einfach perfekt. Ein sexy Geschichtsprofessor, den alle Frauen anhimmeln, der aber noch nie sein Herz verschenkt hat - bis er Camille erblickt und die Liebe wie ein Blitz einschlägt. Und das auf beiden Seiten. Nun ja. Richtig überzeugt hat mich das Paar nicht.

    Mit Camilles Tochter Julie habe ich dagegen mehr mitgefühlt. Das junge Mädchen kämpft mit diversen Teenieproblemen und wird von ihren Mitschülern gemobbt. Doch die Reise nach Frankreich wird auch sie verändern und ihr mehr Selbstbewusstsein verleihen.

    Erst ab der zweiten Hälfte wird es endlich etwas spannender, doch so richtig packen konnte mich die Geschichte dennoch nicht. Mittels Rückblenden in die Kriegsjahre 1944-1945 erfahren wir mehr über die Vergangenheit. Über die italienische und deutsche Besatzung, unter der die Provence damals litt, über Lisettes Schicksal und eine verbotene junge Liebe. Und so langsam kommt das Familiengeheimnis ans Tageslicht. Und nicht nur das. Denn auch Finn wird endlich mehr über seinen Vater herausfinden, der seit langer Zeit verschollen ist.  Die Ereignisse am Schluss werden allerdings sehr schnell abgehandelt und das kitschige Happy End darf schließlich nicht fehlen.

    Insgesamt kann ich daher "Was mein Herz dir sagen will" nur sehr eingeschränkt empfehlen. Die Handlung hat mich über weite Strecken gelangweilt und auch die Figuren und Liebesgeschichten überzeugten mich nicht. In diesem Genre gibt es bedeutend bessere Romane. Kann man lesen, muss man aber nicht. Daher knappe 3 Sterne von mir.

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    jackdecks avatar
    jackdeckvor 4 Monaten
    Herzberührt

    Die Geschichte hat deutlich mehr Tiefgang als ich erwartet hatte. Jede der Hauptpersonen hat in irgendeiner Art und Weise sein Päckchen zu tragen. Camille kann nach dem Tod ihres Mannes nicht glauben, jemals wieder die Liebe zu finden, Julie kämpft mit der Pubertät und ihren Mitschülern und Camilles Vater Henry wird von seiner und der Vergangenheit seiner Familie eingeholt. Finn hingegen sucht seinen verschollenen Vater und ist nach seiner gescheiterten Ehe eigentlich nicht für eine neue Beziehung bereit.

    Viel Stoff für ein Buch, aber es fügt sich alles wunderbar zusammen. Die Protagonisten sind alle glaubwürdig gezeichnet, selbst die Nebenfiguren sind liebevoll dargestellt. Die Nebengeschichte, die im besetzten Frankreich während der Kriegsjahre spielt, macht die Wirrnisse dieser Zeit sehr deutlich. Die Situation der Einwohner und deren Art und Weise mit der Besatzung umzugehen wird deutlich beleuchtet. Es geht um Kollaborateure, Unterstützer der Résistance und Menschen, die einfach versucht haben zu überleben.
    Sowohl Bethany Bay als auch die Provence werden so toll beschrieben, dass man am liebsten gleich dorthin fahren möchte.
    Liebhaber toller Liebesgeschichten werden hier voll auf ihre Kosten kommen und eine spannende Familiengeschichte gibt es noch obendrauf.
    Von mir eine volle Leseempfehlung für dieses liebenswerte Buch, das das volle Sommerfeeling rüberbringt.

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    zauberblumes avatar
    zauberblumevor 6 Monaten
    Ein ganz besonderer Sommer!

    In ihrem neuesten Roman "Was mein Herz dir sagen will" entführt uns die Autorin von Amerikia nach Frankreich. Und hier erleben wir eine außergewöhnliche Geschichte mit wunderbaren Menschen.

    Unsere Geschichte beginnt in Bethany Bay. Hier lebt die junge WitweCamille mit ihrer Tochter Julie. Die meiste Zeit verbringt Camille in ihrer Dunkelkammer, denn sie hat sich darauf spezialisiert, alten Filmen wieder Leben einzuhauchen. Eines Tages erhält ihr Vater eine Kiste aus Frankreich. Darin enthalten ist das Vermächtnis seiner Mutter Lisette. Camille vermutet hinter diesen vergilbten Aufnahmen ein Geheimnis. Und zusammen mit ihrem Vater und ihrer Tochter macht sich Camille auf nach Frankreich. Hier besitzt die Familie in der Provence noch ein altes Landgut. Unterstützt wird Camille bei ihrer Spurensuche von dem Historiker Finn. Er ist der erste Mann, der seit langen wieder ihr Herz berührt ......

