Susanna Clarke Jonathan Strange & Mr. Norrell

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Inhaltsangabe zu „Jonathan Strange & Mr. Norrell“ von Susanna Clarke

"Vor vielen Jahrhunderten, als es in England noch Magie gab, war der größte aller Zauberer der »Rabenkönig«. Jetzt, am Anfang des 19. Jahrhunderts, ist er nur noch eine Legende, und England glaubt nicht mehr an wirkliche Zauberei. Bis der zurückgezogen lebende Mr Norrell aus Hurtfew Abbey auftaucht und die Statuen der Kathedrale von York sprechen und tanzen lässt. Die Nachricht über dieses Ereignis verbreitet sich, und Mr Norrell geht nach London, um der Regierung im Krieg gegen Napoleon zu helfen. Dort trifft er Jonathan Strange, einen brillanten jungen Zauberer, den er als Schüler aufnimmt. Die beiden begründen eine neue Tradition englischer Magie ..."

Zauberei, wie sie noch nie dagewesen ist, mit einer herzhaften Priese trockenen britischen Humors.

— katzekatzekatze
katzekatzekatze

Sehr interessanter Einstieg und guter Schluss, aber im Mittelteil zieht die Geschichte sich unnötig in die Länge. Etwas enttäuschend.

— Jisbon
Jisbon

EIn sehr spannendes Buch über Zauberei - detailreich und hintergründig!

— Regenblumen
Regenblumen

Es hatte einige Längen, bei denen ich etwas kämpfen musste, aber das letzte Drittel war richtig gut. Das Ende hat super zu dem Buch gepasst!

— EmelyAurora
EmelyAurora

So viele tolle Ideen - zählt zu einem meiner Lieblingsbücher.

— fantagiroh
fantagiroh

Durchhalten!! Es lohnt sich....

— Molks
Molks

Ich habe das Buch enttäuscht an die Seite gelegt, weil ständig irgendwelche Erklärungen in Klammern stehen. Noch schlimmer sind die Fußnoten. In meinen Augen beherrscht die Autorin ihr Handwerk nicht und schafft es ebenfalls nicht, dass, was sie vermeintlich für wichtig hält sinniger Weise in den Text einzubauen. Das ist meine persönliche Meinung und zum Glück sind die Ansichten ja unterschiedlich. Wenn ich mal ganz viel Zeit habe, werde ich mir den Roman vielleicht doch noch einmal vornehmen.

— powerwriter
powerwriter

Ich habe das Buch schon seit Jahren im Regal stehen bin aber noch nicht über die ersten 50 Seiten hinausgekommen. Ich werde mich aber noch mal bemühen...hier steht ja allerhand Gutes!

— Puck
Puck

Hab jetzt gut die Hälfte rum und muss sagen, dass das Buch immer langweiliger wird. Hoffentlich bleibt das nicht noch 500 Seiten so ...

— Haeddl
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  • Jonathan Strange & Mr. Norrell

    Jonathan Strange & Mr. Norrell
    Milkjug

    Milkjug

    29. May 2017 um 23:30

    Schöne Geschichte, wundervoll erzählt - nur die Spannung fehlt.
    Obwohl jede der 1000 Seiten mit Sprach- und Satzbauleistungen glänzt und ich jede noch so lange Fußzeile gern gelesen habe, sind es am Ende einfach zu viele Seiten für die Geschichte.
    Aber ich habe mich in diesem Buch zuhause gefühlt!

