Susann Julieva Triangle: The Complete Series

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Inhaltsangabe zu „Triangle: The Complete Series“ von Susann Julieva

When James falls in love with Casey, he knows he is in for trouble. Not only is Casey his best friend, he is also straight - or so James thinks, until notorious heartbreaker Danny Rizzo appears on the scene and completely shakes things up. With troubled Nick adding his very own demons to the mix, nothing is set, and no-one is safe from surprises. Soon James finds himself faced with the question: Who does he really want to be with? For only one of them will stand by him as he struggles to face a chilling secret buried in his past... Unique and unconventional, Triangle was first published chapter by chapter on the internet, growing novel-length without being a novel in the classical sense. It is a love story told in fragments and short stories, granting glimpses into the complex relationships between James, Danny, Casey, and Nick while always leaving room for imagination.

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    Triangle: The Complete Series
    marstraveller

    marstraveller

    17. March 2014 um 21:18

    „Triangle“ erzählt die Geschichte von vier Studenten, die in einem komplizierten Beziehungsgeflecht miteinander verwoben sind. Bereits die Ausgangssituation hält eine gute Portion Sprengstoff bereit, der im Verlauf der Geschichte immer wieder zu kleinen Explosionen führt: James liebt heimlich seinen besten Freund Casey, der sich (bisher) jedoch für hetero hält. Beide können sich allerdings dem unwiderstehlichen Charme und Sexappeal von Danny nicht entziehen, der auf dem Campus den Ruf hat, mit jedem und jeder ins Bett zu gehen, der / die nicht bei Drei auf den Bäumen ist. Später kommt noch der drogensüchtige Nick ins Spiel, mit dem Danny eine lose Sex-Beziehung eingeht und der die Achterbahnfahrt der Emotionen bei allen Protagonisten noch beschleunigt und durcheinanderwirbelt. Die Handlung erstreckt sich über ein gutes Jahr hinweg und verfolgt die Entwicklung der drei bzw. vier Figuren vor allem in Bezug auf ihre Gefühle füreinander. Das Geschehen wird dabei in der Ich-Form aus jeweils wechselnder Perspektive vermittelt, so dass der Leser in die subjektiven Empfindungen und Wahrnehmungen der Figuren einen umfassenden Einblick erhält. Die Wahl der jeweiligen Perspektive sowie deren Wechsel wird während der Erzählung stets mit einem sicheren Gespür für den richtigen Zeitpunkt getroffen, so dass der Leser die Geschehnisse immer so vermittelt bekommt, dass sie besonders eindringlich und spannend wirken. Worauf das Interesse des Lesers von Anfang an gelenkt wird und was diese Geschichte für mich gerade so lebendig und berührend macht, sind weniger die äußeren Ereignisse, die relativ spärlich mitgeteilt werden, als vielmehr die tiefen Empfindungen und Gedanken der Figuren. Wer innere Handlung und Introspektion spannender findet als äußere Action, wird an diesem Buch seine Freude haben. Die Sehnsucht, mit der die einzelnen Figuren sich nach dem jeweils anderen verzehren, ist von Anfang an mit einer Intensität spürbar, die für den Leser mitunter fast schmerzhaft ist. Dass diese emotionale Intensität einen jedoch nicht überfordert, gewährleistet der insgesamt leichte und lockere Erzählton, der vor allem in den ersten beiden Teilen der Geschichte mit vielen humorvollen Passagen unterlegt ist, die einen während des Lesens zuweilen herzhaft lachen lassen. Besonders James' trockener Humor und seine Selbstironie steigern den Lesegenuss ungemein. Die Dialoge sind erfrischend und passen immer zu der Charakterzeichnung der einzelnen Figuren. Die Geschichte beginnt in einer eher ungezwungen anmutenden, leichten Atmosphäre an einem sonnigen Sommertag, den Casey, James und Danny am Strand verbringen, offenbart aber recht schnell die dunklen Seiten des Beziehungsdreiecks und führt dem Leser schrittweise die Abgründe der einzelnen Figuren immer mehr vor Augen. Sowohl James als auch Danny und schließlich auch Nick schleppen ihre Enttäuschungen und Verletzungen, die ihre Herkunftsfamilien ihnen wie Brandzeichen in die Seele gedrückt haben, mit sich herum und scheinen unter dieser Last mitunter zusammenzubrechen. Mit einer bewundernswerten Sensibilität und einem umfassenden Einfühlungsvermögen gelingt es der Autorin (bzw. den Autorinnen, denn für die Perspektive von Nick ist die Co-Autorin Romelle Engel verantwortlich), die Konsequenzen der Kindheitserfahrungen zu veranschaulichen, ohne jemals sentimental oder psychologisierend zu werden. Unter den Figuren erscheint Casey noch als derjenige, der aufgrund seiner insgesamt behüteten und glücklichen Kindheit und Jugend emotional relativ stabil ist und weniger mit persönlichen Dämonen zu kämpfen hat. Er ist von Grund auf liebenswert und könnte niemals einen anderen willentlich verletzen. Aber gerade dies ist schließlich der Grund, warum James sich ihm gegenüber niemals ganz öffnen wird, aus Angst, dass der Einblick in die dunklen Abgründe seiner Psyche Casey so abschrecken könnte, dass er sich von seinem Freund abwendet. Auch wenn der Eindruck, den der Leser von Casey vermittelt bekommt, James' Befürchtungen nicht unbedingt als berechtigt erscheinen lässt, so wird doch an diesem Beispiel deutlich, dass häufig das Thema Angst der Grund dafür ist, dass die Figuren nicht so zueinander finden, wie man es sich für sie wünscht. Als Caseys Gegenspieler wirkt Danny zunächst wenig sympathisch. Dennoch gelingt es der Autorin, auch beim Leser die Faszination, die von seiner Person und seiner Rolle als „Bad Guy“ ausgeht, spürbar zu machen, so dass man sich seinem Charme und seiner Ausstrahlung ebenso wenig entziehen kann wie sämtliche Studenten, die auf dem Campus leben. Es ist einer der tragischen Aspekte innerhalb des komplizierten Beziehungsgeflechts, dass die einzige Figur, deren Seele nicht voller Narben ist, d. i. Casey, nicht die Fähigkeit besitzt, die anderen zu heilen, sondern stattdessen selbst mit Wunden aus dem ganzen Geschehen herausgeht. Dennoch zeigt der Schluss des Romans, dass die Liebe immer einen Weg finden kann, selbst die Menschen zu erreichen, die sich eigentlich hinter meterdicken Schutzmauern verschanzt haben. Und so gibt es doch für alle Beteiligten ein Ende, das man zwar nicht uneingeschränkt, aber doch in seinem Kern als „happy“ bezeichnen kann. Alle vier Protagonisten werden mit einer Tiefe ausgestattet, die das Klischee, dem man sie zu Beginn vielleicht zuordnen möchte, immer wieder durchbricht. Nicht ganz so komplex wie die anderen drei Figuren wirkt Casey, was möglicherweise der Grund dafür ist, dass seine Perspektive gegen Ende der Erzählung immer mehr in den Hintergrund tritt. Insgesamt sind alle Figuren trotz oder eher gerade wegen ihrer Fehler so liebenswert dargestellt, dass man nur ungern von ihnen Abschied nimmt und zum Glück gibt es ja die kleine Fortsetzung „Home for the Holidays“. Ich kann „Triangle“ uneingeschränkt allen empfehlen, die sich von einer zwar komplizierten, aber überaus warmherzig erzählten Liebesgeschichte mitreißen lassen wollen. „Triangle“ hat sich definitiv einen festen Platz im Kreis meiner Lieblingsbücher gesichert!

