Susann Julieva Berlin Blues

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Inhaltsangabe zu „Berlin Blues“ von Susann Julieva

- Die lang erwartete Fortsetzung von "Böse Jungs - Eine verrückte Dreieckgeschichte"! - Für James bedeutet der Umzug nach Berlin einen kompletten Neuanfang, doch das Zusammenleben mit Danny in einem fremden Land bleibt nicht ohne Herausforderungen. Danny geht ganz in seiner Musik auf und lernt einen charismatischen Singer-Songwriter kennen, der ihn fasziniert. James dagegen muss feststellen, dass er die Dämonen seiner Vergangenheit nicht so leicht loswird. Seine Trauer sitzt tief und der Plan, Weihnachten ausfallen zu lassen, wird von überraschendem Besuch sabotiert. In allem Trubel stellt sich die Frage: Sind James und Danny zu verschieden, oder ist ihre Liebe stark genug, um sämtliche Hindernisse zu überwinden?

Auch wenn mir die Trauerarbeit nicht 100% zusagt, ist es doch ein tolles Buch. Gut, dass das Thema nicht ausgeklammert wurde!

— LiehsaH

Die Fortsetzung zu „Böse Jungs“, in der die Zerbrechlichkeit der menschlichen Seele, aber auch die heilende Kraft der Liebe deutlich wird.

— marstraveller

Wäre aus meiner Sicht nicht nötig gewesen. Aber als Ergänzung zu "Böse Jungs" geht's in Ordnung.

— flower1984

Berlin Blues ist eine nette Fortführung der Bad Boys Dreiecksgeschichte um Danny und James. Sehr emotional und chaotisch....

— Ein LovelyBooks-Nutzer

gute Fortsetzung der Liebesgeschichte zwischen Danny und James

— DianaE
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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    • 2575
  • Eine gute Fortsetzung zu den herausragenden "Bösen Jungs"!

    Berlin Blues

    LiehsaH

    10. January 2016 um 20:40

    Erster Satz: JAMES: Ein Herbstreigen aus bunten Blättern wirbelt vorüber, als ich aus dem Gebäude der Freien Universität Berlin trete. Meinung: Das Cover gefällt mir. Es drückt Einsamkeit und Liebe aus, stellt aber auch einen Bezug zu Berlin her. Den Titel empfinde ich als passend. Er beschreibt nicht nur James' Gemütszustand, er besitzt auch eine Verbindung zu Danny. Sowohl Danny als auch James erzählen aus der Ich-Perspektive. Der Fokus liegt eindeutig auf zuletzte genanntem, was angesichts der Story nur logisch ist. Nach dem tollen Ende von "Böse Jungs - Eine verrückte Dreiecksgeschichte" war ich ziemlich ernüchtert, als ich den Klappentext zu dieser Novelle las. Ich gehöre nicht zur Friede-Freude-Eierkuchen-Fraktion, aber ich habe mich sehr über James' und Dannys Happy End gefreut. Die Fortsetzung macht Sinn, denn James hat vieles zu verarbeiten. Manche Szenen haben mich sehr berührt, weil ich ähnliche Gefühle kenne. Die Auflösung des Konflikts hat mich nicht zufrieden gestellt. auch wenn mir der Rest zusagte. Trauer, Schmerz, Selbstzweifel, Schuldgefühle - um all das bewältigen zu können, braucht es einfach mehr. Ehrlich gesagt habe ich auch mit mehr Schmerz und Drama gerechnet ähnlich der Hauptstory, doch das blieb aus. Ob mich das freut oder nicht, kann ich nicht recht sagen. Meinem Seelenheil tut es eindeutig gut, doch für die Story und die Charaktere erscheint es mir unpassend. Natürlich geht es auch in dieser Fortsetzung heiß her. Wie sollte es bei jungen, attraktiven Männern anders sein? Dafür liegt der Fokus meiner Meinung nach mehr auf den Gefühlen als auf dem Sex. Der Schreibstil ist wie gewohnt hervorragend. James' Parts sind angenehm bissig, Dannys ziemlich fröhlich geschrieben. Trotz einiger Kommata, die ich als unangenehm empfand, ist die Geschichte ansprechend formuliert. Danny und James sind nach wie vor ein hinreißendes Paar. James wollte ich oft knuddeln. Mein Verständnis für seine Gefühle war sehr groß, wodurch ich mich ihm näher fühlte. Wer ihn als Heulsuse betrachtet, hat schlicht selbst noch nie etwas Derartiges durchmachen müssen! Danny ist wieder bezaubernd. Sein Charakter ist anziehend und sexy. Auch seine Begeisterung für die Musik ist niedlich. Leider sind seine Erzählparts eher langweilig, wenn man sie mit James' vergleicht. Dafür bildete er das Licht für James' Dunkelheit. Man merkt, dass die beiden enger zusammengewachsen sind. Man erfährt auch ein wenig mehr übre Grazzo. Neben neuen Charakteren tauchen altbekannte auf. Fazit: 4*Diese Weihnachtsgeschichte ist empfehlenswert. Die Hauptstory gefällt mir zwar besser als diese Nachfolger-Novelle, doch hat auch diese Geschichte etwas zu bieten. Insbesondere, wenn man James und Danny ins Herz geschlossen hat!