    Wieder einmal hat mich die Autorin mit ihrem Buch begeistert. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Die atemberaubende Geschichte ist noch in mir nachgeklungen, als ich das Buch beendet hat. Eine wirklich herausragende Geschichte über Verlust, Liebe, Freundschaft, Vertrauen und vor allen Dingen, die Familie. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich Camille in ihrer Dunkelkammer in Bethany Bay. Eine traumhafte Gegend, die wunderbar beschrieben wird. Ich sehe diesen Traumstand vor mir. Camille ist seit dem Tod ihrer Mannes sehr in sich zurückgezogen und lebt in ihrer eigenen Welt. Sie verliert auch ihre Tochter Julie, die mitten in der Pubertät steckt aus den Augen. Da kommt die Kiste aus Frankreich gerade zur richtigen Zeit. Camillies Vater, ein äußerst sympathischer Mensch, beschließt den Sommer in Frankreich zu verbringen und seine Tochter und Enkelin sollen in begleiten. Und das war die richtige Entscheidung. Schon allein die Fahrt in Frankreich nach Bellerive hat mich be- und verzaubert. Ich habe jetzt noch diesen Geruch der Lavendelfelder in der Nase und genieße diese herrliche Landschaft. Und Aix en Provence ist sowie so ein Traumstädtchen (da kommen auch bei mir wieder viele Erinnerungen hoch). Und Camille und Julie blühen hier richtig auf. Die Charaktere sind wirklich alle wieder so herausragend beschrieben. Man kann sich wirklich jeden einzelen vorstellen. Und dann ist da unsere Reise in die Vergangenheit bei der der Historiker Finn - ein außergewöhnliche Mensch - eine große Hilfe war. Wir dürfen die Geschichte von Lisette erleben, ihr wirklich berührendes Schicksal, das mir Tränen in die Augen getrieben hat. Wir erfahren einiges über den Krieg und die Grausamkeit, mit der die Menschen in dieser Zeit zu kämpfen hatten. Das alles hat mich sehr bewegt. Aber wir lernen Lisette auch als lebensfrohen Menschen kennen, der sich nicht unterkriegen ließ, auch als die Zeiten mehr als schlecht waren. Und sie hatte in dieser Zeit auch ein ganz besonderes Erlebnis. Es ist ergreifend diesen Abschnitt des Buches zu lesen. Und es war für Camille wirklich überraschend und natürlich besonders auch für ihren Vater, welches Geheimnis hier ans Tageslicht kommt. Und dieser Sommer in Frankreich hat alle eine ganz besondere Bedeutung.

    Für mich ist dieses Buch wieder ein Lesehighlight, dass ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Ich habe mich in Frankreich pudelwohl gefühlt. Hier wurden ja alle mit einer Herzenswärme empfangen, die förmlich zu spüren war. Auch wenn sie die Reise - was ja verständlich ist -  mit gemischten Gefühlen begonnen haben. Ein absolutes Traumbuch. Auch das Cover ist ein echter Hingucker und lädt zu einem Spaziergang durch die Lavendelfelder ein. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

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    bettinahertzs avatar
    bettinahertzvor 6 Monaten
    Was mein Herz dir sagen will

