Weihnachtsengel gibt es doch

von Susan Wiggs 
4,1 Sterne bei41 Bewertungen
Weihnachtsengel gibt es doch
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Tatsodoshis avatar

Eine nette Weihnachtgeschichte. So richtig überzeugt hat sie mich dennoch nicht. Der Weihnachtsfunkte wollte einfach nicht aufkommen.

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Ein bisschen kitschig und vorhersehbar, aber das darf es zu Weihnachten auch sein.

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Inhaltsangabe zu "Weihnachtsengel gibt es doch"

Es gibt wohl niemanden auf der Welt, der Weihnachten so sehr liebt wie Maureen Davenport. Deshalb ist die allein stehende Bibliothekarin auch überglücklich, dass sie dieses Jahr endlich das große Krippenspiel an Heiligabend organisieren darf. Leider wird ihr aber Eddie Haven zur Seite gestellt, der größte Weihnachtszyniker der Welt. Über jede Kleinigkeit muss sie stundenlang mit ihm streiten. Doch dann erhält Maureen eine Nachricht, die ihre Welt auf den Kopf stellt: Die Bibliothek, die sie leitet, soll geschlossen werden! Jetzt kann ihr nur noch ein Wunder helfen nie hätte sie damit gerechnet, dass ihr Weihnachtsengel ausgerechnet der Mann ist, der dieses Fest überhaupt nicht leiden kann!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783862784738
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Mira Taschenbuch im Cora Verlag
Erscheinungsdatum:01.11.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    peedees avatar
    peedeevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein bisschen kitschig und vorhersehbar, aber das darf es zu Weihnachten auch sein.
    Ein bisschen kitschig und vorhersehbar, aber das darf es zu Weihnachten auch sein

    Lakeshore Chronicles, Band 6: Die Bibliothekarin Maureen Davenport liebt Weihnachten über alles und freut sich sehr, dass sie dieses Jahr das grosse Krippenspiel organisieren darf. Als Co-Organisator wird ihr Eddie Haven zur Seite gestellt, der Weihnachten jedoch gar nicht leiden kann. Die Zusammenarbeit wird sicher nicht einfach werden. Doch dann erhält Maureen die Nachricht, dass die Bibliothek, die sie leitet, geschlossen werden soll! Jetzt kann nur noch ein Weihnachtswunder helfen…

    Erster Eindruck: Ein schönes, weihnächtliches Cover mit den Engelsflügeln und Geschenken – mir gefällt’s.

    Maureen ist glücklich, dass sie das Krippenspiel organisieren darf. Doch dass ihr unbedingt Eddie Haven, der frühere Kinderstar eines beliebten Weihnachtsfilms, dabei helfen soll, freut sie gar nicht. Eddie macht dies nicht aus freien Stücken, denn er wurde per Gerichtsbeschluss dazu verdonnert, nun schon seit mehreren Jahren leistet er diesen Weihnachtsdienst in Avalon. Heimlich schwärmt Maureen für Eddie, aber sie macht sich keine Illusionen, denn was sollte auch ein Mann wie Eddie mit einer Frau wie Maureen? Er, der alle Frauen haben könnte, und sie, das Mauerblümchen? Maureen hat schmerzhafte Erfahrungen gemacht und sie will nicht, dass sich diese wiederholen. Auch Eddie hat sein Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen.
    Es ist schön zu lesen, welche Bedeutung die Bücherei für die Bewohner Avalons hat: es ist ein Treffpunkt für Alt und Jung, es gibt sogar Nachhilfe für die, die nicht gut lesen und schreiben können. Susan Wiggs hat dieses Buch übrigens allen Bibliothekaren gewidmet. Diese machen einen tollen Job!
    Nebst der Geschichte um Maureen und Eddie gibt es noch einen Erzählstrang über Daisy Bellamy. Die Geschichte über Daisy endet jedoch plötzlich, was ich als ziemlich unbefriedigend empfand. Es mag sein, dass sie in irgendeinem Folgeband weitererzählt wird, aber hier läuft der Leser ins Leere. Für meinen Geschmack hätte man die ganze Daisy-Story weglassen können.
    Von den Nebenpersonen hat mir am besten Hannah, die Stiefmutter von Maureen, gefallen.

