Susanna Montua Seelengier

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Inhaltsangabe zu „Seelengier“ von Susanna Montua

Mitten in Los Angeles treibt ein Seelensammler sein Unwesen. Doch sein neuester Auftrag ist anders als die bisherigen. Zum ersten Mal hinterfragt er seine Fähigkeiten und dennoch bleibt ihm keine andere Wahl, als seine Arbeit zu erfüllen. Maria ahnt, dass ihr Unheil droht, sie flieht direkt in die Arme von Susan und Jeff wagt das Unmögliche. Plötzlich ist alles anders. Marias Seele scheint spurlos verschwunden, Jeffs Boss rückt ihm auf den Leib und Susan droht durchzudrehen. Um eine Lösung zu finden, bleibt nicht mehr viel Zeit.

Trotz kleiner Mängel hab ich es verschlungen. Eine interessante Idee, die mal etwas Neues bietet.. Absolute Leseempfehlung!

— rainybooks
rainybooks

Interessante und neue Idee, die mir noch in keinem Buch begegnet ist, gepaart mit tollen Charakteren und super Schreibstil!

— Haveny
Haveny

hat echt spaß gemacht zu lesen

— RosaSarah
RosaSarah

Eine absolute Leseempfehlung, für einen atmosphärisch außergewöhnlich aufgebauten Fantasyroman!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Leider konnte mich aber der Plot bis zum Schluss nicht sonderlich für sich gewinnen.

— inflagrantibooks
inflagrantibooks

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  • Ein Thriller im Tarnumhang

    Seelengier
    kirsten_brox

    kirsten_brox

    14. October 2014 um 16:31

    Ein Fantasythriller mit dicker Kaufempfehlung. Die Buchidee ist großartig und fühlt sich für mich neu und unverbraucht an. Selten habe ich fantastische Elemente so unauffällig elegant in ein realistisches Setting eingewoben gefunden. Mir hat Miss Woods am Besten gefallen. Sie ist eine Figur mit Tiefe. Ihre eigene kleine Geschichte war mir am Ende viel wichtiger, als die Frage ob oder ob nicht Jeff Maria töten kann, oder am Ende eher: will. Doch auch diese Haupthandlung reißt mit. Das große Finale kam dann fast ein wenig überstürzt. Da überschlagen sich die Ereignisse gemeinsam mit dem Erzähltempo und ich musste mehrmals innehalten, um alles zu sortieren. Die Lösung ist eine logische Folge, mit der ich aber nicht gerechnet hatte - so wünscht man sich das. Das Cover hat mir nicht gefallen. Es ist handwerklich gut und optisch gefällt es, aber für mich gibt es den Roman nicht gut wieder. Der Roman war für mich viel realistischer und viel mehr Thriller, als sein Umschlag das ahnen lässt.

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  • Leserunde zu "Seelengier" von Susanna Montua

    Seelengier
    susanna_montua

    susanna_montua

    Hallo zusammen, so, heute möchte ich mit euch gerne eine kleine Leserunde veranstalten. Das Buch ist mein 2013 erschienenes Debüt im "Urban-Fantasy" - Genre. Ein Hauch Romance findet sich sicherlich auch darin ;) Darum geht es: Seelengier Mitten in Los Angeles treibt ein Seelensammler sein Unwesen. Doch sein neuester Auftrag ist anders als die bisherigen.   Zum ersten Mal hinterfragt er seine Fähigkeiten und dennoch bleibt ihm keine andere Wahl, als seine Arbeit zu erfüllen. Maria ahnt, dass ihr Unheil droht, sie flieht direkt in die Arme von Susan. Jeff wagt das Unmögliche. Plötzlich ist alles anders.   Marias Seele scheint spurlos verschwunden, Jeffs Boss rückt ihm auf den Leib und Susan droht durchzudrehen. Um eine Lösung zu finden, bleibt nicht mehr viel Zeit… Zur Leseprobe geht es hier entlang! Na, seid ihr neugierig geworden? Dann bewerbt euch schnell um eines der acht signierten Exemplare, die der Koios-Verlag für diese Leserunde zur Verfügung stellt. Die Bewerbungsphase endet am 20. März. Sobald die Teilnehmer ausgelost sind, sendet mir Bitte per PN die Adressen, damit alle Bücher rasch bei euch sind und wir gemeinsam loslegen können. :) Ach, und um euch zu bewerben, antwortet mir bitte auf folgende Frage: Welche übernatürliche Fähigkeit würdest du gerne besitzen? Ich freue mich auf euch! Eure Nana

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  • Tolle Story

    Seelengier
    SLovesBooks

    SLovesBooks

    11. May 2014 um 23:26

    Beschreibung: Mitten in Los Angeles treibt ein Seelensammler sein Unwesen. Doch sein neuester Auftrag ist anders als die bisherigen. Zum ersten Mal hinterfragt er seine Fähigkeiten und dennoch bleibt ihm keine andere Wahl, als seine Arbeit zu erfüllen. Maria ahnt, dass ihr Unheil droht, sie flieht direkt in die Arme von Susan. Jeff wagt das Unmögliche. Plötzlich ist alles anders. Marias Seele scheint spurlos verschwunden, Jeffs Boss rückt ihm auf den Leib und Susan droht durchzudrehen. Um eine Lösung zu finden, bleibt nicht mehr viel Zeit… Meine Meinung: Ein sehr gelungenes Fantasy-Buch. Die Handlung war ganz besonders innovativ und erfrischend anders im Gegensatz zu anderen Büchern dieses Genres, welche momentan auf dem Markt sind. Der Protagonist ist in diesem Roman nämlich kein Vertreter der guten Seite, sondern der Bösen. Der Schreibstil ist mir während des Lesens besonders positiv aufgefallen. Er ist sehr atmosphärisch und schafft es außerordentlich gut die Szenen zu illustrieren. Ein besonders schöner Lesefluss entsteht durch die gute Lesbarkeit. Die Charakter sind sehr interessant ausgearbeitet und auch deren Interaktion, welche gerade durch die zwei Seelen innerhalb eines Körpers beschwingt wird, kann den Leser positiv überraschen. Die Storyline hat mir sehr gefallen. Die Spannung hat sich innerhalb des Romans so derart aufgebaut, dass es am Ende des Buches zu einer großen Spannungsentladung kommt, was ich äußerst positiv bewerte. Jedoch hat mir die Spannung am Beginn der Geschichte im Vergleich zum Ende etwas gefehlt. Es hat die Geschichte noch einmal um einiges intensiver und besonderer gemacht. Insgesamt handelt es sich bei diesem Buch um eine gelungene Geschichte, die ich mit gutem Gewissen und gerne weiter empfehle. 

