Susannah Cahalan

 4.5 Sterne bei 13 Bewertungen

Alle Bücher von Susannah Cahalan

Susannah CahalanFeuer im Kopf
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Feuer im Kopf
Feuer im Kopf
 (9)
Erschienen am 09.08.2013
Susannah CahalanFeuer im Kopf: Meine Zeit des Wahnsinns
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Feuer im Kopf: Meine Zeit des Wahnsinns
Feuer im Kopf: Meine Zeit des Wahnsinns
 (1)
Erschienen am 14.08.2013
Susannah Cahalan[(Brain on Fire: My Month of Madness)] [Author: Susannah Cahalan] published on (August, 2013)
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[(Brain on Fire: My Month of Madness)] [Author: Susannah Cahalan] published on (August, 2013)
Susannah CahalanBrain on Fire
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Brain on Fire
Brain on Fire
 (1)
Erschienen am 01.08.2013
Susannah CahalanBrain on Fire: My Month of Madness
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Brain on Fire: My Month of Madness
Brain on Fire: My Month of Madness
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Erschienen am 07.02.2013
Susannah CahalanBrain On Fire
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Brain On Fire
Brain On Fire
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Erschienen am 01.11.2012
Susannah CahalanBrain on Fire: My Month of Madness
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Brain on Fire: My Month of Madness
Brain on Fire: My Month of Madness
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Erschienen am 23.06.2015

Neue Rezensionen zu Susannah Cahalan

Neu
AnnBees avatar

“If it took so long for one of the best hospitals in the world to get to this step, how many other people were going untreated, diagnosed with a mental illness or condemned to a life in a nursing home or a psychiatric ward?” (151)

How many, indeed? And how many actually die?
“Brain on Fire” is a great book, in which Susannah Callahan, a young journalist at the New York Post, describes her experience with a mystery illness, causing, among other things, seizures, hallucinations, and paranoia. When doctors can’t find the cause of her problems, they quickly turn to psychological explanations or, in one case, just diagnose alcohol abuse without any good reason. This particular patient though has been very lucky in finding a doctor who believes in her and finds out what is wrong with her in the end.
The author does a splendid job narrating her symptoms, her anguish, and her long road to discovery, while at the same time providing fascinating insights to the fields of neurology and auto-immune diseases. The book is gripping and the author is very likeable.
She also reflects on the fact that it is most likely her privileged social position that has saved her life. She has a good job, is white, highly educated, has very supportive and affluent parents, and, last but not least, a good health insurance. It is frightening how even someone like this threatens to fall through the net of the health care system, which is, as she says, not designed to deal with difficult diseases that take lots of time and effort to diagnose and treat. Some more context on the practices leading to misdiagnoses and the injustices and inequalities of the US health care system in particular would have been great. Still, this is a splendid book!

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Feuer im Kopf" von Susannah Cahalan

Steckt hinter einigen Autismus- und Schizophrenie-Fällen eine heilbare Autoimmunerkrankung?
R_Mantheyvor 3 Jahren

Ungeachtet der persönlichen Dramatik, um die es in diesem sehr persönlichen Buch geht, ist das die eigentlich spannende Frage.

Susannah Cahalan geht drauf am Ende ihres Berichts auch ein, weil bereits ein längerer Artikel, der in der New York Post von ihr veröffentlicht wurde, bei vielen Betroffenen oder deren Angehörigen enorme Hoffnungen geweckt hat.

Cahalans Geschichte liest sich wie ein Fall aus ihrer Lieblings-Fernsehserie "Dr. House". Sie arbeitet als junge Journalistin bei der New York Post als sie plötzlich Verhaltensänderungen an sich bemerkt. Zunächst sieht sie Farben anders als früher, dann folgen Stimmungsschwankungen und Halluzinationen. Später wird sich herausstellen, dass dies die Folge von zunächst unbemerkten Krampfanfällen war.