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  • Leserunde zu "Berlin Blues: Eine Böse Jungs Geschichte" von Susann Julieva

    Berlin Blues

    SusannJulieva

    Liebe Gay Romance Fans,  am 01. Oktober 2015 erscheint "Berlin Blues - Eine Böse Jungs Geschichte", mein neuer Kurzroman und die Fortsetzung von "Böse Jungs - Eine verrückte Dreiecksgeschichte".  WICHTIG: Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr "Böse Jungs" bereits gelesen habt! Die Fortsetzung zu lesen macht nur Sinn, wenn ihr Teil 1 der Serie kennt! Inhalt: - Die lang erwartete Fortsetzung von "Böse Jungs - Eine verrückte Dreieckgeschichte"! -  Für James bedeutet der Umzug nach Berlin einen kompletten Neuanfang, doch das Zusammenleben mit Danny in einem fremden Land bleibt nicht ohne Herausforderungen. Danny geht ganz in seiner Musik auf und lernt einen charismatischen Singer-Songwriter kennen, der ihn fasziniert.  James dagegen muss feststellen, dass er die Dämonen seiner Vergangenheit nicht so leicht loswird. Seine Trauer sitzt tief und der Plan, Weihnachten ausfallen zu lassen, wird von überraschendem Besuch sabotiert.  In allem Trubel stellt sich die Frage: Sind James und Danny zu verschieden, oder ist ihre Liebe stark genug, um sämtliche Hindernisse zu überwinden? Buchtrailer: Für diese Leserunde verlose ich 10 eBooks.  So seid Ihr dabei: Bewerbt euch bis zum 9. Oktober 2015 und verratet mir in eurem Kommentar, wer von den "Bösen Jungs" euer Liebling ist und weshalb! Bei mehr als 10 Bewerbern entscheidet das Los.  Rezensionen: Mit eurer Teilnahme verpflichtet ihr euch, nach Abschluss der Leserunde eine Rezension zu posten, auf Lovelybooks, Amazon oder im eigenen Buchblog (oder wenn ihr mögt, alle drei ;-) ) Unter allen TeilnehmerInnen der Leserunde, die aktiv mitmachen und im Anschluss eine Rezension posten, verlose ich im November noch eine signierte Taschenbuchausgabe von Berlin Blues! Mehr über mich und meine Bücher findet ihr hier: www.susannjulieva.de Viel Glück und ganz viel Spaß wünscht euch Susann Julieva

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    • 243
  • Trauerarbeit und Beziehungskonflikte im winterlichen Berlin

