Susanna Ernst Milchkaffee – Das Glück der Liebe

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Inhaltsangabe zu „Milchkaffee – Das Glück der Liebe“ von Susanna Ernst

Die Geschichte einer tiefen Verbindung in den Wirren des Nachkriegs-Deutschlands. Ein rührender Liebesroman voller großer Gefühle.
Erfurt, April 1945: Als sich der neunjährige Erik an Plünderungen beteiligt, wird er schwer verletzt. Der afroamerikanische Soldat Sam rettet ihm das Leben und kümmert sich in den folgenden Wochen in jeder freien Minute um den Jungen, nach dem eigenartigerweise niemand zu suchen scheint.
Als Eriks Kräfte immer weiter nachlassen und er dem Tod näher ist als dem Leben, trifft Sam auf die siebenjährige Sophie, eine kleine Soloballerina des stillgelegten Stadttheaters. In seiner Verzweiflung bringt der Soldat das Mädchen zu Erik, nicht ahnend, dass er damit den Grundstein für eine ganz große Liebe legt. Denn mit ihrem Tanz und ihrer fröhlichen Art weckt Sophie nicht nur die Lebensgeister des Jungen, sie hinterlässt auch bleibenden Eindruck bei Sam selbst.

Phänomenal

— pallas

Unfassbar emotionale und wunderschöne Liebesgeschichte. Ich hätte nie gedacht, dass mich ein Buch so berühren kann.

— Prinzessinnenalarm

Eine umwerfend schöne und traurige Geschichte

— Fabella

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    Milchkaffee – Das Glück der Liebe

    pallas

    12. December 2017 um 14:59

    "Milchkaffee" von Susanna Ernst ist einer der emotional tiefbewegendsten und schönsten Romane, die ich in den letzten Jahren lesen durfte. Die Geschichte darin ist zutiefst berührend und zugleich in jeder Hinsicht außergewöhnlich: "Hilf ihr zu vergessen, indem du sie gezielt erinnerst" soll verdeutlichen, was ich darunter verstehe. Erfurt 1945 Der gerade einmal neun Jahre alte Erik Hansen ist auf dem Weg zur Nahrungsmittelausgabe. Der fürchterliche Zweite Weltkrieg ging gerade zu Ende und die Amerikaner verteilen Lebensmittel an die stark hungernde Bevölkerung. Durch einen dummen Jungenstreich wird Erik so schwer verletzt, dass sein Leben nur über die sofortige und sehr anstrengende Hilfe eines afroamerikanischen Soldaten zu retten ist. Im Krankenhaus angekommen schwinden Eriks Lebenskräfte von Tag zu Tag zusehends. Sam, der treue Soldat der nun Eriks Freund ist, möchte sich nicht mit dem bevorstehenden Tod des kleinen Jungen abfinden und greift zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Er trifft zufällig auf die siebenjährige Sophie, die ein quirliges und zauberhaft-lebendiges Mädchen ist. Die kleine Sophie hat nicht die geringste Scheu vor dem Soldaten und wächst ihm damit sofort ans Herz. Sophie ist eine kleine Ballerina und so bittet sie Sam vor Erik zu tanzen um ihn aus der Apathie zu reißen, die ihn im Krankenhaus befallen hat. Tatsächlich erreicht die Tanzeinlage ein Wunder bei Erik und sein Lebenswille erwacht erneut. Über die vielen Besuche und durch den Ansporn, den Sophie gibt, findet Erik schließlich nicht nur zum Leben zurück sondern auch einen Weg in Sophies Herz. Erik wird von nun an kein anderes Mädchen so abgrundtief lieben können. Doch das Leben ist kein Wunschkonzert und viele Hürden türmen sich auf. Wird es eine Zukunft für das wertvollste des Lebens - die Liebe - geben können?   Dieser Roman ist so außergewöhnlich, so tief bewegend, dass ich ihn nie wieder vergessen kann. Eine derart intensive und gefühlvolle Sprache, eine derart abgrundtief schöne und bildgewaltige Story wie sie Susanna Ernst in "Milchkaffee" verwirklicht hat ist wirklich und wahrhaftig selten. Die Erzählkunst der Autorin macht es tatsächlich notwendig eine Großpackung Taschentücher neben sich zu platzieren, denn das wunderschöne Kopfkino rührt zu Tränen des Mitgefühls aber auch der Freude. Die Charaktere sind perfekt gelungen. Die quirlige, vor Leben nur so sprühende Sophie ist eine mehr liebenswerte Quelle für Optimismus und Zuversicht, obwohl sie in ihrem kurzen Leben Schlimmes erlebte und von einer besonderen Krankheit belastet ist. Erik ist ein begabter, treuer und charakterlich guter Junge, der mit viel Liebe im Herzen gesegnet ist.    Im rund um gelungenen Roman begegnet der Leser vielen Vorurteilen wie Rassismus, Klassendenken und natürlich den Auswirkungen eines besonders sinnlosen Krieges, der verwüstete Städte und traumatisierte Menschen hinterließ.   Das ohnehin außergewöhnlich interessante Werk überrascht den Leser zum Ende mit einer völlig unvorhersehbaren Situation. Susanna Ernst hat in meinen Augen ein Meisterwerk erster Klasse geschaffen, das man auch noch in Jahrzehnten lesen wird, davon bin ich überzeugt.   Danke liebe Susanna Ernst für den schönen Roman. Ein herzliches Dankeschön an Feelings Verlag und NetGalley für das Bereitstellen des Leseexemplars. 

