Susanna Moore

 3.2 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Aufschneider, Die unzuverlässigste Sache der Welt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Susanna Moore

Susanna Moore, geboren 1946, wuchs in Hawaii auf, arbeitete als Schauspielerin, Model und Scriptreader für Warren Beatty und Jack Nicholson, bevor sie zu schreiben begann.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Susanna Moore

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Cover des Buches Aufschneider (ISBN: 9783688107827)

Aufschneider

 (18)
Erschienen am 15.12.2017
Cover des Buches Lichtjahre oder Ein Mädchen auf Hawaii (ISBN: 9783936384284)

Lichtjahre oder Ein Mädchen auf Hawaii

 (3)
Erschienen am 21.08.2006
Cover des Buches Gefährliche Wasser (ISBN: 9783423210010)

Gefährliche Wasser

 (1)
Erschienen am 01.07.2007
Cover des Buches Big Girls (ISBN: 9783855355044)

Big Girls

 (0)
Erschienen am 01.03.2009
Cover des Buches Light Years (ISBN: 0802144063)

Light Years

 (0)
Erschienen am 03.02.2009

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Rezension zu "Aufschneider" von Susanna Moore

Aufschneider...
Bambelinovor 6 Jahren

Frannie ist eine moderne, selbstbewußte, gutaussehende Frau. Sie lehrt Kreatives Schreiben, beschäftigt sich mit Slangausdrücken, liebt das Spiel mit der Sprache.

Wenige Tage nachdem sie bei einem Barbesuch Zeuge wurde, wie ein Mann mit Tätowierung am Handgelenk sich einen blasen läßt, bekommt sie Besuch von Detective Malloy, der sie zum Mord an jener Frau befragt.

Frannie erkennt an seinem Handgelenk jene Tätowierung – doch Malloy scheint sie nicht wiederzuerkennen.

Frannie fühlt sich plötzlich beobachtet – Cornelius, einer ihrer Studenten, folgt ihr ständig, ein alter Freund schleicht immer um ihre Wohnung rum – und auch Malloy läuft sie nun häufig über den Weg. Von ihm fühlt sie sich sexuell erregt, und nachdem ein Überfall auf sie verübt wurde, beginnt sie eine heiße Affaire mit ihm.

Als auch ihre beste Freundin Pauline auf dieselbe bestialische Art und Weise ermordet wird, erhärtet sich ihr Verdacht – und sie läuft in die Falle.

Der Klappentext und die ersten Seiten haben wesentlich mehr versprochen, als das Buch dann gehalten hat. Das Verdachtsmoment, die Spannung und Gefahr kam erst in den letzten 20 Seiten zum Vorschein. Die 140 Seiten in der Mitte versuchen, den Verdacht auf die beteiligten Männer zu lenken, und von – allerdings wirklich gut geschriebenen – Erotikszenen. Die vielen Seiten mit Slangausdrücken fand ich irgendwann langweilig.

Gut gefallen haben mir hingegen die U-Bahngedichte (peotry in motion), die sehr geschickt eingebaut waren, die Kurzgeschichte ihres Schülers samt der darin enthaltenen Fehler – und das Verhalten Frannies, als sie merkt, daß Malloy sie mit den üblichen Männertricks abwimmeln will.

Ich hatte mir mehr an Spannung und Entsetzten erwartet – eine bloße Schilderung von Gewalt empfinde ich nicht als spannend, dagegen die Schilderung eines unsichtbaren Rings, der sich um ein Opfer zieht, und dessen Angst, umso mehr – mußte ich hier leider vermissen.

Außerdem war nach dem ersten Auftreten der Figur des Mörders klar, wer es ist – die Versuche, die Fährte wo anders hin zu legen, empfand ich als eher plump.