    Dies ist mein drittes Buch von Susan Wiggs, darunter das zweite aus der Lakeshore-Reihe. Die erste Hälfte hat sich für meinen Geschmack ziemlich in die Länge gezogen; die Geschichte plätscherte so vor sich hin und vieles war sehr früh klar. Die zweite Hälfte war deutlich unterhaltsamer. Es geht um Liebe, Familie, verdrängtem Schmerz, Angst vor Verletzungen und natürlich um ein Weihnachtswunder! Wer zu Weihnachten gerne einen etwas kitschigen, vorhersehbaren Roman liest, liegt mit diesem Buch sicherlich richtig. Im Anhang gibt es noch ein Rezeptbuch und Lieder zum Mitsingen, ein schönes Plus.
    Ich habe das Buch als E-Book gelesen. Gestört hat mich, dass viele Worte unnötige Leerschläge hatten, z.B. „wirk lich“, „ger ne“, „Kir schen“, „ein fach“, „lie ben“, „Dai sy“.
    Mit allen Pros und Kontras vergebe ich für das Buch 3 Sterne.

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    -Anett-s avatar
    -Anett-vor 5 Jahren
    Perfektes Weihnachtsbuch

    Maureen ist eine Bibliothekarin durch und durch. Sie wird dieses Weihnachten das erste mal selbst das Krippenspiel in ihrem Ort durchführen und leiten. Ihr zur hand soll Eddie Haven gehen. Beide könnten nicht verschiedener sein - Eddie hasst Weihnachten und Maureen liebt alles daran. Klar das es da immer wieder zu Reibereien kommt.

    Die Geschichte wird abwechselnd aus Maureens und aus Eddies Sicht erzählt. Und beide einzeln rühren bereits einem ans Herz und es ist wundervoll kitschig. Und beide zusammen - das muss einfach ans Herz gehen.

    Dies ist eine wundervolle Weihnachtsgeschichte, die mir so viel Freude gemacht hat. Auch wenn ich solche Bücher nicht unbedingt lese, so hat mich das doch berührt und gut auf eihnachten eingestimmt.

    Einte tolle Geschichte! nicht nur Maureens Geschichte wird hier erzählt, sondern auch kleine Nebengeschichten der Einwohner Avalons.
    Herzerwärmend und gut erzählt, so dass man sich richtig auf Weihnachten einstimmen kann. Perfekt!


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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Weihnachten nur eine beliebig austauschbare Kulisse

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele

    Offenbar ist "Weihnachtsengel gibt es doch" Teil irgendeiner Serie. Das war mir vorher nicht bewusst und es hat mich auch ehrlich gesagt nicht allzu sehr beim Lesen gestört. Es ist also nicht so, als hätte ich das Gefühl gehabt, mir würde irgendeine wichtige Vorinformation fehlen. Klar, das Setting und viele Figuren werden einem wohl deutlich bekannter sein, wenn man die anderen Bände der Serie kennt, aber wirklich nötig war dieses Vorwissen meines Empfindens nach nicht.

    Allerdings muss ich auch ehrlich sagen, dass ich nicht so dermaßen viel mit "Weihnachtsengel gibt es doch" von Susan Wiggs anfangen konnte. Denn die Geschichte ist vor allem eins: Kitschig. Dabei habe ich zumindest in der Weihnachtszeit eigentlich nicht gegen kitschige Liebesgeschichten. Nur leider war mir dieser Roman dann doch zu glatt gespült, um wirklich unterhaltsam zu sein.

    Denn eigentlich fand ich Protagonistin Maureen recht schnell sympathisch. Figuren, die mit Büchern arbeiten, haben bei mir sowieso schon ein Plus, aber auch so war sie, im Vergleich zu den wenigen anderen Romance-Protagonistinnen, die ich kenne, gar nicht schlecht. Und ihr Gegenstück Eddie fand ich anfangs ebenfalls sehr vielversprechend, gerade weil die beiden so wahnsinnig gegensätzlich sind.

    Unglücklicherweise nutzt die Autorin hier aber nicht einmal ansatzweise das vorhandene Potential aus. Denn anstelle von fliegenden Funken zwischen den beiden so grundverschiedenen Figuren gibt es eben eine weichgespülte 08/15-Romanze. Schade.