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  • So viel mehr als nur ein schöner Roman

    Milchkaffee – Das Glück der Liebe

    beate_bedesign

    09. December 2017 um 11:32

    Inhalt:Frühjahr 1945 in Erfurt – Erik ist 9 Jahre alt und hat während des Krieges schon viel erleben müssen. Mit seiner Mutter und seinen Geschwistern ist er erst ein paar Tage in Erfurt, da das Haus in seiner Heimat völlig ausgebombt wurde. Eigentlich hat seine Mutter ihm verboten das Grundstück zu verlassen, aber er kann den Verlockungen nicht widerstehen und beteiligt sich an den allgemeinen Plünderungen. Dabei wird er sehr schwer verletzt. Ein zufällig vorbeikommender US-Soldat schafft ihn in ein Krankenhaus und obwohl es alles andere als seine Aufgabe ist, besucht er ihn täglich – denn so unverständlich es auch ist – seine Mutter scheint ihn nicht zu vermissen. Als klar wird, dass Erik seine Verletzungen wohl nicht überleben wird, hat der Soldat eine seltsame Idee. Zufällig hat er Sophie kennengelernt, sie ist 7 und eine kleine Primaballerina. Er überredet Sophies Mutter, ihr zu erlauben, dass sie ihm Krankenhaus einmal für Erik tanzen soll. Eine Entscheidung, die das Leben von Erik nicht nur rettet, sondern noch viel mehr bewirkt. Meine Meinung:Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich dieses Buch niemals gekauft hätte, wenn ich nur den Klappentext gelesen hätte – einfach weil ich normalerweise keine Bücher lese, die in dieser Zeit spielen. Aber da dieses Buch von Susanna Ernst – einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen – geschrieben wurde, musste ich es natürlich lesen. Und deswegen jetzt mein Appell an alle, die normalweise Bücher, die in der Kriegs- oder Nachkriegszeit spielen, auch nicht lesen: Tut es, lest es! Es ist ein echtes Susanna Ernst-Buch. Voller Gefühl und in ihrem typischen unverwechselbaren Stil geschrieben. Ich habe mehrfach hart schlucken müssen. Wie immer beinhaltet es natürlich auch eine wunderschöne und tiefgehende Liebesgeschichte. Ich staune jedesmal auf’s Neue wie Susanna es immer und immer wieder schafft, mich mit ihren Büchern zu überraschen. In jedem Buch steckt so unglaublich viel Tragik, Emotionen, wunderschön gesetzte Worte und so viel mehr.„Milchkaffee“ ist aus zwei verschiedenen Zeitsträngen bzw. Perspektiven geschrieben. Auf der einen Achse erleben wir Erik wie er im April 1945 in Erfurt verletzt wird und wie es dann mit seinem Leben weitergeht. Und die andere Perspektive erlebt man in der Gegenwart. Auch hier ist es wieder faszinierend wie die beiden Stränge zusammenlaufen und ich wurde am Ende trotz aller Vermutungen mal wieder überrascht.Ich mag an dieser Stelle gar nicht zuviel vom Inhalt erzählen. Ich kann euch aber sagen, es ist ein sehr bewegendes Buch. Mein Fazit:„Milchkaffee“ beginnt zwar in Kriegs- bzw. Nachkriegszeiten, aber es ist so viel mehr als nur eine Geschichte in den Nachkriegsjahren. Es ist ein sehr bewegendes Buch mit einer tiefgehenden und teilweise doch sehr dramatischen Liebesgeschichte und es zeigt das schwarz und weiß wunderbar zusammen harmonieren – wie die Tasten eines Klaviers.