    Berlin Blues

    marstraveller

    09. November 2015 um 20:35

    „Berlin Blues“ ist die Fortsetzungsgeschichte zu „Böse Jungs“ und sollte nicht ohne die Kenntnis dieses Romans gelesen werden, da man sonst zu wenig Hintergrundinformation zu den einzelnen Figuren besitzt. Für alle Leser, die von „Böse Jungs“ begeistert waren und die gerne wissen möchten, wie es mit James und Danny weitergeht, ist „Berlin Blues“ absolut empfehlenswert. Allerdings werden die Leser enttäuscht sein, die erwarten, dass es in diesem zweiten Roman um die Jungs aus Woodhaven in Bezug auf Inhalt, Stil und Konzeption genauso weitergeht, wie man es von „Böse Jungs“ gewöhnt war. Der Kurzroman „Berlin Blues“ hat einen anderen Ansatz und entfaltet meiner Meinung nach seinen Zauber vor allem dann, wenn man ihn nicht ständig mit dem Vorgängerroman vergleicht. Im Zentrum der Novelle steht James' Trauer um seine Mutter und den Verlust seines Zuhauses sowie die daraus resultierenden Probleme in seiner Beziehung zu Danny. Entsprechend dieses thematischen Schwerpunkts wird die Geschichte überwiegend aus James' Perspektive erzählt. Es gibt einige Kapitel, in denen Dannys Sicht präsentiert wird, aber es gibt keinen regelmäßig alternierenden Wechsel. Vielmehr ist der Perspektivenwechsel dem Fortgang der Handlung und dem jeweiligen Schwerpunkt des Kapitels unterworfen. „Berlin Blues“ lässt den Leser an ausgewählten Episoden aus James' und Dannys Leben in Berlin teilhaben, die sich zeitlich über das Wintersemester erstrecken. So erfahren wir beispielsweise, wie Danny langsam als Musiker Fuß fasst, welche Freundschaften die beiden Protagonisten in Berlin geknüpft haben, wie sie ihr Zusammenleben in der Luxuswohnung von Dannys Vater gestalten, wie sie Weihnachten und den Jahreswechsel trotz James' schmerzvoller Erinnerungen an seine Mutter überstehen und schließlich gibt es noch einen hoffnungsvollen Ausblick in die weitere gemeinsame Zukunft der beiden Figuren. Der erzählerische Schwerpunkt liegt auf der (Vor-) Weihnachtszeit, die den Verlust, den James' am Ende seiner Studienzeit in Woodhaven erlitten hat, besonders schmerzhaft spürbar macht. Wie die vorweihnachtliche Stimmung James' Trauer verstärkt und ihn bedrückt, wird von der Autorin sehr einfühlsam dargestellt und in anrührend anschaulichen Bildern eingefangen. Anders als in „Böse Jungs“ steht hier nicht mehr das Knistern zwischen (frisch) verliebten Studenten oder der steinige Weg ihres Zusammenfindens im Vordergrund, sondern die alltägliche Beziehungsarbeit, die sehr realistisch und „geerdet“ wirkt. Es ist eine Geschichte über die Verletzungen, die sich Partner aufgrund ihrer vielfältigen kleinen (und größeren) Unvollkommenheiten ungewollt zufügen, über Verlustängste (vor allem die Angst, den geliebten Partner zu verlieren bzw. zu vergraulen) und über die (vorübergehende) Unfähigkeit, offen miteinander zu sprechen. Aber es ist auch eine Geschichte über den erfolgreichen Kampf um eine Liebe, die zeitweise an den Mauern, die vor allem James zum Schutz seiner verletzten Seele errichtet hat, zu zerbrechen droht. „Berlin Blues“ ist kein heiter besinnlicher Roman für die Adventszeit, auch wenn die Handlung in diesem zeitlichen Rahmen angesiedelt ist. Vielmehr geht es um eine Geschichte, die mit einem schwermütigen Grundton die Gefährdungen der Liebe und die Zerbrechlichkeit der menschlichen Seele thematisiert. Der Autorin gelingt es jedoch, zu der Trauer, den Ängsten und Schwierigkeiten, die ihre Figuren plagen, immer wieder ein Gegengewicht zu setzen, indem sie mit Humor und ganz viel Wärme die Schritte aufzeigt, die beide Protagonisten aufeinander zu und damit in Richtung Heilung und Glück gehen. So präsentiert diese Novelle zwar in erster Linie eine Geschichte über Trauer, Schmerz und Angst, letztlich ist es aber eine Geschichte der Hoffnung und Zuversicht, gespeist durch die Gewissheit, dass die Liebe zwischen James und Danny stark genug ist, um zu überleben. Wenn man sich darauf einlässt, dass „Berlin Blues“ in vielen Bereichen ganz anders ist als „Böse Jungs“, dass die Figuren sich weiterentwickelt haben bzw. dies innerhalb der neuen Geschichte tun und dass aufgrund der Konzeption als Kurzroman eine stärkere Reduzierung und Fokussierung auf James' innere Dämonen vorherrscht, wird man mit einem wunderbaren Leseerlebnis belohnt. Die von anderen Rezensenten bemängelten Schwächen innerhalb der Erzählweise und Konzeption kann ich teilweise nachvollziehen, für mich fallen diese aber in Bezug auf eine abschließende Bewertung nicht ins Gewicht, weil ich sowohl die Schwerpunktsetzung als auch die Ausarbeitung der Thematik innerhalb der Anlage als Kurzroman als gelungen empfinde. Deshalb vergebe ich guten Gewissens die Höchstpunktzahl. P.S.: In „Berlin Blues“ wird eine neue Figur eingeführt: der Musiker Gabriel West, genannt Gabe, dem ein eigener Roman gewidmet ist, der 2016 erscheinen soll. Gabe wird in „Berlin Blues“ so sympathisch und charismatisch dargestellt, dass ihm die Leserherzen reihenweise zufallen. Ich kann es kaum erwarten, seine persönliche Geschichte zu lesen.