    Dazu kommt noch, dass Weihnachten hier im Endeffekt gar keine Rolle spielt. Klar, das Fest ist ein netter Hintergrund für die Geschichte und eine Möglichkeit, die Gegensätze zwischen Maureen und Eddie stärker hervorzuheben, doch da aus diesen Gegensätzen eh nicht viel wird, ist die festlich-weihnachtliche Hintergrundszenerie eigentlich auch ohne weiteres austauschbar.

    Alles in allem ist Susan Wiggs' "Weihnachtsengel gibt es doch" zwar kein schlechtes Buch, wirkliche Weihnachtsstimmung will bei dieser weichgespülten Romanze nicht aufkommen. Mein Fall war es daher nicht, auch wenn es sich leicht lesen lies, aber seine Fans wird es bestimmt trotzdem finden.

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    MikkaGs avatar
    MikkaGvor 5 Jahren
    Kleine und große Weihnachtswunder

    Pro:
    Das hier abgebildete Cover der regulären Ausgabe finde ich sehr schön und voller Weihnachtsstimmung (ich besitze leider nur die Weltbildausgabe, deren Cover ich weit weniger mag)! Das stimmt wunderbar ein auf ein Buch, dass randvoll mit Weihnachtsstimmung, Romantik und Humor ist und dass ich mit viel Vergnügen in einem Rutsch durchgelesen habe.

    Die Protagonistin, Maureen Davenport, war mir am Anfang vielleicht ein klein wenig zu kratzbürstig, empfindlich, bestimmend und überkorrekt, und ständig geht sie davon aus, dass Eddie und andere Menschen abfällig auf sie herabsehen, auch wenn das gar nicht stimmt... Aber im Laufe des Buches ist sie mir mehr und mehr ans Herz gewachsen, denn all das hat seinen Grund - sie ist einmal sehr schlimm emotional verletzt worden und hat sich davon nie völlig erholt. Und als begeisterte Vielleserin hat ihre tiefe Liebe zu Büchern und der Bibliothek, in der sie arbeitet, natürlich eine Saite in mir zum Schwingen gebracht!

    Eddie Haven war mir direkt von Anfang an sehr sympathisch. Zwar kommt er erstmal als der klassische "Bad Boy" rüber, aber natürlich verbirgt sich hinter der harten Fassade ein grundanständiger Mensch mit einem Herzen aus Gold... Vielleicht nicht überragend originell, aber in einem Weihnachtsbuch soll es meiner Meinung nach nicht anders sein!

    Ansonsten gibt es da noch Jabez, den Jungen, der quasi aus dem Nichts auftaucht, und Daisy Bellamy, die blutjunge Mutter, die zwischen dem Vater ihres Kindes und ihrer großen Jugendliebe hin- und hergerissen ist. Alle Charaktere fand ich gut beschrieben und lebendig.

    Wird Maureen die Bibliothek retten können? Wird das Krippenspiel ein Erfolg werden? Wird sie endlich zugeben, dass sie Eddie mehr als nur ein bisschen mag? Wird Eddie sich mit seiner Familie versöhnen? Das sind die Fragen, die einen als Leser schon schnell bewegen und die für weihnachtliche Spannung sorgen, und zwar genau in der richtigen Dosierung.
    Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und gut zu lesen.

    Das Buch ist in erster Linie kein witziges Buch, aber es gibt doch viele Szenen, in denen ein leiser, ironischer Humor mitschwingt, der oft damit zu tun hat, wie Weihnachten heutzutage als stressiges Kommerz-Fest gefeiert wird.

    Die romantischen Szenen sind eher dezent, sie triefen nicht vor Kitsch - das Krippenspiel und die Rettung der Bibliothek standen für mich sogar mehr im Mittelpunkt als die Liebesgeschichte.

    Kontra:
    Der geheimnisvolle Junge Jabez, der über sein Alter hinaus weise und abgeklärt zu sein scheint, war zwar ein großartiger Charakter, aber... Er hatte nicht wirklich viel zu tun mit der Handlung, da hatte ich mehr erwartet! Die Ereignisse des Buches hätten sich auch ohne ihn genau so entwickeln können.

