Susann Pásztor

 4.1 Sterne bei 230 Bewertungen

Lebenslauf von Susann Pásztor

Susann Pásztor wurde 1957 geboren und hat Kunst und Pädagogik studiert. Anschließend arbeitete sie viele Jahre als Kinderbuchillustratorin, bevor sie begann auch die Geschichten dazu selbst zu schreiben. Seit 1991 ist sie als freie Journalistin, Autorin, Texterin und Übersetzerin tätig. Ihr erster Roman »Ein fabelhafter Lügner« ist im Hanser Verlag erschienen.

Alle Bücher von Susann Pásztor

Ein fabelhafter Lügner

Ein fabelhafter Lügner

 (39)
Erschienen am 14.03.2011
Mach doch, was du willst

Mach doch, was du willst

 (0)
Erschienen am 20.09.2005
Ich höre was, das du nicht sagst

Ich höre was, das du nicht sagst

 (0)
Erschienen am 08.10.2004
Ich höre was, das du nicht sagst

Ich höre was, das du nicht sagst

 (1)
Erschienen am 01.03.2008

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Neue Rezensionen zu Susann Pásztor

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Rezension zu "Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster" von Susann Pásztor

Eine ernste Geschichte mit viel Liebe und Humor erzählt
MissRichardParkervor einem Jahr

Fred ist ehrenamtlicher Sterbebegleiter in einem Hospiz. Seine Ausbildung hat er gerade erst hinter sich und nun kommt er zu seinem ersten Einsatz. Karla ist 60 Jahre alt und unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Fred hat sich auf alles vorbereitet und ist dann doch recht baff, als er merken muss, dass nichts so ist, wie er es erwartet und gelernt hat. Denn Karla ist eine harte Nuss. Doch Fred gibt nicht auf. Schliesslich erhält er unerwartete Unterstützung und sein Leben wird bereichert, wie er es sich nie erträumt hätte...

Ein sehr schön geschriebenes und gut erzähltes Buch.
Anfangs hatte ich ein paar kleine Anlaufschwierigkeiten. Danach hat mich das Buch gepackt. Zwischendurch gab es dann leider aber wieder ein paar Hänger. Ich fand es teilweise etwas harzig und holprig. Aber ich konnte dann doch nicht einfach so abschalten. Die Geschichte ist einfach ZU liebevoll und mit der richtigen prise Humor gewürzt, als dass ich mich davon hätte trennen können. Eine Geschichte übers Leben und Sterben, so gekonnt geschrieben dass es einem nicht beelendet und nicht traurig hinterlässt sondern es einfach nur schön war, dabei gewesen zu sein.



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Rezension zu "Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster" von Susann Pásztor

Begleitung auf dem letzten Weg
black_horsevor einem Jahr

Karla stirbt, sie hat die Krebsbehandlung abgebrochen. Der alleinerziehende Fred hat eine Ausbildung als Sterbebegleiter gemacht und Karla ist seine erste "Bewähungsprobe".

Mit dem Einstieg habe ich mich etwas schwer getan. Aber dann geht die Autorin sehr einfühlsam, mit Charme und Witz den Gefühlen der Beteiligten auf den Grund. Es geht nicht so sehr um den Tod ansich, sondern um das Leben bis dahin. Auch Freds Sohn Phil lernt Karla kennen. Er übernimmt die Aufgabe, Karlas Fotos zu archivieren. Über ihn wird die Situation aus Kinderaugen gesehen. Er zeigt wohl den entspanntesten Umgang im Umgang mit Karla.

Karla weiß, was sie will, Fred ist auf unsicherem Terrain. Sehr lebensnah werden die Personen um Karla in Szene gesetzt. Dabei wechselt die Perspektive immer wieder. Die Hörbuchumsetzung ist gut gelungen.

Insgesamt ein hörens- bzw. lesenswerter Roman, der das Thema Sterbebegleitung aus verschiedenen Blickwinkeln sehr gefühlvoll beleuchtet.

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Rezension zu "Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster" von Susann Pásztor

Das erste Mal Sterbebegleiter sein
schokoloko29vor einem Jahr

Fred hat es nicht leicht. Er ist ein zertifizierter Sterbebegleiter und soll Karla, die unheilbar an Krebs erkrankt ist, betreuen. Er möchte alles richtig machen und ist sehr bemüht und kommt an seine Grenzen. Karla ist nämlich sehr eigensinnig und möchte nur Hilfe, wenn sie es will. Dies ist für ihn sehr schwierig und er kommt manchmal auch an seine Grenzen. 

Doch mit der Verbindung von Karla und seinem Sohn, Phil, entsteht etwas neues. Die Beziehung von Fred und Phil verändert sich und auch Karla kann mit der Zeit mehr Nähe zulassen.

Eigene Meinung:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die beschriebenen Personen sind nicht immer nur nett und hilfsbereit. Sie haben Macken und sind manchmal auch sehr schwierig und nervig. Darüber hinaus bin ich sehr positiv überrascht, denn es ist keine Betroffenheitsliteratur. Sondern das pralle Leben.
Die Sprache ist sehr prägnant. Der einzige Kritikpunkt für mich war, dass die einzelnen Personen manchmal überzeichnet waren.

Das Buch hat mich auf eine Reise genommen. Die Protagonisten haben sich im Laufe der Zeit für mich zum positiven verändert. Karla konnte am Ende sich fallen lassen und gehen und Fred und Phil haben sich durch ihre Begleitung zum positiven verändert.

Daher klare Leseempfehlung von mit!

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