Susanna Tamaro Erhöre mein Flehen

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Inhaltsangabe zu „Erhöre mein Flehen“ von Susanna Tamaro

Liebe, Lebenslügen und die Suche nach der eigenen Identität – die gefühlvolle Fortsetzung des Welterfolgs „Geh wohin dein Herz dich trägt“ Mit ihrem neuesten Roman kehrt Susanna Tamaro zu den Figuren von „Geh, wohin dein Herz dich trägt“ zurück: Nach Jahren der Trennung kommt Marta, Olgas rebellische Enkelin, aus Amerika heim. Doch für eine Aussöhnung ist es zu spät. Olga ist alt geworden, und sie lebt immer mehr in ihrer eigenen Welt. Als sie eines Tages im Garten zusammenbricht und stirbt, muss sich Marta der Vergangenheit stellen. Sie beginnt, ihrer eigenen Herkunft nachzuspüren und erkennt dabei, wo ihre wahren Wurzeln liegen.

Es ist auch eine sehr schöne Geschichte, aber geh wohin dein Herz dich trägt finde ich viel besser!

— Giorgo
Giorgo

Ausdrucksstarke Auseinandersetzung mit Prägung und den Fragen des menschlichen Seins.

— wakinyan
wakinyan

Wundervolle Fortsetzung- hat mich nicht so sehr gepackt wie das erste Werk- trotzdem ist es fantastisch!

— cassandrad
cassandrad

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  • Unmöglich das Flehen nicht zu erhören ...

    Erhöre mein Flehen
    wakinyan

    wakinyan

    Fragen über Fragen stellt sich Marta und beginnt ihren Wurzeln nachzuspüren, nachdem ihre Großmutter gestorben ist, die sie aufgezogen hatte, weil ihre Mutter in jungen Jahren den Freitod wählte und ihr Vater keine Verantwortung für sein Kind übernehmen wollte. Feinsinnig stellt sie dar, was mit einem Menschen passiert, der keine Wurzeln hat. Er scheint ständig auf der Suche und treibt dahin wie eine wurzellose Wasserpflanze, dabei wäre er doch gerne ein festverwurzelter Baum. Dennoch schafft Marta es ihren Vater aufzuspüren und zu besuchen. Ohne offensichtlichen Groll tritt sie ihm gegenüber und bewirkt am Ende, dass er sich seiner Verantwortungslosigkeit bewusst wird. Aber dieses Netz der Zerissenheit und Lieblosigkeit lässt sich über Generationen hinweg zurückspinnen und scheint nur schwer zu durchbrechen zu sein. Der Titel "Erhöre mein Flehen" trifft es sehr gut, auch wenn Marta nicht laut fleht, ist zwischen den Zeilen der Wunsch, dass es anders wäre deutlich zu spüren. Aber das Erleben in der Kindheit lässt sich weder rückgängig machen, noch einfach ausradieren, denn die Prägung sitzt tief. Dieser Umstand verleiht der Geschichte eine etwas schwermütige Stimmung, die am Ende einfach ausläuft und sich im Nichts verliert - ein Nichts das wachrüttelt, weil es mit Liebe und Freude gefüllt werden sollte.

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    • 5
  • Rezension zu "Erhöre mein Flehen" von Susanna Tamaro

    Erhöre mein Flehen
    freudenschrei

    freudenschrei

    23. February 2013 um 08:58

    Dies ist das erst Buch dass ich von dieser Autorin gelesen habe, die Handlung war gut, aber meiner Meinung nach ein bisschen zu theatralisch

  • Rezension zu "Erhöre mein Flehen" von Susanna Tamaro

    Erhöre mein Flehen
    Sturmhoehe

    Sturmhoehe

    01. May 2012 um 09:57

    "Wörter sind wie Tierspuren, die du im Morgengrauen am Strand findest. In der Nacht hat ein reges Hin und Her geherrscht von Füchsen, Mäusen, Raben... Alle bewegen sich durchs Dunkel und hinterlassen ihre Spuren... Doch bevor wir uns fragen, wohin wir gehen, müssten wir vielleicht herausfinden, woher wir kommen." Warum lebe ich? Wohin gehe ich? Endlich habe ich die lang ersehnte Fortsetzung von "Geh wohin dein Herz dich trägt" gelesen. Um es gleich vorweg zu sagen: Dieser Teil ist nicht ganz so wärmend, wie der erste. Er ist grundsätzlich kühler, jedoch nicht weniger philosophisch oder tiefsinnig geschrieben. Die Enkel-Figur wird sehr rau dargestellt. Fast schon ein Widerspruch zur feinsinnigen, sich aber verändernden Großmutter-Figur. Olga stirbt zu Beginn des Buches. Dies lässt sich ja schon am Ende des ersten Buches erahnen, dass die Demenz ihre Arme um sie schlingt. Tamaros wunderbare Art, ein Buch mit so vielen Metaphern zu schreiben ist schon sehr einzigartig und sehr speziell. Sie trifft diese Vergleiche jedoch nie unbedacht. Immer wieder verschlingen einen die Bilder während man liest, sie fesseln und faszinierend. Die Autorin hat hierfür ein ganz besonderes Talent, wie ich finde. Die Suche nach den Wurzeln, nach dem eigenen Weg, nach dem Sinn des Lebens und nach unserer Herkunft ist wohl in jedem von uns tief verankert. Genau diese Fragen greift das Buch auf. Ein philosophisches, nachdenklich machendes, bewegendes Buch, das einen berührt und warm zurück lässt. Jedoch nur für Leser geeignet, die sich grundsätzlich gerne mit Sinnfragen beschäftigen. Für alle anderen wird es ein eher langweiliges und langatmiges Buch sein.

