Susanna Jones Wo die Erde bebt

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Inhaltsangabe zu „Wo die Erde bebt“ von Susanna Jones

Erotisch, packend nervenaufreibend: "Wo die Erde bebt" führt nach Japan - und in die Abgründe menschlicher Begierde. Susanna Jones' sinnlicher Psychothriller handelt von einer Leidenschaft, die so unzähmbar ist, das sie nur in einer Katastrophe enden kann. Bei einem Regenspaziergang im nächtlichen Tokio lernt die Britin Lucy Fly den schönen Japaner Teiji kennen, einen Fotografen, der ihr durchs Kameraauge in die Seele zu schauen scheint. Eine Amour fou entspinnt sich zwischen dem Mann mit dem Fotoapparat und der Ich-Erzählerin, mit wildem Sex auf dem Futon oder im Freien, unterbrochen nur von den Gelagen in der dampfenden Garküche von Teijis Onkel, wo die beiden fasziniert über Sterne, Vulkane und Erdbeben sprechen. Eines morgens jedoch ist ein kleines Erdbeben das dunkle Vorzeichen für Lucys Verhaftung. Sie wird beschuldigt, ihre beste Freundin umgebracht zu haben. Und nun, als sie Teijis Hilfe braucht, ist er verschwunden...§Lange sitzt Lucy in einer Verhörzelle der Tokioter Polizei vor dem Beamten, sinniert, schweigt, beginnt stockend zu reden. Sanft, freundlich und humorvoll wirbt sie dann für sich, für ihre Version der Geschichte, deren Schrecken doch kaum verborgen bleibt. Und immer wieder schimmert eine andere Lucy Fly durch: eine, die angeblich zwei Menschenleben auf dem Gewissen hat, eine, deren Zorn so zügellos ist wie ihre Selbsteinschätzung trügerisch.§So wird der Leser zugleich Zeuge und heimlicher Komplize eines Verbrechens, das selbst in der subtilen Sprache dieses atmosphärischen und raffinierten Romans schaudern macht. Bis sich dann herausstellt, dass alles ganz anders war. Oder vieleicht doch nicht?§ "Wo die Erde bebt" ist ein Glücksfall: Thriller, Liebesgeschichte und ein subtiles Psychodrame - ein Buch mit einem spür- und fühlbaren Geheimnis.

Ziemlich langweilig außer der Beschreibung der Kindheit der Hauptfigur. Aber ob es sich lohnt, das Buch nur wegen der paar Seiten zu Lesen ?

— supersusi
supersusi

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    Wo die Erde bebt
    supersusi

    supersusi

    04. August 2017 um 11:30

    Lucy arbeitet als Übersetzerin in Japan und wird von der Polizei festgehalten und verhört, da diese glauben, sie habe ihre Freundin ermordet. Lucy erzählt ihre Geschichte in Rückblenden aus der Ich-Perspektive, aber auch in der 3. Person. Manchmal im gleichen Satz, was ich anfangs etwas verwirrend fand. z.B. "Ich ging einfach nur weiter, in dem Bewußtsein, dass er da war und Lucy zuwinkte." Hauptsächlich dreht sich die Geschichte um Lucy, ihr Leben in Japan und ihre Beziehung zu ihrem Freund Teiji. Man erfährt das ein oder andere Interessante über Tokio und den Alltag dort (wenn man sich noch nie damit beschäftigt hat), aber ansonsten fand ich die Geschichte eher dürftig. Von der auf dem Klappentext erwähnten Erotik habe ich nichts bemerkt. Von der Spannung auch nicht. Was mich aber beeindruckt bzw. erschüttert hat, ist die Beschreibung von Lucys Kindheit. Aber ob es sich lohnt, das Buch nur wegen der paar Seiten zu Lesen ?

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