Susann Rosemann

 4.2 Sterne bei 42 Bewertungen
Autorin von Die falsche Patrizierin, Das Geheimnis der Alchemistin und weiteren Büchern.
Susann Rosemann

Lebenslauf von Susann Rosemann

Susann Rosemann ist studierte Ur- und Frühgeschichtlerin und schreibt seit vielen Jahren. Die Kombination von Studium und begeistertem Lesen hat sie dazu gebracht, sich historischen Romanen zu widmen. Zunächst interessierten sie die Kelten und die Bronzezeit auf Santorin. Dann beschloss sie, das mittelalterliche Heidelberg wieder aufleben zu lassen, und so entstand ihr erster Mittelalterroman, der auch veröffentlicht wurde. Ihr Anspruch ist es, die vergangene Welt so authentisch wie möglich lebendig werden zu lassen. Dabei interessieren sie vor allem Frauenfiguren. Bei der Fachbuch-Lektüre stellte sie fest, dass Frauen ganz anders als gemeinhin angenommen, auch in früheren Zeiten Freiheiten hatten, die sie nutzen konnten. In ihrem neuesten Roman hat sie eine Figur entworfen, die zwischen den Welten Arm und Reich wandelt und von daher auch wieder einer Menge Widerständen begegnet.

Alle Bücher von Susann Rosemann

Die falsche Patrizierin

Die falsche Patrizierin

 (32)
Erschienen am 06.08.2014
Das Geheimnis der Alchemistin

Das Geheimnis der Alchemistin

 (5)
Erschienen am 23.04.2012
Die Tochter des Tuchkaufmanns

Die Tochter des Tuchkaufmanns

 (4)
Erschienen am 13.08.2012
Das Lied der Flötenspielerin

Das Lied der Flötenspielerin

 (1)
Erschienen am 03.08.2016

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Susann Rosemann

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Eggi1972s avatar

Rezension zu "Die falsche Patrizierin" von Susann Rosemann

Historischer Roman für zwischendurch
Eggi1972vor 4 Monaten

Die falsche Patrizierin von Susann Rosemann, spielt im Jahre 1524 in Ulm. Mein erster Gedanke war, die Patrizier waren doch erst viel später und nicht in dieser Zeitspanne, also bin ich dem Buch gegenüber schon mal sehr skeptisch gewesen.

Wobei ich mich hier auch bei der Autorin bedanke, die am Ende des Buches meine Gedanken bzgl. des Begriffes bestätigt und erklärt hat, dass dies nur ein kleiner Trick war, um es - wie soll ich sagen - flüssiger für den Leser zu beschreiben.

Komme ich nun also einmal zu dem Buch. Susann Rosemann schafft es, eine sehr spannende Geschichte zu beschreiben, wie eine Gauklerin zu einer Patrizierin werden kann. Da sie einen wirklich sehr schnell auf die Reise in das alte Ulm mitnimmt. Auch werden die Intrigen, die gesponnen werden, sehr plastisch beschrieben und man kann sich einfach vorstellen, dass es genauso abgelaufen ist.

Sie beschreibt die Figuren mit einfachen Mitteln aber trotzdem nicht eindimensional. Man kann sich in Laila sehr schnell hineinversetzen. Man spürt ihre Ängste, ihre Nöte.

Ich hätte mir gewünscht, wenn sie die Geschichte um Ihren Vater noch etwas genauer beschrieben hätte und am Ende musste ich für mich feststellen, dass das Buch zu schnell zu Ende ging. Man kann sagen 100 Seiten mehr wären mir persönlich sehr recht gewesen aber ich denke, dass dieses Buch für Menschen die historische Romane aus der Zeit mögen, ein schönes Buch für trübe Tage mit einer Tasse Tee in der Hand genau das richtige ist.

Und man sollte es einfach als einen flüssig und schnell erzählten Roman sehen, der auf alle Fälle lesenswert ist, und ruhig ein wenig mehr Beachtung bekommen sollte.

Literaturlounge

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hasirasi2s avatar

Rezension zu "Das Lied der Flötenspielerin" von Susann Rosemann

Gelungene Fortsetzung
hasirasi2vor 2 Jahren

Bereits vor zwei Jahren habe ich Laila und ihre Freunde  in dem Vorgängerband "Die falsche Patrizierin“ kennengelernt. Obwohl die Geschichte in sich abgeschlossen war, haben ich damals schon genügend Stoff, Figuren und offene Enden für einen Folgeband gesehen. Ich gebe zu – ich bin ein Serienleser ... Um so mehr habe ich mich natürlich gefreut, als ich in der Verlagsvorschau die Fortsetzung „Das Lied der Flötenspielerin“ entdeckte.