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  • Seelengier

    Seelengier
    Haveny

    Haveny

    24. April 2014 um 22:57

    Inhalt: Jeff bekommt von seinem Boss den Auftrag Maria ihrer Seele zu berauben, denn er ist ein Seelensammler. Doch dabei läuft leider nicht alles glatt, denn Maria ahnt, dass etwas mit ihm nicht stimmt und flieht im entscheidenden Moment. Sie rennt Susan direkt in die Arme, die gerade auf dem Weg zu einem Treffen mit einer Freundin ist, und stürzt diese damit ins Verderben. Nach einem Autounfall ist Maria tot und doch hat Jeff nicht ihre Seele einsammel können, denn diese befindet sich durch einen Fehler nun in Susans Körper. Als Jeff diesen Fehler bemerkt, weiß er, dass er etwas unternehmen muss, nur was? Denn so etwas ist ihm bis dahin noch nie passiert ... Meine Meinung: Ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass mich das Cover zuerst eher abgeschreckt hat. Ich hätte in einer Buchhandlung höchstwahrscheinlich allein anhand des Covers auch eher nicht nach diesem Buch gegriffen. Denn es wirkt so richtig düster und irgendwie auch etwas gespenstisch. Vor allem aber diese Gestalt mit der weißen Maske hat bei mir sofort eine Erwartung an eine "Horror-Story" assoziiert. Gott sei Dank wurde das Buch dieser Erwartung jedoch überhaupt nicht gerecht und es konnte mich wirklich von sich begeistern. Die Charaktere waren wirklich authentisch und vor allem wirkten sie, wie aus dem wahren Leben gegriffen. Vor allem Jeff fand ich wirklich klasse. Und obwohl er doch eigentlich der böse ist, war er für mich der sympathischste Charakter in dieser Story. Ich konnte mich wirklich richtig gut in ihn hineinversetzen und die Autorin schaffte es, dass man ihn wirklich gern mochte. Er schleppt ein paar düstere Erinnerungen mit sich herum und ich glaube genau das machte ihn so menschlich. Obwohl er schon so viele Menschen getötet hat, hat er Gefühle und empfindet etwas. Er ist also nicht zu einer gefühlskalten Tötungsmaschine geworden und das mochte ich besonders an ihm, wenn man davon absieht, dass er unter anderem auch unglaublich gut aussieht und ein absoluter Gentleman ist. Natürlich sind da dann auch noch Susan und Maria. Susan war mir anfangs ehrlich gesagt nicht so sympathisch, das änderte sich aber im Laufe der Story und auch mit ihr kam ich gut zurecht. Die temperamentvolle Maria mochte ich von Anfang an sehr gerne. Sie wirkte so absolut natürlich und ich schloss sie einfach sofort in mein Herz. Weshalb ich es auch wirklich blöd fand, dass Jeff ausgerechnet ihr ihre Seele rauben muss. Die Autorin schreibt flüssig und rund, sodass das Buch einen Zeile für Zeile weiter in die Geschichte hineinzieht. Gut fand ich, dass die Geschichte aus den verschiedensten Perspektiven geschildert wird. So bekommt man die Story unter anderem auch aus der Sicht des "vermeintlich" Bösen geschildert. Man lernt dadurch auch die einzelnen Charaktere besser kennen, was mir wirklich gut gefallen hat. Die Idee mit den Seelensammlern finde ich wirklich interessant und vor allem, dass die Seelensammler die Seelen auf eine andere Art und Weise "einfangen", fand ich echt cool. Obwohl ich außer den zwei Arten eine Seele einzusammeln, die im Buch genannt werden, gerne noch mehr kennengelernt hätte. Mir hätte es auch gut gefallen, wenn noch ein paar andere Seelensammler eine Rolle in diesem Roman gespielt hätten, aber vielleicht darf man ja auf ein weiteres Buch hoffen, in dem näher darauf eingegangen wird. Noch dazu ist das mit den Seelensammlern zumindest für mich eine völlig neue Idee, die ich noch in keinem anderen Buch zuvor bemerkt habe. Es war nicht so, dass dieses Buch durchgehend unglaublich spannend war und nur so mit überraschenden Wendungen um sich geworfen hat. Aber dennoch hat es mich an sich gefesselt, da ich einfach wissen wollte wie es denn nun mit Maria und Susan weitergeht und was Jeff nun unternehmen wird. Jedoch legt das Buch am Ende an Tempo und vor allem an Spannung zu und die letzten Kapitel vergingen somit wie im Flug. Dieses Buch enthält auch eine Liebesgeschichte, die jedoch nie zu sehr im Mittelpunkt steht und somit der Hauptstory nicht "im Weg steht". Die Liebesgeschichte verleiht der Story nochmal eine ganz besondere Note. Sie passt einfach gut in dieses Buch und zwar genau in der Größe, in der die Autorin sie eingebaut hat. Das Ende dieses Buches hat mir richtig gut gefallen, obwohl es auch etwas traurig war. Es war also eine Art Happy End mit einem traurigen Nachgeschmack. Mein Fazit: Obwohl mich das Buchcover eher abgeschreckt hatte, konnte mich der Inhalt wirklich begeistern! Zum einen punktet das Buch mit einer völlig neuen und interessanten Idee im Fantasy Genre. Desweiteren schafft die Autorin authentische und lebensechte Charaktere, wobei vor allem Jeff mich in seinen Bann ziehen konnte. Das Buh war zwar nicht unglaublich spannend, aber am Ende legte es dann doch noch einmal drastisch an Spannung zu. Das Buch bietet also für so gut wie jeden etwas: es ist etwas spannend, beinhaltet einen kleine Liebesgeschichte und auch Urban Fantasy ist mit von der Partie. Deshalb vier sehr gute Sterne von mir.

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  • Seelenfänger wieder Willen..

    Seelengier
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    20. April 2014 um 18:42

    Das mit Jeff und ihr, das ist für Maria etwas ganz Besonderes. Sie freut sich - schließlich möchte er sich heute mit ihr Treffen. Zu spät erkennt sie, dass Jeff ihr nichts gutes will. Er bekam den Auftrag, ihr die Seele zu rauben. Maria gelingt die Flucht, jedoch nur um kurz darauf Susan vor den Wagen zu laufen. So kreuzen sich auch die Wege von Susan und Jeff - es kommen noch mehr Gefühle ins Spiel und als wäre das alles nicht kompliziert genug verschwindet Marias Seele spurlos. Und dann ist da natürlich auch noch die seltsame Stimme in Susans Kopf.. Die Charakterzeichnungen sind Susanna Montua hervorragend gelungen. Jeff, eigentlich der Böse in diesem undurchsichtigen Spiel, ist dem Leser dennoch auf eine seltsame Art sympathisch. Man möchte das Beste für ihn, bemerkt von Anfang an seinen Widerwillen gegenüber seinem ungewöhnlichen Job. Die Ausweglosigkeit seiner Situation, die Tatsache, dass er eigentlich nichts anderes tun kann, als die Anweisungen seines Chefs zu befolgen, ermöglichen es dem Leser auch für Jeffs Wohl mitzufiebern. Zu Beginn waren Maria und Susan etwas farblos (ich habe beide sogar kurzzeitig verwechselt), das legt sich im Laufe der Geschichte allerdings schnell und beide entwickeln sich zu gut durchdachten, eigenständigen Charakteren. Der Schreibstil der Autorin liest sich angenehm und flüssig, man kann der Geschichte gut folgen. Überflüssige Längen gibt es nicht, die Spannung steigert sich immer weiter bis zum großen Finale. Auch die Atmosphäre der einzelnen Szenen wurde gut eingefangen. Leider war mir zu schnell klar, was sich hinter dem großen Mysterium der grauen Eminenz im Hintergrund, Jeffs Boss, verbirgt. Die subtilen Hinweise, die von anderen Lesern gelobt wurden, waren für mich deutlich zu offensichtlich. Bis zum letzten Moment hatte ich gehofft, dass die Geschichte noch eine Wendung nimmt und ich mich irre - die kam aber leider nicht. Der Ausgang der Geschichte war mir zu platt, zu vorhersehbar und auch ansonsten nicht wirklich überzeugend. Lässt man die letzten 50 Seiten außer Acht hält man hier ein hervorragendes Buch in den Händen - und auch wenn mich das Ende nicht überzeugt hat, hatte ich Spaß beim Lesen!

