Susanne Rauchhaus Die Messertänzerin

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Inhaltsangabe zu „Die Messertänzerin“ von Susanne Rauchhaus

In Pandrea, dem Reich von Fürst Warkan, hat jeder seinen fest bestimmten gesellschaftlichen Platz. Divya gehört als Dienerin an einer Mädchenschule zur untersten Kaste; anders als Jolissa, die Schülerin aus gutem Hause. Während Jolissa von einer Hochzeit träumt, beneidet Divya die Männer um ihre Freiheit und freundet sich mit einem Wächter an. Sie lernt zu kämpfen wie ein Mann – und zu tanzen wie eine Frau. Als sie einen Mordauftrag bekommt, der ihr Gefühl für Richtig und Falsch ins Wanken bringt, flieht sie – in eine Welt, in der sie als Messertänzerin bekannt wird. Eine Welt, die sie ändern will.

Spannende Geschichte, sympathische Hauptperson und einfallsreiche Dialoge

— derbuecherwald-blog

mag ich aber man hätte mehr raus holen können

— stillerleser

Der Messertänzerin fehlt die Schärfe auf die ihr Name schließen lässt - die Story hat nach einem tollem Anfang viel Potential verschenkt!

— chasingunicorns

Tolles Buch! Hat allerdings viel Potenzial verschenkt. Es hätte noch mehr Seiten haben können oder besser noch eine Fortsetzung geben sollen

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein schönes Buch an sich. Gerade der Anfang hat mich sehr an die Geisha erinnert.

— Wolly

Super schöne Liebesgeschichte und spannende Zeit. Kann ich nur weiterempfehlen! :)

— danceprincess

Ein lesenswertes Buch, mit tollen Hauptfiguren

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eins meiner absoluten Lieblingsbücher! Ich liebe diese Zusammenfügung von Tanz und Kapmfkunst in diesem Buch!

— FullMoonSinger

Interessante Geschichte.

— Canem

Ein wirklich faszinierendes Buch <3

— Knoppers

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Sehr schöne Geschichte :)

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  • Eine wahre Bereicherung der Bücherwelt

    Die Messertänzerin

    derbuecherwald-blog

    08. May 2017 um 19:47

    Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch lange Zeit nicht lesen wollte, da ich Bücher nicht so gerne lese, die in so ferner Zukunft spielen. Aber ich sag es euch jetzt: ES lohnt sich! Einmal angefangen, musste ich es zu Ende lesen. Divya ist eine interessante Persönlichkeit, die es schafft, einem die Worte im Munde herum zu drehen. Für ire selbstlose Tat, eine Strafe auf sich zu nehmen, damit ihre Freundin Jolissa eine gute Zukunft  hat, muss man sie einfach mögen und auch für ihr Geschick sich selbst etwas vorzumachen und ihren eigenen Willen durchzusetzten. Man merkt, dass Divya in der Lage ist, um ihren Kopf zu benutzten und es auch gut ist, manche Dinge zu hinterfragen. Allerdings sieht man auch, dass Divya außerhalb der Mauern ziemlich hilflos erscheint und innicht weiß, wie die Realität so ist. Auch ihre Entschlossenheit immer anderen helfen zu wollen macht sie sehr sympathisch. Tajan hingegen macht sich interessant, durch sein unnahbares Verhalten und die Dialoge zwischen Divya und Tajan sind aus meiner Sicht amüsant und spannend, denn Sachen Worten ist er Divya unterlegen. Seinen Ärger darüber und Divyas Art, seine Arbeit und Lebensphilosophie in Frage zu stellen, die er blind verfolgt, macht ihn wahnsinnig. Ich muss zugeben, dass mich das Ende nicht überraschte, aber es sehr interessant beschrieben und es lohnt sich auf jeden Fall es zu lesen. Kein anderes Buch hat mich so sehr überrascht, wie diese und es ist eine wahre GoldgrubeVollständige Rezension: Der Bücherwald

