Susanna Gregory

 3.7 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Ein falscher Heiliger, Der Schwarze Tod von Cambridge und weiteren Büchern.

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Ein falscher Heiliger

Ein falscher Heiliger

 (9)
Erschienen am 15.03.2010
Der Schwarze Tod von Cambridge

Der Schwarze Tod von Cambridge

 (7)
Erschienen am 29.11.2008
Die unheilige Bruderschaft

Die unheilige Bruderschaft

 (5)
Erschienen am 01.06.2009
A Bone of Contention

A Bone of Contention

 (1)
Erschienen am 01.05.1998
A Deadly Brew

A Deadly Brew

 (1)
Erschienen am 01.06.1999
An Unholy Alliance

An Unholy Alliance

 (0)
Erschienen am 01.06.2003
The Hand of Justice

The Hand of Justice

 (0)
Erschienen am 01.06.2004
The Mark Of A Murderer

The Mark Of A Murderer

 (0)
Erschienen am 01.06.2006

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Rezension zu "Ein falscher Heiliger" von Susanna Gregory

Rezension zu "Ein falscher Heiliger" von Susanna Gregory
bfhpiercevor 7 Jahren

Der Schatten der Pest liegt über Cambridge. Die Gläubigen suchen Schutz in der Macht heiliger Reliquien. Doch die Knochenhand eines Märtyrers, die Doctor Bartholomew zur Prüfung vorgelegt wird, ist viel zu bleich, um jahrelang im Sumpf gemodert zu haben. Und sie trägt einen Ring, wie er zuletzt die Hand eines Studenten schmückte. Eines Studenten, der letzte Nacht ermordet wurde.

"Ein falscher Heiliger" ist wie die anderen Teile der Reihe vollgepackt mit Informationen, Personen, Orten und Handlungen. Gelehrte, Geistliche, Studenten, Städter, Dörfler, Händler, Prostituierte, Wahnsinnige, Geistig Umnachtete, Aufwiegler, Verräter, Mörder, Hochstapler, Spione, Tote und Totgeglaubte vereint in einem Wirrwarr aus Mord, Betrug, Aufstand, Überfall, Verrat, Diebstahl, Einbruch, Leichenschändung, Vertuschung, Fälschung, Erpressung und Größenwahnsinn. Genug Material für drei Krimis.

Das Tempo des Buches ist extrem hoch, alle paar Seiten überschlagen sich die Ereignisse, neue Informationen und Erkenntnisse werfen alles Bisherige über den Haufen. Informationsfülle und Lesetempo führen zu Verwirrung und Irritation, zwischenzeitlich sind die unzähligen Aspekte der Geschichte kaum noch auseinander zu halten.

Vom Ende des Buches wird viel abverlangt, denn die zahlreichen Figuren, Handlungen und Aspekte müssen irgendwie unter einen Hut gebracht werden. "Irgendwie" scheint dann auch die Lösung zu sein, denn das Ganze scheint arg konstruiert und ist kaum nachvollziehbar. Einziger Pluspunkt ist, dass man bis zu den letzten 50 Seiten unmöglich auf die Lösung kommen kann, da erst dann der wesentliche Punkt der Geschichte aufgedeckt wird.

Wie in den ersten Bänden überschattet auch in "Ein falscher Heiliger" das Chaos aus Handlung und Personen die hervorragend erarbeitete historische Kulisse.

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Rezension zu "Die unheilige Bruderschaft" von Susanna Gregory

Rezension zu "Die unheilige Bruderschaft" von Susanna Gregory
bfhpiercevor 7 Jahren

Arzt und Mönch Matthew Bartholomew hat nur einen Gedanken: Seine Studenten auf die bevorstehende Prüfung vorbereiten. Doch sein beschauliches Leben im mittelalterlichen Cambridge findet ein jähes Ende, als im Glockenturm von St. Mary's Church ein toter Bettelmönch in der Universitätstruhe gefunden wird. Erneut wird Bartholomew in die Abgründe universitärer Verstrickungen gezogen. Hat der Tod des Mönchs etwas mit den ermordeten Prostituierten zu tun? Die Spur führt zu Geheimbünden, die sich nachts in zerfallenen Kirchen treffen, und deren Anführer selbst vor Mord nicht zurück schrecken.