    Manche Dinge verlaufen ein wenig im Sand. Zum Beispiel kommt ein Großvater vor, der Maureen die Rettung der Bibliothek auf dem Tablett serviert, wenn sie nur seinen Enkel in der Hauptrolle des Krippenspieles besetzt... Und nachdem Maureen ihre Entscheidung getroffen hat, ob sie das machen will oder nicht, kommen Großvater und Enkel kaum noch vor, nur noch ganz am Rande.

    Ein Handlungsstrang, der eigentlich relativ viel Raum einnahm, wird komplett in der Luft hängen gelassen - und die Autorin entschuldigt sich sogar dafür, und zwar in den Plätzchenrezepten, die am Ende des Buches angehangen sind. Ich vermute mal, dass dieser Teil der Handlung vielleicht in einem späteren Buch der Autorin wieder aufgegriffen wurde - inzwischen weiß ich, dass dieses Buch Teil 3 der Lakeshore-Reihe ist -, aber ich war dennoch erstmal sehr enttäuscht.

    Zusammenfassung:
    Ein schöner Weihnachtsroman, der alles hat, was das Herz begehrt: ein bisschen Romantik, viel Weihnachtsstimmung, ein scheinbar unlösbares Problem, dass überwältigt werden muss... Ich denke, ich werde mir jetzt auch die anderen Lakeshore-Romane der Autorin nach und nach anschaffen!

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    Schnauzhaars avatar
    Schnauzhaarvor 5 Jahren
    Einstimmung auf Weihnachten

    Maureen Davenport ist eine Bibliothekarin, wie es im Buche steht. Sie liebt ihre Blbiothek über alles. Fast so fest liebt sie Weihnachten und sie ist überglücklich, dass sie dieses Jahr das Krippenspiel gestalten darf. Dass sie sich dabei mit dem grössten Weihnachtszyniker, Eddie Haven, aller Zeiten rumschlagen muss, trübt ihre Freude darüber. Über alles muss sie diskutieren, alles rechtfertigen. Doch dann passiert das Schlimmste, was sie sich vorstellen kann: ihre gebliebte Bibliothek soll geschlossen werden. In diesen schweren Stunden kann sie ausgerechnet auf ihn zählen.

    Beim Roman handelt es sich um eine solide Arbeit von Susan Wiggs, wie man sie kennt und liebt. Die Charakteren sind sehr gegensätzlich, was das Buch spannend macht. Auch wenn hier noch mehr hätte herausgeholt werden können. Das Buch ist nicht ein typisches Weihnachtsbuch, eignet sich aber hervorragend für einen verschneiten Adventstag bei heisser Schokolade.

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    babs-buecherkistes avatar
    babs-buecherkistevor 6 Jahren
    Weihnachtsengel gibt es wirklich?!

    Dieser Roman ist als 6. Band der Romanserie „Lakeshore Chronicles“ erschienen. Vorab muss ich leider bemängeln, dass dieser Band mal wieder nicht in der richtigen Reihenfolge in Deutschland erschienen ist, was ich echt schade finde (wofür die Autorin natürlich nichts kann). In Deutschland erschien dieser 6. Band noch vor dem 4. & 5. Band, jedoch erst nach dem 7. & 8. Band. Klar es handelt sich hier um eine Weihnachtsgeschichte, aber muss man deshalb unbedingt die Reihenfolge so durcheinanderbringen, so dass man beim Lesen so manches Mal ein wenig verwirrt zurückgelassen wird???
    Nichtsdestotrotz handelt es sich hier um einen wunderschönen Weihnachtsroman, der auch ein wenig geheimnisvoll daherkommt.

    Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Maureen Davenport, die örtliche Bibliothekarin, die das Krippenspiel an Weihnachten organisieren darf. Ungewollte Hilfe bekommt sie dabei von Eddie Haven, einem ehemaligen Kinderstar, und wie er selbst von sich behauptet großen Weihnachtsmuffel.
    Die beiden sind sich wirklich uneins über alles und zoffen sich in einer Tour. Dabei geht es nicht nur darum, welches Kind die Hauptrolle im Krippenspiel spielen soll, sondern auch wie die jeweilige Lebensgestaltung des anderen aussieht. Eddie hält Maureen für eine Bibliothekarien, wie sie im Buche steht: frigide, unzeitgemäß und streng. Maureen glaubt, dass Eddie sich immer noch für einen großen Star hält (obwohl er die Schauspielerei bereits seit Jahren an den Nagel gehängt hat) und hinter jeder Frau auf zwei Beinen hinterher ist.
    Die beide lernen sich erst richtig kennen (und lieben) als Maureens geliebte Bücherei auf einmal aufgrund von Geldmangel droht geschlossen zu werden. Als Bindeglied und scheinbar rettender Engel zwischen den Beiden fungiert dabei immer wieder ein geheimnisvoller Junge, der die Hauptrolle im Krippenspiel erhält, den aber niemand wirklich zu kennen scheint.