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  • Richtig super :)

    Die Messertänzerin

    Valarauco

    Cover Am besten gefallen mir an dem Cover die Ornamente, die wie ein Wasserzeichen darauf liegen. Es gibt einen kleinen, aber feinen Einblick in die Welt, die in diesem Buch liegt. Die orientalisch gekleidete Frau und das geschwungene Messer sind Zeichen für eine andere Welt, wie wir sie kennen. Meine Meinung Divya ist Dienerin in einer Mädchenschule. Obwohl sie zur untersten Kaste gehört, hatte sie doch immer die Hoffnung eines Tages ebenfalls in der Schule lernen zu dürfen, diese wird jedoch zerschlagen und Divya bleibt Dienerin. Die Geschichte beginnt, als Divya 12 Jahre alt ist. Da sie sich über 6 Jahre hinwegzieht, kann man Divyas Entwicklung gut nachverfolgen. Zu Beginn der Geschichte trifft sie wesentlich kindischere und weniger vorausschauende Entscheidungen als später mit 18 Jahren. Ich mochte Divya sehr gerne, weil sie ihren Weg geht. Sie ist sehr neugierig und wissbegierig. Außerdem gehört sie dem Volk der Tassari an. Dieses wird unter der Herrschaft von Fürst Wakan unterdrückt, weil es an die Macht der Lichter glaubt. Die Tassari werden erst innerhalb der Stadt eingesperrt und später sogar außerhalb. Divya setzt alles daran, ihnen zu helfen. Im Laufe ihrer Zeit als Dienerin lernt Divya den Sujim Tajan kennen. Er ist Wächter und hat die Aufgabe bekommen, die Mädchenschule zu bewachen. Er ertappt Divya dabei, wie sie tanzt, was ihr verboten ist. Denn in der Welt, in der Divya lebt, gibt es eine sehr klare Rangordnung. Jeder gehört einer Kaste an und “benimmt” sich so, wie es für diese Kaste angebracht ist. Divya gehört zu der grauen Kaste, der untersten. Sie hat kein Recht darauf tanzen oder gar kämpfen zu lernen. Zwischen Tajan und Divya herrscht eine Spannung, doch bald schon merkt man, dass sie sich eigentlich mögen. Als Divya sich der Rebellion anschließt, verändert sich ihr Verhältnis. Die Autorin hat mit Die Messertänzerin ein fantastisches Buch geschrieben. Da ich es bereits vor ein paar Jahren gelesen habe, musste ich es mir jetzt doch kaufen, als ich wieder darüber gestolpert bin. Man taucht tief in die Welt ein, in der Divya lebt. Sie ist farbenfroh und so ganz anders, als die Welt in der wir leben. Mit ihrem kurzen, aber sehr klaren Schreibstil schafft es die Autorin, den Leser direkt in diese Welt fallen zu lassen. Wenn ich so darüber nachdenke, ist das Buch eigentlich ziemlich “dünn” für den ganzen Inhalt. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, die Autorin würde nicht genug beschreiben oder zu weniger auf ihre Figuren eingehen, eher ganz im Gegenteil. Die vielen Informationen überfordern den Leser nicht, sondern sind angenehm gestreut. Die Informationen werden allerdings etwas dürftig, wenn es um Fürst Warkan geht. Er ist der Bösewicht, der Geschichte und das zurecht, denn er lässt sich einiges einfallen, um wirklich böse zu sein. Jedoch wird nie erläutert, warum und es gibt, auch keine offensichtlichen Gründe für sein Verhalten. Ich fand es etwas schade, das er so wenig beschrieben wurde und damit in meinen Augen einer der eher weniger interessanten Bösewichte war. Auch den Klapptext finde ich etwas unpassend. Er beschreibt einerseits sehr gut, was auf den Leser zu kommt, andererseits ist er etwas irreführend. Der Prolog hat mich absolut verwirrt zurückgelassen. Doch diesen fand ich sehr gut gewählt und geschrieben. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wann diese Szene kommt und wie sie überhaupt zustande kam. Ich möchte nicht noch mehr über den Inhalt verraten, deshalb nur so viel: Es ist ein spannendes Buch mit vielen Facetten. Ich habe es sehr gerne gelesen und kann es wärmstens empfehlen. Wertung(4/5) www.valaraucos-buchstabenmeer.com