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  • Achterbahnfahrt der Gefühle

    Triangle: The Complete Series
    Inishmore

    Inishmore

    04. January 2014 um 13:23

    Wer sich von „Triangle“ einen Standard-Liebesroman erwartet, der wird vermutlich bitter enttäuscht werden, denn „Triangle“ ist vieles, aber bestimmt keine 08/15-Liebesgeschichte. Danny, James, Casey und schlussendlich auch Nick – das sind die vier Protagonisten des Buches, deren Gefühle für einander mindestens so komplex und zuweilen destruktiv sind wie die eigenen Dämonen, mit denen die Figuren zu kämpfen haben. James liebt Casey, fühlt sich aber auch zu Danny hingezogen, Casey steht eigentlich gar nicht auf Männer und steht trotzdem irgendwie auf Danny, Danny nimmt sowieso nichts und niemanden ernst und Nick schließlich wäre einfach bloß froh, jemand in seinem Leben zu haben, dem er nicht egal ist. „Triangle“ ist kein schneller „Fix“, wenn es einen nach einem Happy End und viel Romantik verlangt, denn die Autorin Susann Julieva verlangt schon ein bisschen Geduld von dem geneigten Leser, wenn sie langsam, Kapitel um Kapitel, die Figuren entblättert wie eine Zwiebel, um zum verwundbaren Kern vorzudringen. Denn verwundbar sind hier alle und es dauert seine Zeit, bis die Figuren es wagen, dem Leser ihre Ängste, ihre Dämonen und figurativen Leichen im Keller anzuvertrauen. Die Kapitel wiederum sind mehr Schnappschüsse aus der Gedankenwelt der jeweiligen Figur, und obwohl man auch als Leser zuweilen mit den Figuren, die alles andere als perfekt und dadurch sehr menschlich sind, zu kämpfen hat, wachsen Danny, James, Casey und Nick einem fast unbemerkt ans Herz, so dass man am Ende dasteht und sich wünscht, es gäbe noch einen Folgeband. Und dann noch einen. Und noch einen. Und so viel sei schon einmal verraten: Das Happy-End gibt es dann, in bester Liebesromanmanier, am Ende natürlich auch.

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  • Mal was ganz anderes!

    Triangle: The Complete Series
    Hanna82

    Hanna82

    09. November 2013 um 13:56

    Eine total ungewöhnliche Liebesgeschichte, eine Dreiecksgeschichte, bei der man zunächst wirklich nicht weiß, wen man am liebsten zusammen sehen will. Die Figuren sind toll, total lebensnah, voller Fehler und Marotten, besonders James, der mir schnell ans Herz gewachsen ist. Und die Chemie zwischen ihm und Rizzo - mann oh mann, ganz schön heiß! Es etwas anderes Buch, das die Autorin zuerst Kapitel für Kapitel veröffentlicht hat, und dadurch bekommt das ganze etwas von einer emotionalen Achtebahnfahrt, die wirklich packend ist. Auch fand ich den Wechsel zwischen den verschiedenen Erzählperspektiven sehr cool, als ich mich daran gewöhnt hatte. Für alle, die mal was anderes wollen!

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