  • Rezension zu Jonathan Strange und Mr. Norrell

    Jonathan Strange & Mr. Norrell
    katzekatzekatze

    katzekatzekatze

    20. August 2016 um 00:54

    [...]Vermutlich sollte man keinen Zauberer in seine Dienste nehmen und sich dann darüber beschweren, dass er sich nicht benimmt, wie andere Leute[...]  (Lord Wellington)Ich habe etwas hin- und her überlegt, ob ich diesem Buch, das ich nun zum zweiten Mal nach gut zehn Jahren gelesen habe, vier oder fünf Sterne gebe, habe mich dann jedoch für die geringere Bewertung entschieden, da mir zu seiner Formvollendung leider noch ein paar Dinge gefehlt haben.Dazu jedoch später.Eines jedoch vorab: Der Vergleich mit Tolkien ist unangebracht. Das wäre als würde man Äpfel mit Birnen vergleichen (mal abgesehen davon, dass ich persönlich den Herrn der Ringe durchweg schlicht sterbenslangweilig fand), die Bücher könnten allein vom Genre her unterschiedlicher nicht sein. Von daher bitte ich alle, die dieses Buch lesen wollen, nichts auf diesen lächerlichen Vergleich zu geben. In Jonathan Strange und Mr. Norrell erfindet Susanna Clarke eine höchst interessante Art und Weise, mit der Zauberei zu spielen. Fernab von der Kindlichkeit von Harry Potter (nichts gegen HP, hab ich als Kind geliebt und verbinde schöne Erinnerungen damit) und fernab von klassischen Fantasy Romanen. Dieser Roman ist im Low-Fantasy Bereich angesiedelt und das auf eine Weise, die so noch nicht da war.Das Buch beginnt, angesiedelt Anfang des 19. Jahrhunderts während der napoleonischen Kriege, recht interessant - Mr. Norrell, ein in Einsamkeit und Abgeschiedenheit lebender etwas kauziger Zauberer, beschließt, dass es an der Zeit ist, die Zauberei nach England zurück zu bringen - den Auftakt dafür legt er, indem er die steinernen Figuren einer Kapelle sprechen und tanzen lässt und eine junge Frau von den Toten zurück holt - das letztendlich verschafft ihm Ansehen und Wertschätzung bei den einflussreichen Leuten und der Politik des Landes dine Wertschätzung, die zu teilen er jedoch nicht geneigt ist.Norrell muss sich jedoch bald mit der Tatsache auseinandersetzen, dass er nicht der einzige noch praktizierende Zauberer ist. An dieser Stelle, wo doch im Buch eine ziemlich lange Zeit verstreichen musste (was auch der erste Punkt ist, den ich weniger positiv fand) taucht Jonathan Strange auf.Und an dieser Stelle möchte ich mich nun zuerst den beiden Charakteren widmen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während man Norrell als eher konservativ, misstrauisch, miesepetrig und bieder bezeichnen kann, springt einen die Persönlichkeit von Strange schon vom ersten Augenblick an. Ein energetischer junger Mann, der sich viel selbst beigebracht hat und voller innovatier Ideen steckt. Man mag es kaum glauben, doch zu Anfangs profitieren sie beide vom dem Charakter des jeweils anderen. Das bleibt jedoch nicht lange so. Während ich beim Lesen regelrecht die faszinierende Charakterentwicklung gespürt habe, die Strange durchlebt - von einem funkensprühenden jungen Mann, zu einem arroganten und exzentrischen Zauberer, der sich bald über jedwede Konventionen hinwegsetzt, habe ich Norrell bald nur noch als unsympathischen, ewig nörgelnden und hinterfotzigen ältlichen Mann empfunden, dessen einzige Funktion im Buch es war, Strange zu torpedieren, (welcher ständig geschillert hat mit seinen Taten). Von Charakterentwicklung keine Spur. Er verblasst regelrecht hinter Jonathan Strange, was ich doch etwas schade finde, da ich ihn anfangs durchaus interessant fand, und das ist der zweite Punkt auf meiner "nicht so positiv Liste", denn das Buch heißt ja "Jonathan Strange und Mr. Norrell" und nicht "Der große Zauberer Jonathan Strange und der nörgelnde alte Mann". Das fand ich dann doch etwas enttäuschend. Ich konnte Norrell schon etwa ab der Hälfte des Buches auf den Tod nicht mehr ausstehen.Was mir etwas gefehlt hat, muss ich gestehen, war, die Gefühlswelt der Charaktere. Die Charaktere selbst wurden zwar recht schillernd beschrieben, jedoch wurde selten auf Gefühle o. Ä. eingegangen, was es manchmal etwas schwer gemacht hat, zu den Charakteren einen richtigen Bezug zu finden.Zum Buch insgesamt: Zu Allererst; Ich LIEBE diesen trockenen britischen Humor - es gab Stellen, wo ich niemals erwartet hätte, etwas Lustiges zu lesen, an denen ich mich schlappgelacht habe.Zu der Langatmigkeit, die viele bemängeln möchte ich mich auch äußern. Ich teile diese Ansicht nur zum Teil. Gewiss, es gibt vereinzelte (!) Passagen, die man herunterkürzen hätte können, die schlichtweg überflüssig waren, aber insgesamt liest sich das Buch doch recht flüssig und süchtigmachend durch.Sehr spannend empfand ich auch den Einsatz Stranges im Krieg gegen Napoleon Buonaparte unter Lord Wellington, einem historisch wichtigen und berühmten Mann, und amüsant das Zusammentreffen mit dem englischen König, der nicht mehr alle Tassen im Schrank hat.Es tauchen schon recht viele Charaktere auf, aber man wird damit nicht überfordert - Clarke streut neue Charaktere umsichtig und mit Feingefühl, sodass man immer weiß, wer was wo gerade tut ohne dass es einen überfordert oder verwirrt.Was mich mit am meisten fasziniert hat, war die Legende des Rabenkönigs - dem mächtigsten Zauberer aller Zeiten, der sogar Lord Voldemort blass aussehen lässt. Während des ganzen Buches spürt man irgendwie seine unterschwellige mystische Präsenz, bis hin zum Ende und Susanna Clarke hat da ein sehr Spannendes Mysterium geschaffen, das die einzelnen feinen Fäden dieses Buches am Schluss schlüssig zusammen laufen lässt.Insgesamt kann ich dieses Buch guten Gewissens empfehlen, denn seine Gesamtheit tröstet über die kleinen Mängel hinweg, die es aufweist :)