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  • Seelengier

    Seelengier
    RosaSarah

    RosaSarah

    Mitten in Los Angeles treibt ein Seelensammler sein Unwesen. Doch sein neuester Auftrag ist anders als die bisherigen. Zum ersten Mal hinterfragt er seine Fähigkeiten und dennoch bleibt ihm keine andere Wahl, als seine Arbeit zu erfüllen. Maria ahnt, dass ihr Unheil droht, sie flieht direkt in die Arme von Susan und Jeff wagt das Unmögliche. Plötzlich ist alles anders. Marias Seele scheint spurlos verschwunden, Jeffs Boss rückt ihm auf den Leib und Susan droht durchzudrehen. Um eine Lösung zu finden, bleibt nicht mehr viel Zeit. Das Buch ist leicht und flüssig geschrieben dadurch kommt man schnell durch. Es war vom Anfang bis Ende spannend. An manchen Stellen war es echt traurig aber ich will nicht Spoilern ;). Die Charakter waren sehr ausgeprägt und ich konnte sie mir lebhaft vorstellen.Damit eins klar ist ich nehme Jeff mit Sahne Kirschen und Schoko Soße :D

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    • 2
  • Nur zu empfehlen!!!

    Seelengier
    Suselpi

    Suselpi

    Bei einem Autounfall wird Jeff, als Kind, aus dem Auto geschleudert. Da er zwischen dem ganzen verbogenen Blech der Autos, den Wagen seiner Eltern nicht findet, läuft er herum, wobei ihn ein älterer Mann am Bein packt und ein stechender Schmerz durch seinen Körper jagt. Jahre später weiß Jeff, dass der Mann seine Fähigkeit des Seelensammelns mit dieser Berührung auf ihn übertragen hat. Nun ist Jeff ein Seelensammler und tötet Menschen durch eine bloße Berührung. Sein Auftraggeber, der ihm nur als „Boss“ bekannt ist, belohnt ihn dafür mit einem ständig gefüllten Bankkonto und einem Alibijob als Steward. Maria ist die Tochter eines Drogenbarons, aber sie hat beschlossen dieser Welt zu entfliehen. Kann man dem eigenen Albtraum entfliehen? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass man nicht gefunden wird, wenn dem anderen alles Geld der Welt zur Verfügung steht? Gering… . Marias Vater schreibt ihr einen Brief in dem er sie dazu auffordert eines seiner Kartelle in Amerika zu übernehmen. Sie verbrennt den Brief und versucht ihr altes Leben zu vergessen. Was verbindet Maria und Jeff? Ein Job! Ich habe die erste Seite aufgeschlagen. Ich habe gelesen. Ich war gefesselt! Der Schreibstil war so klasse, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Jeff ist trotz der Tatsache, dass er der Bad Boy ist der Geschichte ist, so sympathisch, da er auch Schwächen zeigt. Wir kriegen die negativen Seiten seines Jobs auf dem Silbertablett serviert und seinen Schmerz, der ihn zwingt ein einsames Leben zu führen. Maria ist so eine gute Seele, die versucht sich ein Leben außerhalb des Wirkungskreises ihres Vaters aufzubauen. Auch ihre Ängste bekommen wir von ihr erzählt und können uns somit in sie hinein fühlen. Die Angst, dass ihr Vater aus Rache ihr Leben beenden wird. Wer könnte von sich behaupten, an ihrer Stelle nicht unter der gleichen Angst zu leiden? Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und die Geschichte ist pure Sucht!

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    • 2
  • Achte auf deine Seele

    Seelengier
    Zeliba

    Zeliba

    05. April 2014 um 12:48

    Cover Schon dem Cover haftet etwas sehr Düsteres an. Die dunklen Farben die Person in den zerfetzten Kleidern, die Maske … all das hat etwas sehr unwirkliche für den Betrachter. Gleichzeitig sieht man sehr gut in welche Genre-Richtung sich das Buch bewegen wird. Nur der Schriftzug des Titels passt nicht so gänzlich ins Bild. Handlung Maria weiß das er sie irgendwann kriegen wird. Ihr Vater, ein einflussreicher Drogenbaron, hatte noch immer nicht seine Hoffnung aufgegeben das sie in sein Geschäft mit einsteigt.In LA glaubt Maria ihrem Vater endlich entronnen zu sein und trifft auf Jeff, mit dem sie sich sofort anfreundet ohne zu ahnen, das dieser den Auftrag hat ihr die Seele zu nehmen. Als Marie die Gefahr endlich begreift, läuft sie Susan vor den Wagen … die Fäden der drei sind unweigerlich verknüpft … Charaktere Die Hauptpersonen Susan, Jeff und Maria waren sehr Lebendig gehalten. Ihre Charakter waren, besonders bei Jeff, noch etwas undurchsichtig aber sehr gut durchdacht. Dies hat sie für mich sehr lebendig gemacht. Und gerade Jeff hat sich zu meinem Liebling entwickelt. Ihc habe einfach eine kleine schwäche für angeknackste und geheimnisvolle Charaktere, solange es in einem realistischem Maß gehalten ist und es vor allen auch zu diesem Charakter passt. Genau das tat es hier einfach. Die Nebencharakter, wie Ben Susans »Besenkammerkollege« waren mir dann eher egal. Nicht komplett aber großteils interessierte mich eher unser Dreiergespann. Schreibstil Die Autorin verlockt ihre Leser mit einem locker-leichtem Stil durch die Seiten zu fliegen. Dabei sollte man aber achtgeben, das man nicht geschickt eingearbeitete Kleinigkeiten übersieht, die doch schon Hinweise in diese oder jene Richtung verheißen könnten. Über Stimmung konnte ich mich beim Lesen auch nicht beschweren. Die Atmosphäre der Szenen wurde gut eingefangen und hier und da konnte man auch einmal etwas schmunzeln. Meinung Seelengier überzeugte mich mit einer interessanten Story die durchaus Thriller-Elemente in sich aufwies, aber vor allen eine wirklich neuartige Idee im Bereich Fantasie. Ich zumindest kann mich ganz Spontan nicht an ein Buch erinnern in dem Seelensammler eine Rolle spielen.Kleinere Schwächen sind noch zu finden, zB. Das zum Ende hin nicht ganz nachzuvollziehende Verhalten von Maria, aber schlussendlich ist das Buch eine Runde Sache und für Thriller-Fantasie Fans bestimmt eine Empfehlung.

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  • Verlorene Seelen ...!

