Aufschneider

von Susanna Moore 
3,2 Sterne bei18 Bewertungen
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Bambelinos avatar

Plump...

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Inhaltsangabe zu "Aufschneider"

Dieser erotische Psychothriller erzählt die Geschichte von Frannie, einer selbstsicheren modernen Frau, die allein am Washington Square Park in New York lebt. Sie durchschaut sich selbst und andere, läßt sich gern überraschen, Ungewißheiten faszinieren sie. Trotzdem ist sie völlig unvorbereitet und erkennt die Gefahr nicht, in die sie sich begibt, als sie sich mit Detective Malloy einläßt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423206273
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:206 Seiten
Verlag:DTV

Rezensionen und Bewertungen

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    Bambelinos avatar
    Bambelinovor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Plump...
    Aufschneider...

    Frannie ist eine moderne, selbstbewußte, gutaussehende Frau. Sie lehrt Kreatives Schreiben, beschäftigt sich mit Slangausdrücken, liebt das Spiel mit der Sprache.

    Wenige Tage nachdem sie bei einem Barbesuch Zeuge wurde, wie ein Mann mit Tätowierung am Handgelenk sich einen blasen läßt, bekommt sie Besuch von Detective Malloy, der sie zum Mord an jener Frau befragt.

    Frannie erkennt an seinem Handgelenk jene Tätowierung – doch Malloy scheint sie nicht wiederzuerkennen.

    Frannie fühlt sich plötzlich beobachtet – Cornelius, einer ihrer Studenten, folgt ihr ständig, ein alter Freund schleicht immer um ihre Wohnung rum – und auch Malloy läuft sie nun häufig über den Weg. Von ihm fühlt sie sich sexuell erregt, und nachdem ein Überfall auf sie verübt wurde, beginnt sie eine heiße Affaire mit ihm.

    Als auch ihre beste Freundin Pauline auf dieselbe bestialische Art und Weise ermordet wird, erhärtet sich ihr Verdacht – und sie läuft in die Falle.

    Der Klappentext und die ersten Seiten haben wesentlich mehr versprochen, als das Buch dann gehalten hat. Das Verdachtsmoment, die Spannung und Gefahr kam erst in den letzten 20 Seiten zum Vorschein. Die 140 Seiten in der Mitte versuchen, den Verdacht auf die beteiligten Männer zu lenken, und von – allerdings wirklich gut geschriebenen – Erotikszenen. Die vielen Seiten mit Slangausdrücken fand ich irgendwann langweilig.

    Gut gefallen haben mir hingegen die U-Bahngedichte (peotry in motion), die sehr geschickt eingebaut waren, die Kurzgeschichte ihres Schülers samt der darin enthaltenen Fehler – und das Verhalten Frannies, als sie merkt, daß Malloy sie mit den üblichen Männertricks abwimmeln will.

    Ich hatte mir mehr an Spannung und Entsetzten erwartet – eine bloße Schilderung von Gewalt empfinde ich nicht als spannend, dagegen die Schilderung eines unsichtbaren Rings, der sich um ein Opfer zieht, und dessen Angst, umso mehr – mußte ich hier leider vermissen.

    Außerdem war nach dem ersten Auftreten der Figur des Mörders klar, wer es ist – die Versuche, die Fährte wo anders hin zu legen, empfand ich als eher plump.

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    Cassy296s avatar
    Cassy296vor 7 Jahren
    Rezension zu "Aufschneider" von Susanna Moore

    Frannie ist eine moderne, selbstbewußte, gutaussehende Frau. Sie lehrt Kreatives Schreiben, beschäftigt sich mit Slangausdrücken, liebt das Spiel mit der Sprache.

    Wenige Tage nachdem sie bei einem Barbesuch Zeuge wurde, wie ein Mann mit Tätowierung am Handgelenk sich einen blasen läßt, bekommt sie Besuch von Detective Malloy, der sie zum Mord an jener Frau befragt.

    Frannie erkennt an seinem Handgelenk jene Tätowierung – doch Malloy scheint sie nicht wiederzuerkennen.

    Frannie fühlt sich plötzlich beobachtet – Cornelius, einer ihrer Studenten, folgt ihr ständig, ein alter Freund schleicht immer um ihre Wohnung rum – und auch Malloy läuft sie nun häufig über den Weg. Von ihm fühlt sie sich sexuell erregt, und nachdem ein Überfall auf sie verübt wurde, beginnt sie eine heiße Affaire mit ihm.

