Susanna Kaysen Durchgeknallt

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Inhaltsangabe zu „Durchgeknallt“ von Susanna Kaysen

Susanna Kaysen hatte Pech: auf Grund eines psychologischen Gutachtens wird sie in eine psychatrische Klinik eingewiesen - mit einer Störung, deren Symptome so vage sind, das sie sich bei fast jedem jungen Mädchen nachweisen ließen. In der Klinik verliert sie sich mit drei anderen jungen Frauen in einer imaginären Welt. Erst mit Hilfe der leitenden Psychologin und einer handfesten Krankenschwester findet sie zurück in die Wirklichkeit. Nach zwei Jahren Anstalt kann sie ihr Leben neu beginnen. Ein faszinierender Film über den schmalen Grad zwischen Einschränkung und Freiheit, Freundschaft und Betrug, Normalität und Wahnsinn. <P> Der Film wurde mit dem Oscar für die beste weibliche Hauptrolle ausgezeichnet. <P> Mit Winona Ryder, Angelina Jolie, Vanessa Redgrave<br /><br />

In zwei Tagen durchgelesen.

— sophiekatrin
sophiekatrin

Ich finde das Buch völlig anders als den Film, aber trotzdem lesenswert.

— Bad_Snow_White
Bad_Snow_White

Authentisch und ehrlich. Liefert einen guten Einblick in die damalige Zeit....

— weinlachgummi
weinlachgummi

Interessante Charaktere und Einblicke in eine etwas andere Welt !

— Marlee3007
Marlee3007

Ein unterhaltsames Buch, das Einblick in eine fremde Lebenswelt mit außergewöhnlichen Schicksalen gebietet.

— ErinaSchnabu
ErinaSchnabu

Sollte man definitiv gelesen haben, obwohl es sehr anders ist als der Film. Es liest sich eher wie Notizen. Auch der Schluss ist abrupt.

— rumble-bee
rumble-bee

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  • Durchgeknallt

    Durchgeknallt
    ErinaSchnabu

    ErinaSchnabu

    31. July 2015 um 23:46

    Ich liebe Psychiatrie-Filme und deshalb gehört der Film „Durchgeknallt“ mit Angelina Jolie und Winona Ryder schon länger zu meinen Lieblingsfilmen.  In der Flohmarkt-Kiste meiner Bücherei fand ich das autobiografische Buch zum Film und las es innerhalb von 24 Stunden durch. Inhalt: Susanna Kaysen wird mit der Diagnose „Borderline-Persönlichkeitsstörung“ in die Psychiatrie eingewiesen. Anfangs kann sie sich mit der Diagnose und der Einweisung kaum identifizieren, hält sie sich doch kaum für krank und hilfebedürftig. Während ihres Aufenthalts begleiten wir die Ich-Erzählerin auf ihrem Weg zur Entlassung und lernen nicht nur sie, sondern ihre Mitpatientinnen näher kennen. Meine Meinung: Ich muss zugeben, dass vor allem der kleine Voyeur in mir an solchen Büchern interessiert ist. Mich interessieren die besonderen Charaktere und Schicksale, die in einer Psychiatrie aufeinander treffen und Susanna Kaysen ist es meiner Meinung nach sehr gut gelungen, diese Charaktere lebhaft darzustellen und sich in das Krankenhaus-Geschehen einzufühlen zu lassen. Zunächst ist einem nicht völlig klar, weshalb die Autorin in der Psychiatrie ist. Im Gegensatz zu den anderen Patientinnen scheint sie ziemlich „normal“ zu sein, bis auf, dass sie in ihrer Jugend schon öfter versucht hat, sich umzubringen.  Mit der Zeit merkt man als Leser aber, dass Susanna Kaysen sich nicht grundlos in der Psychiatrie befindet, sondern auch Depressionen, Zwangsgedanken und Psychosen zu haben scheint, die behandelt werden müssen.  Was mir aufgefallen ist, ist der Klappentext, der irgendwie nicht mit dem Inhalt des Buches zu übereinstimmen scheint: „Mehr und mehr verliert sie sich in einer imaginären Welt. Doch mit der Hilfe der leitenden Psychologin und einer handfesten Krankenschwester findet sie zurück in die Wirklichkeit.“ Ich habe beim Lesen gar nicht feststellen können, dass es in dem Buch um die Heilung/Behandlung ihrer Krankheit geht, was sie mithilfe einer Psychologin und einer Krankenschwester schafft. Eher waren diese Nebenfiguren und auch ihre eigene Krankheit schien nebensächlich zu sein.  Ich hatte beim Lesen eher das Gefühl, als beobachte man vor allem die anderen Patientinnen und bekomme einen Einblick in das Psychiatrie-Geschehen. Eine „Das ist der ultimative Weg zu Heilung und Entlassung“-Entwicklung konnte ich nicht erkennen, was ich auch nicht weiter schlimm fand. Susanna Kaysen hinterfragt sich und ihre Krankheit vielmehr, zweifelt an einigen Punkten, die in der offiziellen Definition der Borderline-Persönlichkeitsstörung zu finden sind und somit auch an dem gesellschaftlichen Umgang mit Menschen, die einen anderen Lebensstil führen, anders denken und anders fühlen.  Fazit: Ein unterhaltsames Buch, das Einblick in eine fremde Lebenswelt mit außergewöhnlichen Schicksalen gebietet. 3 von 5 Sternen

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  • Borderline

    Durchgeknallt
    Morella

    Morella

    11. July 2013 um 03:23

    Ich vergleiche das Buch nicht mit dem Film. Es sind zwei verschiedene Medien. Und ich kann es auch nicht leiden, wenn Leser sich über den Film beschweren.
    Dieses Buch habe ich nach dem Film gelesen, weil ich wissen wollte was weg gelassen werden musste oder sollte.

