Susann Rosemann Die falsche Patrizierin

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Inhaltsangabe zu „Die falsche Patrizierin“ von Susann Rosemann

Ulm 1524. Laila, Tochter eines Buchbinders, hat sich einer Gruppe von Spielleuten angeschlossen. Auf dem Marktplatz wird sie von einer reichen Ulmerin entdeckt, der sie sehr ähnlich sieht. Laila soll die Frau bei einer Tanzveranstaltung vertreten. Dann begeht ihre Doppelgängerin Selbstmord und Laila wird gebeten, die Rolle weiterzuspielen, um die wahren Hintergründe zu vertuschen. Immer tiefer erfasst sie ein Sog aus Intrigen. Bald weiß sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann …

Historischer Krimi mit Ulmer Flair

— Ladyoftherings

Eine spannende historische Geschichte um Laila

— peedee

Toller, kurzweiliger und flüssiger Historoman

— Fluse

historisch und spannend mit viel Familiengeheimnis

— Booky-72

Verwirrungen und Intrigen in Ulm im 16. Jahrhundert - lesenswert!

— Isador

Angenehm kurzer historischer Roman, gut recherchiert und spannend

— Leserin71

Toller historischer Roman um eine Ulmer Patrizierfamilie mit kleinen kriminellen Zügen.

— SteffiKa

Ein wirklich gut geschriebenes Buch, mit einem offenen Ende das einen nicht mehr loslässt.

— Jette1997

Historisches Werk um eine Doppelgängerin in Ulm die einige Intrigen durchleben muss. "Nimm dich in Acht vor Reichen" mit leichten Krimitouch

— sabrinchen

Ein historischer Roman außerhalb der Norm - lesenswert!

— Huschdegutzel

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  • Leserunde zu "Die falsche Patrizierin" von Susann Rosemann

    Die falsche Patrizierin

    SusannR

    Ein fröhliches Hallo in die Runde! Wie versprochen, möchte ich nun eine Leserunde zu meinem Buch starten. Der Verlag stellt nochmal 20 Exemplare zur Verfügung. Ich hab die Bewerbungsfrist mal auf Samstag gesetzt, dann hab ich am Sonntag Zeit, alles auszuwerten und kann am Montag alles Weitere veranlassen. Die, die das Buch bereits haben: Bitte schreibt das bei eurer Bewerbung dazu, dann verlose ich die 20 Bücher unter den anderen. Hier nochmal die kurze Zusammenfassung meines Romans: Es ist ein historischer Roman mit Schauplatz Ulm im Jahr 1524. Meine Hauptfigur Laila braucht Geld. Sie ist Gauklerin und soll in die Rolle einer Patrizierin schlüpfen, der sie sehr ähnlich sieht, und die angeblich Selbstmord begangen hat. Laila gerät immer mehr in ein Geflecht von Intrigen. Als sie es durchschaut ist längst nicht mehr nur sie selbst in Gefahr. Da dieses Mal der Verlag die Bücher direkt verschickt, wäre es prima, wenn die Gewinner mir nächste Woche (ich hoffe, das Verschicken klappt so schnell) dann kurz Bescheid geben, ob ihr Exemplar angekommen ist. Und danach starten wir dann mit dem Lesen. Ich gebe zu, ich bin sehr, sehr neugierig auf eure Eindrücke, denn ich habe noch nie so eine Leserunde mitgemacht. Ich freu mich auf euch! Viele Grüße Susann

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    • 633

    PMelittaM

    13. August 2015 um 17:05
    SusannR schreibt Ich weiß es jetzt :-))))) Rike ist wirklich eine wunderbar ausbaubare Figur, danke nochmal an euch alle, dass ich mich auf sie aufmerksam gemacht habt!

