Susann Witt-Stahl Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen

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Inhaltsangabe zu „Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen“ von Susann Witt-Stahl

Ein erster Versuch, das Engagement für die Befreiung der Tiere kritisch theoretisch zu fundieren.§§Die Debatte über Tierschutz und Tierrechte wird ebenso engagiert wie polemisch geführt. Tatsächlich gibt es in Teilen der Szene Anknüpfungspunkte zu reaktionären Gruppen und antihumanistischen Vorstellungen. Daraus entsteht die Notwendigkeit, den progressiven Inhalt der Idee einer Befreiung der Tiere klar zu fassen und gegen irrationale Auffassungen abzugrenzen.§§Der Sammelband vereint Texte renommierter Autorinnen und Autoren, die darauf abzielen, "Tierbefreiung" als gesellschaftlich emanzipatorisches Konzept theoretisch zu fundieren. Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass Tiere als geknechtete und ausgebeutete Wesen anzusehen sind. Da das Verhältnis zwischen Mensch und Tier als gesellschaftlich vermittelt angesehen wird, erscheint es als veränderbar. Zentral ist dabei die Frage nach der Naturbeherrschung und ihren Folgen für Mensch und Tier. Hier scheint der Ausgangspunkt zu liegen für Wege, die Gesellschaft und dem folgend unser Naturverständnis so zu verändern, dass die Herrschaft des Menschen über die Tiere ein Ende findet.§§Der Band geht zurück auf eine im Februar 2006 von der Tierrechts-Aktion-Nord (TAN) veranstaltete Tagung; er enthält die überarbeiteten Vorträge sowie einige zusätzliche Texte.

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  • Rezension zu "Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen" von Susann Witt-Stahl

    Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. March 2011 um 21:28

    Für mich sind Tierbefreiungen existenziell, weil sie Leben retten und die TierausbeuterInnen dort treffen wo es weh tut. Die Auseinandersetzung ob eine Tierbefreiung nun der richtige Weg ist kann mensch in verschiedene Richtungen führen – eine polemische oder eher philosophische Richtung. Der Grundgedanke für mich besteht darin, Argumente zu sammeln, die nicht nur Klischees wiederkäuen oder allgemein bekannte Phrasen in anderen Worten wiederzugeben. Das passiert in diesem Buch natürlich auch. Vieles ist bekannt und in diversen Zeitungen bereits aufgegriffen worden. Ich denke aber, dass die Dokumentation der Tagung für eine kritische Theorie zur Befreiung der Tiere, die die Tierrechts-Aktion-Nord (TAN) im Februar 2006 veranstaltet hat, schon Sinn macht. Neben Themen wie dem Holocaustvergleich, der hier mit Argumenten sowohl der Kritiker als auch Befürworter beleuchtet wird, als auch das Essay über „Tierrechte und Esoterik“, welches sich um die Unterwanderung der Tierrechtsszene von Verbänden und Organisationen mit eher totalitärem Verständnis dreht, werden Dinge wie Speziesismus, Tierversuche und auch die kritische Theorie Adornos und Horkheimers angesprochen. Das Buch regt zum Nachdenken an und gibt interessante Denkanstöße, auch wenn mensch natürlich nicht alles teilen kann, was hier als Meinung angeboten wird. Auf einzelne Aussagen einzugehen, sprengt hier den Rahmen und soll ja auch nicht Sinn sein. Vielmehr erwartet hier einen ein weites Spektrum mit dem mensch arbeiten kann.

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