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    • 2
  • Potzenzial verschenkt

    Die Messertänzerin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. September 2014 um 11:44

    Es wurde viel Potzenzial verschenkt. Am Anfang hat die Autorin sich noch viel Zeit gelassen, die Beschreibungen waren ausführlich und ließen direkt Bilder im Kopf entstehen. Ab dem Mittelteil straffte sich das Tempo dann aber sehr merklich und ich fühlte mich als Leser etwas "gehetzt". Dann noch ganz schnell das Ende abhandeln und *zack* Schluß, Ende, Aus. Ich hätte es schöner gefunden dem Buch mehr Seiten zu geben, damit es sich wirklich entfalten kann oder eben eine Fortsetzung zu bringen.

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  • Eine Mischung aus der Geisha und ein bisschen 007 in Indien

    Die Messertänzerin

    Wolly

    31. August 2014 um 19:05

    Ein schönes Buch. Abwechselungsreich aber stellenweise leider auch etwas zäh. Schöne Charaktere und Verbindungen. Stellenweise ist die Handlung aber übertrieben.

  • Mal ein ganz anderes Jugendbuch

    Die Messertänzerin

    Canem

    02. May 2014 um 18:39

    "Die Messertaenzerin" faengt sehr spannend und ungewoehnlich an. Diese Geschichte spielt in einer anderen Zeit, in einer anderen Welt. Mich hat es  beim Lesen immer an 1001 Nacht erinnert.  Leider nimmt die Spannung in der Mitte des Buches stark ab und auch die Themen veraendern sich. Themen wie Politik, Rebellion, Moral und Tradition werden aufgegriffen. Sehr zu loben, leider nicht ganz so spannend! Das Ende war zwar etwas vorhersehbar, hatte aber auch in paar ueberraschende Wendungen zu bieten.  Zu Empfehlen ist dieses Buch an Jugendliche Maedels und Erwachsene ebenso. 

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  • Rezension zu "Die Messertänzerin" von Susanne Rauchhaus

    Die Messertänzerin

    achterbahnmaedchen

    09. March 2014 um 00:11

    Lange bin ich um dieses Buch herumgeschlichen. Die unterschiedlichen Meinungen diesbezüglich hatten mich nun doch etwas abgeschreckt - wenn auch eine gute Freundin meinte, das Buch wäre wunderbar. Irgendwie habe ich mich nicht so recht getraut. Ja, das Buch hat seine Ecken und Kanten. Von einigen Rechtschreibfehlern mal abgesehen; die Tatsache, dass von der Welt, in der die Geschichte spielt, nicht gerade viel erzählt wird, lässt den Leser etwas verwirrt und mit einigen Fragen dazu zurück. Außerdem war die Geschichte nicht so ganz 100 % ausgereift, bzw. ausgearbeitet. Einige Sachen waren etwas zu viel, manche dafür etwas zu wenig. Aber alles in allem hat mich die Geschichte um Divya und Tajan wirklich berührt. Sie hat mich gefesselt und festgehalten. Sie hat mich entführt und verzweifeln lassen. Ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen können, weil ich 1. endlich die Antworten auf meine Fragen haben wollte und 2. ich wissen musste, wie es weitergeht; was passiert. Es war spannend und fesselnd. Und interessant und mitreissend. Besonders berührt haben mich die Dialoge zwischen Divya und Tajan. Ja, ich bin ein rührseliger Mensch, der extrem nah am Wasser gebaut ist ... aber. Oh my. Ich weiß auch, dass ich das immer sage, wenn mir ein Protagonist gefällt - aber, es müsste mehr Männer wie Tajan geben. Ich kann mir einfach nicht helfen, an Divyas Stelle wäre ich ihm wohl auch verfallen. Die Autorin schreibt sehr flüssig und "pageturnerisch" und deswegen verdient das Buch, meiner Meinung nach, vier Sterne. Weil ich die Geschichte und auch die Idee toll fand. Gerne mehr davon! <3

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  • Eine besondere Welt kennenlernen!