    Seelengier
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt: Maria hatte von Anfang an kein leichtes Leben ! Auf der Flucht vor ihrem Vater, einem bekannten Drogenboss , führten sie schließlich die Wege nach Los Angeles. Doch was sie dort erwartet wird schlimmer und grausamer sein , als alles was sie sich jemals vorzustellen wagte . Und dann wäre da noch Jeff , ein gutaussehender Mann , der eine geheime Gabe besitzt , er hat eine geheime Aufgabe , eine tödliche . Ein grausamer Auftrag , der das Leben dreier Menschen verändern wird . In Los Angeles , einer Stadt , in der ein seltsames , ein tödliches Grauen umgeht ! Schon bald stellt sich nur eine Frage , wer ist gut und wer böse ? Eine Stadt in Angst und Schrecken , Menschen die um ihre Seele kämpfen. Gegen den Seelensammler , doch werden sie diesen Kampf lebendig überstehen ? Oder wird eine der Nächte in den tödlichen Armen des Seelensammlers enden ? In Los Angeles geht das Grauen um und es kennt keine Gnade ....oder doch ?! Meinung : Das Buch konnte mich von der ersten Seite an überzeugen . Denn es ist ein wirklich orginelles , spannendes und komplexes Fantasybuch , das den Leser sofort in seinen Bann zieht . Die Geschichte beginnt bereits auf den ersten Seiten , sehr rasant und geheimnisvoll . Die mysteriöse und spannende Grundstimmung zieht den Leser sofort in den Bann und lässt ihn auch so schnell nicht mehr los . Die Autorin Susanna Montua versteht es auf eindrucksvolle Art , Fantasyelemente mit thrillerartigen Passagen zu vermischen , sodass während des Lesens niemals Langeweile aufkommt . Der Leser kommt sich während dieser Geschichte wie in einem Film vor , die düstere und eindrucksvolle Stimmung , springt sofort auf den Leser über und ließ mich nicht mehr los . Gerade die atmosphärisch vielschichtig ausgearbeitete Grundstimmung fesselt den Leser und lässt ihn dieses Buch innerhalb eines Tages verschlingen . Man sieht fast schon die düsteren Straßen Los Angeles, vor seinem inneren Auge , an sich vorbeiziehen . Auch die Charaktere sind sehr interessant ,denn diese sind sehr besonders und vielschichtig charakterisiert . Alle Charaktere leben von ihrer Vielschichtigkeit , der Leser weiß zu keinem Augenblick, wer hier  gut oder  böse ist . Und das ist es auch , was mich so überraschen konnte , man entdeckt sich dabei in meinen Augen komplett neu . Denn während des Lesens ist die Frage nach gut oder böse , schwarz oder weiß , gar nicht mehr so leicht zu beantworten . Auch der Schreibstil der Autorin ist atmosphärisch , flüssig , temporeich und wirklich sehr fesselnd . Man fliegt nur so durch die 285 Seiten und merkt dies noch nicht einmal . Ein Fantasybuch ,was mich fast komplett überzeugen konnte , da es dem Leser die Chance bietet selbst  mitzurätseln  und gerade dadurch kommt die Spannung auf keiner Seite zu kurz . Trotzdem habe ich auch ein paar kleinere Kritikpunkte : Zum einen war für mich recht schnell klar , wer hier der Drahtzieher , der Bösewicht ist , dies ist grundsätzlich nicht schlimm , da es dem Lesefluss und der Spannung keinen Abbruch tut . Leider waren auch zum Schluss hin nicht mehr alle Handlungen der Charaktere nachvollziehbar oder verständlich . Deshalb vergebe ich alles in allem 4 wirklich gute Sterne , für einen spannenden , mystischen und gut konstruierten Fantasyroman . Fazit : Eine Fantasygeschichte, die durchaus auch für Anfänger dieses Genres geeignet ist , aber auch für Thrillerfans die gerne miträtseln und sich in eine düstere und spannende Geschichte begeben wollen . Ein wirklich toller Plot , gepaart mit einer starken , dichten und düsteren Atmosphäre und Charakteren, die sehr besonders und interessant gestaltet sind . Eine spannende Geschichte , die den Leser auf jeder Seite fesselt und auf düstere Art unterhält . Eine absolute Leseempfehlung, für einen atmosphärisch außergewöhnlich aufgebauten Fantasyroman !

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    • 4
    Arun

    Arun

    04. April 2014 um 12:04
  • Fantasyroman mit dem gewissen Etwas

    Seelengier
    ZauberFeder

    ZauberFeder

    Inhalt: Mitten in Los Angeles treibt ein Seelensammler sein Unwesen. Doch sein neuester Auftrag ist anders als die bisherigen. Zum ersten Mal hinterfragt er seine Fähigkeiten und dennoch bleibt ihm keine andere Wahl, als seine Arbeit zu erfüllen. Maria ahnt, dass ihr Unheil droht, sie flieht direkt in die Arme von Susan und Jeff wagt das Unmögliche. Plötzlich ist alles anders. Marias Seele scheint spurlos verschwunden, Jeffs Boss rückt ihm auf den Leib und Susan droht durchzudrehen. Um eine Lösung zu finden, bleibt nicht mehr viel Zeit. Characktere: Die Characktere sind sehr gut ausgearbeitet udn wirken mehr als lebendig. Sie sind unterschiedlicher Natur, wie Tag und Nacht. Aus verschiedenen Sparten der Gesellschaft, genau das macht es so Interessant Szenerie: Die Umgebung ind er das Ganze spielt ist nur alt so bekannt für seine Schatten und Sonnenseiten. Sie wirkt realistisch und auch gut recherchiert. Story: In den ersten Kapiteln dachte ich mir: " Und wo verdammt ist der Fantasyanteil?" Meistens wird man in einem Fantasyroman gleich mal in eine Szenerie oder Szene geschmissen die unweigerlich klar stellt das es sich um eine fantasystory handelt. hier war dies nicht so und jetzt nach dem ich das buch durch habe,w ar dies genaus das was ich suchte. Eine realistische Story gepaart mit einer nicht so aufringlichen Fantasystory. Fazit: Dieses Buch ist für mich eines der leuchtenden Sterne in dem sonst so abgelatschten Genre der Fantasy! Ein muss für Leute die Fantasy lieben, aber davon nicht erschlagen werden wollen. Weiter so liebe Susan!

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    • 2
  • Gerne mehr davon