    Was mein Herz dir sagen will Autor: Susan Wiggs Camille trauert um ihren Ehemann, den sie durch einen tragischen Unfall verlor. Dabei versucht sie ihre vierzehnjährige Tochter Julie vor allen Gefahren zu schützen, was den Umgang zwischen ihnen nicht immer leicht macht. Bei ihrem Vater René findet sie eine Kiste mit vergilbten Fotos ihrer Großmutter Lisette und das erste Mal kommen Camille Zweifel auf, ob ihr „eigentlicher“ Großvater garnicht ihr leiblicher Großvater ist. Zusammen mit Juli, René und dem charmanten Historiker Finn begibt sich Camille auf dem alten Landsitz ihrer Familie nach Frankreich und bringt dort einen Stein der Vergangenheit ins Rollen. Und ganz nebenbei schleicht sich Finn in ihr Herz, dabei sind doch beide eingefleischte Singles und hatten auch nicht vor dies zu ändern… „Was mein Herz dir sagen will“ ist ein wunderbarer Roman, bei dem die Autorin Susan Wiggs Vergangenheit und Gegenwart perfekt verknüpft und uns vor historischer Kulisse des zweiten Weltkrieges stellt. Der Schreibstil ist umwerfend, flüssig, bildhaft, emotional und tiefgründig. Susan Wiggs hat wunderbare Protagonisten geschaffen. Der Leser erlebt die Geschichte zum einen in der Vergangenheit und zum anderen im Hier und Jetzt. Dabei gibt es in der Gegenwart einen Perspektivenwechsel zwischen Camille, Julie und Finn. In der Vergangenheit wird aus Sicht von Lisette geschrieben. Diese Art und Weise, die Geschichte zu erzählen, ist der Autorin unglaublich gut gelungen. Ich konnte das Buch kaum weglegen. Die Protagonisten sind sehr authentisch dargestellt und man fühlt alle ihre Emotionen als Leser mit. Nebenbei erfahren wir in Lisettes Vergangenheit eine sehr spannende Geschichte, die ihre Auswirkungen bis in der Gegenwart haben wird. Ich kann „Was dein Herz dir sagen will“ uneingeschränkt weiterempfehlen. Es ist ein toller Roman über Zusammenhalt, Familie, Verzeihen, Trauerbewältigung, Neuanfang und vieles mehr. Ich vergebe fünf Sterne.

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    Jazzys avatar
    Jazzyvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch hat 5 Sterne verdient! Es hat mich sehr berührt!
    Ein kleines Meisterwerk, das über zwei Generationen erzählt.

    Beschreibung:


    Großmutter Lisette hatte ein Geheimnis, dessen ist sich die junge Witwe Camille sicher, als ihr eine Kiste mit vergilbten Aufnahmen in die Hände fällt. Kann es sein, dass ihr Großvater gar nicht ihr wahrer Großvater ist? Unterstützt von dem charmanten Historiker Finn, begibt sie sich auf dem malerischen Landgut ihrer Familie in der Provence auf Spurensuche. Dort erfährt sie nicht nur Unglaubliches über Lisette – in den wogenden Lavendelfeldern von Bellerive entdeckt sie auch, dass Finn der erste Mann sein könnte, den sie seit dem Tod ihres Gatten in ihr Herz lassen möchte. 


    Meine Meinung:

    Das Buch hat mir von Anfang sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es sehr gut die Gegenwart und die Vergangenheit miteinander zu verweben.

    Camille trauert sehr um den Verlust ihres Mannes Jace. Sie gibt sich zum Teil die Schuld daran und schafft es nicht wirklich zu leben. Sie zieht sich immer mehr von allem zurück und bemerkt nicht, dass sie damit auch ihre Tochter Julie beeinflusst. 

    Julie ist ein Teenager die durch bestimmte Umstände in der Schule zum Außenseiter wurde und damit nur schwer umgehen kann. Ihre Mutter Camille erdrückt sie förmlich mit ihrer Angst, sodass sie auf ihre Art versucht damit umzugehen und manches heimlich macht.

    Erst als Finn in Camilles Leben tritt, merkt man sehr schnell, dass sie sich gleich von ihm angezogen fühlt und die Funken sprühen förmlich zwischen den beiden.

    Die Autorin erzählt in der Gegenwart von Camilles, Finn und Julies Sicht. In der Vergangenheit geht es hauptsächlich um Lisette. Lisette ist die Mutter von Camilles Vater. Dabei erfahren wir einiges über die Nazis, die Frankreich besetzt hatten und wie es den Zivilisten ergangen ist. Ich fand es sehr gut dargestellt, wie die Menschen damals abhängig waren und versuchten ihren Weg zu gehen.

    Man erfährt einiges von Lisette und wie sie der Liebe begegnet. Ich persönlich hätte gerne noch viel mehr von Lisette gelesen. Sie hat mir als Charakter in der Geschichte so gut gefallen, dass ich es schade fand, dass nicht noch mehr von ihr geschrieben wurde. Sie kam natürlich nicht zu kurz, aber es hätte ruhig noch mehr sein dürfen :)!

    Letztendlich finden Camille und Julie ihren Weg um glücklich zu werden.


    Fazit:

    Ein ganz tolles Buch, dass mich wirklich sehr berührt hat und ich jedem nur weiterempfehlen kann!! 