    Die Messertänzerin

    missmistersland

    07. February 2014 um 17:01

    Worum gehts? In Pandrea, dem Reich von Fürst Warkan, hat jeder seinen fest bestimmten gesellschaftlichen Platz. Divya gehört als Dienerin an einer Mädchenschule zur untersten Kaste; anders als Jolissa, die Schülerin aus gutem Hause. Während Jolissa von einer Hochzeit träumt, beneidet Divya die Männer um ihre Freiheit und freundet sich mit einem Wächter an. Sie lernt zu kämpfen wie ein Mann und zu tanzen wie eine Frau. Als sie einen Mordauftrag bekommt, der ihr Gefühl für Richtig und Falsch ins Wanken bringt, flieht sie in eine Welt, in der sie als Messertänzerin bekannt wird. Eine Welt, die sie ändern will. Meine Meinung: Das Buch ist dünner gewesen als erwartet, sehr schade, ich hätte sehr gerne mehr gelesen. Vor mir habe ich ganz klar die Straßen gesehen, die Häuser, die Kleider. Die Autorin wollte es denke ich jedem selbst überlassen, wie sein Pandrea aussieht. Man wird sofort in eine sehr mystische und orientalische Geschichte gezogen. Besonders positiv fand ich die Handlungsstränge des Buches - man kann die Menschen darin verstehen. Vielleicht alle außer Warkan. Jede Figur ist in dem Buch schön beschrieben und hat von Anfang an einen eigenen Charakter. Es gibt Momente in denen liebt man Tajan, es gibt Momente in denen würde man ihn am liebsten aus dem Buch zerren und erwürgen. Die Zuneigung zwischen Divya und Tajan entwickelt sich und ist nicht einfach "unrealistisch" plötzlich da. Die Fantasy-Aspekte sind zwar vorhanden, aber werden nicht so übermäßig betont. Alle handeln nach "menschlichen" Aspekten. Fazit: Ein wundervolles Buch, welches in eine ganz besondere Welt entführt. Diese mystische Mischung aus Liebe, Fantasy und Abenteuer ist auf jeden Fall lesenswert.

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  • Verschenktes Potenzial

    Die Messertänzerin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. August 2013 um 09:11