    Seelengier
    AnnikaDick

    AnnikaDick

    04. January 2014 um 14:57

    Die junge Mexikanerin Maria ist auf der Flucht vor ihrem Vater, einem Drogenbaron, der will, dass sie in sein Geschäft mit einsteigt. Nachdem er sie an ihren bisherigen Wohnorten stets aufgespürt hat, hofft sie, in der Anonymität LAs vor ihm sicher zu sein. Das stellt sich leider als Trugschluss heraus, denn der smarte Jeff, in dem sie glaubt, einen Freund gefunden und dem sie sich anvertraut hat, hat den Auftrag, ihr die Seele zu rauben. So lange es ihm möglich ist, versucht Jeff, diesen Auftrag aufzuschieben, zum ersten Mal, seit er zum Seelensammler wurde und Menschen mit einer bloßen Berührung töten kann. Als Maria endlich begreift, in welcher Gefahr sie schwebt, läuft sie der Fitnesstrainerin Susan vor den Wagen, die gerade eine alles andere als tolle Zeit durchmacht: Ihr Liebesleben besteht aus Besenkammerquickies mit einem drogenabhängigen Kollegen und sie weicht ihren besten Freundinnen aus, weil sie der Gedanke an die bevorstehende Hochzeit einer der beiden nur noch mehr an ihr eigenes miserables Liebesleben erinnert. So treffen diese drei ungleichen Charaktere zusammen und wirbeln ihre bis dato mehr oder weniger geregelten Leben gehörig durcheinander … Seelengier ist ein sehr kurzweiliger Lesegenuss, den man in wenigen (wenn man Zeit hat oder schnell liest auch gut in einer) Sitzungen durch hat. Die Hauptfiguren sind jeder für sich sympathisch, je nach persönlichen Präferenzen der ein oder andere natürlich mehr oder weniger. Ich habe wirklich versucht, Jeff nicht zu mögen – ich meine, er ist und bleibt ein Killer – gelungen ist mir das aber nicht. Die Nebenfiguren ließen mich größtenteils eher kalt, Ben, Susans Besenkammerkollege, war mir entgegen der Hauptfiguren einfach unsympathisch, von Susans Freundinnen war für mich nicht genug zu sehen, um mir hier eine große Meinung über sie zu bilden. Tiffany, die Prostituierte, mit der Jeff zu Beginn des Romans eine Nacht verbringt, war mir ein wenig zu, nun, dämlich. Gerade von einer Frau ihres Metiers hätte ich nicht erwartet, dass sie ihren Verdacht, bei einem Killer im Haus zu sein, so offen anspricht und Antworten von ihm fordert, die eigentlich nur ihren Tod zur Konsequenz haben können. Miss Woods hingegen fand ich von Anfang an gruselig und unheimlich. Da ich euch nicht spoilern möchte, bleiben meine Lippen diesbezüglich aber versiegelt. Vermisst habe ich am Ende Jonathan, einen jungen Seelenfänger, den Jeff bei seinem Besuch bei seinem Boss kennenlernte und der noch ein, zwei bedeutende Auftritte hinlegte, eher er leider sang- und klanglos verschwand. Aus den Nebenfiguren stach der Junge wirklich heraus und zeigte viel Potential für eine größere Rolle. Kurz, nachdem ich das Buch zugeklappt hatte, fragte ich mich dann tatsächlich, was aus ihm geworden ist. Vielleicht besteht ja die klitzekleine Hoffnung, dass Seelengier nicht so alleinstehend bleibt, wie es das momentan ist? Susanna Montuas Schreibstil liest sich größtenteils flüssig und sehr angenehm. Selbst in dieser düsteren fantastischen Geschichte schafft sie es auch, wunderschöne Bilder zu zeichnen. Ein Beispiel gefällig? Mein Lieblingssatz des Buches: »[...] wir brechen das Gewohnte. Wir sorgen für Sonne, wenn es regnet, und für den Sommer, wenn es schneit.« (S. 36) Was mich sprachlich ab und an gestört hat, war die Inkonsequenz. Auf der einen Seite legt Susanna Montua viel Wert darauf, einen amerikanischen Flair zu versprühen, in dem Anreden, Titel und auch die Bezeichnung des Polizeipräsidiums alle auf Englisch gehalten werden. Dies hätte mich auch überhaupt nicht gestört, wenn sie nicht hier und da zu deutsch wurde. Da wurde es mal zu umgangssprachlich deutsch (»hat« statt »war«) oder aus der alten Mrs. Robinson wurde Oma (statt Grandma oder eben Mrs.) Robinson. Die Auflösung am Schluss der Geschichte war logisch und durchdacht und das Finale spannend und ekelhaft und traurig und doch mit der nötigen Portion Hoffnung. Seelengier ist nach den beiden humorvollen Autobiografieromanen der Autorin ihr erster Ausflug in die phantastische Literatur und wird sicher nicht der letzte bleiben. Das bleibt zumindest zu hoffen, denn das Buch macht auf jeden Fall neugierig auf weitere Geschichten, gerne auch, wie sie es hier schon sehr gut zeigt, mit einer ernsteren Stimme als bei ihren Tyranno-Büchern. Ich freue mich auf jeden Fall auf ein hoffentlich baldiges neues Buch der Autorin. Ein paar wenige Kritikpunkte, bei denen ich davon ausgehe, dass sie mit Zeit und Erfahrung künftig ausgemerzt werden, lassen mich dennoch einen Punkt abziehen.

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  • Leider kein überzeugender Plot...

    Seelengier
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    21. October 2013 um 14:52