    Als auch ihre beste Freundin Pauline auf dieselbe bestialische Art und Weise ermordet wird, erhärtet sich ihr Verdacht – und sie läuft in die Falle.

    Der Klappentext und die ersten Seiten haben wesentlich mehr versprochen, als das Buch dann gehalten hat. Das Verdachtsmoment, die Spannung und Gefahr kam erst in den letzten 20 Seiten zum Vorschein. Die 140 Seiten in der Mitte versuchen, den Verdacht auf die beteiligten Männer zu lenken, und von – allerdings wirklich gut geschriebenen – Erotikszenen. Die vielen Seiten mit Slangausdrücken fand ich irgendwann langweilig.

    Gut gefallen haben mir hingegen die U-Bahngedichte (peotry in motion), die sehr geschickt eingebaut waren, die Kurzgeschichte ihres Schülers samt der darin enthaltenen Fehler – und das Verhalten Frannies, als sie merkt, daß Malloy sie mit den üblichen Männertricks abwimmeln will.

    Ich hatte mir mehr an Spannung und Entsetzten erwartet – eine bloße Schilderung von Gewalt empfinde ich nicht als spannend, dagegen die Schilderung eines unsichtbaren Rings, der sich um ein Opfer zieht, und dessen Angst, umso mehr – mußte ich hier leider vermissen.

    Außerdem war nach dem ersten Auftreten der Figur des Mörders klar, wer es ist – die Versuche, die Fährte wo anders hin zu legen, empfand ich als eher plump.

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    Wortklaubervor 11 Jahren
    Rezension zu "Aufschneider" von Susanna Moore

    Frannie ist Lehrerin für kreatives Schreiben in New York. Sie arbeitet an einem Lexikon über Slang-Ausdrücke, Szenesprache. (Tatsächlich ist der Originaltitel sowohl eine Anspielung auf die Vorgehensweise des sadistischen Frauenmörders als auch ein Ausdruck aus der Vulgärsprache - für das weibliche Geschlechtsteil nämlich ...) Eines Abends beobachtet sie durch einen Türspalt im Hinterzimmer einer Bar eine Blowjob-Szene. Am nächsten Morgen erfährt sie, dass die Frau in ihrer Nachbarschaft ermordet aufgefunden wurde. Der Polizist, der ihr diese Nachricht überbringt, hat eine Tätowierung an der Hand, die Frannie schon einmal gesehen hat. Offenbar ist er der Mann, den sie am Abend zuvor mit der ermordeten Frau gesehen hat.
    Die beiden beginnen eine leidenschaftliche Affäre, in deren Verlauf Frannie zu dem Schluss kommt, dass Detective Malloy die Frau nicht nur kannte, sondern sie auch umgebracht haben muss - sie wie weitere Frauen, die im Verlauf des Romans zu Tode kommen.

    Dieses Buch ist sicherlich nichts für zarte Gemüter! Zwar werden die brutalen Morde an Frauen, die mit Verstümmelungen einhergehen, eher distanziert beschrieben, allerdings ist es ein Buch mit einer sehr drastischen Sprache und drastischen Szenen. Das Buch enthält etliche Sex-Szenen - allerdings welche, die es ihrer Sprache wegen als positives Beispiel sogar in Bücher über kreatives Schreiben gebracht haben. Die Personen in diesem Roman sind allesamt Verlorene; Frannie selbst verliert sich in einer alles verzehrenden Leidenschaft für einen Mann, der alles andere als "nett" ist und der vielleicht sogar ein Mörder ist. Einen "Helden" sucht man vergeblich: Alle Polizisten in diesem Roman sind machohaft, gebärden sich äußerst (!) frauenfeindlich, frauenverachtend sogar. Da die Autorin aber wohl in New Yorker Polizeikreisen intensiv recherchiert hat, kann man ihr dafür wohl keinen Vorwurf machen - sie zeigt dann nur auf, wie es tatsächlich ist (traurig genug).

    Noch eine Anmerkung zum Film: Der Film bewegt sich sehr nah an der Buchvorlage, bis hin zu identischen Dialogen, hat jedoch ein anderes Ende. Das Ende im Film ist versöhnlicher - das im Buch bietet dem Leser keinerlei Trost.

    Harte Kost - aber gut geschrieben. Vor allen Dingen nimmt man der Autorin die geschilderte Geschichte ab.

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