Eines vorab, man muss den ersten Band nicht gelesen haben, die wichtigsten Rückblicke sind geschickt mit der Handlung verwoben.

 

Ulm 1524: Laylas Familie geht es immer noch nicht besser. Ihr Vater hat die Buchdruckerei verloren und geht seiner eigenen Wege, ihr Bruder ist als Steinmetzgeselle auf Wanderschaft und ihre Mutter erledigt Hilfsarbeiten für andere Buchdrucker. Laila unterstützt die Familie, indem sie für die gemütskranke Franca Flöte spielt. Sie mag ihr neues Leben nicht, schlecht bezahlt, nicht geachtet – da ging es ihr ja als Gauklerin besser, wenigstens war sie da frei. Als man ihr anbietet, Franca für viel Geld über die Alpen nach Florenz zu einem Arzt zu begleiten, überlegt sie nicht lange. Es ist ihre Chance ihr Leben zu ändern, vielleicht sogar die Druckerei zurückkaufen zu können.

Auf der Reise wird ihr schnell klar, dass ihre Mitreisenden Geheimnisse haben. Der Gesandte Sebastiano, ihr Auftraggeber, verbirgt etwas vor ihr und auch der Mönch Alessandro ist ihr nicht geheuer. Und welche Ziele verfolgt Ludovica?  Warum suchen sie alle wirklich Francas Nähe?! 

Damit beginnt eine halsbrecherische Reise über die Alpen, denn nicht nur die Wege, auch die Weggefährten sind gefährlich.

 

Susann Rosemann hat ein sehr gelungenes Verwirrspiel geschrieben, bei dem man sich nie sicher ist, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Irgendwie sind sie alle sympathisch und die sie umgebenden Geheimnisse machen sie sehr interessant.

 

Laila wirkt abgeklärter als im ersten Buch, aber sie hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sie ihre Situation noch aus eigener Kraft ändern kann. Dazu greift sie nach jedem noch so kleinen Strohhalm. Aber sie ist nicht dumm, traut nur sich selbst. 

Franca ist ein schwer zu greifender Charakter. Sie ist oft melancholisch - flüchtet sie absichtlich in diesen Zustand? Aber sie ist auch eine Tochter aus gutem Haus und sehr auf ihre Stellung und ihren Ruf bedacht. Also hofft sie auf den florentinischen Arzt. 

Begleitet werden sie von Rike, der stummen Magd aus dem ersten Buch. Rike ist ein sehr mutiges  gewitztes Mädchen, die sich trotz ihrer „Behinderung“ gut durchs Leben schlägt und deren Geheimnis die Autorin hoffentlich in Band 3 verrät – zumindest verspricht sie dies im Nachwort.

 

Das Cover hat Gmeiner wieder wunderbar gestaltet. Es passt sehr gut zum Vorgängerband und zeigt im Hintergrund eine historische Ansicht von Florenz. Dazu gibt es das passende Lesezeichen – das erfreut mein bibliophiles Herz.

Kommentare: 3
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Rezension zu "Die falsche Patrizierin" von Susann Rosemann

So spannend wie ein Krimi
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Der historische Roman “Die falsche Patrizierin” von Susann Rosemann spielt im 16. Jahrhundert. Die Hauptfigur dieser Geschichte ist Laila, die Tochter eines verarmten Buchbinders. Um mehr im Leben zu erleben, hat sie sich einer Gauklergruppe angeschlossen, die durch die Lande zieht und die Menschen mit ihren Auftritten erheitert. Als die Truppe wieder einmal in ihrer Heimatstadt Ulm auftritt, wird sie von einer reichen Patrizierin entdeckt, die ihr ein ungewöhnliches Angebot macht. Sie soll eine Frau auf einer Tanzveranstaltung vertreten, da sie verblüffende Ähnlichkeit mit ihr hat. Kurze Zeit später bringt sich ihre Doppelgängerin um. Aus diesem Grunde wird Laila gebeten, die Rolle weiterzuspielen, um dieses Vorkommnis zu vertuschen.