    *freu*, bin schon sehr gespannt :-)

  • Wandelbare Laila

    Die falsche Patrizierin

    gaby2707

    Laila, die Tochter eines Buchbinders, der wegen irgendwelchen Geschäften seine Familie verlassen musste, schließt sich einer Gauklertruppe an und tingelt durchs Land. Als die Truppe in Ulm gastiert, fällt Laila der Patrizier-familie Nehlin auf. Frau Nehlin bietet Laila Geld an, damit sie als  Doppel-gängerin für Dietlind, ihres Sohnes Frau, auf einen Ball geht. Laila nimmt an und sie soll diese Rolle weiterspielen, als sich Dietlind aus dem Fenster stürzt und tot ist. Der Schein für die Außenwelt will gewahrt werden. Damit gerät sie unweigerlich immer tiefer in die Intrigen der Ulmer Patrizierfamilie. Mit Freundin Irene hat sie eine junge Frau zur Seite, die sie immer wieder auf die richtigen Bahnen lenkt und die uneingeschränkt hinter ihr steht. Susann Rosemann hat mit Laila eine sehr sympathische junge Frau mit viel Mut, aber auch Leichtsinn und Leichtgläubigkeit erschaffen. Zusammen mit den vielen weiteren farbig und genau gezeichneten Protagonisten wirkt sie authentisch und lebendig. Die Charaktere sind sehr vielschichtig gestaltet. Von Personen, die in bitterer Armut leben müssen bis hin zum gehobenen Bürgertum. Von liebenswerten Menschen bis absoluten Unsympathen ist hier alles vertreten. Meist erzählt Laila die Geschichte aus ihrer Perspektive. Durch verschiedene Perspektivwechsel bin ich aber auch dabei, wenn es um die Belange der Gauklertruppe oder Laila Familie geht.  Die Spannung baut sich von Anfang an langsam auf und bleibt bis fast zum Schluss erhalten. Und immer fiebre ich mit Laila, die in ihrem neuen, so ganz anderen Leben auch immer mal in kleine Fettnäpfchen tritt.   Mit "Die falsche Patrizierin" hat mir Susann Rosemann einen sehr unterhaltsamen historischen Roman mit viel krimineller Energie vorgelegt, der mich richtig begeistert hat. Meine absolute Leseempfehlung nicht nur für die, die Historie und Krimi gerne einmal vereint lesen wollen.

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    • 2
  • So spannend wie ein Krimi

    Die falsche Patrizierin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. March 2015 um 16:00

    Der historische Roman “Die falsche Patrizierin” von Susann Rosemann spielt im 16. Jahrhundert. Die Hauptfigur dieser Geschichte ist Laila, die Tochter eines verarmten Buchbinders. Um mehr im Leben zu erleben, hat sie sich einer Gauklergruppe angeschlossen, die durch die Lande zieht und die Menschen mit ihren Auftritten erheitert. Als die Truppe wieder einmal in ihrer Heimatstadt Ulm auftritt, wird sie von einer reichen Patrizierin entdeckt, die ihr ein ungewöhnliches Angebot macht. Sie soll eine Frau auf einer Tanzveranstaltung vertreten, da sie verblüffende Ähnlichkeit mit ihr hat. Kurze Zeit später bringt sich ihre Doppelgängerin um. Aus diesem Grunde wird Laila gebeten, die Rolle weiterzuspielen, um dieses Vorkommnis zu vertuschen. Susann Rosemann erzählt die Geschichte mit Leichtigkeit und einfachen Worten. So fliegt man förmlich durch die Seiten, als würde sich die Geschichte ganz von allein lesen. Dafür sorgt aber auch die vorhandene Spannung, die schon einem Krimi ähnelt. Denn Laila merkt schnell, dass es nicht nur darum geht, eine Person zu vertreten. Es steckt viel mehr dahinter. Eine große Intrige, die sie unbedingt aufdecken will. Nebenbei entdeckt sie auch noch einen Hinweis, der zu ihrem verschwundenen Vater führen könnte. Es macht Spaß Laila dabei zu beobachten, wie sie den Geheimnissen Stück für Stück näher kommt. Allerdings sorgen diese Erkenntnisse auch für Misstrauen gegenüber den anderen Romanfiguren, die nicht ganz zu durchschauen sind. Diese geschilderten Gefühle gehen auf den Leser über und man rätselt mit ihr, was denn nun hinter diesen Geschehnissen steckten könnte. Obwohl es sich um eine fiktive Familie handelt, und keine bekannte Patrizierfamilie Ulms, erfährt man einiges darüber, wie diese Familien damals lebten. Auch das Leben der umherziehenden Gaukler wird anschaulich beschrieben. Im Nachwort klärt die Autorin noch kurz über Fiktion und Wahrheit auf. Fazit: Ein spannender, historischer Roman über Gaukler und Patrizier gepaart mit Gefühl, Intrigen und Verrat. Er beschert Mittelalterfreunden angenehme Lesestunden.