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  • Danny, James und Berlin

    Berlin Blues

    flower1984

    28. October 2015 um 11:10

    Vielen Dank erstmal im Voraus an Susann Julieva für die Bereitstellung des Leseexemplars zur Leserunde von Berlin Blues. Diese Novelle wäre in meinen Augen nicht nötig gewesen. Als ich vor einiger Zeit davon über Facebook erfahren hatte, hab ich schon inne gehalten und mich gefragt, warum, wieso und weshalb nur... Böse Jungs war für mich abgeschlossen. Alle Beteiligten hatten ein mehr oder weniger gutes Ende gefunden. Dennoch schien Frau Julieva noch nicht ganz zufrieden und wollte uns einen kurzen Einblick in die Zeit danach gewähren. Berlin Blues setzt einige Monate später an. James und Danny haben sich weitestgehen in Berlin eingelebt. Die wenige Zeit, die Ihnen zusammen bleibt, versuchen Sie zwischen all den Seminarplänen und Vorlesungen gemeinsam zu verbringen. Danny geht immer mehr in seiner Musik auf und lernt dadurch auch Gabe kennen. Kommt hier Anfangs der Verdacht auf, es könnte sich um eine erneute Dreiecksgeschichte handeln, wird eines besseren belehrt. Tatsächlich tritt Gabe nur in Verbindung mit der Musik in Erscheinung und hat so gar kein körperliches Interesse an Danny. Jedenfalls wird derartiges dem Leser nicht vermittelt. Was James allerdings nicht davon abhält, einen auf Eifersüchtige Diva zu machen. Streit, der daraufhin entbrennt geht oftmals von James aus. Wir erinnern uns zurück. James hatte eine traumatische Kindheit und der 1. Todestag seiner Mutter rückt in greifbare Nähe. Natürlich ist der sonst schon so sensible James noch empfindlicher. Anstatt aber über seine Probleme und Gedanken offen zu reden verkriecht er sich und macht lieber alles mit sich selbst allein aus. Das Danny als sein Partner darunter leidet ist die Folge. *** Fazit*** Ein bisschen mehr Danny und sehr viel weniger James hätten der Story gut getan und sie etwas aufgefrischt. James Trauerbewältigung war sicher nötig und von der Autorin auch gut dargestellt. Allerdings hat es die Novelle dadurch auch recht schwer wirken lassen. James' Eifertüchtelein zerrten mächtig an meinen Nerven. Ich denke, wäre er befreiter gewesen, dann hätte er oftmals anders reagiert und nicht so viel in Frage gestellt. Leider hat mir diese Novelle James ein wenig entfremdet. An Böse Jungs kommt Berlin Blues bei weitem nicht ran. Was wohl auch daran liegt, dass die Autorin hier einen ganz anderen Schwerpunkt im Plot gesetzt hat. Wer jedoch wissen möchte, wie es mit Danny und James weiter geht und wie Gabe es zu einer eigenen Story schafft, der sollte Berlin Blues auf dem SUB haben.

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  • ....nette Fortführung der Bad Boys....