    Vor etwa einem Monat kamen wir durch Zufall auf die Seite des Koĩos Verlags und entdeckten die Rubrik „Rezensent gesucht“, bei der wir uns aus Neugierde einfach mal beworben hatten. Der Verleger selbst machte sofort einen sehr sympathischen Eindruck und so kam eins zum anderen: Wir durften uns Bücher aussuchen und bekamen sie als Rezensionsexemplare zugeschickt. So viel zu dem „So kam ich zu diesem Buch.“ „Seelengier“ wirkte auf den ersten Blick nicht nur nach einer für mich ansprechenden Idee sondern versprach mir als Leser auch laut Rückseite des Buches: „Urban Fantasy – frisch, temporeich und packend von der ersten Seite an!“. Aus dem Klappentext wurde ich persönlich nicht so schlau, was aber eine gute Sache war, denn so konnte ich mich selbst überraschen lassen ohne das ich von Klischees oder zu viel Informationen gespoilert wurde. Mein Lieblingszitat aus dem Buch: „Wir kommen dem Tod nicht in die Quere und er uns normalerweise auch nicht.“ (Seite 131, Zeile 21-22) (Copyright Text: Autor/Susanna Montua, Verlag/Koios) Die Handlung und die Charaktere sind eigentlich recht einfach gehalten worden und die Sichtweisen beziehen sich auf jeweils drei Charaktere, die abwechselnd die Geschichte voranbringen: Maria Sanchez, gebürtige Mexikanerin, wird dem Leser in den ersten Seiten als eine selbstbewusste, alleinstehende junge Frau nähergebracht, die ein schwieriges Verhältnis zu ihrem Vater Pedro, führt. Dieser scheint mit den Jahren ein immer größer gewordener Drogen-Boss in Mexiko zu sein und hat auch seine eigene Familie dadurch zerstört. Marias Mutter verließ vor Jahren ihren Mann und sie wurde eines Tages Tod aufgefunden. Maria selbst wehrte sich später gegen ihren Vater und dessen dunkle Geschäfte und floh vor ihm, um sich ein eigenes Leben in den Staaten aufbauen zu können. Sie ist ein Nachtmensch und arbeitet meistens in der Spätschicht eines Marktes. Von ihrem Leben selbst kann sie nicht wirklich mit Freuden behaupten, es voll und ganz zu genießen, denn die Angst, dass ihr Vater sie finden und töten würde, sitzt ihr ständig im Nacken. Ich muss sagen, dass mir der Anfang am besten gefiel. Es wurde kurz und auch interessant beschrieben, dass Maria kein einfaches Leben gehabt hatte. Die Autorin verstand es klasse, ihre Lebensumstände mit tollen Beschreibungen zu schildern. So sagte sie nicht direkt, dass Maria in einem elenden Wohnort lebt sondern sie beschrieb z.B., dass der Gestank der Mülltonnen bis zu ihrer Wohnung im dritten Stock durch ihr kaputtes Fenster hervorquellte. Auch durch weitere Beispiele wurde Marias schäbiges Leben verdeutlicht ohne den Missbrauch von unnötigen Adjektiven mit einzubeziehen. „Show don´t tell“ war hier anfangs definitiv eine sehr große Stärke und kann von mir nur gelobt werden. Jeff Chambers, ein Seelensammler und auch Auftragskiller, arbeitet für einen „Boss“, den er bisher nie wirklich zu Gesicht bekommen hatte. Seit er 6 Jahre alt ist, besitzt er die Gabe, die Seelen aus Menschen & Tiere zu rauben und sie somit zu töten. Erst mit 9 Jahren ließ er diese Gabe endlich zu und fing an, seine Fähigkeiten an Tieren auszuprobieren. Mit 15 lernte er dann Miss Woods kennen, die vom „Boss“ beauftragt wurde, den Jungen für seine Dienste zu rekrutieren. Sie versprachen und schenkten ihm ein besseres Leben. Erst als er 20 Jahre alt wurde bekam Jeff dann seinen ersten Auftrag und tötete einen Menschen, indem er ihm die Seele raubte. Im Buch hat er den Auftrag, Marias Seele zu rauben, allerdings entwickelt er eine Nähe zu ihr, wodurch er sich selbst schwer tat, sie zu töten. Als er Maria dann zu einem Date einlud, um seinen Auftrag durchzuziehen, entdeckte diese in seinem Auto ein Foto von ihr, woraufhin sie panisch vor ihm davonlief. Hier kommt dann Susan ins Spiel, die gerade auf der selben Strecke mit ihrem Auto unterwegs ist und der eine panische Frau, Maria, urplötzlich vor das Auto läuft. Die Dinge überschlagen sich, Susans Auto fährt einen Abhang herunter und während es Jeff schaffte, Susan zu retten, wollte Maria nicht gerettet werden. Ich versuche so wenig wie möglich zu Spoilern aber ab dieser Stelle sollte mit Sicherheit die Handlung ihren Lauf nehmen. Die Idee, was mit Maria passierte und wie Susan damit umging, fand ich ja so wirklich erfrischend, aber die Umsetzung war mehr als mangelhaft. Auch nach dem fertig Lesen des Buches hatte ich einfach das Gefühl, dass der Plot anfangs eine gute Richtung hatte aber als er niedergeschrieben wurde verlor sich alles und so entstand dann diese unbefriedigende Handlung. Es ist schwer zu beschreiben, ohne viel zu Spoilern, aber es fehlte definitiv zu viel von allem. Charaktertiefe, Spannung, eine Handlung, die mich überzeugte. Das alles war denke ich von der Autorin beabsichtigt, aber umgesetzt wurde es für mich persönlich nicht. Das die Autorin das Schreibhandwerk beherrscht, möchte ich hier auch gar nicht abstreiten. Ein Buch kostet viel Zeit, Geduld und vor allem benötigt es ein überzeugenden Plot. So gesehen habe ich vor jedem Autor einen riesen Respekt, denn das alles ist leichter gesagt als getan. Nur wäre bei diesem Werk eine vielleicht bessere Ausarbeitung des Plots keine schlechte Sache gewesen, zumal das Schreibtalent für mich ja vorhanden war. Dinge, die mich im Buch störten/enttäuschten: Eigentlich alle Charaktere: Jeff als „Seelensammler“ hätte eine durchaus interessante Person und auch „Wesen“ sein können, wäre er eben für mich nicht so unnahbar gewesen. Ich fand keinen Draht zu ihm, konnte seine Handlungen und Gedankenzüge auch nicht wirklich nachvollziehen. Ich hab einfach etwas ganz anderes erwartet und bekam im Grunde einen schwachen, langweiligen Mann geliefert, der nichts besonderes für mich war. Klar, er konnte mit seinen Kräften den Menschen die Seele rauben, aber mehr als „kribbeln“, „berühren“ sowie zum Schluss dann ein angenehmer Geruch bekamen wir davon nicht zu sehen. Ob Jeff danach einen Energieschub hatte? Oder wo die Seelen hinwanderten? (Miss Woods rief Jeff einmal an, und meinte, dass die eine Seele nicht verbucht wurde, wo ich nur dachte: Also, er ISST die nicht sondern die landet irgendwo? Und dann dachte er auch mal, dass er nicht möchte, dass die Seele in irgend einem alten Gebäude als Trophäe weggesperrt wird. Es verwirrte mehr, als das es half, denn ich kam mir wie eine unwissende vor die auch nicht bis zum Schluss aufgeklärt wurde.) Letzen Endes fragte ich mich, wieso die Autorin den nicht einfach stinknormale Auftragskiller eingesetzt hatte, denn die haben mit großer Wahrscheinlichkeit mehr drauf als Jeff und vor allem läuft´s auf das selbe hinaus: Ein unerklärbarer Mord. Später im Buch taucht nur sehr kurz ein weiterer Seelensammler auf, dessen Kräfte und Macht aber im Vergleich zu Jeff viel überzeugender rübergebracht wurden. Dieser „verschlang“ die Seelen auch und bekam eben diesen Energieschub. Es kann also sein, dass es bei jedem verschieden war, aber die Autorin behielt dieses Geheimnis für sich und klärte einem da nicht mehr weiter drüber auf. Empfand ich persönlich als eine große Potenzialverschwendung, zumal es ja eigentlich genau darum ging und die Magie sonst nicht sonderlich einen Auftritt im Buch hatte. Miss Woods wird im Buch als eine enge Vertraute des „Bosses“ dargestellt. Meistens tauchte sie in Jeffs Wohnung auf, entsorgte seine Leichen, erteilte ihm seine Aufträge usw.. Mit ihrer geheimnisvollen Art entlockte sie für mich somit eine perfekte Brise an Neugierde und ich dachte schon, dass ich hier meinen Lieblingscharakter gefunden hatte. Auch wie die Autorin Szenen mit ihr beschrieb, fand ich einfach nur umwerfend. Allerdings war das nur mein anfänglicher Eindruck, denn ganz besonders gegen Ende bröckelte die am Anfang noch überzeugende Charakterdarstellung und hinterließ bei mir ein leider nicht mehr so toll empfundenes Gefühl der Begeisterung. Susan war anfangs mein Favorit und ist auch der eigentliche Hauptprotagonist der ganzen Geschichte. Ihr Leben wurde kurz und dennoch für mich zufriedenstellend dargestellt und ich bekam auch einen Draht zu ihr, der sich aber immer langsamer wieder löste, bis ich dann endgültig das Interesse verlor und sie auch nicht mehr überzeugend auf mich wirkte. Das passierte aber mit der gesamten Geschichte. Was den Lesefluss für mich behinderte: Die Autorin wiederholte sich nicht nur ständig sondern benutzte meiner Meinung nach zu viele Kommata wo einfach ein Punkt hingehört hätte. Auch ein paar Rechtschreibfehler sprangen mir während dem Lesen ins Auge, worüber ich aber noch hinwegsehen konnte. Was ich allerdings eben nicht ignorieren konnte waren diese seltsamen, langen Sätze sowie die Wiederholungen und endlose Beschreibungen. Beispiele: Was mich auch sehr stark verwirrte sind z.B. Sätze wie diese, die öfters mal auftauchten: „Auf das kleine Sixpack, das unter seinem zerfetzten Shirt hervor blitzte, oder in das sorgenvolle Gesicht, von dem aus seine grünen Augen, nun da er ein Held war, funkelnd hervor blitzten und seine ebenmäßigen weißen Zähne zwischen seinen schmalen Lippen hervor schimmerten.“ (Copyright Text: Autor/Susanna Montua, Verlag/Koios) Auch das Lieblingswort der Autorin: „fauchte“ wurde ständig verwendet. Und zwar Satz für Satz. Mehrere Seiten lang, wo ich mich schon fragte, ob das keinem vorher auffiel und hätte vermieden werden können? Denn das wirkte nicht nur störend sondern schlug kräftig auf meine Lesergeduld. Auch was das Thema Beschreibungen von Szenen anging verlor sich die Autorin meiner Meinung nach oftmals negativ darin und als sie dann endlich zur entscheidenden Stelle kam, hatte sie meine komplette Aufmerksamkeit schon längst verloren. Ein gutes Beispiel hierfür wäre unter anderem Jeffs Besuch bei seinem Boss im 7ten Kapitel: Miss Woods, die Sekretärin (?) des Bosses, teleportierte ihn zu den Geschäftsräumen, bei dem die Autorin erst einmal viel zu viel von Jeff´s Gedanken offenbarte. Bis ich aber endlich zu der Stelle ankam, bei dem der Boss vorgestellt wurde, gab es davor einfach unnötig lang gezogene Raumbeschreibungen, die weder Düsternis noch Spannung andeuteten. Ganz im Gegenteil: Durch die unnötige Länge verlor ich den Faden und auch mein Interesse, was wirklich sehr, sehr schade war. Das gleiche empfand ich bei der Rückblende von Jeff´s verstorbenen Ex-Verlobten. Ein tragischer Unfall wurde dort beschrieben, nur kam das bei mir nicht an und ich empfand keinerlei Gefühle außer Erleichterung, als die Rückblende ihr Ende fand und ich wieder in die eigentliche Handlung zurückgelangte. Man hätte das an dieser und auch an fast allen anderen Stellen sicherlich durch das Kürzen und der gewissen Würze an Spannung lebhafter gestalten können. Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch, aber es konnte mich einfach nicht überzeugen. Das die Autorin schreiben kann, will ich hier ganz und gar nicht bestreiten, aber die Geschichte verläuft einfach in keine interessante Richtung. Spannung suchte ich vergebens und wenn ich glaubte, die Autorin würde sie mir gleich liefern, wurde ich immer und immer wieder enttäuscht. Die Idee an sich kann ich auch nicht sonderlich loben, so leid es mir auch tut. Wirkt sie durch den Klappentext und den Anfang eventuell interessant, so merkte ich gleich, dass hier Wege und Richtungen eingeschlagen wurden, die jegliches Potenzial verbannten. Jeff hätte interessant sein können, wäre er eben nicht so langweilig und uninteressant dargestellt worden. Am Anfang dachte ich mir noch WOW, der Kerl bietet mir mit Sicherheit Action und eine tolle Handlung aber ich wurde dann zu meinem bedauern in den nächsten Buchseiten eines besseren belehrt. Maria und Susan wären ein tolles Team gewesen, aber auch da gab es einfach nicht viel zu sehen. Das Ende: Ich war am Anfang noch eine neugierige Leserin, gegen Mitte allerdings zog sich alles in endloser Länge und ich musste mich förmlich zum lesen zwingen. Dann gegen Ende…. Es tut mir leid aber wenn Jeff weiß, dass Miss Woods hinter ihm und Susan/Maria her ist und diese vorher immer in seiner Wohnung aufgetaucht ist, „flüchte“ ich doch nicht in genau diese Wohnung? Dann wird fröhlich geduscht, ein Tisch für das Abendessen in einem Restaurant wird ebenfalls bestellt und die beiden haben dann anschließend Se* miteinander. Am nächsten Morgen aber haben sie angst, als Miss Woods auftauchte und die beiden töten wollte? Ich und sicherlich auch so manch anderer würde doch fliehen und um mein Leben rennen. Und ich dachte dann noch, dass dies der Moment sei, in dem ich mich am meisten wunderte, aber es wurde leider nicht besser. Sollte das Ende womöglich für ein Überrascher oder Schocker sorgen, so war es mehr als Vorhersehbar und einfach nur spannungslos. Der Bösewicht wurde enttarnt und ich las das und mir war es gleichgültig. Die Wörter entlockten mir keine Träne oder Mitleid für Maria. Und es tat mir mehr für die Autorin leid, die mich nun endgültig verlor und leider keine Chance hatte, mich doch noch zu überzeugen. Seelengier von Susanna Montua überzeugt mit einem guten Anfang, schwächelt aber von Handlung zu Handlung und verschaffte mir persönlich nicht das erwartete Lesevergnügen. Ihr Schreibstil ist Lobenswert, auch wenn es er hier und da meiner Meinung nach noch ein genaueres Auge benötigt um die Fehler auszumerzen. Leider konnte mich aber der Plot bis zum Schluss nicht sonderlich für sich gewinnen. Eigentlich wollte ich drei gute Marken vergeben, aber gegen Ende schaffte es die Geschichte einfach nicht mit ihren Plot, meine Begeisterung oder Überzeugung für sich zu gewinnen. Das ganze liest sich sehr kritisch, aber ich bin ehrlich und habe mich sehr intensiv mit dem Buch beschäftigt, da es wie jedes Buch eine ehrliche Rezension verdient, bei dem die Kritik begründet wird. Das ganze ist letzten Endes nur meine Meinung und muss nicht für alle zutreffen. Ich wünsche dem sympathischen Verleger und der Autorin auf alle Fälle weiterhin viel Glück mit ihren Arbeiten und bedanke mich für das Rezensionsexemplar. Es grüßt

