Susanna Moore Aufschneider

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Inhaltsangabe zu „Aufschneider“ von Susanna Moore

Dieser erotische Psychothriller erzählt die Geschichte von Frannie, einer selbstsicheren modernen Frau, die allein am Washington Square Park in New York lebt. Sie durchschaut sich selbst und andere, läßt sich gern überraschen, Ungewißheiten faszinieren sie. Trotzdem ist sie völlig unvorbereitet und erkennt die Gefahr nicht, in die sie sich begibt, als sie sich mit Detective Malloy einläßt.

Plump...

— Bambelino
Bambelino

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    Aufschneider
    Bambelino

    Bambelino

    19. June 2014 um 08:20

    Frannie ist eine moderne, selbstbewußte, gutaussehende Frau. Sie lehrt Kreatives Schreiben, beschäftigt sich mit Slangausdrücken, liebt das Spiel mit der Sprache. Wenige Tage nachdem sie bei einem Barbesuch Zeuge wurde, wie ein Mann mit Tätowierung am Handgelenk sich einen blasen läßt, bekommt sie Besuch von Detective Malloy, der sie zum Mord an jener Frau befragt. Frannie erkennt an seinem Handgelenk jene Tätowierung – doch Malloy scheint sie nicht wiederzuerkennen. Frannie fühlt sich plötzlich beobachtet – Cornelius, einer ihrer Studenten, folgt ihr ständig, ein alter Freund schleicht immer um ihre Wohnung rum – und auch Malloy läuft sie nun häufig über den Weg. Von ihm fühlt sie sich sexuell erregt, und nachdem ein Überfall auf sie verübt wurde, beginnt sie eine heiße Affaire mit ihm. Als auch ihre beste Freundin Pauline auf dieselbe bestialische Art und Weise ermordet wird, erhärtet sich ihr Verdacht – und sie läuft in die Falle. Der Klappentext und die ersten Seiten haben wesentlich mehr versprochen, als das Buch dann gehalten hat. Das Verdachtsmoment, die Spannung und Gefahr kam erst in den letzten 20 Seiten zum Vorschein. Die 140 Seiten in der Mitte versuchen, den Verdacht auf die beteiligten Männer zu lenken, und von – allerdings wirklich gut geschriebenen – Erotikszenen. Die vielen Seiten mit Slangausdrücken fand ich irgendwann langweilig. Gut gefallen haben mir hingegen die U-Bahngedichte (peotry in motion), die sehr geschickt eingebaut waren, die Kurzgeschichte ihres Schülers samt der darin enthaltenen Fehler – und das Verhalten Frannies, als sie merkt, daß Malloy sie mit den üblichen Männertricks abwimmeln will. Ich hatte mir mehr an Spannung und Entsetzten erwartet – eine bloße Schilderung von Gewalt empfinde ich nicht als spannend, dagegen die Schilderung eines unsichtbaren Rings, der sich um ein Opfer zieht, und dessen Angst, umso mehr – mußte ich hier leider vermissen. Außerdem war nach dem ersten Auftreten der Figur des Mörders klar, wer es ist – die Versuche, die Fährte wo anders hin zu legen, empfand ich als eher plump.

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  • Rezension zu "Aufschneider" von Susanna Moore

    Aufschneider
    Cassy296

    Cassy296

    03. August 2011 um 08:00

    Frannie ist eine moderne, selbstbewußte, gutaussehende Frau. Sie lehrt Kreatives Schreiben, beschäftigt sich mit Slangausdrücken, liebt das Spiel mit der Sprache. Wenige Tage nachdem sie bei einem Barbesuch Zeuge wurde, wie ein Mann mit Tätowierung am Handgelenk sich einen blasen läßt, bekommt sie Besuch von Detective Malloy, der sie zum Mord an jener Frau befragt. Frannie erkennt an seinem Handgelenk jene Tätowierung – doch Malloy scheint sie nicht wiederzuerkennen. Frannie fühlt sich plötzlich beobachtet – Cornelius, einer ihrer Studenten, folgt ihr ständig, ein alter Freund schleicht immer um ihre Wohnung rum – und auch Malloy läuft sie nun häufig über den Weg. Von ihm fühlt sie sich sexuell erregt, und nachdem ein Überfall auf sie verübt wurde, beginnt sie eine heiße Affaire mit ihm. Als auch ihre beste Freundin Pauline auf dieselbe bestialische Art und Weise ermordet wird, erhärtet sich ihr Verdacht – und sie läuft in die Falle. Der Klappentext und die ersten Seiten haben wesentlich mehr versprochen, als das Buch dann gehalten hat. Das Verdachtsmoment, die Spannung und Gefahr kam erst in den letzten 20 Seiten zum Vorschein. Die 140 Seiten in der Mitte versuchen, den Verdacht auf die beteiligten Männer zu lenken, und von – allerdings wirklich gut geschriebenen – Erotikszenen. Die vielen Seiten mit Slangausdrücken fand ich irgendwann langweilig. Gut gefallen haben mir hingegen die U-Bahngedichte (peotry in motion), die sehr geschickt eingebaut waren, die Kurzgeschichte ihres Schülers samt der darin enthaltenen Fehler – und das Verhalten Frannies, als sie merkt, daß Malloy sie mit den üblichen Männertricks abwimmeln will. Ich hatte mir mehr an Spannung und Entsetzten erwartet – eine bloße Schilderung von Gewalt empfinde ich nicht als spannend, dagegen die Schilderung eines unsichtbaren Rings, der sich um ein Opfer zieht, und dessen Angst, umso mehr – mußte ich hier leider vermissen. Außerdem war nach dem ersten Auftreten der Figur des Mörders klar, wer es ist – die Versuche, die Fährte wo anders hin zu legen, empfand ich als eher plump.

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