Susanna Tamaro Love

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Inhaltsangabe zu „Love“ von Susanna Tamaro

Der italienische Regiestar Federico Fellini war von diesem Buch so begeistert, dass er sich nachhaltig für die junge unbekannte Autorin einsetzte. Mit ihren Erzählungen um Liebe und Liebesverlust, um Liebeselend und Liebestod begründete Susanna Tamaro ihren internationalen Ruhm. Sei es das erniedrigte Zigeunermädchen, die sterbende Frau und ihr verlorener Sohn oder die Traumwelt einer misshandelten Frau - immer spürt die Autorin Lieblosigkeit und Gewalt da auf, wo von Zuneigung gesprochen wird, etwa in den Beziehungen zwischen Eltern und ihren Kindern. Einfach und direkt bringt sie die Schattenseiten im Umgang von Mensch zu Mensch ans Licht. "Sie hat es vermocht, mich zu rühren, ohne mich zu beschämen". Federico Fellini

Tiefbewegend, an manchen Stellen verstörend und meisterhaft fabuliert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein eher kleines Buch mit kleinen Geschichten, aber großer Wirkung!

— Jayzed

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  • Die Abgründe im Namen der Liebe ...

    Love

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. May 2017 um 07:07

    Das Lesen von "Love" erstreckte sich über mehrere Monate. Immer wieder legte ich das Buch beiseite, weil eine einzige Geschichte genügte, um vorerst genug zu haben. Genug von den emotionalen und körperlichen Grausamkeit, die unter dem Vorwand der Liebe geschahen.In "Love" versammelt Susanna Tamaro fünf schicksalhafte Geschichten, die den Opfern eine Stimme verleihen. Misshandelten Kindern, pflichtbewussten Ehefrauen und anderen Menschen, die durch emotionalen Grausamkeiten gebrochen wurden. "Während der Nacht erschien ein Traum hinter ihren Augenlidern. Sie war ein Kätzchen. Mit der warmen Zunge putzte die Mutter sie, hin und her, und sie zitterte am ganzen Leib. Nicht so, wie wenn sie auf der Brücke fror, sondern so, als flösse der Fluß mit seiner lauen Wärme durch sie hindurch." (S. 32/33)Meisterhaft erzählt, entspinnt sich dem Leser ein eindringliches Bild. An manchen Stellen wollte ich mich diesem Bild entziehen, aber es war unmöglich. Susanne Tamaro findet fantasievolle Vergleiche, fabuliert scharfsinnig und trifft mitten ins Herz. Sie ist und bleibt eine meiner Lieblingsautorinnen.    

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  • Davonlaufen ist eine Illusion

    Love

    gst

    26. March 2013 um 18:05

    Normalerweise erwarte ich als Leserin unter dem Titel „Love“ etwas angenehmes, schönes. Zum Glück war ich vorgewarnt. Die Erzählungen gehen unter die Haut, lassen Gänsehaut entstehen. Aber nicht vor Wonne ... Schon bei der ersten Geschichte über ein Mädchen, das im Abfall gefunden und von einem kinderlosen Paar adoptiert wurde, fühlte ich mich aufgeregt durch den Text getrieben. Warum hat dieses Paar ein Kind adoptiert, wenn es doch gar keine Zeit dafür hat? Anhand des Tagebuches der Mutter, die dem Geschehen um sich herum völlig blind gegenübersteht, erfährt der Leser vom Leid dieses Kindes. In „Love“ erzählt ein entführtes Zigeunermädchen von ihrer großen Liebe. Man spürt, wie sehr es sich nach Nähe sehnt. Die zu erwartende Enttäuschung dieses naiven Kindes ist erschütternd. „Eine Kindheit“ wird in fünfzehn therapeutischen Gesprächen aufgearbeitet: Ein unehelich geborener Junge ist sehr verträumt und wird von der Mutter (einer Krankenschwester, die bei ihren Patienten sehr beliebt ist, aber für ihr Kind keine Zeit hat) verkannt. Sie ist auf der Suche nach einem Mann und wird fündig. Doch der Junge träumt weiter – ohne den Ansprüchen, die an ihn gestellt werden, gerecht zu werden. Wer seine Einschätzung der Dinge liest, spürt in jedem Satz seine Sehnsucht nach Anerkennung und Liebe ... „Unter dem Schnee“ fühlt sich eine gealterte Frau, die von ihrer Jugend und ihren Träumen berichtet. Nichts ist so geworden, wie sie es sich einmal ausgemalt hatte. Doch das Problematische daran ist, dass sie alles mit sich machen ließ und nie aufbegehrt hat. Kurz vor ihrem Tod ist es dazu jedoch zu spät. Auch in „Solostimme“ spult sich ein ganzes Leben vor dem Augen des Lesers ab. Die Erzählerin hat die Judentransporte aus Italien erlebt, ist jedoch selbst davon gekommen. Ihr Mann wurde kurz nach der Hochzeit eingesperrt und hat sich – obwohl er selbst überlebte – niemals von seinem Trauma erholt, so dass es auch zu ihrem eigenen Trauma wurde. Alle Erzählungen sind in einer sehr eindringlichen Sprache abgefasst. Das Buch versetzt denLeser sicher nicht eine angenehme Stimmung, bringt ihn eher zum Nachdenken. In der letzten Geschichte gibt es einen Abschnitt, der mich besonders berührt und nachdenklich gemacht hat: Bruno ist schon einige Jahre tot und die „Solostimme“ hat sich, so gut sie konnte, um die gemeinsame Tochter gekümmert. Sie hat sich bemüht, ihr ein leichteres Leben zu gestalten – trotzdem versuchte sich die Tochter zu töten. Da verstand die Mutter, dass alles, was ihr Mann erlebt hatte, durch seine Gene an die Tochter weitergegeben worden war. „Davonzulaufen ist eine Illusion“, ist das Resümee der Erzählung. Ein Buch, das sich zu lesen lohnt!