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  • Spannender Thriller mit Fantasyelementen!

    Seelengier
    CathrinKuehl

    CathrinKuehl

    11. October 2013 um 09:41

    Schreibstil Montua hat einen klaren und verständlichen Schreibstil. Selbst die gewöhnlichen Alltagsszenen, die ihre drei Protagonisten durchleben, lasen sich keinesfalls langwierig, sondern ließen mehr vom Charakter der jeweiligen Person durchblicken. Und von einem auf den nächsten Moment wird’s rasant – wunderbare Übergänge! Charaktere Jeff ist ein Seelensammler. Für ein finanziell sorgloses Leben ist er einen Pakt mit einer finsteren Macht eingegangen, bei der ich nie ganz durchblickte, was genau diese Macht war. Und genau das hat es unheimlicher und spannender gemacht, Jeff zu folgen. Die Konsequenzen durch sein Versagen blieben für mich nicht absehbar, da ich keine Ahnung hatte, wie die Bestrafung aussehen würde. Jeff ist zum Beginn ein Gegenspieler und ich wollte ihn so gerne hassen, mit Verachtung strafen … gelang mir aber nicht. Trotz seiner dunklen Machenschaften blieb er mir auf seine Art und Weise einfach sympathisch. Maria ist vor einigen Jahren von Mexiko nach Los Angeles geflohen, um vor ihrem Vater, der inzwischen als Drogenboss agiert, sicher zu sein. Hier begegnet sie nun Jeff, der sie mit seiner Art einfach bezaubert. Sie verguckt sich in ihn, stellt jedoch auf ihrem ersten Date mit ihm fest, dass er wohl plant, sie umzubringen. Völlig überhastet haut die junge und selbstbewusste Mexikanerin ab und läuft Susan direkt ins Auto … Susan ist Fitnesstrainerin mit Ecken und Kanten. Eigentlich mag sie ihren drogenabhängigen Arbeitskollegen nicht, nutzt ihn dennoch für gelegentliche Stelldicheins, fährt ein Auto, das dringend in die Werkstatt müsste und geht ihren beiden besten Freundinnen aus dem Weg, da diese voll in den Hochzeitsplanungen der einen verstrickt sind. Ihr Leben könnte also besser laufen. Doch eines morgens ist sie unterwegs zum Joggingtreffpunkt und da rennt ihr Maria vors Auto. Dann stürzen sie beinahe einen felsigen Abhang in den Hollywood Hills hinab, wäre da nicht Jeff, der Susan und Maria retten will. Währen Susan Marias Hände ergreift, versucht Jeff Marias Seele zu entnehmen, schließlich ist das sein Auftrag. Und plötzlich … wohnen zwei Seelen in Susans Körper … Umgebung Wo es nötig ist, setzt Montua sie, schafft dadurch eine hitzige Atmosphäre, eine abgekühlte, eine entspannte oder rasante … es mangelt nicht daran und erschlägt einen aber auch nicht. Wunderbar! Genau richtig! Plot Jeff will Maria umbringen. Darum geht es in erster Linie und das zieht sich auch durchs komplette Buch, selbst wenn der Plot sich wendet und Jeff plötzlich auf der Flucht ist, hat es immer noch mit dem genannten roten Faden zu tun. Ausgesprochen konsequent! Ende Ich habe nicht angenommen, dass es so ausgeht, dennoch bin ich mit dem Ende zufrieden, weil Teile aus den vorangegangenen Kapiteln einbezogen wurden und sich so der Kreis schloss. Toll! Fazit Ein Thriller mit Fantasyelementen – genau mein Ding. Zwar spielt die Szenerie in Los Angeles, dennoch hatte ich das Gefühl, in einer kleinen Welt für sich gefangen zu sein, in der es immer weiter bergab geht. Etwas, das mich ein wenig gestört hat, waren diverse Zeichen- und Rechtschreibfehler. Sie traten nicht im Übermaße auf, dass ich mich ständig daran erinnert fühlte, aber meine Lektorenhand zuckte hier und dort doch wieder nach einem Stift. Deswegen ziehe ich einen Stern ab, so leid es mir tut  . Dennoch gibt es stolze 4 Sterne von mir und eine Leseempfehlung für alle Thriller-Fans, die Fantasyelemente nicht scheuen!