Ihre Eltern bringen sie zu einem der bekanntesten US-Neurologen, der allerdings feststellen muss, dass ihr Gehirn keine anormalen Veränderungen zeigt. Doch die Anfälle, die als Schizophrenie oder bipolares Verhalten gedeutet werden, verschlimmern sich. Cahalan kommt von der Neurologie in die Psychiatrie, was nichts weiter ist als die medizinische Kapitulationserklärung. Siechtum zu einem frühen Tod wäre Cahalan Schicksal gewesen.

Doch einer von ihren Ärzten zieht den Syrer Dr. Souhel Najjar zu Rate. Eine Lumbalpunktion hatte im Gehirn eine signifikant erhöhte Zahl von weißen Blutkörperchen bewiesen. Das deutet auf eine Infektion hin und steht zu einer Einweisung in die Psychiatrie in krassem Widerspruch. Najjir stimmt den Theorien einer Geisteskrankheit nicht zu und fordert eine zweite Lumbalpunktion. Sie ergibt eine weitere dramatische Erhöhung der Leukozytenzahl in der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit, was mit der zunehmenden Verschlechterung von Cahalans Zustand korrespondiert. Erst eine Gehirn-Biopsie bringt Klarheit. Cahalan leidet unter der sogenannten "Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis", deren Krankheitsbild 2005 das erste Mal beschrieben und die 2007 präziser in Ursache und Wirkung definiert wurde. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, d.h., der eigene Körper greift das Gehirn an.

"Bei 70 Prozent der Patienten beginnt die Erkrankung harmlos mit normalen grippeähnlichen Symptomen: Kopfschmerzen, Fieber Übelkeit und Erbrechen, wobei unklar ist", ob dafür eine ursprüngliche Viruserkrankung dafür verantwortlich ist oder ob dies bereits zur eigentlichen Krankheit gehört. Etwa zwei Wochen danach verschlimmert sich das Krankheitsbild: Es treten "typischerweise psychische Probleme auf wie innere Unruhe, Schlaflosigkeit, Angst, Größenwahn, Hyperreligiosität, Manie und Paranoia." Später kommen Krampfanfälle, Sprach- und Gedächtnisdefizite dazu, was "als glücklicher Umstand zu bezeichnen ist, weil sie die Patienten vom Psychologen weg in die Praxis eines Neurologen bringen."

Die Autorin beschreibt in ihrem Buch ihren gesamten Leidensweg, der mit ziemlicher Sicherheit zu ihrem Tod geführt hätte, wenn nicht Dr. Najjar eingegriffen hätte. Er schätzt (S. 248), dass noch 2009, als Cahalan behandelt wurde, 90 Prozent dieser Krankheitsfälle falsch diagnostiziert wurden, also unerkannt blieben. Wenn diese Krankheit jedoch früh genug erkannt wird, bestehen erhebliche Heilungschancen. Cahalans Behandlung kostete eine Million Dollar. Und das verdeutlicht die ganze Problematik, die damit verbunden ist. Nicht nur, dass die sogenannte Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis unter Neurologen kaum bekannt ist - auch ihre Diagnose ist extrem kompliziert und teuer, und die Heilung erweist sich als langwierig und im weiteren Verlauf schwer abschätzbar. Die Patienten leiden oft unter erheblichen Gedächtnisverlusten und Persönlichkeitsveränderungen.

So ist es nicht nur ein Wunder, dass man die Krankheit bei Cahalan überhaupt richtig erkannte, sondern auch, dass es dieses Buch gibt. Die (fast geheilte) Autorin hat sich ihr vergessenes Leben aus den Krankenakten, den Krankenhausvideos und den Berichten ihres Partners und ihrer Eltern irgendwie zurückgeholt. Ohne die Hartnäckigkeit und die finanzielle Stabilität der Eltern wäre ihr Schicksal vermutlich ganz anders verlaufen.

Wenn man von dieser Krankheit oder ihrer Ausprägungen als Schizophrenie, scheinbarem Autismus oder anderer psychischer Störungen weder direkt noch indirekt betroffen ist, dann liest sich dieser Bericht als enorm spannendes Abbild eines dramatischen menschlichen Schicksals. Für Betroffene jedoch muss dieser Text eine unglaubliche Hoffnung sein. Jedenfalls hatte der dem Buch vorangegangene Artikel Cahalans genau diese Wirkung.