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  • Toll...

    Die falsche Patrizierin

    unclethom

    Der Klappentext: ULMER POSSENSPIEL Ulm 1524. Laila, Tochter eines Buchbinders, hat sich einer Gruppe von Spielleuten angeschlossen. Auf dem Marktplatz wird sie von einer reichen Ulmerin entdeckt, der sie sehr ähnlich sieht. Laila soll die Frau bei einer Tanzveranstaltung vertreten. Dann begeht ihre Doppelgängerin Selbstmord und Laila wird gebeten, die Rolle weiterzuspielen, um die wahren Hintergründe zu vertuschen. Immer tiefer erfasst sie ein Sog aus Intrigen. Bald weiß sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann … Quelle: http://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/1030-die-falsche-patrizierin.html Die Autorin: Susann Rosemann wurde 1969 in Bremen geboren und ist im Saarland aufgewachsen. Zum Studium der Ur- und Frühgeschichte sowie der Archäologie zog es sie nach Heidelberg an den Neckar. Zwischen Magisterarbeit und Abschlussprüfungen kam zum Interesse für Geschichte noch die Liebe zur Literatur hinzu. Seither widmet sie sich dem Schreiben. Sie lebt heute mit ihrem Mann in der Nähe von Stuttgart. ‚Die falsche Patrizierin‘ ist ihr dritter Roman. Quelle: http://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/1030-die-falsche-patrizierin.html Die Rezension: Eine wirklich tolle Story, die leider nur etwas zu kurz war. Der Autorin ist es gelungen mich direkt auf den ersten Seiten schon abzuholen. Mein Kopfkino kam in Gang und das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Sehr schön beschreibt die Autorin ihre Figuren und die Schauplätze des Buches. So sehr, dass sich in meinem Kopf tolle bunte Bilder materialisierten. Das ist eine Kunst die nicht jedem Autor gelingt, Susann Rosemann ist es aufs Beste gelungen. Sie schaffte es die Spannung auf mehr als 300 Seiten hoch zu halten und diese nicht abbrechen zu lassen. Nach jedem Abschnitt des Buches wollte man direkt wissen wie sich die Story weiter entwickelt, und so fiel es schwer das Buch beiseite zu legen. Gut ich musste es nur einmal beiseitelegen, denn innerhalb eineinhalb Tagen war ich durch, so sehr fesselte mich die Story. Kann es ein Autor schaffen einen Leser innerhalb nur eines Buches so Neugierig zu machen, dass er sich schon als Fan bezeichnen mag? Man kann! Oder besser Susann Rosemann kann! Ich bin sehr auf die bisher noch erschienen Bücher von ihr gespannt und noch mehr auf das was uns von ihr in Zukunft noch erwartet. Von mir sind das hier verdiente 5 Sterne.

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    • 2
  • Verwirrungen in Ulm und um Ulm herum

    Die falsche Patrizierin

    Isador

    24. February 2015 um 20:47

    "Die falsche Patrizierin" von Susann Rosemann ist ein historischer Roman, der in der Stadt Ulm im 16. Jahrhundert spielt. Laila ist Mitglied einer Gruppe von Spielleuten. Bei einem Auftritt in der Stadt Ulm wird eine reiche Familie auf sie aufmerksam, weil sie einem Familienmitglied, Dietlind, äußerst ähnlich sieht. Die Familie kommt auf die Idee, Laila zu beauftragen, Dietlind zu vertreten, da diese für eine Zeitlang die Stadt unauffällig verlassen soll. Laila willigt ein und geht gegen gutes Geld als Dietlind zu einer Tanzveranstaltung. Doch plötzlich begeht Dietlind Selbstmord und Laila wird in eine Geschichte hineingezogen, die schließlich immer verwirrender und gefährlicher wird... Die ganze Handlung ist vom Anfang bis zum Ende absolut spannend und der Leser bleibt bis zum Schluss darüber im Unklaren, wer welche Rolle spielt und ist dadurch angeregt mitzudenken und gerät auch in Verwirrung. Durch diese durchgehende Spannung und die klare, bildhafte Beschreibung aller Personen und Orte hatte ich rundum großen Lesespaß, kann das Buch absolut weiterempfehlen und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

