Susann Rosemann Die Tochter des Tuchkaufmanns

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Inhaltsangabe zu „Die Tochter des Tuchkaufmanns“ von Susann Rosemann

Ulm im Jahr 1485. Die kaufmännisch begabte Jolanthe rivalisiert mit ihrer Schwester Sieglinde um das Unternehmen ihres kranken Vaters. Als auch noch Pascal, ein undurchsichtiger französischer Kaufmann, sich auffallend um die beiden Schwestern bemüht, eskaliert die Situation. Was führt der Fremde im Schilde? Warum hilft er Jolanthe bei ihren heimlichen Geschäften? Sie muss bis in die blühende Handelsstadt Venedig reisen, um die Fäden zu entwirren.

Also ich fand das Buch toll. Schöne Geschichte, sehr flüssig und spannend geschrieben ;-). Ein bisschen wie die "Safranhändlerin".

— hasirasi2

Nette Idee, schlechte Umsetzung. Sehr schade!

— ChattysBuecherblog

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  • 2. historischer Roman der Autorin

    Die Tochter des Tuchkaufmanns

    ChattysBuecherblog

    13. December 2013 um 12:42

    Zum Inhalt: Ulm Sommer 1475 Jolanthe, Tochter des Kaufmanns Winald Kun erlebt eine Geburt mit. Ulm Frühling 1485 Während Sieglind, Jolanthes Schwester, sich um den Haushalt kümmert, widmet sich Jolanthe eher den Zahlen. Sie geht einkaufen und erledigt für ihren Vater, den Tuchkaufmann, die Buchführung.   Meine Meinung: Leider war ich von der Geschichte etwas enttäuscht. Jolanthe übernimmt eine zu damaliger Zeit ungewöhnliche Frauenrolle, scheint aber auch nicht wirklch auf Probleme damit zu stoßen. Alles scheint völlig normal. Nette Idee, aber leider war die Umsetzung nicht unglücklich. Sehr schade!

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  • Rezension zu "Die Tochter des Tuchkaufmanns" von Susann Rosemann

    Die Tochter des Tuchkaufmanns

    nirak03

    16. September 2012 um 14:16

    Inhalt: Es ist das Jahr 1485 zu Ulm als Jolanthe, die Tochter eines Tuchkaufmanns, versucht selbst in den Handel einzusteigen. Sie hat bei ihrem Vater das Handwerk des Kaufmanns erlernt und geht ihm seid einigen Jahren zur Hand. Der französische Kaufmann Pascal greift Jolanthe dabei hilfreich unter die Arme. Die Schwester von Jolanthe, Sieglinde, findet ihr Verhalten unpassend und für eine Frau nicht akzeptabel. Die Situation eskaliert und Jolanthe beschließt in die Handelstadt Venedig zu reisen um selbst Handel treiben zu können. Was führt Pascal im Schilde? Warum hilft er Jolanthe und was hat Sieglinde zu verbergen? Meine Meinung: Der Erzählstil von Susann Rosemann ist einfach gehalten und so lies sich die Geschichte gut lesen. Das Leben einer Kaufmannsfamilie und die damit verbundenen Risiken sind gut und glaubwürdig dargestellt. Wobei es mir schwer viel die eigentliche Geschichte um Jolanthe zu glauben. Sie wird als junge Frau dargestellt die allein Entscheidungen treffen darf, sie reist mit einem ihr fremden Mann nach Venedig ohne die Einwilligung der Eltern, dass scheint mir doch nicht so ganz glaubhaft. Schließlich spielt die Geschichte im 15 Jahrhundert und Frauen war es damals verboten irgendetwas allein zu entscheiden. Es sei denn Frau war Witwe, was Jolanthe ja nicht war. Sie war einen unverheiratete Jungfer. Aber so bald ich für mich diesen Manko ausgeblendet hatte, gefiel mir die Geschichte recht gut. Das Leben dieser Epoche wird gut dargestellt und durch den bildhaften Erzählstil der Autorin entstanden schnell Bilder in meinem Kopf. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben ihre Ecken und Kanten. Es hat Spaß gemacht sie kennen zu lernen und zu begleiten. Leider fehlt ein erklärendes Nachwort der Autorin und so bleibt es dem Leser/erin selbst überlassen, was er/sie Dichtung oder Wahrheit sein lässt. Schade ich hätte gern gelesen, was Fiktion und Wahrheit ist. Gerade bei einem historischen Roman interessiert es mich immer sehr. Mein Fazit: „Die Tochter des Tuchkaufmanns“ ist ein netter historischer Roman über das Leben einer Kaufmannstochter im 15 Jahrhundert. Er enthält eine Liebesgeschichte, einige Intrigen ein wenig Spannung, kurzum alles was meiner Meinung nach zu guter Unterhaltung dazu gehört. Ich hatte einige nette Lesestunden.

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