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Rezension zu "Aufschneider" von Susanna Moore

Rezension zu "Aufschneider" von Susanna Moore
Cassy296vor 9 Jahren

Frannie ist eine moderne, selbstbewußte, gutaussehende Frau. Sie lehrt Kreatives Schreiben, beschäftigt sich mit Slangausdrücken, liebt das Spiel mit der Sprache.

Wenige Tage nachdem sie bei einem Barbesuch Zeuge wurde, wie ein Mann mit Tätowierung am Handgelenk sich einen blasen läßt, bekommt sie Besuch von Detective Malloy, der sie zum Mord an jener Frau befragt.

Frannie erkennt an seinem Handgelenk jene Tätowierung – doch Malloy scheint sie nicht wiederzuerkennen.

Frannie fühlt sich plötzlich beobachtet – Cornelius, einer ihrer Studenten, folgt ihr ständig, ein alter Freund schleicht immer um ihre Wohnung rum – und auch Malloy läuft sie nun häufig über den Weg. Von ihm fühlt sie sich sexuell erregt, und nachdem ein Überfall auf sie verübt wurde, beginnt sie eine heiße Affaire mit ihm.

Als auch ihre beste Freundin Pauline auf dieselbe bestialische Art und Weise ermordet wird, erhärtet sich ihr Verdacht – und sie läuft in die Falle.

Der Klappentext und die ersten Seiten haben wesentlich mehr versprochen, als das Buch dann gehalten hat. Das Verdachtsmoment, die Spannung und Gefahr kam erst in den letzten 20 Seiten zum Vorschein. Die 140 Seiten in der Mitte versuchen, den Verdacht auf die beteiligten Männer zu lenken, und von – allerdings wirklich gut geschriebenen – Erotikszenen. Die vielen Seiten mit Slangausdrücken fand ich irgendwann langweilig.

Gut gefallen haben mir hingegen die U-Bahngedichte (peotry in motion), die sehr geschickt eingebaut waren, die Kurzgeschichte ihres Schülers samt der darin enthaltenen Fehler – und das Verhalten Frannies, als sie merkt, daß Malloy sie mit den üblichen Männertricks abwimmeln will.

Ich hatte mir mehr an Spannung und Entsetzten erwartet – eine bloße Schilderung von Gewalt empfinde ich nicht als spannend, dagegen die Schilderung eines unsichtbaren Rings, der sich um ein Opfer zieht, und dessen Angst, umso mehr – mußte ich hier leider vermissen.

Außerdem war nach dem ersten Auftreten der Figur des Mörders klar, wer es ist – die Versuche, die Fährte wo anders hin zu legen, empfand ich als eher plump.

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Rezension zu "Lichtjahre oder Ein Mädchen auf Hawaii" von Susanna Moore

Rezension zu "Lichtjahre oder Ein Mädchen auf Hawaii" von Susanna Moore
Maggivor 10 Jahren

Dieses schmale Bändchen erzählt von einen Mädchen, das auf Hawaii aufwuchs und sich in ihrer Kindheit am liebsten in Büchern verkroch.

Klingt also nach einem perfekten Buch für mich: ein wunderschönes Setting: Hawaii
und meine größte Leidenschaft: Bücher.

Leider fand ich das Buch dann aber eher mäßig gelungen. Die Kindheitserinnerungen der Autorin fand ich sehr interessant und hätte gerne mehr über ihr persönliches Hawaii der 50er und 60er Jahre gelesen. Statt dessen besteht über die Hälfte des Buches nur aus Passagen der Bücher die sie las. Selbst das hätte für mich noch von Interesse sein können, hätte sie kommentiert, warum sie gerade diese Stellen als Kind bei der Lektüre beeindruckt haben und warum sie nun in ihrem Roman erscheinen. Aber sie hat sie einfach nur abgeschrieben und in keinerlei Kontext gestellt.

Das wirkt ungekonnt und plakativ, selbst wenn alle Passagen das Meer behandeln. Daher, trotz guten Ansatzes, nur 3 Sterne.

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