    Cover: Mir gefällt, dass das Cover sehr orientalisch und geheimnisvoll wirkt.  Meinung: Ich hatte schon so einige Meinungen zu dem Buch gelesen und da diese sehr unterschiedlich ausfielen, konnte ich nicht wirklich voraussagen, ob mir das Buch gefallen würde oder nicht. Ich bin im Nachhinein nicht wirklich enttäuscht, aber angetan bin ich leider auch nicht. Ich fang mal mit meinem Grundproblem an, was ich mit diesem Buch hatte und woraus alles andere resultiert: die Autorin schmeißt uns in eine Welt, die wir nicht kennen und erklärt sie kein bisschen. Hier sind von Tassaris, Vesselas, Sujims und etlichen anderen Dingen die Rede, die sich zwar ein klein wenig durch die Handlung erschließen, aber nicht wirklich erklärt werden. Für mich war es schwierig, weil mir die Buchstabenkombinationen sehr fremd waren und ich manche Begriffe öfter lesen musste und mir dann auch noch erschließen musste, was das denn nun in dieser Welt sein könnte. Auch die vielen Rituale und Benimmregeln, die man seinen Mitmenschen gegenüber einzuhalten hat, wurden nur kurz nebenbei erwähnt, was für mich schwierig war. Schließlich definiert sich eine Welt genau durch diese Details. Das ist jedes Mal etwas, was ich nicht verstehe. Entweder man entwirft eine fremde Welt und erklärt sie dem Leser auch, schließlich können wir nicht in den Kopf der Autorin schauen, oder man nimmt bekannte Dinge und belässt es bei den Namen. Wieso muss man das alles so verkomplizieren? Ich fühlte mich ständig an Die Sonea-Reihe von Trudi Canavan erinnert, weil das dort genauso war. Wieso muss ich ein Tuch, was um die Schultern gelegt wird, Vessela nennen? Wieso heißt die Stadtwache, die genauso handelt wie eine Stadtwache Sujim? Wenn man einfach nur die Wörter austauscht, hätte man wenigstens ein Glossar einfügen können, um die Orientierung zu erleichtern. Die Welt habe ich nicht verstanden und sie erschloss sich mir auch erst auf den letzten Metern, wo schon so viele Fragen in meinem Kopf waren, dass es dann eigentlich schon zu spät war. Das war absolut total verschenktes Potenzial, man hätte so viel draus machen können und so viel mehr Atmosphäre erzeugen können.  Die Figuren fand ich, weil sie eben in einer Welt agieren, die ich nicht verstanden habe, ebenfalls seltsam. Figuren entwickeln sich ja auch durch ihre Umwelt, ihren sozialen Kontext und das sind Dinge, die von mir Abstriche erfahren haben, weil alles so fremd war und blieb. Ich hatte das Gefühl, nur mit halben Charakteren zu tun zu haben und das war anstrengend. Divja, eine Schülerin einer Schule, weswegen auch immer diese genau existiert, ist vierzehn und einer niederen Kaste angeordnet. Sie muss sich vor anderen verbeugen, Küchenarbeiten erledigen und hat aber den Wunsch, in eine höhere Kaste einzuheiraten. Soweit so gut. Sie lernt eines Nachts Tajan kennen, einen Sujim, der ihr dann das Messerwerfen beibringt. Das Buch heißt „Die Messertänzerin“. Mir war klar, dass eine Frau hier unerlaubt Messerwerfen erlernt und dieses mit Tanz verbindet. Dass das Erlernen hier aber im Schnelldurchlauf auf 50 Seiten abgehandelt wird und man dann staunt, dass Divja auf einmal ein Naturtalent ist, verstehe ich nicht und das kann ich auch nur schwer akzeptieren. Für mich ergibt das keinen Sinn.  Desweiteren fand ich Divja teilweise unglaublich naiv und anstrengend, gerade was Tajan angeht. Ich denke, jeder versteht an dieser Stelle was ich meine. In dieser Hinsicht ein Buch wie jedes andere auch. Die ersten 200 Seiten waren gespickt mit Fragen, unklaren Situationen und nicht nachvollziehbaren Handlungssträngen. Ich hätte dem Buch an dieser Stelle gerade mal zwei von fünf Punkten verpasst. Die letzten hundert Seiten wurden dann aber schlagartig besser. Nicht so, dass der Rest dadurch aufgewogen werden konnte, aber man verstand ein kleines bisschen mehr, was Divja eigentlich wirklich bewegt, wer sie ist, ihre geheimnisvolle Herkunft erklärt sich und man versteht die Welt ein winziges bisschen mehr, was schade ist, weil ich sie gern ganz verstanden hätte. Sie war so wunderschön orientalisch, exotisch. Mal was anderes als britisch und amerikanisch. Die letzten hundert Seiten waren in Ordnung. Die meisten Fragen wurden, zumindest was die Handlung angeht, beantwortet und ich habe endlich (kurz vor zwölf) den Konflikt verstanden, der mir vorher auch kaum herauskam und immer unklar war.  Fazit: Ein Buch, was deutliche Schwächen hat. Man wird in eine Welt geworfen, die einem nicht erklärt wird und sehr fremd ist. Die Handlungsstränge sind anfangs sehr unlogisch, erst gegen Ende erfährt man, worum der Konflikt eigentlich handelt. Absolut verschenktes Potenzial, dazu eine ziemlich unsympathische Protagonistin. Dennoch eine nette orientalische Atmosphäre, von der ich mir mehr erhofft habe. Es sind gute Ideen dabei, die sich nur leider nicht entfalten können.