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  • Kurzweiliger, spannender und flüssiger Histoschmöker

    Die falsche Patrizierin

    Fluse

    23. February 2015 um 16:40

    Ulm, 1524. Kurz vor der Fastenzeit. Laila, Tochter eines gescheiterten und verschollenen Buchbinders, schließt sich einer Gruppe Spielleute an und reist mit dieser in ihre Heimatstadt Ulm. Sorgt sie sich zunächst um den Ruf, der Spielleuten vorauseilt, wird sie bald schon wissen, dass das nicht die einzige Sorge ist, der sie sich ausgesetzt sehen muss. Laila bekommt eine Rolle, aber nicht in ihrer Spielgruppe sondern als Doppelgängerin. Sie nimmt an, braucht sie doch Geld für ihre Mutter und deren Überleben. Zunächst gilt die Vereinbarung nur für ein paar Tage, aber dann geschieht ein Unglück und Laila wird immer tiefer gesogen in die Intrigen, die sie lange nicht erkennt. Der Roman ist kurzweilig, mit spannenden Fragen, die dem Leser leider am Ende nicht alle beantwortetet werden. Aber somit bleibt die Chance auf ein Wiedersehen mit Laila, Irene, Maxim und den Familien.

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  • Historischer Roman mit Krimianteil

    Die falsche Patrizierin

    Booky-72

    23. February 2015 um 11:33

    Die Buchbindertochter Laila tritt in ihrer Heimat Ulm auf dem Marktplatz mit Spielleuten auf. Eine reiche Ulmerin entdeckt sie bei ihrem Flötenspiel und stellt fest, dass sie ihrer Schwiegertochter sehr ähnlich sieht. Sie lässt sie in ihr Haus bringen, bei einer wichtigen Tanzveranstaltung soll sie Dietlind vertreten. Luzia willigt ein und es gelingt ihr auch ganz gut. Doch dann begeht Dietlind Selbstmord und Luzia soll bis auf Weiteres in ihre Rolle schlüpfen, damit diese schreckliche Tat nicht ans Licht kommt, oder gibt es da vielleicht noch mehr zu vertuschen? Luzia willigt ein, schließlich kann sie das Geld gut gebrauchen. Einst verließ der Vater die Familie und seitdem ist nichts mehr, wie es war. Luzia spielt ihre Rolle gut und kommt doch so hinter manches Familiengeheimnis. Doch nicht jeder fällt auf die Verkleidung rein, und das ist auch gut so. Dietlinds Vater soll langsam vergiftet werden und natürlich vorher seiner Tochter seinen Besitz vererben, damit das Vermögen an ihren Ehemann fällt. Dazu kommt es zum Glück nicht, auch er schöpft Verdacht. Luzia forscht in den Abgründen der Familie weiter, bekommt Hilfe von ihren Spielmannsfreunden und findet so auch die Zusammenhänge zum Verschwinden ihres Vaters. Dieser historische Roman mit leichtem Touch von Krimi lässt sich sehr gut und flüssig lesen, ist in der damaligen Zeit gut recherchiert und prima umgesetzt. 4 Sterne von mir dazu.

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  • die falsche Patrizierin

    Die falsche Patrizierin

    werderaner

    20. February 2015 um 20:46

    Laila Mitglied einer Gruppe von spielleuten wird wird gebeten eine reiche Ulmerin der sie sehr ähnlich sieht bei einer Tanzveranstaltung zu vertreten. Da sie das gebotene Geld gut gebrauchen kann stimmt sie zu.  Wenig später begeht  die Patrizierin vermeintlich Selbstmord und Laila soll in ihre rolle schlüpfen um gerede zu vermeiden. sie gerät in einen sog aus intrigen. Absolut spannend geschrieben und man weiß bis zum Schluss nicht wer welche rolle spielt. Die Charaktere sind auch toll geschrieben und bei einigen weiss man nicht genau ob gut oder böse.  Toller historischer Roman mit krimitouch.

