Susan de Winter Der Stein der Schildkröte

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Inhaltsangabe zu „Der Stein der Schildkröte“ von Susan de Winter

Eine Reise durch Australien, ein geheimnisvoller Stein und die große Liebe… Was soll ich alleine in Australien? Ich bin ja noch nicht mal alleine auf Mallorca gewesen, denkt die Mittvierzigerin Claudia, als ihre Tante aus Melbourne stirbt, ganz knapp vor ihrer sorgfältig geplanten, gemeinsamen Reise. Doch dann fliegt sie trotzdem hin und erlebt das Abenteuer ihres Lebens. Auf ihrem Roadtrip durch Down Under hat sie mit viel mehr zu kämpfen als mit wilden Kängurus und einem angefahrenen Wallaby. Sie findet das Tagebuch ihrer Tante Anne und deckt ein altes Familiengeheimnis auf. Sie verliebt sich in den smarten Geschäftsmann David, der jedoch spurlos verschwindet. Und was hat es mit dem Stein der Schildkröte auf sich, den ihr ein alter Aborigine schenkt und der rätselhafte Träume in ihr auslöst? Die Autorin über das Buch: Alle Schauplätze des Romans gibt es wirklich, sie werden im Anhang näher beschrieben. Deswegen eignet sich das Buch auch perfekt als Urlaubslektüre während einer Australien-Reise.

Ok als leichte Lektüre für zwischendurch oder als Reiseführer.

— Wedma
Wedma

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    Der Stein der Schildkröte
    Wedma

    Wedma

    14. February 2016 um 13:25

    E-Book Ausgabe, 26 Kapitel, 196 Seiten. Klappentext: „Eine Reise durch Australien, ein geheimnisvoller Stein und die große Liebe… Was soll ich alleine in Australien? Ich bin ja noch nicht mal alleine auf Mallorca gewesen, denkt Claudia, als ihre Tante aus Melbourne stirbt, ganz knapp vor ihrer sorgfältig geplanten, gemeinsamen Reise. Doch dann fliegt sie trotzdem hin und erlebt das Abenteuer ihres Lebens. Auf ihrem Roadtrip durch Down Under hat sie mit viel mehr zu kämpfen als mit wilden Kängurus und einem angefahrenen Wallaby. Sie findet das Tagebuch ihrer Tante Anne und deckt ein altes Familiengeheimnis auf. Sie verliebt sich in den smarten Geschäftsmann David, der jedoch spurlos verschwindet. Und was hat es mit dem Stein der Schildkröte auf sich, den ihr ein alter Aborigine schenkt und der rätselhafte Träume in ihr auslöst? Über das Buch: Alle Schauplätze des Romans gibt es wirklich, sie werden im Anhang näher beschrieben. Deswegen eignet sich das Buch auch perfekt als Urlaubslektüre während einer Australien-Reise.“ Meine Meinung. „Der Stein der Schildkröte“ ist ein Mix aus leichtem Liebesroman und einer Reise durch Australien mit dem Besuch der Schlüsselsehenswürdigkeiten. Claudia ist Mitte vierzig, frisch geschieden und fliegt zum ersten Mal in ihrem Leben allein in Urlaub nach Australien. Ihre dort inzwischen verstorbene Tante hat eine Reise geplant, die sie mit ihr machen wollte. Claudia braucht Tapetenwechsel und will alle Orte bereisen, die ihrer Tante sehenswert erschienen. Aus dem Besuch von Down Under wird ein Trip in die Geheimnisse der Verstorbenen, ein unerwartetes Treffen mit der großen Liebe und im gewissen Sinn auch Reise zu sich selbst. Zum Schluss wird es leicht esoterisch, da der Glaube der indigenen Völker in Kurzfassung präsentiert wird, quasi als Erklärung von Claudias unvermittelt auftretenden Träumen und Visionen. Und natürlich kommen die australischen Sehenswürdigkeiten nicht zu kurz. Was ich weniger begeisternd fand: Die Figuren konnten mich eher bedingt überzeugen, da etwas flach geraten. Claudia kam mir schon sehr naiv vor, wie ein Teenager, die ohne Aufsicht der Erwachsenen, ihrem nun geschiedenen Mann, kaum einen Schritt gewagt und ihre Urlaube am Pool der Hotels unter Aufsicht verbracht hat, ohne groß etwas auf eigene Faust von den Ländern gesehen zu haben. In Australien entwickelt sie einen nie dagewesenen Elan, das Mädchenhafte spielt sich nun auf der Liebesfront ab und sie quält sich a lá er liebt mich, er liebt mich nicht. Ihre neue Liebe ist ein romantischer Held durch und durch, ein Traumprinz samt teuren Immobilien und sonstigen Annehmlichkeiten. Er hat aber auch ein Geschäft und Familie, die seine Aufmerksamkeit erfordern. Das große Geheimnis der Tante- das gab es schon in etlichen anderen Liebesgeschichten, und originell oder ungewöhnlich ist es nicht gerade, wie der Trick mit dem Tagebuch oder Medaillon. Die Sprache lässt sich leicht lesen, viele Dialoge, relativ wenig Narrativ. Bei der Zeichensetzung habe ich mehr Sorgfalt gewünscht. Wer eine Reise nach Australien plant, kann diese Geschichte als Reiseführer nehmen. Ansonsten ist es auch i.O. als eine leichte Lektüre für zwischendurch, im Zug, U-Bahn oder im Sportstudio. Vier Sterne mit viel Wohlwollen, da der Reiseteil doch recht gelungen ist.

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