Susann Pásztor

 4 Sterne bei 401 Bewertungen

Lebenslauf von Susann Pásztor

Susann Pásztor wurde 1957 geboren und hat Kunst und Pädagogik studiert. Anschließend arbeitete sie viele Jahre als Kinderbuchillustratorin, bevor sie begann auch die Geschichten dazu selbst zu schreiben. Seit 1991 ist sie als freie Journalistin, Autorin, Texterin und Übersetzerin tätig. Ihr erster Roman »Ein fabelhafter Lügner« ist im Hanser Verlag erschienen.

Alle Bücher von Susann Pásztor

Cover des Buches Die Geschichte von Kat und Easy (ISBN: 9783462003642)

Die Geschichte von Kat und Easy

 (135)
Erschienen am 18.08.2022
Cover des Buches Ein fabelhafter Lügner (ISBN: 9783462043105)

Ein fabelhafter Lügner

 (44)
Erschienen am 14.03.2011
Cover des Buches In Frieden leben (ISBN: 9783873876422)

In Frieden leben

 (1)
Erschienen am 19.06.2007
Cover des Buches Ich höre was, das du nicht sagst (ISBN: 9783955710668)

Ich höre was, das du nicht sagst

 (0)
Erschienen am 23.01.2012
Cover des Buches Mach doch, was du willst (ISBN: 9783873878532)

Mach doch, was du willst

 (0)
Erschienen am 23.01.2012

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Susann Pásztor

Cover des Buches Ein fabelhafter Lügner (ISBN: 9783462043105)
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Rezension zu "Ein fabelhafter Lügner" von Susann Pásztor

Bewegendes Wochenende in Weimar
gstvor 15 Tagen

„Mein Großvater war ein Geschichtenerzähler … Das komische an diesen Geschichten ist, dass ausgerechnet die, von denen alle behaupten, dass sie wahr sind, so klingen, als hätte sie jemand erfunden, der nichts vom Geschichtenerzählen versteht.“ (Seite 12)

Zum 100. Geburtstag von Joschi treffen sich drei seiner Kinder und seine einzige Enkelin in Weimar, um ihn zu ehren. Weil, „wer einen jüdischen Großvater hat, ist automatisch bei den Guten, jedenfalls in meiner Schule“ (Seite 75), hat sich die 16jährige Lily freiwillig für ein Referat über Buchenwald gemeldet. Schließlich war ihr Großvater angeblich auch eine Zeitlang in Buchenwald. Allerdings sind sich seine Nachkommen nicht einmal sicher, dass er Jude war. Sicher ist einzig, dass seine zweite Frau und seine beiden älteren Kinder in Auschwitz ermordet wurden.

Es ist ein ungewöhnliches Familientreffen, von dem Lily berichtet. Denn jedes von Joschis Kindern hat eine andere Mutter. Sie wissen voneinander und kennen sich mehr oder weniger flüchtig. Doch so richtig warm sind sie nicht miteinander, schließlich hat jeder andere Erinnerungen an den Vater. Am nächsten war er wohl Lilys Mutter Marika. Bei ihr war er Vollzeitvater, während die Mutter als Lehrerin die Familie ernährte. Gabor und Hannah dagegen hatten ihn nie so intensiv erlebt.


Susann Pásztor, 1957 in Soltau geboren, ist die Tochter eines ungarischen Vaters und einer deutschen Mutter. „Ein fabelhafter Lügner“ war 2010 ihr erster Roman und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.


Trotz des ernsten Themas lässt sie ihre unbekümmerte Protagonistin recht humorvoll erzählen. Allerdings haben sich in den 18 Kapiteln ein paar Längen eingeschlichen, die zwar den Informationsgehalt nicht beeinträchtigten, die Lesbarkeit für mich allerdings schon. So verlor sich meine anfängliche Begeisterung im Mittelteil und näherte sich erst zum Ende hin wieder an. Mehr als drei Sterne ist mir dieses Buch nicht wert.

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Cover des Buches Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster (ISBN: 9783462051865)
S

Rezension zu "Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster" von Susann Pásztor

Wundervoll
Schneewehevor einem Monat

Das Buch „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ ist wunderbar. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Wie im wirklichen Leben auch, sind die Personen im Roman nicht das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. Susann Pásztor gelingt es, die Geschichte, Eigenarten, Stärken und Schwächen von jedem einzelnen zu zeichnen, so dass man als Leser an jedem einen liebenswerte Seite finden kann. Durch kleine Details und Episoden lernt man die Charaktere Stückchen für Stückchen kennen, und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.
Das Thema Sterben begleitet das ganze Buch, aber anders als man es sich vielleicht erst einmal vorstellen würde. Es ist das ganze Buch hindurch präsent, aber es ist auch ganz natürlich dabei. Die Geschichte ist aus der Sicht der verschiedenen Charaktere geschrieben, was einem noch einmal neue Aspekte und Blickwinkel zeigt.
Ich habe das Buch sehr gern gelesen und konnte es kaum aus der Hand legen. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen und habe es auch schon mehrfach verschenkt.

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Cover des Buches Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts (ISBN: 9783462045260)
Lilli33s avatar

Rezension zu "Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts" von Susann Pásztor

Ein Roman voller Witz und Tiefgang
Lilli33vor 6 Monaten

Taschenbuch: 256 Seiten


Verlag: KiWi-Taschenbuch (9. März 2013)


ISBN-13: 978-3462045260


Preis: 9,99 €


auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich




Ein Roman voller Witz und Tiefgang




Inhalt:


Die neununddreißigjährige Mila nimmt auf Anraten ihrer Therapeutin an einem Schweigeseminar teil. Durch die Meditation soll sie ihre innere Ruhe finden. Tatsächlich findet sie jedoch eine leidenschaftliche Liebe - zu Simon, einem anderen Seminarteilnehmer -, die nach drei Tagen beendet wird, denn Simon ist verheiratet und möchte seine Familie nicht aufgeben. Mila jedoch will Simon nicht aufgeben und macht sich auf die Suche nach ihm …




Meine Meinung:


Susann Pásztor kann unheimlich gut erzählen. Sie schafft es immer wieder, mich mit ihren besonderen Geschichten in den Bann zu ziehen. Von der ersten Seite, ja vom ersten Satz an, war ich auch von diesem Roman absolut gefesselt. Mit schönen Worten und sehr detaillierten, treffenden Beschreibungen setzt die Autorin regelmäßig mein Kopfkino in Gang. Wenn Mila über ihr eingeschlafenes Bein beim Meditieren nachsinnt, beginnt auch meines zu kribbeln. Die verschiedenen Versuche, eine bequeme Stellung zu finden, sind witzig zu lesen und gut nachvollziehbar.




Doch auch was Mila sonst so in der Stille durch den Kopf geht, kam mir sehr realistisch und glaubwürdig vor. Ähnliche Gedanken hätte ich bestimmt auch, sollte ich es jemals mit Meditation versuchen. ;-)




Auch Milas Vergangenheit und ihre psychischen Probleme kommen zur Sprache, doch das war mir dann fast etwas zu viel, weil hier vieles nur angerissen, aber nicht ausgearbeitet wird. Hier hätte ich mir ein Entweder-Oder gewünscht. 




★★★★☆

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