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  • Fast wie ein Krimi

    Die falsche Patrizierin

    Leela

    18. February 2015 um 19:57

    1524 in Ulm: Laila wirkt in einer Gruppe von Spielleuten mit und soll plötzlich eine reiche Patrizierin bei einer Tanzveranstaltung vertreten, weil sie dieser sehr ähnlich sieht. Unglücklicherwiese begeht die Frau dann auch noch Selbstmord und Laila soll ihre Rolle weiterspielen, da dies nicht ans Licht kommen soll. Laila gerät nun immer mehr in einen Sog aus Intrigen und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann... Schon, als ich gelesen habe, worum es in diesem Buch geht, war mein Interesse geweckt, denn die Geschichte klang anders und aufregend. Während des Lesens merkte ich auch schnell, dass das Buch hält, was es versprochen hatte: Die Handlung hat einigem unvorhersehbare Wendungen, mit der sie den Leser überrascht, es wimmelt überall vor Intrigen und die Charaktere lügen, dass sich nur so die Balken biegen. Ich hatte teilweise sogar das Gefühl, eine Art Krimi zu lesen, denn ein normaler Kriminalfall mit Leiche und Ermittlern könnte kaum spannender sein. Mich überzeugte aber auch das Portrait des frühneuzeitlichen Ulm, das farbenfroh und atmosphärisch beschrieben wird. Es hat mir Spaß gemacht, die Entwicklung der Charaktere zu verfolgen, mit Laila mitzufiebern und alle möglichen Intrigen aufzudecken. "Die falsche Patrizierin" ist definitiv ein anderer und origineller historischer Roman über ein Thema, das noch nicht viele Autoren aufgegriffen haben.

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  • historischer Roman mit ungewöhnlicher Thematik

    Die falsche Patrizierin

    irismaria

    15. February 2015 um 14:42

    'Die falsche Patrizierin' von Susann Rosemann ist ein historischer Roman, der im 16. Jh. in Ulm und Umgebung spielt. Im Mittelpunkt steht die junge Laila, die Tochter eines Buchbinders. Ihr Vater hat die Werkstatt verspielt und ist verschwunden, sodass Laila sich zum Verdienen ihrer Mitgift einer Gauklertruppe angeschlossen hat, bei der sie Flöte spielt. Bei einem Auftritt auf dem Marktplatz wird sie von einer reichen Dame angesprochen, dass sie deren kranker Schwiegertochter Dietlind sehr ähnlich sieht und sie gegen gute Bezahlung bei einer Tanzveranstaltung vertreten soll. Laila tut es und wird von der Patrizierfamilie als Double für Dietlind angeworben. Doch sie merkt, dass es in der Familie Geheimnisse gibt und geht der Sache auf den Grund… Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Das Buch ließ sich von Anfang bis Ende flüssig lesen und der ungewöhnliche Plot war voller Überraschungen. Die Personen waren gut gezeichnet und nicht nach dem gut/böse-Schema. Eine tolle Covergestaltung und ein kurzes Nachwort runden den positiven Gesamteindruck ab.

