Susanna Leonard

 4,5 Sterne bei 121 Bewertungen

Lebenslauf von Susanna Leonard

Susanna Leonard wuchs in Karlsruhe und in Paris auf und liebt bis heute das französische Savoir-vivre. Ihre Bewunderung für mutige Frauen und ihre Liebe zu Paris brachten sie auf die Idee, einen Roman über eine der bekanntesten Persönlichkeiten, die in Paris gewirkt haben, zu schreiben: Marie Curie. Mit der Veröffentlichung von Madame Curie und die Kraft zu träumen geht für die Autorin ein Herzenswunsch in Erfüllung.

Quelle: Verlag / vlb

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Cover des Buches Madame Curie und die Kraft zu träumen (ISBN: 9783548063867)

Madame Curie und die Kraft zu träumen

 (121)
Erschienen am 31.08.2020

Neue Rezensionen zu Susanna Leonard

Cover des Buches Madame Curie und die Kraft zu träumen (ISBN: 9783548063867)vicky_1990s avatar

Rezension zu "Madame Curie und die Kraft zu träumen" von Susanna Leonard

Irgendjemand hat ja die Erste sein müssen
vicky_1990vor einem Monat

'Madame Curie und die Kraft zu träumen' ist ein historischer Roman der Autorin Susanna Leonard.


Ich finde das Cover ganz toll, es ist wunderschön und passend zur Zeit gestaltet. Ich finde es spiegelt den Inhalt des Buches gut und wird Madame Curie auf jeden Fall gerecht.

Der Roman umfasst drei Abschnitte mit insgesamt neunundzwanzig Kapiteln sowie einem Epilog. Alle Kapitel haben Orts- und Datumsangaben, somit kennt man sich gut aus und findet sich immer ohne Probleme zurecht. Außerdem ist jedes Kapitel mit einem Titel versehen. Das finde ich gut denn dadurch wird bei mir mein persönliches Kopfkino angeregt und ich überlege bereits vor dem Lesen was jeweils passieren könnte!

Die Geschichte beginnt 1926, spring dann aber zu 1875 zurück. Dann geht es hin und her zwischen 1926 und der Vergangenheit um nach und nach die Geschichte von Madame Curie erzählen zu lassen. Das schreib ich so weil Madame Curie ihr Leben sozusagen Revue passieren lässt. Das fand ich an und für sich interessant und gut gelöst aber stellenweise leider auch irgendwie mühselig und langatmig. Wodurch man dann stellenweise eben nur langsam und schleppend vorankommt. Hingegen ist es an anderen Stellen aber wieder sehr spannend, wodurch man doch wieder weiterlesen will/muss und gar nicht aufhören kann. Wegen diesen teilweise aber doch sehr mühseligen Stellen ziehe ich einen Stern ab, denn das hätte man definitiv besser lösen können. Interessant fand ich es ihr Leben mitverfolgen zu dürfen, sehr prägend ist mir als Wendepunkt in ihrem Leben der Sommer am Land im Jahr 1883 im Kopf geblieben. Abschließend muss ich sagen: Ich finde die Geschichte der Madame Curie absolut inspirierend - sie war, ist und bleibt auf ewig und immer eine Pionierin!


Fazit: Ein empfehlenswerter und interessanter Roman über eine absolut inspirierende und kluge Frau! 


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Cover des Buches Madame Curie und die Kraft zu träumen (ISBN: 9783548063867)HEIDIZs avatar

Rezension zu "Madame Curie und die Kraft zu träumen" von Susanna Leonard

... Und ein tolles Buch dieser Frau
HEIDIZvor 4 Monaten

Mit "Madame Curie und die Kraft zu träumen" beginnt die Reihe "Ikonen ihrer Zeit" - von der ich garantiert nicht nur dieses eine Buch gelesen habe.

 

Marie Curie - wer hat diesen Namen nicht schon einmal gehört? Wer aber kennt Mania Sklodowska? - ich habe diese Romanbiografie mit großem Interesse und bester Unterhaltung gelesen. Das Buch hat mich gefesselt und mir jede Menge aus dem Leben der Nobelpreisträgerin erzählt - auf kurzweilig spannende lebendige Art und Weise. 

 

Es liest sich gut, wie die Autorin das Buch aufgebaut hat - und zwar so, dass Marie sich praktisch an ihre Vergangenheit erinnert, sie ist auf dem Friedhof und trifft eine Mutter mit ihrem Baby, die sie kennt, die mal ihre Studentin war - der erzählt sie praktisch aus ihrem Leben beginnend mit der Kindheit und schließlich dem Studium und dem Kennenlernen ihres Mannes - bis zu dessen Tod und schließlich ihrem eigenen Tod. 

 

Wir befinden uns im Paris des Jahres 1891 - Marie ist noch Mania und träumt davon das von Russland besetzte Polen zu verlassen. Man liest, wie sie schließlich an der Sorbonne studiert. als Frau wohl gemerkt. Sie geht in die Forschung - sie lernt Pierre kennen und ist glücklich. Man liest von ihren Erfolgen, man liest von ihren Gedanken und Gefühlen - Der Preis für diese Erfolge ist hoch - Schicksalsschläge sind zu verkraften. 

 

Leseprobe:
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Am Abend, nachdem sie das Kind ins Bett gebracht hatten, zogen sie sich in Maries Arbeitszimmer zurück. Marie tat etwas für das leidige Geld und sondierte ihre Unterlagen  für den Artikel, den sie bis Anfang März für die Gesellschaft zur Förderung der Nationalindustrie schreiben  musste, wenn sie im April fünfzehnhundert Francs auf der Habenseite ihres Haushaltsbuches eintragen wollte. 