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  • Etwas enttäuschend

    Jonathan Strange & Mr. Norrell
    Jisbon

    Jisbon

    20. May 2016 um 19:43

    Ich hatte sehr hohe Erwartungen an Jonathan Strange & Mr. Norrell. Das Buch schien ganz nach meinem Geschmack zu sein; eine Mischung aus Geschichte und Fantasy klang für mich sehr vielversprechend und ich war wirklich gespannt... nur um dann enttäuscht zu werden. Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen. Im Gegensatz zu vielen anderen Lesern, die den Anfang schwierig fanden, war ich schon zu Beginn gefesselt. Die Stimmung erinnert definitiv an die damalige Zeit und das World Building war unglaublich gut. Clarke hat die alternative Geschichtsschreibung, in der die Magie in England schon immer eine große Rolle spielte, interessant dargestellt (ich hätte gerne mehr davon gehabt) und auch in den Fußnoten faszinierende Informationen untergebracht, zudem wurde Magie in sehr kreativen Arten angewandt und auch die Theorie dahinter beschrieben. Die Charaktere wurden ebenfalls ausgiebig vorgestellt, sodass man genau weiß, worum es geht und wer die Akteure in Clarkes Erzählung sind. Der Schreibstil war zwar sehr ausufernd und ein bisschen komplex, aber durchaus angenehm zu lesen und zur Geschichte passend; besonders die detaillierten, wunderbaren Beschreibungen haben es mir angetan, vor allem in Bezug auf die fantastischen Elemente. Alles ist sehr bildhaft und eindringlich dargestellt, sodass ich die Welt(en), die die Autorin erschaffen hat, ebenso wie die Figuren gut vor Augen hatte. Auch Spannung war durchaus da. Schon früh in der Geschichte gibt es düstere und geheimnisvolle Elemente wie unsichtbare Wälder, die einfach aus dem Nichts heraus wachsen, plötzlich auftauchende Zimmer und Körperteile als Preis in einem Handel. Ich war wirklich fasziniert und vor allem die Nebenhandlung rund um die Elfen war für mich sehr interessant, sodass ich mich auf 1000 Seiten Lesespaß gefreut habe. Leider begann die Geschichte dann nach etwa 150/200 Seiten, sich in die Länge zu ziehen. Unwichtige Ereignisse, wie verschiedene Teepartys, die Mr. Norrell besucht, aber auch die Kriegshandlungen in Spanien, wurden viel zu ausführlich geschildert. Der detailverliebte, ausufernde Schreibstil, der mich zu Beginn nicht gestört hatte, konnte fast schon als langatmig bezeichnet werden und die Handlung ging nur sehr, sehr langsam voran und ich hatte das Gefühl, dass nichts (beziehungsweise nichts relevantes) mehr passierte. Die theoretischen Abhandlungen um Magie waren nun viel zu ausführlich und nahmen zu große Teile der Handlung ein, während die durchaus interessanten Ansätze und gerade auch die Geschichte um die Elfen viel zu kurz kamen. Die verschiedenen Handlungsstränge wurden einfach nicht wirklich vorangetrieben. Auch die Fußnoten waren in ihrer Häufigkeit nicht unproblematisch. Zwar enthielten sie interessante Informationen, aber da sie teilweise sehr lang waren und sich über mehrere Seiten zogen, lenkten sie auch von der Hauptgeschichte ab. Hinzu kam, dass ich zu den Protagonisten keine wirkliche Verbindung aufbauen konnte. Die beiden sind zwar gut charakterisiert, haben große Schwächen (die beiden werden an einer Stelle als "Furchtsamkeit und Hochmut" betitelt und das ist definitiv passend) und wirken deshalb real, aber beide sind auch oft ziemlich unsympathisch. Ich habe sie nicht gehasst, aber ihr Schicksal war mir relativ egal und auch deshalb hatte ich Probleme, ihrer Geschichte zu folgen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich gerade durch den zweiten Teil durchkämpfen musste. Die Handlung ging einfach nicht voran und die Figuren waren mir egal, also war ich trotz einiger sehr guter Ansätze und des tollen Schreibstils nicht wirklich motiviert, weiterzulesen. Durchgehalten habe ich eigentlich nur, weil ich das Buch mögen wollte und hoffte, dass es noch zu einer Wendung kommen würde. Ich bin aber froh, dass ich nicht aufgegeben habe - das letzte Drittel war nämlich um einiges besser als die Mitte. Die Geschichte wurde noch einmal spannend; sie verdichtet sich und die Handlungsstränge laufen zusammen. Im Prinzip kann man alles davor als Einführung betrachten - eine Einführung, die viel zu lang war. Meiner Meinung nach hätte man hier einiges straffen oder sogar ersatzlos streichen können und dann hätte mir das Buch viel besser gefallen.FazitJonathan Strange & Mr. Norrell ist insgesamt kein schlechtes Buch. Es ist sehr gut geschrieben und die Handlung an sich ist interessant, aber in der Mitte gibt es viele unnötige Längen und die Geschichte wäre besser gewesen, wenn es hier Kürzungen (oder mehr Handlung!) gegeben hätte. So hingegen haben mich nur der Anfang und das Ende überzeugt. Gerade das letzte Drittel hat das Buch für mich gerettet, sonst wäre meine Beurteilung schlechter ausgefallen.