    Berlin Blues

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. October 2015 um 12:43

    Berlin Blues ist eine nette Fortführung der Bad Boys Dreiecksgeschichte um Danny und James. Diese Geschichte erzählt von ihrem neuen Leben in Berlin und hat einiges an Höhen und Tiefen auf Lager! Ich werde nicht auf den Inhalt eingehen, da die Gefahr zu Spoilern doch recht groß ist! Es ist wirklich nur eine Kurzgeschichte, die sich hervorragend eignet an einem verregneten Samstag auf dem Sofa zu lesen! Mir persönlich ist die Geschichte zu kurz, da einige der Themen zwischen den Beiden mehr Beachtung verdient hätten und leider immer nur angehaucht wurden bzw. nur an der Oberfläche gekratzt wird. Am Ende hatte ich das Gefühl, das noch etwas fehlt! Mein Gedanke war...wie schon aus?!? Ich vergebe deshalb auch nur 3* weil mich die Geschichte diesmal nicht auf einer emotionalen Ebene erreicht hat, wie der erste Band. Susan's Schreibstil ist wieder locker leicht, nicht verkrampft, man kann es sehr gut durchlesen! Für all diejenigen, die wissen wollen, wie es um die 2 Boys bestellt ist, nur zu....reinschauen lohnt sich....

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  • Gelungene Fortsetzung!

    Berlin Blues

    Cookie02

    24. October 2015 um 11:55

    In "Berlin Blues" wird erzählt, wie sich James und Danny in Berlin einleben. Das zentrale Thema dieser Fortsetzung ist James Umgang mit seinem Verlust, es werden aber auch Dannys schwierige Beziehung zu seinem Vater und Beziehungsprobleme angesprochen. James ist weiterhin eine wundervolle Figur. Er hadert sehr mit seiner Vergangenheit und schließt dadurch Danny immer mehr aus. Danny selbst hat sich durch seine Beziehung zu James und durch den Umzug nach Berlin sehr verändert, seine neue Art ist aber sehr authentisch und passt gut zu James. Es macht Spaß, ihren Weg weiter zu verfolgen und zu sehen, ob sie ihre Probleme überwinden können. Eine neue Figur, Gabe, tritt ebenfalls auf und erobert das Herz des Lesers im Sturm. Ich hätte mich gefreut, wenn die Geschichte noch länger gewesen wäre und die einzelnen Themen dadurch mehr Raum bekommen hätten. Aber die Geschichte ist auch so sehr gelungen und eine würdige Fortsetzung. Fazit: Für Leser von "Böse Jungs" eine wunderbare Fortsetzung, die Spaß beim Lesen bereitet und durch die wir James und Danny noch ein bisschen länger begleiten können. 4 Sterne von mir.

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  • Danny und James sind zurück!

    Berlin Blues

    Sabrina80

    22. October 2015 um 17:45

    Erster Satz: "Ein Herbstreigen aus bunten Blättern wirbelt vorüber, als ich aus dem Gebäude der Freien Universität Berlin trete." .•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•. James und Danny leben jetzt in Berlin und haben Freunde gefunden. Sie leben in der Wohnung von Dannys Vater Grazzo, da dieser als Musiker viel unterwegs ist. Sie lernen Gabe kennen, Danny beschließt eine Band zu gründen und Weihnachten wollen sie ausfallen lassen - James sein Wunsch - doch es kommt anders... Meine Meinung "Berlin Blues"  ist die Fortsetzung zu "Böse Jungs"  und ich als Fan musste es lesen. *gg* Es ist "nur" eine Kurzgeschichte, wieder wunderschön geschrieben und ich habe sie in einem Rutsch durchgelesen, aber ich wurde nicht ganz warm mit der Geschichte. Danny kommt in dem Buch eindeutig zu kurz. Von den 10 Kapiteln, die es nur hat, kommt Danny in gerade mal drei zu Wort. Ich hätte gerne mehr von ihm erfahren, mehr was er gerade denkt und fühlt. Zitat, 15%: "Ich werde das Gefühl nicht los, dass im Moment zwischen James und mir ein ganzer Berg an Unausgesprochenem liegt." Den Rest erfahren wir nur aus James´ Sicht. Was ich ziemlich anstrengend fand, da er tief in der Trauer um seiner Mutter steckt und auch sonst der Meinung ist, er hätte Danny nicht verdient. Er zieht sich immer mehr von Danny zurück und ehe es ein klärendes Gespräch gibt vergeht viel Zeit. Ich fand das oft sehr bedrückend und konnte nicht jeden Gedankengang von James nachvollziehen. Am liebsten hätte ich ihn mal kräftig durchgeschüttelt. Zum Glück gab es da noch die Nebenfiguren, wie Grazzo, Andie und auch Gabe. Dadurch wurde die Geschichte etwas lockerer und zog einen nicht zu sehr runter.  Aber sie hatte auch ihre witzigen Momente: Norbert den Weihnachtsbaum zum Beispiel oder Caseys Aufmunterungsplan - nur um zwei davon zu nennen. :) Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Farben sind sehr wunderschön und Berlin im Schneetreiben im Hintergrund ist ein Traum. (Nur hätte ich es gerne ohne Kerl drauf gehabt. *gg* Hätte mir einen Tick besser gefallen.) Fazit Für Fans von James und Danny! Böse Jungs / James & Danny Band 1: Böse Jungs Band 2: Berlin Blues