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  • Susanne Rauchhaus - Die Messertänzerin

    Die Messertänzerin

    Finnja

    01. May 2013 um 20:46

    Klappentext: Divya wird als Kind verkauft und wächst als Dienerin an einer Mädchenschule in der Stadt Pandrea, mitten im Wilden Land, auf. Eine rätselhafte Prophezeiung lässt sie aber daran glauben, dass sie nicht immer zur untersten Kaste gehören wird - wenn sie bereit ist zu lernen und zu kämpfen. Eines Tages tritt der düstere Wächter Tajan in ihr Leben und sie ergreift ihre Chance. Heimlich lernt sie zu kämpfen wie ein Mann - und zu tanzen wie eine Frau. Als sie einen Mordauftrag bekommt, muss sie eine Entscheidung treffen. Und damit macht sie sich den Mann den sie liebt, zu ihrem erbittertsten Feind. Autorin: Susanne Rauchhaus, geboren 1967 in Gladbeck, entdeckte schon als Jugendliche ihre Begeisterung für Sprachen und das Geschichtenerzählen. Nach der Ausbildung zur Europasekretärin und später zur Werbetexterin arbeitete sie in einer Hamburger Werbeagentur und in der Redaktion einer Fachzeitschrift. Als 2002 ihr Sohn geboren wurde, machte sie ihr Hobby zum Beruf und schrieb Kurzgeschichten und Glossen für verschiedene Zeitschriften, 2008 erschien ihr erstes Jugendbuch. Heute lebt sie als freie Autorin in der Nähe von Stuttgart. Bisher erschienen: Die Übersinnlichen Der Hexenspiegel Meine Rezension: Das junge Mädchen Divya lebt in Pandrea, einer orientalisch anmutenden Stadt, in der die Bevölkerung in Kasten aufgeteilt ist und der jeweilige Stand der Kaste an der Farbe der Kleidung erkennbar ist. Divya trägt Staubgrau, die Farbe der Dienerinnen die zugleich auch die unterste Kaste symbolisiert, denn Divya wurde schon als kleines Mädchen von Maita, der Leiterin einer Schule für Mädchen aus den höheren Kasten, gekauft. In diese Schule kommen alle Töchter reicher Familien an ihrem 12. Geburtstag. Dort wird ihnen beigebracht, wie sie sich als Tana (Ehefrau und Herrin eines Hauses) zu verhalten haben. Sie werden unter anderem in Benimm und Tanz unterrichtet. Divya bleibt dieser Unterricht verwehrt, doch sie lernt heimlich in jeder freien Minute mit. Besonders das Tanzen liegt ihr am Herzen und so übt sie heimlich auf dem Dach der Schule. Dort wird sie dann auch Zeugin eines Einbruchs in die Schule und am Mord an einer Dienerin. Nach diesen schrecklichen Geschehnissen schickt der Herrscher der Stadt einen Wächter in die Schule - Tajan. Tajan ist es dann auch, der sich für seine Kampfübungen Divyas Dach aussucht und so prallen die beiden schon bald aufeinander. Mit Hartnäckigkeit gelingt es Divya schließlich Tajan zu überreden ihr das Kämpfen beizubringen. Zwischen den beiden bahnt sich bald eine Beziehung an. Doch bevor daraus mehr werden kann, überschlagen sich die Ereignisse. Divya findet heraus woher sie wirklich stammt und muss sich entscheiden ob sie weiterhin mit einer Lüge leben will oder ob sie sich der Wahrheit stellt und damit ihre Beziehung zu Tajan gefährdet. Mein Fazit: Anfänglich irritierten mich die vielen neuen Ausdrücke die die Autorin (leider ohne nähere Erklärung) eingeführt hat. Da waren Wörter wie Tana, Vesséla, Njur, Sujim usw. aber bald erklärten diese sich von alleine und die Geschichte zog mich total in Bann. Dieses Buch hat alles was eine spannende Lektüre braucht: Machtkämpfe, Intrigen, Mut, Freundschaft, Verrat und eine zarte Liebesgeschichte. Divya ist eine starke Persönlichkeit, die in einer Gesellschaft in der Frauen nur gefallen sollen, für Freundschaft und Liebe alle gesellschaftlichen Schranken überwindet und die für ihre Zukunft in Freiheit, für die Zukunft ihres Volkes, das diffamiert und in eine Art Ghetto gesteckt wird kämpfen muss und nicht zuletzt auch um ihre Liebe zu Tajan. Besonders schön fand ich auch das Fantasy-Element der Geschichte - die Lichter. Kleine leuchtende Wesen die den Menschen hilfreich zur Seite stehen, die aber nicht von jedem gesehen werden können. Der Schreibstiel von Frau Rauchhaus ist flüssig und mitreißend, so dass die Seiten nur so dahingeflogen sind  ;)