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  • Immer diese Zauberlehrlinge...

    Jonathan Strange & Mr. Norrell
    TheSaint

    TheSaint

    Eine alte Geschichte - zauberhaft verpackt: Mr. Norrell, der vermeintlich letzte praktizierende Zauberer Englands, will in guter Absicht die vor langer Zeit abhanden gekommene Magie wieder ins Land bringen und mit Hilfe der Regierung gegen Scharlatane vorgehen. Magie soll wieder respektables Ansehen genießen. Trotz einer beeindruckenden Darstellung seiner magischen Künste stößt er auf wenig Akzeptanz. Als die kränkliche Verlobte des Kriegsministers stirbt, geht Mr. Norrell einen verhängnisvollen Pakt mit einem Elfen ein, der ihm das notwendige Ansehen verschafft. Doch nicht lange bleibt Mr. Norrell der einzige Zauberer im Lande - der junge, impulsive Autodidakt Jonathan Strange macht auf sich aufmerksam und wird bald ein gelehriger Schüler des bedächtigen, scheuen Norrell. Die unbeschwerte jugendliche Experimentier- und Reisefreudigkeit Strange's überflügelt schon bald das Können des Lehrers und es entsteht eine bittere Rivalität zwischen den beiden Zauberern, die Leben fordert und zu Auseinandersetzungen in der realen und der "Anders"-Welt führt. Der Schreibstil Clarke's ist angenehm und üppig und ihre Wortwiederholungen sind eine nette schriftstellerische Eigenart in diesem Roman. Eigenartig ist auch das Erzählen eigener kleiner Geschichten aus dem Universum des Romans in den zahlreichen Fussnoten. Diese zusätzlichen Informationen über vergangene Zauberer und deren Erfolge und Misserfolge lenken oft von der ursprünglichen Handlung ab und verlangsamen den Fortgang der Geschichte, die eigentlich einen altbekannten Aufhänger hat, aber mit der Idee der verloren gegangenen Magie in England einen lesenswerten Touch bekommt. Das Buch hat Längen, die Autorin verliert sich gern in uninteressanten Erlebnissen des jungen Jonathan Strange. Der sehr angenehme Schreibstil Clarke's rettet nicht über eine gewisse Fadesse hinweg, die sich bei vielleicht einem Viertel weniger an Seiten nicht eingestellt hätte. Die Charaktere und Locations verstehen zu unterhalten; die sind es auch, die trotz der Nebengeschichten und belanglosen Episoden den Leser durchhalten lassen. Ich darf die exquisite Verfilmung des Buches als 7-stündige-Mini-TV-Serie unter gleichem Titel auf DVD empfehlen. Sehr nahe am Buch, akkurat gestrafft, intelligent mit sehr charismatischen Darstellern erzählt!

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  • Rezension zu "Jonathan Strange & Mr.Norrell" von Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell
    Petruscha

    Petruscha

    13. January 2013 um 11:49

    Ein 6-Sterne-Buch Dieser großartig englische Roman hat mich süchtig gemacht, obwohl er zig Fußnoten hat. Fußnoten, die nicht langweilig sind, sondern andere Aspekte der gerade erzählten Geschichte aufzeigen. Teilweise stehen in den Fußnoten sogar zusätzliche Gechichten, die die Spannung noch mehr erhöhen, denn hier werden keine süßen Zauberer vorgestellt. Die Magie der Britischen Inseln ist boshaft, tückisch und verführerisch zugleich.