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  • Rezension zu "Love" von Susanna Tamaro

    Love

    Jayzed

    04. November 2011 um 15:54

    INHALT Der italienische Regiestar Federico Fellini war von diesem Buch so begeistert, dass er sich nachhaltig für die junge unbekannte Autorin einsetzte. Mit ihren Erzählungen um Liebe und Liebesverlust, um Liebeselend und Liebestod begründete Susanna Tamaro ihren internationalen Ruhm. Sei es das erniedrigte Zigeunermädchen, die sterbende Frau und ihr verlorener Sohn oder die Traumwelt einer misshandelten Frau - immer spürt die Autorin Lieblosigkeit und Gewalt da auf, wo von Zuneigung gesprochen wird, etwa in den Beziehungen zwischen Eltern und ihren Kindern. Einfach und direkt bringt sie die Schattenseiten im Umgang von Mensch zu Mensch ans Licht. ---------- MEINUNG Normalerweise bin ich kein riesen Fan von Kurzgeschichten. Dieses Buch war mit seinen Kurzgeschichten allerdings etwas wirklich Besonderes. Der Titel lautet "Love" und schon wie in der Kurzbeschreibung widergegeben, handelt es sich um die verschiedensten Arten von Liebe. Auch von falscher Liebe. Die Autorin hat dies wirklich sehr gut umgesetzt, die Geschichten haben mich wirklich berührt. Da es sich hier wie schon gesagt um jeweils kurze Erzählungen handelt, möchte ich nicht direkt auf die jeweiligen Inhalte eingehen. Lest wirklich selbst! ---------- FAZIT Ein eher kleines Buch mit kleinen Geschichten, dass aber eine große Wirkung hat!

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  • Rezension zu "Love" von Susanna Tamaro

    Love

    literat

    30. December 2010 um 10:57

    Ich finde die Autorin echt grandios. "Geh wohin dein Herz dich trägt" ist ja eines meiner absoluten Lieblingsbücher. In dem kleinen Band sind einige Erzählungen zusammengefasst, in denen es um Liebe oder um Lieblosigkeit, um zwischenmenschliche Beziehungen geht, um die Beziehung zwischen Eltern und Kindern, darum, warum Menschen werden wie sie sind. Und das in einer zurückhaltenden aber trotzdem sehr eindrucksvollen Sprache. Ich finde das Buch genial, jede einzelne Erzählung wäre es wert gewesen, einen ganzen Roman daraus zu machen!!

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  • Rezension zu "Love" von Susanna Tamaro

    Love

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. August 2009 um 21:49

    Verschiedene Geschihchen über die Gewalt-physisch wie psyschich-von Eltern an Ihren Kindern.

    Zum Teil wirklcih zum erschrecken und Hand vor den Mund halten. grausam. Aber sehr spannend dargestellt ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen.

    Nu die letzte Geschichte ist nicht ganz so lesenswert wie die anderen. Diese lohnen s ich dafür umso mehr.

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