Für die True Crime Fans unter uns habe ich ein kleines Schmankerl, in "die Giftmörderin" nimmt uns Susann Anders mit ins Jahr 1796 nach Nürnberg und gibt uns einen spannenden Einblick in das Leben von Anna Zwanziger.
Ihr wird vorgeworfen drei Menschen eiskalt vergiftet zu haben und wird anschließend 1811 zum Tode durch Enthauptung verurteilt.
Obwohl man gleich zu Beginn weiß wie diese Story enden wird, war es spannend und mit einigen unerwarteten Überraschungen und Ereignissen gespickt.
Anna Zwanziger mag eine Mörderin sein, aber mit Hinblick auf ihrer Kindheit und Vergangenheit kann man es teils verstehen wieso sie so gehandelt hat. Menschen werden nicht immer böse geboren, einige werden durch ihre Mitmenschen dazu geformt.
So muss ich auch sagen das ich mitunter Mitgefühl für sie empfunden habe. 1796 wehte nun mal auch ein anderer Wind, aber wie Frauen damals mitunter behandelt wurden, war schon grenzwertig. Das rechtfertigt natürlich keinen Mord, aber Anna wusste sich auch nicht anders zu helfen.
Nach außen hin war sie eine skrupellose Frau, aber in ihrem Inneren war sie gebrochen.

