Der zweiten Teil von Suzanna Gregory's Bartholomew-Serie schließt nahtlos an den Ersten an. Die Pest hat Cambridge endlich verlassen. Doch die Folgen für die Stadt sind verheerend. Menschen fallen vom Glauben ab, nachdem die Seuche ihre Angehörigen dahin gerafft hat. Der Mangel an Klerikern verschärft die Situation und bietet satanischen Geheimbünden Gelegenheit, Fuss zu fassen.

Die Autorin beschreibt ausführlich das Leben in Cambridge nach der Pest und versetzt den Leser dabei spielend in die Vergangenheit. Dieser landet dort zusammen mit der Hauptfigur im Netz aus Intrigen, Betrug und Erpressung. Und das bedeutet vor allem eins: Verwirrung. Denn von den ersten Seiten an überschlagen sich ständig die Ereignisse. Immer neue Greueltaten, Verdachtsmomente, Konflikte, Schauplätze und Figuren. Das Tempo in enorm, trägt aber auch dazu bei, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann.

Die Irritation durch die zahlreichen verwobenen Geschichten ist groß. Die Auflösung ist nur wenig zufriedenstellend und wirkt an manchen Punkten arg konstruiert.

Die Hauptfigur Matthew Bartholomew erscheint nach wie vor blass und distanziert, viele Nebencharaktere sind deutlich besser herausgearbeitet. Schade eigentlich, denn die Figur bietet viel Potential.

Die historischen Aspekte der Geschichte sind wesentlich besser dargestellt als die eigentliche Handlung. Daher eher für Freunde Historischer Romane als für Krimifans geeignet.

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Rezension zu "Der Schwarze Tod von Cambridge" von Susanna Gregory

Rezension zu "Der Schwarze Tod von Cambridge" von Susanna Gregory
bfhpiercevor 8 Jahren

Cambridge im 14. Jahrhundert. Während sich die Pest immer weiter ausbreitet, gehen an der noch jungen Universität in Cambridge merkwürdige Dinge vor sich. Der Rektor des Michaelhouse College wird tot an der Wassermühle gefunden. Unbekannte Mächte im College wollen den Fall als Freitod erklären, um unbequeme Nachfragen zu vermeiden. Doch Matthew Bartholmew, der als Arzt und Lehrer in Cambridge lebt, will der Sache auf den Grund gehen. Dabei kann er bald nicht mehr Freund von Feind unterscheiden.

"Der Schwarze Tod von Cambridge" ist der Auftakt einer historischen Krimiserie. Der Roman überzeugt durch gut recherchierte Hintergründe, die Autorin läßt ihr fundiertes Wissen über die Universität und Stadt Cambridge einfließen. Die zahlreichen Nebencharaktere sind gut durchdacht und glaubhaft. Doch bei der Hauptfigur hapert es leider gewaltig. Bartholomew ist weder vielschichtig noch besonders sympathisch. Es gibt nahezu überhaupt keine Hintergrundinformationen über den Protagonisten, sodass man als Leser kaum eine Beziehung zur Figur aufbauen kann. Was denkt Bartholomew, warum handelt er so wie er eben handelt? Was treibt ihn an?

Der zweite Kritikpunkt ist der Mangel an tatsächlicher Ermittlungsarbeit. Für einen Krimi wird hier erstaunlich wenig am Fall gearbeitet. Vielmehr stolpert Bartholomew des öfteren über seine lange Leitung und stößt dabei zufällig auf die Lösung. Nicht gerade dass, was ich unter einem Krimi verstehe. Da der "Ermittler" zu jedem Zeitpunkt über nur wenige Informationen verfügt, kann man als Leser kaum Spekulationen anstellen.

Alles in allem eher ein historischer Roman, weniger ein Krimi. Für die gut recherchrierten Hintergründe und die solide Story gibts von mir 3 Sterne und eine eingeschränkte Leseempfehlung. Nichts für Krimifans!

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