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  • Ich wollte euch alle, - ganz besonders die Leser ^^ fragen was eur...

    michael_trojan

    michael_trojan

    Ich wollte euch alle, - ganz besonders die Leser ^^ fragen was eurer Meinung nach wichtig bei einem Buchcover ist. Schaut ihr euch das Cover genau an, und spielt auch die Buch Farbe eine Rolle? Es geht hier nicht um den Inhalt des Buches sondern nur um das "Optische" eines Buches.

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  • Rezension zu "Jonathan Strange & Mr. Norrell" von Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell
    Millamulla

    Millamulla

    14. January 2011 um 11:27

    Ich liebe dieses Buch. Man bekommt, was sonst so selten ist, tatsächlich eine Vorstellung davon, warum Menschen früherer Zeiten sich vor Elfen gefürchtet haben, anstatt sie anzuhimmeln, wie wir es heute tun ... Und es ist natürlich insgesamt einfach großartig geschrieben!

  • Rezension zu "Jonathan Strange & Mr.Norrell" von Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell
    Nordlicht79

    Nordlicht79

    02. December 2010 um 23:04

    HÄNDE WEG! Ich kann mich meinem "Vorredner" nur anschließen! Es wird auf dem Umschlag als Meisterwerk angepriesen. Es soll um Zauberei und zwei Rivalen gehen. So weit, so gut! Die Autorin hat sich auch viel Mühe gegeben mit dieser Zauberwelt, daß muß man ihr nochmal zu gute halten. Auch supertolle Idee, aber die Umsetzung ist absolut schlecht.. Der Anfang war noch ganz nett. Aber so nach 100 Seiten, fragte ich mich dann doch, passiert hier auch mal was? Ich hatte dann die Hoffnung, dass das mit dem Auftreten von Strange passieren würde, also gut weiter quälen. Aber auch als Strange endlich auftauchte, kam die Geschichte nicht in Fahrt. Was mit Rivalität gepriesen wird, und vielleicht auf Duelle, oder irgendwas Spannendes hoffen lässt, ist ein Witz. 1000 Seiten fast nix erzählt. Pure Zeitverschwendung!

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  • Rezension zu "Jonathan Strange & Mr.Norrell" von Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. November 2010 um 16:56

    Tja, was soll ich dazu schreiben? Auch ich war sehr erstaunt als da Vergleiche mit Tolkien angestellt wurden und Rezensenten voll des Lobes für diesen Schinken waren. Ich hatte wieder diese typischen -haben die das gleiche Buch wie ich gelesen- Momente. Susanna Clark hat sich wirklich bemüht eine eigene Welt zu schaffen. Hat Charaktere bis zurück in die Großelterngeneration kreiert. Lebensläufe in Geschichtliche Gegebenheiten eingefügt und auch sonst sehr Detailverliebt ihre Vorstellungen ausziseliert. Dies ist ihr, gepaart mit ihrer guten Feder, auch wirklich vorbildlich gelungen. Andere Bücher wie z.B. Traum aus Stein und Federn haben gezeigt wie man bereits auf den ersten 100 Seiten den Leser mit ner Schlechten Schreibe so verkrault das er am liebsten das Brikett an die Wand klatscht und es nie mehr aufschlägt. Dennoch hatte ich immer das Gefühl das sie nicht ganz wusste was sie mit ihrer Welt nun wirklich anfangen soll. Die Figuren sagen zwar allesamt brav ihren von ihr zugedachten Text auf aber so richtiges Leben will keines ins Buch kommen. Ich habe mich die ersten 600 Seiten immens gelangweilt weil eigentlich gar keine Geschichte erzählt wurde. Packte man die Worte aus ihrer Zuckerwatte aus und besah man sich das was übrig blieb waren dies die Erkenntnis das es um einen selbstsüchtigen Zauberer ging der einen Zauberlehrling ausbildet. Fertig. Sie erleben keine Abenteuer, sie reisen nicht in der Welt herum oder machen auch sonst nichts spannendes. Die Kriegsgeschichten von Strange sind zwar nette Abwechslung aber völlig irrelevant. Auch die Seitenlangen Fußnoten bezogen sich nur auf fiktive Dinge in ihrer Fiktiven Welt und waren im Buch zu keinem Moment wirklich hilfreich. Im Gegenteil. Im Späteren Verlauf trifft man dann immer wieder auf welche die einfach nur noch mehr auf andere Fußnoten in früheren Kapiteln verweisen. Und ganz schlimm war dann ein Fall in dem man die Fußnote aufmerksam las aber dann feststellen musste das der gesamte Inhalt zwei Zeilen später im Fliesstext einen noch mal vorgekaut wurde. Generell hatte das Buch nichts was man nicht auch auf 300 Seiten hätte sagen können. Zwar beginnt dann mit Stranges Reise nach Venedig das Buch etwas an Fahrt aufzunehmen aber immer wenn die Autorin den Versuch unternahm etwas zu erzählen, etwas wie eine Geschichte zusammenzuwürfeln dann war es meist etwas hölzern, blass und sehr trocken dargebracht. Einzelne Schicksale konnte man schon vorhersehen und manchmal plumpsten Charaktere wie z.B. Lascelle in arg tiefe Logiklöcher. Oder habt ihr eine plausible Erklärung warum er den Wächter des Turmes gefordert hat? Außer natürlich das Clarke sonst nicht wusste wie sie ihn bestrafen sollte. Oder was mit Norrells Büchern geschah die er ja nur unter großen achen und wehen Strange mit in den Krieg geschickt hat? Zwar wurde ein arges Aufhebens darum gemacht und sie wurden auch einmal noch in einem Nebensatz erwähnt (sie sahen schon recht angeschlagen aus als Strange sie in Spanien in einem Turm aus ihrer Metallkiste nahm) aber ab da hat man nie mehr was von ihnen gehört. Egal. Mich erinnerte die ganze Geschichte, von ihrer Lesbarkeit her, doch wieder mal stark an Eccos -Das Foucaultsche Pendel- wo man sich auch 50 gutgeschriebenen, spannenden Seiten gegenübersah denen dann meist 100 langweilige und staubtrockene folgten. Somit kann auch ich kein wirkliches Urteil fällen. Wer sich mit einem Schöngeschriebenen aber inhaltlich blutleeren Text zufrieden gibt wird wohl seine helle Freude an dem Buch haben. Für mich persönlich war es Zeitverschwendung.