    Für Menschen, die verstehen wollen was in einem Kopf eines Borderliners abgeht, kann ich dieses Buch sehr empfehlen.

  • Schonungslose Selbstoffenbarung

    Durchgeknallt
    rumble-bee

    rumble-bee

    26. April 2013 um 15:02

    Okay, das Buch erhält von mir 4 Sterne - allerdings erst nach einigem Zögern. Es war einfach sehr anders, als ich es erwartet hatte. Mir war z. B. überhaupt nicht klar, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt! Die Autorin hat hier ihr eigenes (Er-) Leben geschildert, es sind sogar Kopien von Diagnosen und Arztbriefen enthalten. Dafür gebührt ihr Respekt, denn es gehört Mut dazu, derart zu sich selbst zu stehen. Der Schreibstil hat mich im ersten Moment eher verwirrt. Sicher, die Kapitel sind leicht zu lesen, und so manche Einsichten der in der Klapse sitzenden Susanna sind verblüffend tiefsinnig. Sie beschreibt z. B. unglaublich toll, wie sich "Verrücktheit" von "innen" anfühlt, und wie schnell man in Schubladen gesteckt wird. Aber - es liest sich doch eher wie ein Zettelkasten voller Notizen. Der rote Faden fehlte mir manchmal doch sehr. Die "Handlung" an sich muss man sich als Leser selber zusammenreimen. Der Schluss war sehr ungewöhnlich. Eigentlich "drückt" sie sich davor, genau zu erzählen, wie sie es wieder in das wahre Leben "draußen" geschafft hat. Es wird gegen Ende alles sehr gerafft, und man bekommt noch ein paar sachliche Überlegungen zu Geisteskrankheiten. Dann - aus, das war's. Was mir, wie gesagt, gut gefallen hat, waren die hintersinnigen Überlegungen rund um das Thema. Wie schnell man von Ärzten abgestempelt wird, und wie sehr die "Behandlung" psychisch kranker Menschen doch ein eigenes System ist, das zum Selbstläufer wurde. Und wie wenig sich manchmal festlegen lässt, was eigentlich als "verrückt" zu gelten hat. Außerdem hat die Autorin ein echtes Händchen dafür, schräge Charaktere in wenigen ausdrucksstarken Szenen zu porträtieren. Sollte man dieses Buch gelesen haben? Letzten Endes doch, ja. Es ist sicher ein Kind und Produkt seiner Zeit, und man darf auf keinen Fall einen durchgestylten "Roman" erwarten. Aber wenn man an einem ungeschminkten Insider-Bericht interessiert ist, und gerne auch mal Sprünge und Lücken in Kauf nimmt, dann ist man hier richtig.

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  • Rezension zu "Durchgeknallt" von Susanna Kaysen

    Durchgeknallt
    Weeklywonderworld

    Weeklywonderworld

    18. April 2012 um 19:14

    *FAZIT:*

    Der Film hat mir besser gefallen als das Buch.
    Es war Dramatisch und Kriminalistisch zugleich.
    Das Buch war auch Super und es gab sogar Schriftliche Zeugnisse Susannas Einlieferung in die Psychatrie.
    Doch den Film fand ich einfach noch besser mit Winona Ryder und Angelina Jolie, die für diese Rolle zu recht einen Oscar bekommen hat.

  • Rezension zu "Durchgeknallt" von Susanna Kaysen

    Durchgeknallt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. January 2012 um 20:41

    Ich steh auf bücher mit psychischkranken charakteren, von daher voll mein geschmack.

  • Rezension zu "Durchgeknallt" von Susanna Kaysen

    Durchgeknallt
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    29. September 2009 um 10:00

    Ich hab es nun nach Jahren auf dem SUB endlich auch gelesen. Ich bin also offenbar auch verrückt genug, um den Witz hinter der Schreibe zu sehen und habe mich köstlich amüsiert. Das Buch wäre ein heißer Anwärter auf das Jahres Highlight geworden, würde es nicht so unvermittelt enden. Knapp 20 Seiten vor Schluß dreht sich der Stil komplett, der Witz verschwindet, es wird nur noch in "Ärztesprache" berichtet und so wirklich erfahren, wie sie es aus dem "Ort" heraus geschafft hat, tun wir auch nicht. Sehr schade. Ein wirklich gutes Buch, daß durch den Schluß leider einfach nur noch belanglos wird. Da hatte ich mir auch nach dem wirklich grandiosen Film viel mehr erwartet. Trotzdem gibt es ordentlich Sternchen, denn die ersten Seiten haben mich wirklich grandios unterhalten...

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  • Rezension zu "Durchgeknallt" von Susanna Kaysen

    Durchgeknallt
    MarlaSinger

    MarlaSinger

    30. November 2007 um 23:54

    Das Buch ist in viele sehr kleine Kapitel, die einfach geschrieben sind, gegliedert, so dass man es flüssig lesen kann. Den wirren Gedanken der Autorin kann man nicht immer so ganz folgen, wenn sie versucht zu erklären, wie sie sich sieht und fühlt. Die Beschreibungen der Vorkommnisse in der Psychiatrie sind sehr interessant, allerdings hat mir die Verfilmung besser gefallen, sie ist nicht so lau.

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