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  • Schöne Fortsetzung und Abschluss der „Bösen Jungs“

    Berlin Blues

    Sophie333

    20. October 2015 um 20:57

    Mit „Berlin Blues“ erschien nun endlich die Fortsetzung um James und Danny, die perfekt in die Jahreszeit passt und genau das richtige für zwischendurch ist. Bei „Berlin Blues“ handelt es sich um eine kurze Geschichte über ihre Anfänge in Berlin und den Dämonen aus James Vergangenheit und wie es diese zu bewältigen gilt. Das Buch setzt quasi dort an, wo der erste Teil endete und bereitete mir zu Anfang etwas Schwierigkeiten. Das liegt allerdings daran, dass mir vieles aus dem ersten Band nicht mehr in Erinnerung war. Wobei ich vielleicht auch nicht direkt von Schwierigkeiten reden sollte. Nach und nach kamen die Erinnerungen wieder und man sollte das Buch wirklich erst lesen, wenn man auch den ersten Teil kennt. Abgesehen von diesen kleinen Startschwierigkeiten konnten mich aber der Schreibstil sowie die ganze Erzählweise wieder sofort in seinen Bann ziehen. Auch hier wird die Story wieder aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt – wobei die von James eindeutig dominiert. Und um ihn geht es ja auch vorrangig. Seine Vergangenheit die ihn nicht loslässt und ihn das Leben mehr als schwer macht. Daneben Danny, der ganz in seiner Musik aufgeht, merkt dass es James schlecht geht, aber von ihm wieder nicht einbezogen wird. Das Buch ist voller Emotionen – die meiste Zeit liegt eine Schwere über dem Buch, die ich bei diesem Cover so in dieser Form gar nicht erwartet hätte. Allerdings kann ich nicht behaupten, dass es mich mit runter gezogen hätte. Denn auch humorvolle Passagen sind vorhanden – wenn auch vieles in Form von Sarkasmus. Zudem lockern die Nebencharaktere das ganze noch ein wenig auf. Allen voran Gabe, den ich fast sofort ins Herz geschlossen habe und eigentlich dachte, dass er doch eine größere Rolle spielen wird. Die angespannte Situation zwischen den beiden spitzt sich im Laufe des Buches immer mehr zu und man wartet förmlich auf den Knall. Aufgrund der Kürze, war mir das Ganze dann aber doch ein wenig zu schnell. Alles in allem ist „Berlin Blues“ eine schöne Ergänzung zu den „Bösen Jungs“ und für Fans der Beiden ein schöner Bonus. Sprachlich wie auch von den Emotionen her wieder ein Lesegenuss.

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  • Schöne Ergänzung, mit Potenzial für mehr