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  • Rezension zu "Die Messertänzerin" von Susanne Rauchhaus

    Die Messertänzerin

    Lyiane

    21. January 2013 um 17:04

    Inhalt: Divya arbeitet als Dienerin in einer Mädchenschule. Sie wurde als Kind verkauft und gehört zu der untersten Kaste. Nach einem versuchten Einbruch in die Schule und dem Mord an einer Dienerin, wird diese nun von Wächtern bewacht. Einer davon ist Tajan, der Divya beibringt, wie man kämpft. Von den Mädchen imitiert sie das Tanzen. Als sie ein Attentat verüben soll, stellt sie sich gegen ihre Liebe zu Tajan und lernt ihre Vergangenheit kennen. Meine Meinung: Erstmal muss ich sagen, dass ich sehr geteilter Meinung bin, was das Cover angeht. Einerseits finde ich es unmöglich, dass es fast nur noch Cover gibt, die ein Frauengesicht ziert. Doch mir gefallen die Farbe und die Ornamente. Vom Inhalt war ich positiv überrascht. Die ganze Geschichte spielt in einem Land, in denen die Gesellschaft in Kasten unterteilt ist (hat mich ein bisschen das Kastensystem des Hinduismus erinnert). Divya, die Hauptperson, mochte ich nicht die ganze Zeit über. Ihre Gefühle gegenüber Tajan waren mir ein bisschen zu oberflächig. Ihre manchmal freche Art hat mir hingegen wieder gefallen. Als sie sich dann gegen eine perfekte Zukunft als Ehefrau und für eine bessere Zukunft für ihr Volk entscheidet, wird sie mir sympathischer, da sie auch nicht so handelt, wie man es von ihr erwartet. Tajan dagegen konnte ich nicht wirklich leiden. Seine Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar. Er wechselt sehr oft seine Meinung und ich hätte ihm nicht so schnell verziehen, wie es Divya getan hat. Trotzdem fand ich die Handlung sehr interessant. Divya hat sich aufgelehnt und sich als Messertänzerin einen Ruf gemacht. Dies hat ihr geholfen den Menschen von Pandrea zu zeigen, wie ihr Herrscher wirklich ist. Die Idee mit den Lichtern hat mir auch gut gefallen. Ich hätte nicht gedacht, dass in dieses Buch auch Fantasy miteinfließt. Die Stadt konnte ich mir sehr gut vorstellen und die Autorin hat auch die Atmosphäre eingefangen. An Spannung mangelt es bei der Geschichte auch nicht. Es kommen immer neue Tatsachen ans Licht, die ich als Leserin überhaupt nicht so erwartet habe. Am Schluss dachte ich mir sogar, dass eine Fortsetzung auch ganz interessant wäre, da man ja erfährt, dass es außerhalb von Pandrea auch noch Städte geben kann und Divya auch gerne reisen möchte. Mein Fazit: Ein schönes Buch über eine junge Frau, die sich gegen ihr Schicksal als Dienerin stellt und für ihr Volk kämpft. Die Liebe kommt dabei nicht zu kurz und auch Fantasy-Elemente fließen mit ein. Falls es vielleicht doch mal eine Fortsetzung geben würde, würde ich mir die ganz sicher kaufen.