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  • Spannung von Anfang an

    Die falsche Patrizierin

    flieder

    14. February 2015 um 21:49

    Die Welt ist für Laila in Ordnung bis zu dem Tag als ihr Vater die Buchbinderwerkstatt aufgeben muss und spurlos verschwindet. Die Familie lebt ab diesem Tag von der Hand im Mund. Sie schließt sich einer Gauklertruppe als Flötistin an und versucht so wenigstens ihre Mitgift zu verdienen. Die Gaukler ziehen Richtung Ulm, Lailas Heimatstadt, um dort am Fasching aufzuspielen. Die frappierende Ähnlichkeit mit Dietlind, einer reichen Patrizierin, beschehrt Laila einen ungewöhnlichen Deal. Sie soll als Dietlind auf eine Abendgesellschaft gehen, doch in dieser Nacht begeht diese Selbstmord und Laila soll die Rolle weiterspielen. Die Gründe wieso der Tod vertuscht werden soll erfährt sie nicht, doch schon bald kommt sie einem entsetzlichen Komplott auf die Spur. Gleich zu Beginn wird die Spannung gut aufgebaut und zieht sich durch bis zum Schluss. Man spekuliert und rätselt, um dann festzustellen das man ganz falsch liegt. Die Protagonisten werden bildhaft dargestellt und man lernt sie je nach Charakter lieben und zu verachten. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Die Autorin Susann Rosemann kannte ich bisher noch nicht, aber es wird hoffentlich nicht mein letztes Buch von ihr gewesen sein. Für alle Fans historischer Leser kann ich guten Gewissens eine Leseempfehlung aussprechen

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  • Ulm, 1524: Verwirrspiel um Patrizierfamilie

    Die falsche Patrizierin

    Leserin71

    12. February 2015 um 10:04

    Nach dem sozialen Abstieg ihrer Familie verdient Laila als Tochter eines verschwundenen Buchbinders ihr Auskommen bei den Gauklern. Als sie das Angebot bekommt, als Double bei einer (fiktiven) Ulmer Patrizierfamilie zu arbeiten, stimmt sie ohne langes Zögern zu - nicht ahnend, welche Rolle ihr im Ränkespiel der Familie zugedacht ist. Meine Meinung: Schon von Anfang an war ich von der Geschichte fasziniert. Susann Rosemann versteht es, mein Kopfkino anlaufen zu lassen. Ich konnte mich sehr gut in Lailas Lage hineinversetzen und war Zuschauer bei den Geschehnissen in Ulm. Die Beschreibungen waren von der Länge genau richtig, detailgenau aber nicht zu umfangreich, um vom Inhalt abzulenken. Laila und ihre Freundin Irene von der Gauklertruppe sind mir ans Herz gewachsen. Bei der Patrizierfamilie Nehlin gibt es ein paar nicht so einfache Charaktere, so dass ich schön miträtseln konnte, wer aus welchem Grund hinter welcher Machenschaft steht. Die Länge des Buches fand ich mit 320 Seiten sehr angenehm, da es nicht so umfangreich wie manch anderer historischer Schmöker daher kommt und sich so auf das Wesentliche konzentriert. Mein Fazit: Sehr empfehlenswert - ich hoffe auf eine Fortsetzung!

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  • Historisches Werk um eine Doppelgängerin in Ulm die einige Intrigen durchleben muss. Mit Krimitouch.

    Die falsche Patrizierin

    sabrinchen

    12. February 2015 um 00:00

    Bei historischen Büchern fährt man mit dem Gmeiner-Verlag gut und auch dieses Werk von Susann Rosemann überzeugt beim Lesen. Das Cover zeigt deutlich die Richtung ist aber aussagekräftig und der Titel macht neugierig auf das Buch. Das dieses Werk in Ulm spielt hat mich sofort überzeugt und es mir leicht gemacht mir diese Geschichte noch bildlicher vorzustellen. Susann malt mir ein farbiges historisches Bild des Ortes und der Protagonisten in den Kopf. Laila ist sympathisch und man kann ihre Handlungen verstehen und fiebert mit ihr mit. Der Schreibstil ist locker und gut nachvollziehbar , die Erzählweise ist authentisch und verständlich. Die Handlung ist geheimnisvoll und lädt zum Grübeln und Miträtseln ein. Ein interessanter Plot der mit seinen kurzen Kapiteln den Spannungsbogen hält und mir Fragen über Fragen aufwirft. Zum Glück wird alles aufgeklärt und ist deswegen gut gemacht. Mich hat dieses Buch gut unterhalten und hat deswegen 4 geheimnisvolle Sterne verdient.

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  • Ein kriminalistisch angehauchter historischer Roman - sehr empfehlenswert!