    Am Ende stellt sich heraus, dass nichts und niemand so ist, wie es auf den ersten Blick scheint und das Wunder da geschehen, wo man sie am dringendsten braucht. Jeder trägt (teils dunkle) Geheimnisse mit sich, die man manchmal anderen anvertrauen muss, um sich weiterzuentwickeln.

    Susan Wiggs ist ein toller Roman gelungen, der einen sofort in Weihnachtsstimmung versetzt und einen daran glauben lässt, dass echte Weihnachtswunder wirklich passieren können. Mich hat dieser Roman auf jeden Fall an die wunderschön kitschigen Weihnachtsfilme im adventlichen Fernsehprogramm erinnert, die ich dieses Jahr ein wenig vermisst hatte.
    Das Wechselbad der Gefühle zwischen Eddie und Maureen lässt einen kaum los und man will wissen, wie es mit ihnen, dem Krippenspiel und der Bücherei weitergeht.

    Von mir bekommt der Roman auf jeden Fall total verdiente 5 Punkte.

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    BeateTs avatar
    BeateTvor 6 Jahren
    Rezension zu "Weihnachtsengel gibt es doch" von Susan Wiggs

    Inhalt:
    Nichts könnte magischer sein als Weihnachten am Willow Lake.Es gibt wohl niemanden auf der Welt, der Weihnachten so sehr liebt wie Maureen Davenport. Deshalb ist die allein stehende Bibliothekarin auch überglücklich, dass sie dieses Jahr endlich das große Krippenspiel an Heiligabend organisieren darf. Leider wird ihr aber Eddie Haven zur Seite gestellt, der größte Weihnachtszyniker der Welt. Über jede Kleinigkeit muss sie stundenlang mit ihm streiten. Doch dann erhält Maureen eine Nachricht, die ihre Welt auf den Kopf stellt: Die Bibliothek, die sie leitet, soll geschlossen werden! Jetzt kann ihr nur noch ein Wunder helfen nie hätte sie damit gerechnet, dass ihr Weihnachtsengel ausgerechnet der Mann ist, der dieses Fest überhaupt nicht leiden kann

    Grundidee der Handlung:
    Maureen Davenport, eine Bibliothekarin wie aus dem Bilderbuch. Eine eher unscheinbare Frau, mit Dutt und Hornbrille und immer mit der Nase in einem Buch. Sie leitet die öffentliche Bücherei in Avalon, dem malerischen Städtchen am Willow Lake gelegen. Aber nun soll die Bibliothek und ihr damit verbundener Lebensinhalt geschlossen werden, da das Geld zur Weiterführung nicht mehr ausreicht. Und das alles ausgerechnet an Weihnachten, dem Fest der Liebe.

    In diesem Jahr darf Maureen die Organisation des heissgeliebten Krippenspiels leiten. Zur Hilfe wird der smarte Eddie Haven gestellt, ein ehemaliger Kinderstar und eingefleischter Hasser von Weihnachten. Er verbindet Weihnachten immer mit Schmerz und ist deshalb auch nicht wirklich begeistert, das Maureen ihn bekehren möchte. Auch versucht Maureen versucht mit allen Mittel die Schließung der Bibliothek zu verhindern, doch es scheint aussichtslos. Was sie nicht weiss ist das Eddie ihr schon dabei hilft ihren Lebensinhalt nicht zu verlieren.
    Während der Arbeit miteinander kommen sich beide näher. Leider wird die Beziehung nicht besonders ausgebaut und bleibt eher eine Nebensache in diesem Buch.
    Der Sinn des Buch, Weihnachten als eine wunderschöne Zusammenführung von Familie zu sehen, ist Susan Wiggs trotzdem gelungen.
    Durch Maureen wird man regelrecht in den Bann gezogen. Ihre Leidenschaft, den Menschen ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren fand ich besonders liebevoll.
    Was auch ein wenig irritierend war, ist die Reihenfolge der Lakeshore Chronicles. Diese wurde vom Verlag nicht eingehalten und sorgt bei vielen Lesern und auch bei mir für Verwirrung.