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  • Rezension zu "Jonathan Strange & Mr. Norrell, weiße Edition" von Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell
    frankson

    frankson

    31. January 2010 um 13:34

    England, Anfang des 19. Jahrhunderts, eine Zeit, zur der es noch viel Aberglaube und Scharlatane gab, welche vorgaben, Taschenspielertricks und gepanschte Tränke seien Zauberei. Angesichts dieser sich fortplanzenden Verunglimpfung einer zwar vergessenen doch überaus wissentschaftlichen und elementaren Kunst beschließt Mr. Norrell, der Bevölkerung Englands das wahre Wirken von Magie zu offenbaren, indem er die Statuen einer Kirche zum Leben erweckt. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Kunde eines echten Zauberers im ganzen Land, auch die Regierung wird auf den bis dahin zurückgezogen lebenden Herren aufmerksam und findet bei ihm Unterstützung im Krieg gegen Napoleon. Zu dieser Zeit lernt Mr. Norrel einen jungen, intelligenten Herren namens Jonathan Strange kennen, welchen er als Schüler aufnimmt und mit ihm eine neue Tradition der Zauberei im traditionsreichen England begündet. Doch führen die unterschiedlichen Charaktere und Vorstellungen der beiden zu einer Entzweiung der entstandenen Freunschaft und sie gehen getrennte Wege als sich gegenseitig ausbootende Rivalen eines mittlerweile sehr gefragten Berufstandes in einer von Krieg durchzogenen Zeit. Doch die Beschwörung von Zaubern, unter zu Hilfenahme eines alten und mächtigen Wesens aus einem vergessenen magischen Land, werfen tiefgreifende Probleme und Konsequenzen für die reale Welt auf, so dass die zwei Herren ihre starrköpfige Rivalität beiseite legen und gemeinsam das tun, was nur sie vermögen zu tun . Die Autorin verstand es auf einfallsreiche Art und Weise, Magie und neuzeitliche Wirklichkeit ganz neuartig zusammenzufügen. Was zunächst wie ein Gentleman- Freizeitsport aussieht, entwickelt sich zu einer weit zurück reichenden, voller ungelöster Rätsel steckenden Macht, welche man nur wie gebannt verfolgen kann. Doch sind es die gegensätzlichen Charaktere von Strange & Norrell, welche die ganze Geschichte meiner Meinung nach zur tragenden Stütze von Neugier, Spannung und Kurzweile machen. Auch das offene Ende des Buches lässt einen die Geschichte in seinen Gedanken weiterlaufen, auch wenn man das Buch bereits fertig gelesen hat. Perfekt für veregnete Herbstabende am prasselnden Kaminfeuer mit Tee und Gebäck!

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  • Rezension zu "Jonathan Strange & Mr.Norrell" von Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell
    rallus

    rallus

    02. September 2009 um 08:53

    1021 Seiten opulent, ausschweifend, witzig, traurig und voll Liebe zu der Zauberei, zu den Büchern, zu England und seiner englischen Art, und auch zur Liebe zwischen zwei Menschen. Selten fand ich es so schade ein Buch ausgelesen zu haben! Sprachlich verzückt das Buch mit einer feinen, geschliffenen Art. "Können Zauberer Menschen töten? Sie könnten es vielleicht, aber ein Gentleman würde dies nie tun!"

