Susan Wiggs Zerrissenes Herz

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Inhaltsangabe zu „Zerrissenes Herz“ von Susan Wiggs

Es gibt Tage am Willow Lake, da ist der Wind so still und das Wasser so ruhig, dass man nur den eigenen Herzschlag hört. Auch Daisy Bellamy lauscht, doch sie kann anhand des Klopfens nicht herausfinden, für wen ihr Herz stärker schlägt. Für den verantwortungsvollen Logan, den Vater ihres Sohnes? Oder den abenteuerlustigen Justin, den sie seit ihrer Jugend liebt? Diese Entscheidung wird ihr auf schicksalhafte Weise abgenommen. Daisy stürzt sich in ihre Arbeit als Fotografin – und in die Arme des Mannes, der ihr und ihrem Sohn ein stabiles Zuhause geben kann. Langsam kehrt eine gewisse Ruhe in ihr Herz und in ihr Leben ein. Bis mit einem Mal der Mann vor ihr steht, den sie nie vergessen konnte. Wie wird sie sich jetzt entscheiden?

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  • Rezension zu "Zerrissenes Herz" von Susan Wiggs

    Zerrissenes Herz
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    29. July 2012 um 16:18

    Inhalt: - Daisy Bellamy steht zwischen zwei Männern und muss sich entscheiden: Entweder für Logan, den leiblichen Vater ihres Sohnes Charlie oder für Julian, Daisys Jugendliebe und ja, fast schon ihr Seelenverwandter. Die Wahl zwischen fürsorglicher Vernunft und stürmischer Leidenschaft mutet nicht allzu schwer an und die Entscheidung scheint gefallen - doch das Schicksal meint es anders ... - Einschätzung: - Na endlich, nach langem Warten ist sie schlussendlich da: Die Story von Daisy Bellamy. Und uns Serienjunkies brennt da ja wohl eine Frage ganz dringend unter den Nägeln: Wer wird denn nun der Auserkorene sein, der unserer Daisy das langersehnte Happy End beschert? - Mal ganz unter uns gesagt: Mein Herz schlägt ja eindeutig für den freakigen Julian und ich musste mir es hier doch das eine oder andere Mal verkneifen bis zum Ende zu blättern, um herauszufinden, ob mein persönlicher Favorit denn auch das Rennen macht. Irgendwie hat man ja auch im Kopf, wie das Ganze so laufen könnte und spekuliert da mal munter drauf los. Zugegebenermaßen habe ich mich hier aber mal schwer verkalkuliert, denn Susan Wiggs hat mich ein bisschen mit dem Verlauf in "Zerrissenes Herz" überrascht, denn da gibt's doch die eine oder andere Wendung, die ich persönlich nicht ganz so auf der Rechnung hatte. - Die Autorin präsentiert uns einen Schmöker, der doch sehr auf den Emotionen und Gefühlen der jungen Frau aufbaut, was ja an sich auch nicht das Schlechteste ist, wollen wir Leserinnen doch immer gerne in die Gefühlswelt unserer Romanfiguren eintauchen und so richtig schön mitfühlen und mitleiden können. Soweit so gut: Hier aber hat sich das für mich persönlich etwas schwieriger gestaltet, da die Story fast ausschließlich von den Stimmungslagen Daisys lebt und in diesem Fall umfassende und intensive Glücksmomente unserer Hauptprotagonistin wirklich rar gesät sind. - Es dominieren zu Beginn viel Traurigkeit und Verzweiflung, im Laufe des Geschehens macht sich melancholische Schwermut breit und das begleitet uns praktisch bis zum Ende, wo freilich die von mir so vermisste Fröhlichkeit und Hochstimmung unserer Hauptprotagonistin dann noch zum Tragen kommt. - Nicht falsch verstehen: Einige schöne und heitere Momente im Verlauf gibt's auch, wenn beispielsweise Charlie mit von der Partie ist und wir Zeuge von Daisys Mutterglück werden oder sobald die junge Frau beim Fotografieren scheinbar all ihre Sorgen vergisst und sich fallen lässt. In all diesen Momenten wird die Leseatmosphäre etwas lockerer und leichter und man spürt als Leserin deutlich, wie die gute Daisy quasi aufblüht. - Und genau hier haben wir auch schon die Krux: Dieses epische Erzählen von Susan Wiggs ist eben auch eine ausgemachte Stärke von ihr, in deren Genuss wir ja schon in den Vorgängerbänden kommen durften. Da hat sie uns schon reichlich mit tollen Beschreibungen von Ort und Umgebung rund um den Willow Lake verwöhnt und uns am Gefühlsleben aller Romanfiguren eindringlich teilhaben lassen. Und gerade dieses Know-How bringt sie hier fast etwas im Übermaß ein, da hätte vielleicht noch das ein oder andere zusätzliche Highlight der Story ganz gut getan. - Und jetzt wird's noch ein bisschen knifflig: Denn von Daisys Traurigkeit und Kummer zu erzählen, würde auch bedeuten: Übermäßig aus dem Nähkästchen plaudern und zu viel über Daisys Liebeswirrwarr mit ihren zwei Kerlen zu verraten. Das werde ich mir hier mal tunlichst verkneifen. - Mit Daisys Romanze ist ja eigentlich das Finale der "Lakeshore Chronicles" eingeläutet, aber da in dieser Serie gleich zweimal die Reihenfolge durcheinander gewirbelt wurde, gibt's noch Nachschlag für uns deutsche Leserinnen: Zum einen im November 2012 wo Maureen Davenport in "Weihnachtsengel gibt es doch" mit Eddie Haven ihren Mann fürs Leben findet, zum anderen kommt Daisys Mutter Sophie im Januar 2013 in "Was der Winter verschwieg" noch unter die Haube. Beide Paare finden hier in "Zerrissenes Herz" übrigens kurze Erwähnung. - Fazit: - Ein feinfühlig erzählter Lebensabschnitt der Daisy Bellamy, beim dem eindeutig das Gefühlsleben unserer Hauptprotagonistin im Mittelpunkt steht und ansonsten wenig Beiwerk geboten wird. Alles in allem aber ein mehr als würdiges Finale der "Lakeshore Chronicles" und für alle Fans der Serie ein echtes Muss. Von mir gibt's gute 4 von 5 Punkten für Daisy und ??? (Also bitte: Selbst lesen zwinker) (AK)

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