    Aufmachung des Buches:
    Das Cover zeigt die Flügel eines Engels. Das Buch besteht aus 25 Kapitel und einem Epilog.
    Am Ende des Buches befindet sich ein Anhang mit 11 Rezepten für Weihnachtsplätzchen und die passende Musik dazu.

    Fazit:
    "Weihnachtsengel gibt es doch“ ist ein schönes Buch für die (Vor)Weihnachtszeit und versetzt den Leser in eine weihnachtliche Stimmung.

    Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, hätte mir aber trotzdem mehr Romantik gewünscht

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    jala68s avatar
    jala68vor 6 Jahren
    Rezension zu "Weihnachtsengel gibt es doch" von Susan Wiggs

    Ein schönes Buch.
    Genau richtig für die Vorweihnachtszeit. <3
    Man kann es aber auch noch gut im Januar lesen. ;-)
    Nur die eine offenen Nebenhandlung hat mich ehrlich gesagt, dann doch etwas gestört.

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    Letannavor 6 Jahren
    Rezension zu "Weihnachtsengel gibt es doch" von Susan Wiggs

    Maureen Davenport ist Bibliothekarin und liebt Weihnachten. Um so mehr freut sie sich, dass sie dieses Jahr die Leitung des hiesigen Krippenspiels übernehmen durfte. Leider wird diese Freude durch Eddie Haven getrübt, eine ehemaliger Kinderstar, der Sozialstunden ableisten muss, weil er unter Alkoholeinfluss einen Unfall verursacht hat. Er hasst Weihnachten und muss sich mit Maureen arrangieren, was natürlich nicht so einfach ist. Dann soll die Bibliothek, in der Maureen arbeitet geschlossen werden und sie bekommt unerwartet Hilfe von Eddie.

    Bei diesem Buch handelt es sich um einen Teil einer Serie von Susan Wiggs aus den Lakeshore Chronichels. Man kann das Buch aber auch gut ohne die andere Teile lesen. Die Geschichte ist wirklich wunderschön herzzerreißend und romantisch und genau das richtige für die Weihnachtstage mit einem Hauch Mysterie. Die beiden Hauptfiguren sind wirklich sehr unterschiedlich und geben ein interessantes Paar ab. Natürlich sind die Figuren etwas klischeehaft aber ehrlich, so etwas erwartet man doch bei einer Weihnachtsgeschichte, zumindest ich.
    Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und nach meinen letzten Buch, das sehr blutig war, war das genau das Richtige.

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    Buecherengels avatar
    Buecherengelvor 6 Jahren
    Rezension zu "Weihnachtsengel gibt es doch" von Susan Wiggs

    Leseprobe
    " Der Junge erreichte den Ortsrand in der Abenddämmerung eines Wintertages. Auch wenn noch kein Schnee gefallen war, lag eine erbarmungslose Kälte in der Luft, die Feldern und Wäldern jegliches Leben und alle Farbe auslaugte. "

    Inhalt
    Nichts könnte magischer sein als Weihnachten am Willow Lake.Es gibt wohl niemanden auf der Welt, der Weihnachten so sehr liebt wie Maureen Davenport. Deshalb ist die allein stehende Bibliothekarin auch überglücklich, dass sie dieses Jahr endlich das große Krippenspiel an Heiligabend organisieren darf. Leider wird ihr aber Eddie Haven zur Seite gestellt, der größte Weihnachtszyniker der Welt. Über jede Kleinigkeit muss sie stundenlang mit ihm streiten. Doch dann erhält Maureen eine Nachricht, die ihre Welt auf den Kopf stellt: Die Bibliothek, die sie leitet, soll geschlossen werden! Jetzt kann ihr nur noch ein Wunder helfen nie hätte sie damit gerechnet, dass ihr Weihnachtsengel ausgerechnet der Mann ist, der dieses Fest überhaupt nicht leiden kann!