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    nellsches avatar
    nellschevor 6 Monaten
    Was mein Herz dir sagen will

    Die junge Witwe Camille ist auch nach fünf Jahren noch nicht über den Tod ihres Ehemannes hinweg. Seitdem lebt sie übervorsichtig und hält sich am liebsten in ihrer Dunkelkammer auf, um alte Filme zu entwickeln. Halt gibt ihr ihre Tochter Julie, die allerdings ihre ganz eigenen Probleme hat, denn sie wird in der Schule gemobbt und ist deshalb sehr unglücklich. Als Camille erfährt, dass ihr Vater Henry in Frankreich ein Landgut hat, reisen sie alle gemeinsam dorthin. Dort gehen sie den Geheimnissen um Camilles Großmutter Lisette auf den Grund und auch die Frage, wer Henrys Vater wirklich war, könnte dort geklärt werden.

    Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Der leichte Schreibstil ermöglichte mir einen raschen Einstieg in die Geschichte und das Buch ließ sich zügig lesen.
    Die Charaktere wurden bildhaft und anschaulich beschrieben, so dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Ich war in der Lage, mich in ihre Gedanken und Gefühle hineinzuversetzen und konnte sie und ihre Handlungen nachvollziehen. Camille und Finn fand ich sofort sympathisch und ich war gespannt, wie sich ihre gemeinsame (Liebes)Geschichte entwickeln wird.
    Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen in der heutigen Zeit rund um Camille, Julie, Henry und Finn. Zum anderen zur Zeit des zweiten Weltkrieges rund um Camilles Großmutter Lisette. Beide Zeiten wurden lebhaft beschrieben, so dass ich mich mittendrin fühlte. Besonders die Vergangenheit hat mich sehr berührt. Die Nöte und Ängste, mit denen die Menschen, insbesondere Lisette, zu kämpfen hatten, wurden einfühlsam beschrieben. Die Entscheidungen, die Lisette treffen musste, waren nicht leicht. Doch hat sie in dieser Zeit auch ihre große Liebe gefunden.
    Der Teil in der Gegenwart war ebenfalls schön geschrieben. Allerdings gab es hier ein paar Dinge, die mich etwas gestört haben, nämlich das viele Zweifeln von Camille, ob sie sich auf eine neue Liebe einlassen darf, sowie eine persönliche Entwicklung bzw. Offenbarung von Camilles Vater, die mir einfach zu viel war und die es in dieser Geschichte nicht unbedingt gebraucht hätte, da schon so genug Themen verarbeitet wurden.
    Was mir sehr gut gefiel, war das Aufdecken der Geheimnisse anhand alter Fundstücke. Hier konnte ich für mich überlegen, wie die familiären Zusammenhänge wohl sein mögen. Das fand ich interessant und spannend und es hielt mich gefesselt an dem Buch.

    Insgesamt ist dies ein einfühlsamer, bewegender und geheimnisvoller Roman, der mir schöne Lesestunden beschert hat. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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    hoonilis avatar
    hoonilivor 6 Monaten
    Gefühlvoll, spannend und geheimnisvoll – unbedingt lesen!

    Die Witwe Camille ist auch nach fünf Jahren immer noch nicht darüber hinweg, dass ihr Mann nicht mehr lebt. Einzig ihre Tochter Julie gibt ihr Halt, doch auch sie steckt in einer schwierigen Phase. Als Camille erfährt, dass ihrem Vater ein Haus in Frankreich gehört, sieht sie es als Chance eine Auszeit zu bekommen. Was sie dort erfahren wird, verändert ihr ganzen Leben…

    Das Buch ist in zwei verschiedenen Zeitsträngen geschrieben. Mir haben beide gut gefallen. Die damalige Zeit wurde nachvollziehbar beschrieben und das Heute so lebendig, dass ich mich hineinfühlen konnte. Camille und auch Finn sind mir beide ans Herz gewachsen. Ihre Vergangenheit hat mich berührt und ich habe mitgerätselt wie wohl alles zusammen hängt. Der Schauort war dazu sehr gut gewählt, eine schöne Gegend in der Provence.

    Mein Fazit: Gefühlvoll, spannend und geheimnisvoll – unbedingt lesen!