    Die falsche Patrizierin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. February 2015 um 08:27

    Der Roman spielt in Ulm im Jahr 1524. Laila, die Tochter eines ehemaligen Buchbinders, tritt in einer Gruppe von Spielleuten in Ulm auf. Dort sieht sie die reiche Kyrilla Nehlin und stellt dabei fest, dass sie ihrer Schwiegertochter Dietlind zum Verwechseln ähnlich sieht. Sie engagiert Laila, um Dietlind bei einer Tanzveranstaltung von ihr vertreten zu lassen. Doch dann stirbt Dietlind. Maxim, ein Sohn Kyrillas, bittet Laila ihre Rolle noch weiterzuspielen, um den Tod seiner Schwägerin zu vertuschen. Damit gerät sie in einen Strudel von Intrigen und Lügen. Susann Rosemann hat einen spannenden und mitreißenden historischen Roman geschrieben. Besonders gefallen haben mir dabei auch die Krimielemente. Die Erzählung ist logisch aufgebaut und durch die flüssige Schreibweise sehr angenehm zu lesen. Die Charaktere und das Leben im 16. Jahrhundert sind hervorragend herausgearbeitet, ich war beim Lesen mitten im Geschehen. Es gibt immer wieder neue, nicht absehbare Wendungen, so dass es bis zum Schluss spannend bleibt. "Die falsche Patrizierin" hebt sich erfrischend von den übrigen Büchern dieses Genres ab, denn hier wird einmal nicht über die üblichen Themen geschrieben, die alle irgendwie immer gleich enden. Das finde ich klasse. Insgesamt verdiente fünf Punkte. Hoffentlich gibt es eine Fortsetzung! Fazit: Ein historischer Roman mit einem Hauch von Krimi - sehr empfehlenswert!

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  • Für mich einer der besten Historischen Romane!

    Die falsche Patrizierin

    Jette1997

    08. February 2015 um 14:34

    Zum Inhalt:Laila ist die Tochter eines Buchbinders, welcher auf einen Schlag alles verliert und seine Familie verlassen muss.  Als sie alt genug ist, beschließt Laila ihre Mutter Miltraut und ihren Bruder Jabbo zu verlassen und als Schaustellerin mit einer Truppe durch das Land zu ziehen. Der Anführer Reginald, welcher sein Leben bei seiner angesehenen Familie aufgab um frei zu sein, und Irene lernt sie dabei kennen und freundet sich mit ihnen an. Als sie nach einem Jahr wieder nach Ulm kommen, wird von Kyrilla Nehlin und ihrem Sohn Maxim Nehlin bemerkt, dass Dietlind, die Schwägerin von Maxim, und Laila sich sehr ähnlich sehen. Die beiden beschließen sich dies zunutze zu machen und bieten ihr als Doppelgängerin eine Menge Geld, welches sie dringend braucht. Sie sagt zu und mit der Zeit findet sie heraus, dass nichts so ist wie es scheint.  Zur Autorin: Susann Rosemann wurde 1969 in Bremen geboren und wuchs im Saarland auf. Sie studierte Ur- und Frühgeschichte sowie auch Archäologie. Neben Geschichte interessierte sie sich sehr für Literatur und widmet sich seit einigen Jahren nun schon dem Schreiben von historischen Romanen. Zum Hintergrund: Die Handlung spielt im Jahre 1524, 7 Jahre nachdem Luthers Thesen für großen Aufruhr in der Kirche gesorgt haben. Es gibt noch immer eine Ständeordnung und die Grenzen zwischen ihnen sind sehr deutlich und können nur von wenigen durchbrochen werden. Meine Meinung: Der Schreibstil ist wirklich sehr gut. Das Buch lässt einen nicht mehr los. Von Kapitel zu Kapitel tuen sich immer neue Geheimnisse der Familie Nehlin auf und nichts ist so, wie man anfangs vielleicht glauben mag, weshalb das Buch bis zum letzten Satz spannend bleibt. Das offene Ende allerdings deprimiert mich sehr, da sich bei mir immer noch etliche Fragen auftun, wie es denn weitergehen könnte.  Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und freue mich schon darauf, noch mehr von Susann Rosemann zu lesen!  

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