    Berlin Blues

    Koriko

    19. October 2015 um 12:37

    Story: James und Danny sind nach dem Tod von James Mutter und den Wirren ihrer Liebe zueinander nach Berlin gezogen, um sich dort gemeinsam ein Leben aufzubauen. Unterstützt werden die beiden Studenten von Dannys Vater Grazzo, der ihnen kostenfrei ein Luxusappartment überlässt. Doch das Leben zu zweit ist bei weitem nicht so perfekt, wie gedacht: James stürzt sich in sein Studium und versucht den Verlust seiner Mutter mit Arbeit zu ersticken; Danny will sich als Musiker profilieren und aus dem Schatten seines Vaters heraustreten, der eine lebende Legende ist. Umso erfreuter ist er, als er Bekanntschaft mit Gabriel macht, einem aufstrebenden Jungmusiker, der musikalisch perfekt mit Danny harmoniert. Eifersucht seitens James ist nur der Anfang, denn als die Tage kürzer werden und er erkennt, dass er erstmals Weihnachten ohne seine Mutter feiert, nimmt seine Depression und Introvertiertheit neue Züge an. Während sie die beiden jungen Männer immer weiter voneinander entfernen und nur schwer zueinander finden, schlägt James vor Weihnachten dieses Jahr nicht zu feiern. Doch sie haben die Rechnung ohne ihre Freunde und Grazzo gemacht, die nichts Besseres zu tun haben, als sie während der Feiertage zu besuchen und zum Umdenken zu bringen … Eigene Meinung: Die weihnachtliche Novelle „Berlin Blues“ erschien im Dezember 2013 unter dem Titel „Home for the Holidays – A Triangle Christmas Short Story“ in den USA und führt den Roman „Böse Jungs“ („Triangle“) fort, in dem erzählt wird wie James und Danny zueinander fanden und mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen haben. Fast zwei Jahre später präsentiert Susann Julieva ihren Fans nun die deutsche Ausgabe der Novelle und zeigt, wie es den beiden Jungs in Berlin ergeht. Inhaltlich setzt die Autorin direkt an den Ereignissen aus „Böse Jungs“ an und nimmt auch deutlich Bezug dazu, da es vorwiegend um James Probleme geht, mit dem Verlust seiner Mutter und den vielen schlimmen Ereignissen in seiner Heimat zurechtzukommen. Sei es Caseys Unfall, die Gewalt seines Stiefvaters oder der Tod seiner Mutter – die vielen unschönen Erinnerungen begleiten James noch immer. Problematisch ist hierbei, dass er nicht gelernt hat, darüber zu reden und sich selbst verbietet Danny mit seinen Sorgen und Gedanken zu belasten. So frisst er die meisten Dinge in sich hinein, während sein Freund fast schon hilflos daneben steht und nur teilweise weiß, was los ist und wie er reagieren soll. Zudem treibt Danny natürlich auch seine musikalische Karriere voran, findet neue Freunde und hat immer weniger Zeit für James, da ihre Zeitpläne zu unterschiedlich sind. Die daraus resultierenden Probleme machen den Löwenanteil an „Berlin Blues“ aus, neben James‘ Trauer – und Problembewältigung. Diese Mischung ist durchaus interessant, insbesondere Gabriels Auftauchen, was für zusätzlichen Zündstoff sorgt, doch es mangelt ein wenig an Tiefgang. Das meiste wird sehr schnell runtererzählt, oftmals fehlt eine intensivere Ausarbeitung der ernsten Themen. Susann Julieva verschenkt einiges an Potenzial, denn im Grunde hätte sie mit James‘ Problemen ein ganzes Buch füllen können. So bleibt leider alles ein wenig oberflächlich. Nichtsdestotrotz wird man gut unterhalten, was nicht zuletzt an den liebenswerten Charakteren und dem guten Schreibstil der Autorin liegt. Die Charaktere sind wie schon bei „Böse Jungs“ liebenswert und gehen dem Leser zu Herzen. Haupterzähler ist einmal mehr James, wenngleich es auch einige Szenen gibt, die aus Dannys Sicht erzählt werden, was auch seine Gedanken und Gefühle deutlich macht. Ein wenig schade ist, dass Danny dennoch eher eine untergeordnete Rolle spielt, da es durchaus Szenen gibt, die man sich aus dessen Sichtweise gewünscht hätte (u.a. die Aussprache mit Grazzo), doch James ist nun einmal Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Er ist noch immer wie in „Böse Jungs“, ändert sich jedoch allmählich und beginnt sich seiner Vergangenheit zu stellen. Die beiden jungen Männer harmonieren die meiste Zeit gut miteinander, der Verlust der rosaroten Brille ist nur realistisch, denn in jeder Beziehung zieht irgendwann er Alltag ein. Die Nebenfiguren sind ein großer Pluspunkt, denn ohne sie, wäre „Berlin Blues“ nur halb so interessant. Seien es Andie und Grazzo, die das Paar zu Weihnachten heimsuchen (nebst einiger anderer Freunde), oder Casey, der zumindest einen kurzen Gastauftritt bekommt – die Nebencharaktere sind liebenswert und geben den Jungs einen passenden Rahmen um zu agieren. Stilistisch kann Susann Julieva ebenfalls punkten. Sie hat einen sehr schönen, flüssigen und gut lesbaren Stil, der dafür sorgt, dass man die Novelle schwer aus der Hand legen kann. Sie versteht es sowohl aus James‘, als auch aus Dannys Perspektive zu schreiben, hat ein Händchen für Drama und ansprechende Erotik und spart auch nicht mit feinem Humor an der passenden Stelle. Man liest ihre Werke sehr gerne und ist gespannt auf weitere Romane und Novellen (u.a. soll in einem ihrer nächsten Werke Gabriel im Zentrum stehen). Fazit: „Berlin Blues“ ist eine gelungene Fortsetzung der „Bösen Jungs“, dem jedoch die Kürze zum Verhängnis wird. Die Thematik ist ein wenig oberflächlich ausgearbeitet, hin und wieder werden die Ereignisse zu stark zusammengefasst und zu sprunghaft erzählt. Nichtsdestotrotz ist die Novelle unterhaltsam und stilistisch sehr gut geschrieben umgesetzt. Fans von „Böse Jungs“ können sich über ein Wiedersehen mit allen Charakteren freuen und sich auf weitere Romane freuen – wenngleich dann James und Danny nicht mehr im Zentrum stehen. Für mich sehr gute 3 Sterne, mit Hang zu 4, doch da die Novelle nicht an „Böse Jungs“ heranreicht (der ich 4 Sternchen gegeben habe), bleibt es bei dieser Bewertung und einer Leseempfehlung an die Fans von James & Co.