Dieses Buch ist also insofern ein Sonderfall in der Medizingeschichte, denn es machte eine neurologische Erkrankung bei Betroffenen und ihren Angehörigen offenbar bekannter als bei Neurologen.

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R

Rezension zu "Feuer im Kopf" von Susannah Cahalan

wenn das Gehirn verrückt spielt
robbylesegernvor 5 Jahren

" Feuer im Kopf " ist ein Tatsachenbericht einer 28-jährigen Amerikanerin namens Susannah Cahalan , die an einer Sonderform der Encephalitis litt und ihr Buch anhand von Videoaufnahmen, Gesprächen mit ihren behandelnden Ärzten und Tagebüchern, die ihre Eltern führten, geschrieben hat, denn sie selbst kann sich kaum an diese" Zeit des Wahnsinns " erinnern .

Susannah lebt in New York und arbeitet als Journalistin bei einer Zeitung, als sie eines Tages merkt, dass sie sich verfolgt fühlt, Halluzinationen hat und ihren Körper nicht mehr kontrollieren kann. Als dann noch ein epileptischer Anfall dazu kommt, wird sie ins Krankenhaus eingeliefert und ihr langer Krankheitsverlauf beginnt. Sie berichtet in ihrem Buch über die Anfänge, den Verlauf, aber auch über den Genesungsprozess und die Erfahrung, die sie mit ihren Eltern ,Freunden und später auch mit Betroffenen und deren Angehörigen gemacht hat.

Das Buch lässt sich einigermaßen flüssig lesen und ist ihr meiner Meinung nach sehr gut gelungen, insofern , dass Sie auf ihre Krankheit, die erst um 2009 herum richtig erforscht wurde, aufmerksam macht und so vielleicht vielen Betroffenen helfen kann, die sonst in psychiatrischen Kliniken verschwinden würden ohne Hoffnung auf Heilung. Denn diese Krankheit hat Hoffnung auf Heilung, das macht sie sehr deutlich.
Die Einschränkung, dass dieses Buch einigermaßen flüssig zu lesen ist, hat damit zu tun, dass es schon mit vielen medizinischen Begriffen gespickt ist, was mir nicht so schwer fiel es zu verstehen , da ich selbst seit über 30 Jahren im medizinischen Bereich arbeite und selbst einen Sohn habe,der vor 19 Jahren an einer Herpesencephalitis erkrankte und mich so mit dem Thema schon auseinandergesetzt habe. Deshalb hat mich dieses Buch auch sehr stark berührt, vor allem auch insofern, einmal zu lesen, wie die Patientin sich fühlte, wie sie die Auswirkungen ihrer Erkrankung empfand und was die Medikamentengaben für Auswirkungen auf ihr körperliches Empfinden hatten. Unser Sohn ist leider nonverbal und kann uns daher nicht sagen , wie er sich fühlt , oder was er empfindet.
Ich finde es sehr mutig von Frau Calahan, dieses Buch geschrieben zu haben, da ich mir vorstellen kann, dass es sehr schmerzhaft war, ihren Krankheitsverlauf noch einmal nachzuvollziehen. Doch solche Bücher sind wichtig , um anderen Mut zu machen und ihnen die Chance auf Heilung zu bieten.
Ich kann mir schon vorstellen, dass dieses Buch nicht für jedermann geeignet ist, da es schon sehr speziell von der Thematik ist. Ein gewisses Interesse an Neurologie und Psychiatrie ist von Vorteil, weil auch viele Erklärungen im Buch vorhanden sind.

Ich wünsche Frau Cahalan alles Liebe und Gute und bedanke mich für ihr Buch, da es mir schon vieles besser vorstellbar machte. Unser Sohn hatte leider nicht das Glück gesund zu werden .Er hat eine Schwerstmehrfachbehinderung zurückbehalten und an jedem Tag, den ich mit ihm verbringe, tut es mir weh zu sehen, wie er um sein Leben betrogen wird.

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