Ich fand der Lektüre durchweg anregend, informativ und kurzweilig, spannend und unterhaltsam - sehr lebendig geschrieben und sie hat mich gefesselt, die Geschichte gibt angenehm zu lesen das private und wissenschaftliche Leben - die komplette Entwicklung dieser tollen Frau wieder. 

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Cover des Buches Madame Curie und die Kraft zu träumen (ISBN: 9783548063867)sleepwalker1303s avatar

Rezension zu "Madame Curie und die Kraft zu träumen" von Susanna Leonard

Der Mensch hinter der Wissenschaftlerin
sleepwalker1303vor 8 Monaten

Der Name Marie Curie ist sicher fast jedem geläufig, auch wenn man sich weder in Physik noch in Chemie übermäßig gut auskennt. Wer sich aber genauer hinter dem Namen verbirgt und welche Geschichte mit dem Namen verknüpft ist, wissen vermutlich nur wenige. Diese Wissenslücke will Susanna Leonard mit dem biografischen Roman „Madame Curie und die Kraft zu träumen“ füllen. Und das gelingt ihr meiner Meinung nach ganz hervorragend.

Eingeteilt in drei große Zeitebenen, nimmt die 59-jährige Marie Curie im „Jetzt“ 1926, kurz vor der Hochzeit ihrer Tochter Irène, ihre Zuhörer:innen (Bekannte, Bewunderer und ihre beiden Töchter) durch Erzählungen mit auf eine Reise durch ihr Leben. Diese Erzählungen handeln von ihrer Kindheit und Jugend in Polen und ihrer Studien- und Forschungszeit in Paris. 

Geboren als Maria Salomea Skłodowska im russisch besetzten Polen, kämpfte sie schon früh gegen Vorurteile und Benachteiligungen. Einerseits hatte sie als Polin schlechtere Chancen in der Gesellschaft, und als Mädchen gleich gar. Trotzdem schaffte sie es, ihre Schulzeit mit Bestnoten zu beenden, sich privat mithilfe der „Fliegenden Universität“ weiterzubilden und mit dem Geld, das sie als Hauslehrerin verdiente, ihrer Schwester Bronia ein Studium an der Pariser Sorbonne zu ermöglichen. Sich selbst erfüllte sie den Traum vom Studium (in vielen Ländern durften Frauen bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts nicht studieren, oft nicht einmal Abitur machen) erst ab 1891, nachdem sich auch die Heirat mit dem Sohn ihrer Arbeitgeber zerschlagen hatte. In Paris zeigte sich, wie ehrgeizig, wissbegierig, neugierig und schlicht begabt Sklodowska war. Sie lernte den Lehrer und Physiker Pierre Curie kennen und lieben – der Rest ist vermutlich hinlänglich bekannt. Gemeinsam  gewannen sie 1903 zusammen mit Henri Becquerel den Nobelpreis für Physik, sie bekam 1911 den Nobelpreis für Chemie und widmete ihn ihrem 1905 an den Folgen eines Verkehrsunfalls verstorbenen Mann. 

Marie Curie war ihrer Zeit in vielem voraus: sie studierte, als noch wenige Frauen studierten; sie forschte als eine der ersten (auf sehr hohem wissenschaftlichen Niveau); sie gewann als erste Frau den Nobelpreis und als einzige zweimal, noch dazu in zwei verschiedenen Fächern. Eine zu ihrer Zeit eher unbesungene Heldin und Vorreiterin, Wegbereiterin, Koryphäe und ein großes Vorbild vor allem für Studentinnen. Heute sieht das anders aus: sie ist bekannt, berühmt und eventuell auch berüchtigt. Im Buch wird sie als ehrgeizige Forscherin dargestellt, der die Wissenschaft über alles geht. Sie weiß schon früh, wie gefährlich die radioaktive Strahlung der von ihr und ihrem Mann entdeckten Elemente Radium und Polonium ist (den Begriff Radioaktivität verwendeten die beiden als erste), nimmt aber die Risiken in Kauf. Sie selbst stirbt an den Folgen der Strahlung, was aus den Mitarbeitern wird, die sich dem Risiko ebenso ausgesetzt haben, wird nicht erwähnt. Aber Marie Curie hatte wohl noch eine andere, eine herzliche und menschliche Seite, ein solides Gegengewicht zu ihrem Ehrgeiz und ihrem Forschungsdrang. Die große Liebe zu ihrem Mann und ihren Töchtern und die enge Verbundenheit mit ihrem Vater und den Geschwistern, gingen mir beim Lesen ans Herz. 

Für mich war das Buch eine Bereicherung und eine Freude, es zu lesen. Leider enthält es mehrere Fehler, sowohl orthografische, als auch logische. Dennoch finde ich, dass die Autorin eine gute Möglichkeit gefunden hat, ihrem Publikum den Menschen Marie Curie näherzubringen. Das Buch ist flüssig geschrieben und leicht zu lesen. Die wissenschaftlichen Aspekte überwiegen nie, sie sind gerade so wenig vertreten, wie der Lesefluss verträgt, aber so viel, dass der interessierte Leser Anregung zur weiteren Recherche erhält. Für mich eine runde Sache, ein Stern Abzug wegen der zahlreichen Fehler, daher vergebe ich 4 Sterne.

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