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  • Rezension zu "Jonathan Strange & Mr.Norrell" von Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell
    semikolon

    semikolon

    04. February 2009 um 18:50

    fänomenal! lesespaß pur. es nimmt zwar echt viel zeit in anspruch, aber jede minute lohnt sich. habe selten ein buch gelesen, dass so liebevoll und detailreich gestaltet ist. allein die fußnoten.. wundervoll.

  • Rezension zu "Jonathan Strange & Mr.Norrell" von Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell
    Caro88

    Caro88

    20. December 2008 um 12:18

    Allein schon der Klappentext lässt tolles vermuten, denn laut der „ZEIT“ ist dies „ein Buch für lange Herbstschmökerabende, ein Buch, auf dessen honigfarbene Seiten einfach Schokoladen- und Kaffeeflecken gehören“. Weiterhin schreibt die „Süddeutsche Zeitung“: „In der gelungenen Übersetzung lässt sich das Buch in wenigen Tagen oder Nächten verschlingen.“ Das mit den wenigen Tagen bzw. Nächten habe ich leider nicht eingehalten...genauso wenig wie die Sache mit den Flecken, aber das liegt eher daran, dass das Buch 1021 Seiten Lesefreude bietet und Kaffeeflecken auf den Seiten gegen meine Prinzipen verstoßen würden... Nun kurz zum Inhalt: Die Story des Buches spielt in England, um genauer zu sein im England des19. Jahrhunderts...also in gewisser Weise ist es ein historischer Fantasyroman. Mr. Norrell besitzt eine riesengroße Bibliothek an Zauberbüchern und er hat sich durch sein jahrelanges Studium dieser seine ganz eigene Meinung über Zauberei gebildet. Um diese durchsetzten zu können, bringt er andere theoretische Zauberer, also Zauberer, welche sich nur durch Bücher mit Zauberei beschäftigen, dazu, ihren Berufstand aufzugeben. Bis ein praktischer Zauberer erscheint: Jonathan Strange. Dieser wird sein Schüler und es kommt schnell zu Auseinandersetzungen, da er nicht immer der konservativen Meinung von Mr. Norrell ist. Die Rahmenhandlung ist zunächst bestimmt vom Geschehen auf dem europäischen Kontinent, hier herrscht Krieg durch Napoleon Buonaparte. Die Regierung bittet die beiden Zauberer um Hilfe, doch Mr. Norrell zeigt wieder einmal seinen Dickkopf, sodass sich Strange unabhängig von ihm in das Kriegsgebiet begibt. Weiterhin wird auch viel über den Rabenkönig berichtet, den größten Zauberer Englands, welcher auch König in verschiedenen anderen Königreichen war, zum Beispiel in einem Elfenland, sowie einem Land hinter der Hölle. Über die Geschichte und das Leben des Rabenkönigs erfährt man immer mehr, bis alle Fäden der Geschichte auf einen Punkt hinauszulaufen scheinen und es zum großen Schlussakt kommt. Am beeindruckensten empfand ich an diesem Buch, dass neben den eigenen Welten und Wesen, was im Genre der Fantasy nichts unübliches und dennoch immer wieder bemerkenswertes ist, sogar eine eigene Geschichte der Zauberei entworfen wurde, mit eigener Historie und Bibliographie. Diese Bücher werden dann auch in Fußnoten zitiert. Doch die genannten Fußnoten bieten noch mehr, denn wenn sich ein Protagonist über die Geschichte der Zauberei unterhält, wird er nur kurz das Ereignis, um das es geht, ansprechen, und jeder andere im Buch weiß über die gemeinte Begebenheit bescheid...nur wir als Leser nicht. Das wird aber durch die Fußnoten in vielen interessanten Geschichten, welche dort wiedergegeben werden, behoben. Alles in allem ist das Buch sehr lesenswert, da es einen von Beginn an zu fesseln vermag. Weiterhin besticht es auch durch seine Sprache, welche laut „Brigitte“ „streckenweise an Jane Austen denken lässt“. Durch diese Sprachgestaltung hat das Buch zwar nicht so viel Tempo wie beispielsweise ein Harry Potter Band, aber es gewinnt dadurch sehr viel Intensität. Die Personen und Begebenheiten sind ausführlich gezeichnet, was ein Versinken in dem Buch so leicht macht. Ein weiterer Pluspunkt ist auch der Umfang, in dem die Welt und Zaubereihistorie von England entworfen wurde. Es rundet das Buch insgesamt ab und man hat nie das Gefühl, dass etwas in dem Buch fehlt.

