Susanna Moore Aufschneider

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Inhaltsangabe zu „Aufschneider“ von Susanna Moore

Dieser erotische Psychothriller erzählt die Geschichte von Frannie, einer selbstsicheren modernen Frau, die allein am Washington Square Park in New York lebt. Sie durchschaut sich selbst und andere, läßt sich gern überraschen, Ungewißheiten faszinieren sie. Trotzdem ist sie völlig unvorbereitet und erkennt die Gefahr nicht, in die sie sich begibt, als sie sich mit Detective Malloy einläßt. (Quelle:'Flexibler Einband')

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  • Rezension zu "Aufschneider" von Susanna Moore

    Aufschneider
    Wortklauber

    Wortklauber

    13. July 2007 um 09:30

    Frannie ist Lehrerin für kreatives Schreiben in New York. Sie arbeitet an einem Lexikon über Slang-Ausdrücke, Szenesprache. (Tatsächlich ist der Originaltitel sowohl eine Anspielung auf die Vorgehensweise des sadistischen Frauenmörders als auch ein Ausdruck aus der Vulgärsprache - für das weibliche Geschlechtsteil nämlich ...) Eines Abends beobachtet sie durch einen Türspalt im Hinterzimmer einer Bar eine Blowjob-Szene. Am nächsten Morgen erfährt sie, dass die Frau in ihrer Nachbarschaft ermordet aufgefunden wurde. Der Polizist, der ihr diese Nachricht überbringt, hat eine Tätowierung an der Hand, die Frannie schon einmal gesehen hat. Offenbar ist er der Mann, den sie am Abend zuvor mit der ermordeten Frau gesehen hat. Die beiden beginnen eine leidenschaftliche Affäre, in deren Verlauf Frannie zu dem Schluss kommt, dass Detective Malloy die Frau nicht nur kannte, sondern sie auch umgebracht haben muss - sie wie weitere Frauen, die im Verlauf des Romans zu Tode kommen. Dieses Buch ist sicherlich nichts für zarte Gemüter! Zwar werden die brutalen Morde an Frauen, die mit Verstümmelungen einhergehen, eher distanziert beschrieben, allerdings ist es ein Buch mit einer sehr drastischen Sprache und drastischen Szenen. Das Buch enthält etliche Sex-Szenen - allerdings welche, die es ihrer Sprache wegen als positives Beispiel sogar in Bücher über kreatives Schreiben gebracht haben. Die Personen in diesem Roman sind allesamt Verlorene; Frannie selbst verliert sich in einer alles verzehrenden Leidenschaft für einen Mann, der alles andere als "nett" ist und der vielleicht sogar ein Mörder ist. Einen "Helden" sucht man vergeblich: Alle Polizisten in diesem Roman sind machohaft, gebärden sich äußerst (!) frauenfeindlich, frauenverachtend sogar. Da die Autorin aber wohl in New Yorker Polizeikreisen intensiv recherchiert hat, kann man ihr dafür wohl keinen Vorwurf machen - sie zeigt dann nur auf, wie es tatsächlich ist (traurig genug). Noch eine Anmerkung zum Film: Der Film bewegt sich sehr nah an der Buchvorlage, bis hin zu identischen Dialogen, hat jedoch ein anderes Ende. Das Ende im Film ist versöhnlicher - das im Buch bietet dem Leser keinerlei Trost. Harte Kost - aber gut geschrieben. Vor allen Dingen nimmt man der Autorin die geschilderte Geschichte ab.

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