Susann Rosemann erzählt die Geschichte mit Leichtigkeit und einfachen Worten. So fliegt man förmlich durch die Seiten, als würde sich die Geschichte ganz von allein lesen.
Dafür sorgt aber auch die vorhandene Spannung, die schon einem Krimi ähnelt. Denn Laila merkt schnell, dass es nicht nur darum geht, eine Person zu vertreten. Es steckt viel mehr dahinter. Eine große Intrige, die sie unbedingt aufdecken will. Nebenbei entdeckt sie auch noch einen Hinweis, der zu ihrem verschwundenen Vater führen könnte.

Es macht Spaß Laila dabei zu beobachten, wie sie den Geheimnissen Stück für Stück näher kommt. Allerdings sorgen diese Erkenntnisse auch für Misstrauen gegenüber den anderen Romanfiguren, die nicht ganz zu durchschauen sind. Diese geschilderten Gefühle gehen auf den Leser über und man rätselt mit ihr, was denn nun hinter diesen Geschehnissen steckten könnte.

Obwohl es sich um eine fiktive Familie handelt, und keine bekannte Patrizierfamilie Ulms, erfährt man einiges darüber, wie diese Familien damals lebten. Auch das Leben der umherziehenden Gaukler wird anschaulich beschrieben. Im Nachwort klärt die Autorin noch kurz über Fiktion und Wahrheit auf.

Fazit: Ein spannender, historischer Roman über Gaukler und Patrizier gepaart mit Gefühl, Intrigen und Verrat. Er beschert Mittelalterfreunden angenehme Lesestunden.

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Gespräche aus der Community

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SusannRs avatar
Ein fröhliches Hallo in die Runde!

Wie versprochen, möchte ich nun eine Leserunde zu meinem Buch starten. Der Verlag stellt nochmal 20 Exemplare zur Verfügung. Ich hab die Bewerbungsfrist mal auf Samstag gesetzt, dann hab ich am Sonntag Zeit, alles auszuwerten und kann am Montag alles Weitere veranlassen.
Die, die das Buch bereits haben: Bitte schreibt das bei eurer Bewerbung dazu, dann verlose ich die 20 Bücher unter den anderen.

Hier nochmal die kurze Zusammenfassung meines Romans:
Es ist ein historischer Roman mit Schauplatz Ulm im Jahr 1524. Meine Hauptfigur Laila braucht Geld. Sie ist Gauklerin und soll in die Rolle einer Patrizierin schlüpfen, der sie sehr ähnlich sieht, und die angeblich Selbstmord begangen hat. Laila gerät immer mehr in ein Geflecht von Intrigen. Als sie es durchschaut ist längst nicht mehr nur sie selbst in Gefahr.

Da dieses Mal der Verlag die Bücher direkt verschickt, wäre es prima, wenn die Gewinner mir nächste Woche (ich hoffe, das Verschicken klappt so schnell) dann kurz Bescheid geben, ob ihr Exemplar angekommen ist. Und danach starten wir dann mit dem Lesen.
Ich gebe zu, ich bin sehr, sehr neugierig auf eure Eindrücke, denn ich habe noch nie so eine Leserunde mitgemacht.
Ich freu mich auf euch!

Viele Grüße
Susann
PMelittaMs avatar
Letzter Beitrag von  PMelittaMvor 3 Jahren
*freu*, bin schon sehr gespannt :-)
Zur Leserunde
SusannRs avatar

Lektüre für den Weihnachtsbaum.

Nein, natürlich nicht für den Baum, sondern für euch, wenn ihr drunter sitzt :-)  Ein Schälchen Kekse, daneben einen heißen Tee, ihr legt die Füße hoch und lest. So in etwa stelle ich mir das vor und deshalb möchte ich fünf Exemplare meines Buches ‚Die falsche Patrizierin‘ unter euch verteilen.

Wer mag?

Es ist ein historischer Roman mit Schauplatz Ulm im Jahr 1524. Meine Hauptfigur Laila braucht Geld. Sie ist Gauklerin und soll in die Rolle einer Patrizierin schlüpfen, der sie sehr ähnlich sieht und die angeblich Selbstmord begangen hat. Laila gerät immer mehr in ein Geflecht von Intrigen. Als sie es durchschaut ist längst nicht mehr nur sie selbst in Gefahr.

Die ersten fünf Leute, die sich hier melden, bekommen ein signiertes Exemplar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Zusätzliche Informationen

Susann Rosemann im Netz:

Community-Statistik

in 63 Bibliotheken

auf 5 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

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