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  • Rezension zu "Jonathan Strange & Mr. Norrell" von Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell
    Geisterhoernchen

    Geisterhoernchen

    14. October 2008 um 16:13

    Sehr guter Roman über Zauberei und dem alten England. Sehr empfehlenswert!
    Macht irren Spaß!

  • Rezension zu "Jonathan Strange & Mr. Norrell, weiße Edition" von Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell
    Schokofee123

    Schokofee123

    07. October 2008 um 14:56

    Strange & Mr. Norrell spielt im England des 19. Jahrhunderts, in einer Zeit also, in der das Zaubern schon nichts mehr geholfen hat -- ganz im Gegensatz zu jener verloren gegangenen Epoche, als der ebenso große wie dunkle „Rabenkönig“ das ganze Land mit seiner Magie überzog. Jonathan Strange ist ein junger Zauberer, der sich von der rätselhaften Macht seines Vorgängers verzaubern lässt -- sehr zum Ärger seines brillanten Lehrmeisters Mr. Norrell, der sogar Steine zum Sprechen bringen kann. Mr. Norrell will die Zauberei in England wieder aufleben lassen und zieht dafür nach London. Dort kommt ihm ein Zufall zu Hilfe. Als eine Dame aus gehobenen Kreisen stirbt kann er sie wieder zum Leben erwecken. Durch seine Tat ist er bald im ganzen Land populär. Er ist entschlossen der englischen Zauberei wieder zu Glanz und Ehre zu verhelfen, aber ebenso entschlossen alle anderen Zauberer als Stümper abzutun, schließlich kann keiner so gut und begabt sein wie er. Doch dann trifft er auf Jonathan Strange, ebenfalls ein praktizierender Zauberer. Norrell ist so beeindruckt von ihm, dass er ihn, entgegen seinen sonstigen Gewohnheiten, als Schüler aufnimmt. Gemeinsam arbeiten Strange und Norrell im Auftrag der Regierung daran, die englischen Truppen im Krieg gegen Napoleon zu unterstützen. Strange lernt schnell und bald schon wird er allein nach Spanien geschickt, um dort Lord Wellington und seine Truppen zu unterstützen. Dort bekommt er neue Möglichkeiten und Fähigkeiten. So versetzt er zum Beispiel Flüsse und Städte zu Gunsten der Engländer, sodass sich die Franzosen fortan nicht mehr zurechtfinden, in die falsche Richtung laufen und nie im Kriegsgebiet ankommen. Doch je mehr Strange seine Kenntnisse über die Zauberei erweitert, desto mehr entfernt er sich auch von seinem Meister, denn er beginnt eine ganz andere Ansicht auf die Dinge zu haben als er. Zwischen den beiden bahnen sich erste Schwierigkeiten an und als Strange seine von Norrell differenzierten Ansichten veröffentlicht entsteht eine ernsthafte Rivalität. „Jonathan Strange und Mr. Norrell“ ist das erste Buch von Susanna Clarke und führt einen in eine Welt, wo die Magie zum Alltag gehört. Susanna Clarke schafft es, ihre Leser glauben zu machen, dass die Zauberei in England tatsächlich stattgefunden hat und dass ihre Protagonisten Strange und Norrell eigentlich nur etwas aufleben lassen, dass ohnehin schon die ganze Zeit existiert hat. Dieses Gefühl wird noch verstärkt durch die zahlreichen Fußnoten, die das Buch zum Teil so besonders machen. Darin erzählt sie Anekdoten und Geschichten von früheren Zauberern, vor allem vom Rabenkönig John Uskglass, der die Zauberei erst nach England gebracht hat und sie zitiert unzählige, selbstverständlich fiktive, Zauberbücher und Schriften von Zauberern. Dadurch wirkt alles nur noch realer. Durch die geschickte Einwebung historischer Personen und Geschehnisse versteht es die Autorin, ihrer Geschichte Authentizität zu verleihen, so dass der Leser sich am Kopf kratzend und stirnrunzelnd zu erinnern versucht, wo um alles in der Welt er schon einmal den Namen des Rabenkönigs gehört hat, der ihm auf eine gewisse Weise doch so bekannt vorkommt. Der Autorin gelingt die Darstellung und Entwicklung der Charaktere wirklich gut. Sie alle haben Fehler und Schwächen, treffen falsche Entscheidungen, manche sind liebenswert, andere eher weniger, manche sind langweilige Personen, aber gerade diese Eigenschaften machen die Geschichte glaubhaft und real. Wer skurril-kuriose Geschichten mag, wer Bücher mit Atmosphäre liebt, wer von magischen Welten träumt und wer sich an wundervollen Formulierungen erfreut- für den ist dieses Buch ganz bestimmt das Richtige.

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