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  • Susann Julieva – Berlin Blues, Böse Jungs

    Berlin Blues

    DianaE

    11. October 2015 um 13:14

    Susann Julieva – Berlin Blues, Böse Jungs Danny und James studieren jetzt in Berlin und wohnen in der Wohnung von Dannys Dad, der ein erfolgreicher Musiker ist. Die beiden haben schnell Anschluss und Freunde gefunden und so ist es nicht verwunderlich, dass sie sich eines Abends auf einem Konzert von Gabe West wieder finden. Danny ist sofort begeistert von Gabe, mit dem er sich auf Anhieb gut versteht, da sie die Leidenschaft zur Musik teilen. Doch James ist immer noch mit den Dämonen seiner Vergangenheit beschäftigt, der Verlust seiner Mutter macht ihm sehr zu schaffen und er zieht sich immer mehr zurück. Sehr spät sieht James ein, dass er für eine glückliche Beziehung mit Danny kämpfen muss, oder ist es vielleicht sogar schon zu spät? Berlin Blues ist die Fortsetzung von „Böse Jungs: Eine verrückte Dreiecksgeschichte“ von Susann Julieva. "Berlin Blues" ist locker, flüssig und fesselnd geschrieben und hat mich von Anfang an gefangen genommen. Eine düstere, beklemmende Grundstimmung herrscht hier aber vor. Ich konnte mich gut in die Geschichte einlesen und hatte das Gefühl direkt im Geschehen zu stehen, da es direkt an den ersten Teil anknüpft. Ich konnte mich gut in die Gefühlswelt beider Hauptpersonen rein versetzen, die mir wieder sofort sympathisch. James hat den Tod seiner Mutter noch nicht verwunden, auch die Misshandlungen von seinem Stiefvater beschäftigen ihn immer wieder. Danny gibt sein Bestes um es James so einfach wie möglich zu machen, ihm zur Seite zu stehen. Dabei verliert Danny einiges an Persönlichkeit, die ihn im ersten Teil ausgemacht hat. Er wird sanfter und rücksichtsvoller. Casey spielt in diesem Buch nur eine kleine Nebenrolle, was der Geschichte aber nicht schadet. Auch die weiteren Charaktere wie zum Beispiel Gabe, Andie oder Marie, ja sogar Dannys Vater, waren mir sympathisch und haben die Geschichte gut abgerundet. Die Perspektivwechsel machten das Buch spannend und schon nach kurzer Zeit konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen. Eine gelungene Fortsetzung, die die Langeweile vertreibt und ein paar schöne Lesestunden garantiert, auch wenn sie nicht an den Vorgänger heran reicht, lohnt es sich auf jeden Fall die Story zu lesen. Das Cover ist ansprechend, winterlich und aufwendig gestaltet. Die Farben geben dem Cover einen besonderen Charme. Das Cover und auch der Titel stehen im Einklang mit dem Buch. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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