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  • Seelengier

    Seelengier
    Klusi

    Klusi

    03. October 2013 um 15:55

    Jeff hat eine besondere Gabe, er kann den Menschen ihre Seele rauben. Seine Aufträge bekommt er von der geheimnisvollen Miss Woods, die als Mittlerin zwischen ihm und dem Boss fungiert. Als er eines Tages die Order erhält, Maria zu töten, bringt diese Aufgabe Jeff in Gewissensnöte, denn er mag die junge Frau und fragt sich, wieso ausgerechnet sie sterben soll.  Um sein eigenes Schicksal nicht zu gefährden, beschließt er jedoch, den Auftrag auszuführen. Maria schöpft Verdacht und flieht. Eine Begegnung mit Susan ist für alle Beteiligten folgenschwer. Die ganze Geschichte spielt sich in einem ziemlich realistischen Umfeld ab. Dass es sich um einen Fantasyroman handelt, merkt man anfangs nur an einzelnen Details, die sich erst nach und nach verdichten.Susan ist eine lebenslustige, etwas flippige junge Frau, die als Aerobictrainerin arbeitet und nichts anbrennen lässt. Mit ihrem Kollegen Ben hat sie eine lockere Liaison, jedoch nichts Ernstes. Zu Beginn der Geschichte ist sie gerade mit Planungen für die Hochzeit ihrer Freundin beschäftigt. In die Sache zwischen Maria und Jeff gerät sie völlig unbedarft hinein. Man könnte sagen, sie ist zur falschen Zeit am falschen Ort.Jeff ist durch seine besondere Gabe sehr gefährlich. Aber er macht seinen Job eigentlich nur, um die eigene Haut zu retten. In der Tiefe seines Herzens hasst er das, was er tut, und dramatische Erlebnisse in seiner Vergangenheit zeigen, dass er seine Fähigkeiten nicht immer völlig unter Kontrolle hat. Unheimlich wird es immer, wenn Miss Woods auf den Plan tritt. Sie hat meist einen neuen Auftrag für Jeff oder auch eine Reklamation.Dass er ausgerechnet auf die nette Maria angesetzt wird, will Jeff nicht verstehen. Von seinen Auftraggebern bekommt er jedoch keinen Hinweis auf die Gründe; er soll nur einfach tun, was ihm befohlen worden ist. Dass Maria die Gefahr für sich erkennt und sich wehrt, ist nicht eingeplant. Sie kann sich nicht in das für sie vorgesehene Schicksal fügen und rebelliert. Besonders Susan hat darunter zu leiden, wenn Marias spanisches Temperament mit ihr durchgeht.Anfangs habe ich ein wenig gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden, denn Fantasy ist ein Genre, das ich eher selten lese, und ich ertappe mich immer dabei, vieles zu hinterfragen. Aber nach und nach wurde es spannend, und ich wollte natürlich wissen, wie die ganze Sache ausgeht. Es kommt zu einem dramatischen, leicht gruseligen Showdown, und das Ende lässt einige Fragen offen, ist aber doch zufriedenstellend, denn es lässt er eigenen Phantasie noch viel Spielraum.  „Seelengier“ ist Susanna Montuas vielversprechendes Debüt, das durchaus am Ende noch reichlich Material für eine Fortsetzung zu bieten hat.

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  • Liebesroman mit mystischen Überraschungselementen

    Seelengier
    Girdie

    Girdie

    16. September 2013 um 10:39

    In ihrem Roman „Seelengier“ füllt Susanna Montua den Begriff des Seelensammlers mit neuem Leben. Es ist ihr erster Roman im Genre Urban Fantasy.  Mit sparsam eingesetzten Fantasieelementen gelingt ihr ein spannender Liebesroman, der im hier und jetzt der Stadt Los Angeles /Kalifornien spielt. Das düstere Cover ziert eine Figur, die anscheinend nur durch Maske und Stoffbahnen überhaupt sichtbar wird. Sie ist so flüchtig und wenig greifbar wie die Seelen, die der Protagonist Jeff Chambers zu sammeln hat. Das Seelensammeln kann auf verschiedene Weise geschehen und daher richtet sich die Gabe je nach Sammler unterschiedlich aus. Nach einem Unfall als Kind, erhält Jeff diese Gabe mittels Hautkontakt. Danach hat er zunächst Alpträume, die nicht zu therapieren sind. Sie sind nur dadurch zu stoppen, indem er für einen ihm unbekannten Boss beim Töten von ihm vorgegebenen Personen Seelen einsammelt. Im Gegenzug kann er ein sorgenfreies Leben führen. Als er jedoch den Auftrag erhält die junge, aus Mexiko stammende Maria zu töten, denkt er zum ersten Mal daran, seine Arbeit zu verweigern. Doch das bleibt nicht unbemerkt, der Druck auf ihn wächst. Während er bei einem Rendezvous mit Maria deren Seele nun endlich rauben möchte, fährt die Fitnesstrainerin Susan zu einem Treffen mit ihrer Freundin. Maria durchschaut Jeff, rennt weg und direkt vor das Auto von Susan. Was danach geschieht, hat keiner vorhersehen können. Denn bei einem Rettungsversuch von Susan gelangt Marias Seele in deren Körper. Und plötzlich rückt Susan in den Mittelpunkt der Geschehnisse. Obwohl Jeff Chambers keine Schuld daran trägt, die Gabe des Seelensammelns erhalten zu haben, wird er mir aufgrund seiner Eigenschaft als Mörder auf Befehl nicht sympathisch. Dennoch ist er sehr gefühlvoll dargestellt, genauso wie Susan, die nur durch Zufall in einen zu erfüllenden Auftrag von Jeff hineingerät. Die weitere Beziehung der beiden zueinander entwickelt sich schnell, zu schnell finde ich. Susan verhält sich zum Schluss der Geschichte hin naiver wie zu Beginn. Die Figur der Miss Woods bringt, wie sich später als richtig herausstellt, einen zwielichtigen Charakter in die Geschichte ein. Ich finde die Idee zum Roman unverbraucht und gut umgesetzt. Der Schreibstil ist leicht zu lesen. Von den einzelnen Szenen konnte ich mir immer ein gutes Bild machen aufgrund detaillierter Beschreibungen. Mit Los Angeles als die Autorin einen passenden Handlungsort für ihre Erzählung gefunden. Es ist der perfekte Ort ein so mondänes Leben wie Jeff zu führen ohne dabei aufzufallen. Die Story ist von Beginn an spannend und hält den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht. Gerade zum Ende hin baut die Autorin mystische überraschende Elemente ein. Leider hat sich mir nicht erschlossen, warum Susan später hörbar mit jemand Bestimmtem, den ich hier nicht nennen möchte, spricht, der eigentlich ihre Gedanken lesen kann. Das Buch hat mich gut unterhalten und daher empfehle ich es gerne weiter an die Leser des Genres.

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