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  • Rezension zu "Erhöre mein Flehen" von Susanna Tamaro

    Erhöre mein Flehen
    literat

    literat

    14. March 2012 um 10:33

    Das Vorgänger-Buch ist mein absolutes Lieblingsbuch!! Und ich war schon sehr gespannt darauf, wie die Geschichte weitergeht mit der Enkelin und der Oma. Grundsätzlich fand ich das Buch sehr gut, ich mag die Geschichte sehr, absolut glaubwürdig und die Protagonisten werden sehr liebevoll gezeichnet. Eigentlich hätte das Buch 5 Sterne verdient. Abgezogen habe ich Sterne, weil ich die Sprache dann doch etwas zu überladen fand. Jeder zweite Satz ist sehr bedeutungsschwanger, in jedem zweiten Satz lässt die Autorin eine Lebensweisheit vom STapel - das ist mir etwas to much. Jeder Mensch aus Martas Umgebung lässt sich über den Sinn des Lebens, seinen Glauben, seinen Werdegang im Einzelnen aus und mir ist das etwas zu überfrachtet, es überfordert mich etwas. Wahrscheinlich muss ich das Buch einige Male lesen udn werde immer wieder etwas Neues entdecken, was ich vorher überlesen hatte. Vielleicht vergebe ich beim zweiten Mal lesen die 5 Sterne - verdient hätte es das Buch allemal.

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  • Rezension zu "Erhöre mein Flehen" von Susanna Tamaro

    Erhöre mein Flehen
    Readyforbooks

    Readyforbooks

    26. March 2011 um 23:53

    Der Buchtitel hat mich zum Kauf verleitet und die anfänglich etwas träge Story entwickelt sich zu einer herzzerreissenden Geschichte die aber niemals kitschig wird! Schwere Familiengeschichte und vorallem, kein Wälzer!Das hatte ich in einer Nacht durch und ich vermisste trotzdem keine Seiten ;)

  • Rezension zu "Erhöre mein Flehen" von Susanna Tamaro

    Erhöre mein Flehen
    Lumina156

    Lumina156

    28. July 2009 um 00:12

    Wie beschreibe ich hier ein Buch, dessen Lektüre mich zum einen ungemein berührt und gleichzeitig wenig erreicht hat? Ihr werdet mich für verrückt halten - aber so ging es mir: Olga beschreibt den Verlust ihrer Mutter, die bereits in ihrem Kleinkindalter verstarb - SIE spricht über das Heranwachsen bei ihrer Großmutter - dann ihr Weggang nach Amerika - die Heimkehr zur Großmutter, deren plötzlichen (aber nicht unerwarteten) Tod - und damit beginnend die Suche nach ihren eigenen wahren Wurzeln, denn wer ihr Vater ist, erfährt sie erst aus einem Tagebuch ihrer Mutter..... Sie reist zu ihm, findet und verliert ihn - und es entsteht eine unglaubliche Nähe zwischen diesen beiden Menschen, die sich niemals wirklich gekannt haben. Das alles ist wortgewaltig beschrieben - meiner Meinung nach "zu" wortgewaltig, so dass ich mich einem Wortgemälde nach dem anderen gegenüber sah und manche Formulierung mehrmals lesen mußte, um deren Sinn zu erfassen (bin noch immer nicht sicher, ob tatsächlich alles wirklich verstanden wurde ;-) ) Es reihen sich zeitweise Lebensfragen an Lebensfragen / Weisheiten an Weisheiten ....... Man beendet die Lektüre, hat Antworten auf einige "Lebensfragen" der Hauptperson - und dennoch bleiben viele, viele gestellte Fragen offen..... Vermutlich bestätigt sich wieder mal: Es gibt nicht auf alles eine Antwort !

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