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    Lesegenusss avatar
    Lesegenussvor 7 Monaten
    Eine bewegende Reise in die Vergangenheit

    "Was mein Herz dir sagen will" mit diesem Roman legt die Autorin Susan Wiggs eine berührende Familiengeschichte vor, die man so schnell nicht aus der Hand legen kann.
    Erzählt wird die Geschichte von Camille Adams, ihrer Tochter Julie, die beide vor fünf Jahren durch ein Unglück den Ehemann und Vater Jace verloren. Camille hat dies bis zum heutigen Tage noch nicht richtig verarbeitet, denn sie war dabei. Die heute 14-jährige Julie hatte sich seitdem sehr verändert, während Camille zu einer Mutterglucke wurde. Es war nichts mehr wie vorher. Mit Ängsten umzugehen, dem Leben öffnen, da verrannte sich Camille lieber in ihre Arbeit. Sie war inzwischen Expertin auf dem Gebiet der Restaurierung alter Filme. Mitten in ihrer Arbeit erhält sie einen Anruf aus dem Krankenhaus. Ihre Tochter hatte einen Badeunfall. Dabei vergisst Camille alle Vorsichtsmaßnahmen in der Dunkelkammer und fährt los. Dass es ausgerechnet ein ganz wichtiger Film war, den sie von Professor Finn Finnmore erhalten hatte, dessen Hoffnung darin bestand, hier etwas herauszufinden, wo sein Vater vor Jahrzehnten in Kambodscha als Soldat verschollen war, konnte sie nicht ahnen.
    Das erste Aufeinandertreffen von Camille und Finn verläuft dementsprechend.
    Für Julie war Großvater Henry ein wichtiger Mensch. Zu ihm fand sie den Draht, der ihr seit langem zur Mutter fehlte. Die Charaktere Henry, Finn - Professor für Geschichte und Experte in der Analyse für alte Fotos, der sich einen Namen gemacht hatte durch das Aufspüren des Schicksals verschollener Soldaten, immer die Hoffnung, ebenfalls seinen Vater zu finden, das Anwesen in Bellerive, all dies entwickelt sich zu einer großartigen, teils dramatischen Geschichte. Es kommt die Zeit, dass Henry aus seinem früheren Leben erzählt, bevor er nach Amerika auswanderte. Durch Rückblenden erhält der Leser ein Bild von der Geschichte, der Großmutter Lisette, die mit Leidenschaft gern fotografierte, doch ihren Sohn Henry nie kennenlernen durfte, weil sie starb. Was war damals in den Endmonaten des Zweiten Weltkriegs geschehen?
    Im Sommer verbringen Camille, Julie und Henry einige Wochen in Frankreich auf dem Anwesen. Gemeinsam mit Finn begeben sie sich auf Spurensuche. Der Fundus auf dem Dachboden ist ergiebig. Und dann stellt sich langsam die Frage: Wer war Henrys leiblicher Vater? Ein Geheimnis wird gelüftet, eine verloren geglaubte Liebe lebt wieder auf und auch Camille, die von ihren Gefühlen überrannt wird, entdeckt die Liebe neu. Nicht zu vergessen Julie, das Mädchen, was derart unter Mobbing in der Schule litt, blüht in Frankreich auf.
    Susan Wiggs versteht es, einfühlsam als auch sehr ansprechende Romane zu schreiben. Mit diesem Buch hat sie mich total überrascht. Diese Geschichte hatte ich so nicht erwartet. Camille auf die Reise in die Vergangenheit des Vaters zu begleiten, hierbei erhält der Leser Stück für Stück mehr Informationen, die letztendlich zu einem emotionalen und berührenden Ende führen.
    Meine Leseempfehlung

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    MIRA-Taschenbuchs avatar

    "Meisterhaft beschreibt Susan Wiggs die Eigenheiten menschlicher Beziehungen."  Jodi Picoult


    Wir von Mira Taschenbuch laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Buches


    "Was mein Herz dir sagen will" von Susan Wiggs

    ein. Bitte bewerbt euch bis zum 30.01.2018 für eines von 20 Leseexemplaren (Taschenbuch) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.

     

    Über den Inhalt:

    Großmutter Lisette hatte ein Geheimnis, dessen ist sich die junge Witwe Camille sicher, als ihr eine Kiste mit vergilbten Aufnahmen in die Hände fällt. Kann es sein, dass ihr Großvater gar nicht ihr wahrer Großvater ist? Unterstützt von dem charmanten Historiker Finn, begibt sie sich auf dem malerischen Landgut ihrer Familie in der Provence auf Spurensuche. Dort erfährt sie nicht nur Unglaubliches über Lisette – in den wogenden Lavendelfeldern von Bellerive entdeckt sie auch, dass Finn der erste Mann sein könnte, den sie seit dem Tod ihres Gatten in ihr Herz lassen möchte.

     

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    Dann bewirb dich jetzt um eines der 20 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auch auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst.

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    das Team von Mira Taschenbuch

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    Letzter Beitrag von  Blausternvor 4 Monaten
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