    Unterhaltungsgrad
    Und wieder hat mich das Weihnachtsfieber gepackt. Der Homepage von Susan Wiggs zufolge ist dieser Roman der sechste Besuch am Willow Lake bei den Bellamys & Co. Die „Lakeshore Chronicles“ umfassen derzeit im Englischen wie im Deutschen neun Bände. Doch es hat keinen Abstrich bedeutet, dass ich bis dato noch keinen Vorgänger des Romans gelesen habe, denn alles ist in sich geschlossen und der Roman kann auch als Einzelband gelesen werden.

    Susan Wiggs schickt mit Maureen Davenport und Eddie Haven zwei völlig unterschiedliche Charaktere ins Rennen. Maureen ist die gute Seele und erfüllt jedes Klischee der typischen mustergültigen Bibliothekarin. So ist es der Autorin recht einfach gelungen dem Leser ein Bild in den Kopf zu zaubern: optisch eher die graue Maus mit Nasenfahrrad, streng zu einem Dude gerichtete Haaren und natürlich die obligatorischen Tweed-Kostüme. Einfach durch und durch eine "Bücher-Tante", die - natürlich, wie könnte es anders sein - altjüngferlich und spröde ist. Trotzdem ist Maureen nicht auf den Mund gefallen und lässt doch einige Male die pedantische Oberzicke raushängen.

    Als gegenstätzlichstes Pendant tritt Eddie ins Rampenlicht. Er war mit sechs Jahren ein Kinderstar und selbst jetzt noch hat er - zu seinem Leidwesen - eine großen Fangemeinschaft, die ihn verehrt. Nach außen hin gibt er sich als den zynischen und obercoolen Weihnachtshasser, doch wie man weiß hat jede harte Schale einen weichen Kern.

    Die Charaktere - Haupt- wie Neben-, sind wirklich alle sehr herzlich und man fühlt sich direkt in die gemeinschaftliche Wärme der Gemeinde Avalon's mit integriert. Susan Wiggs hat mit Maureen und Eddie zwei außergewöhnlich sympathische Hauptfiguren erschaffen und auch ihr Schreibstil ist entspannend zu lesen. Er ist nicht phänomenal fesselnd, aber er lädt zum Träumen in der weihnachtlichen Zeit ein.

    Nervenkitzel
    Persönlich fande ich, dass die Handlung eher so dahin plätscherte. Sie hatte ihre Höhen und Tiefen und auch zaubert sie den Leser in gewisser Weise in ihren Bann. Doch in Sachen Liebe schlägt Wiggs eher leise und sanfte Töne an und lässt den Dingen ihren ruhigen Lauf. Hier hat sie meiner Meinung nach nicht ihr gesamtes Potenzial ausgeschöpft.

    Die Liebe zwischen Maureen und Eddie spielt auch eher eine Nebenrolle, denn das Hauptaugenmerk liegt auf dem bevorstehenden Verlust der Stadtbibliothek und die Organisation des alljährlichen Weihnachtskrippenspiels. Hier hätte Wiggs für mich persönlich einen Gang höher schalten können und auch das Ende bzw. die Auflösung kam mir etwas zu abrupt und nicht wirklich passend - weder in puncto Geschwindigkeit noch in der Art.

    Auch fande ich den Subplot umd Daisy Bellamy und ihren Sohn Charlie eher unpassend, denn es wird gar nicht aufgelöst, wie es hier endet. Nach der Homepage zufolge ist im Englischen Daisy erst im achten Teil mit ihrem Happy End dran. So würden hier ihre eigenen Sequenzen hineinpassen und einen Vorgeschmack auf ihr Leben geben. Doch laut Amazon hat Daisy in der deutschsprachigen Reihe bereits im Vorgängerroman ihre Geschichte mit Happy End bekommen. So waren ihre dazwischen geschobenen Szenen eher unnötig und sogar etwas störend. Wirklich schade, dass hier in der deutschen Übersetzung so gepfuscht wurde!

    Abschlussworte
    Eine nette kleine "Sonntags"-Lektüre, die zum kuscheligen Lesen an Wintertagen entführt. Mit diesem Roman kann man sich auf liebliche Weise in die eigene Advents- und Weihnachtszeit einstimmen. "Weihnachtsengel gibt es doch" kann ich jedem Liebesroman-Fan empfehlen, denn es ist ein hübsches Büchlein für zwischendurch und für die jetzige Jahreszeit einfach perfekt.

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