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  • Eine umwerfend schöne und traurige Geschichte

    Milchkaffee – Das Glück der Liebe

    Fabella

    03. December 2017 um 15:04

    Inhalt:Die Geschichte eines Lebens, das in den Wirren der Nachkriegszeit beginnt. Es zeigt die ungewöhnlich tiefe Freundschaft zweier Menschen und die Liebe, die sich nicht durch äußere Einflüsse beirren lässt. Die Zeit und Raum und alle Hürden überwinden kann. Erik, der mit neun Jahren fast sein Leben verliert und Sophie, die es schafft, ihm neuen Lebensmut zu geben. Aber auch Sam, der allen Vorurteilen zum trotz das Beste ist, was den Beiden je hätte geschehen können. Denn ohne ihn hätte es wohl auch diese Geschichte nicht gegeben. Die den Leser melancholisch nachdenklich zurück lässt und die man sicherlich nicht wieder vergessen kann ...Meine Meinung:Das Buch vereint sehr viel dessen, was ich eigentlich nicht so gerne lese. Wenn ich lese, möchte ich einen Ausflug in eine Welt, die aufregender, schöner und lebendiger ist, als der Alltag, der einen umgibt. Ich möchte nicht von Krieg, Rassismus, Klassendenken, von Tod und schier unüberwindbare Hindernisse lesen. Doch trotzdem, manchmal, gerät man an genau so ein Buch und schafft es trotzdem nicht, es wieder aus der Hand zu legen. Weil es sich eingräbt in einen selbst und nicht los lässt. Ganz leise und schleichend. Ruhig und melancholisch. Und einem dennoch eine der schönsten Geschichten präsentiert, die man je gelesen hat.Denn egal wie viele Schrecken und Abgründe es erzählt, zurück bleibt nur eine Liebe, die stärker ist als alles, was drumherum geschieht. Die so unschuldig und zart ist und dennoch so beständig.Als Leser fällt man nicht in die  Geschichte. Viel mehr hat man das Gefühl, man sitzt als stiller Zuschauer am Rand und bemüht sich, den Verlauf nicht zu stören. Man lauscht den Worten und beobachtet einfach still, wie sie sich entwickelt. Trotz all den Geschehnissen ist es eine sehr ruhige Geschichte, die einfach erzählt werden muss und so wartet man ab, was geschieht. Aber vielleicht ist es ganz gut so, dass man nicht stärker eintauchen kann. Denn ich glaube, dass manches dann einfach zu schwer zu ertragen wäre. Denn den Kloß im Hals und die aufsteigenden Tränen spürt man sowieso schon fast beständig. Es fehlt die Leichtigkeit, die manche Geschichten zusätzlich haben und die einen aus diesem Gefühl heraus reißen könnten. Eigentlich möchte man so viel aus dieser Geschichte erzählen. Und gleichzeitig gar nichts. Um nicht vorzugreifen, nichts wegzunehmen, was daran hindern kann, die Geschichte selbst so eindringlich zu erleben.Das Ende fand ich sehr überraschend und nichts hat mich darauf vorbereitet ... faszinierend, wie es manche Autoren schaffen, einen so von etwas zu überzeugen, was gar nicht da ist :)Fazit:Eine umwerfend schöne und traurige Geschichte. Bei der man nicht weiß, ob hier die Melancholie oder die Freude überwiegen soll. Die zeigt, dass die Liebe alles überwinden kann, egal welche Wege das Schicksal auch gehen mag. Die zeigt, dass nichts von Bedeutung ist, nur der Glaube an sich und die Liebe.

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  • Milchkaffee

    Milchkaffee – Das Glück der Liebe

    Dominikus

    01. December 2017 um 09:21

    Susanna Ernst hat einen guten Schreibstil. Mit Milchkaffee das Glück der Liebe hat sie einen interessanten Familienroman geschrieben. Genau so wie ich das gerne lese. Sehr gut gemacht sind die Überschriften der Kapitel, da weiss man gleich wann und wo die Geschichte gerade spielt. Denn der Roman wird 2017 mit Erinnerungen zurück erzählt und geht oft hin her. Der Freitag den 13. April 1945 in Erfurt ist für den 9jährigen Erik besonders tragisch. Beim Plündern wird er schwer verletzt. Der afroamerikanische Soldat Sam rettet ihm das Leben und der sieht immer wieder nach ihm. Als Eriks Eltern nicht gefunden werden und es ihm immer schlechter geht, hat Sam eine Idee. Er lässt die 7jähriggé Ballerina Sophie zu klassischer Musik tanzen. Das wird der Auftakt einer Liebe. Die Autorin lässt uns die Gefühlswelt aller Personen besonders gut nahe kommen. Man erfährt viel aus der Zeit nach dem Krieg und besonders das Leben Sams mit seinen weißen Kollegen. Er gefällt mir besonders gut. Susanna Ernst hat diesen Roman so angelegt, als wenn Sam die Geschichte auf Eriks Wunsch aufschreibt. So wird es ein gelungener lesenswerter Roman.

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