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  • Rezension zu "Die Messertänzerin" von Susanne Rauchhaus

    Die Messertänzerin

    TigorA

    24. November 2012 um 18:52

    Susanne Rauchhaus entführt uns in die fantastische Welt Pandrea, eine magische Welt, die aber auch in der Hand des machtgierigen Fürsten Warkan ist. In Pandrea gehört jeder Mensch einer Kaste an, die seine gesellschaftliche Stellung beschreibt und in die er sein Leben lang gehört. So auch die schwarzhaarige Divya, Dienerin in einer Mädchenschule und somit Anghörige der untersten Kaste. Die Schule beherbergt 'Tanas', ausschließlich blonde Mädchen aus gutem Hause, die ausgebildet werden um mit 18 an einen reichen und einflussreichen Mann verheiratet werden zu können. Divya träumt davon auch etwas für ihre Zukunft tun zu können und 'jemand' zu werden, also belauscht sie heimlich den Unterricht der Tanas und lernt alles, auch das Tanzen bringt sie sich selbst bei. Als an ihrer Schule ein Diebstahl begangen wird, wird der junge Wächter Tajan dort eingesetzt um die Schule zu schützen. Divya ist fasziniert von ihm und seinen Kampftechniken, prompt überredet sie ihn ihr das Messerwerfen beizubringen. Doch durch ihn erfährt sie auch etwas über sich selbst und ihre Herkunft, denn sie ist das einzige schwarzhaarige Mädchen weit und breit. Diese Haarfarbe gehört dem Volk der Tassari, vom normalen Stadtvolk verachtet und von Fürst Warkan jenseits der Mauern verbannt. Und dann ist da noch die Schulleiterin Maita, die Divya ein unmoralisches Angebot unterbreitet und ihr einen Mordauftrag erteilt... ~~~ Ich fand das Buch ganz großartig und habe es innerhalb weniger Tage durchgelesen. Der Schreibstil ist schlicht aber fesselnd und mitreißend. Das Buch beginnt eigentlich mitten in der Geschichte auf einem Hochzeitsfest, auf dem Divya ihren Mordauftrag erledigen soll, das stellt quasi das erste Kapitel dar. Im nächsten Kapitel springt die Autorin dann an den Anfang und beschreibt wie alles begann. Man bekommt einen Eindruck von der Mädchenschule und begegnet Divya zum ersten Mal als Zwölfjährige mit dem großen Traum etwas aus sich zu machen. Das wird ihr jedoch verwehrt und wir begleiten sie weiter als Dienerin, die versucht zu lernen und sich allerhand Fertigkeiten im Tanz und auch in der Kampfkunst beizubringen, bis zu ihrem 18. Geburtstag als ihre beste Tana-Freundin Jolissa verheiratet wird und Divyas alte Sehnsüchte wieder weckt. So kommt es auch, dass sie das Angebot ihrer Schulleiterin annimmt auf einem Hochzeitsfest zu tanzen um den Gastgeber mit einem gezielten Messerwurf zu töten. Divya weiß natürlich nicht um wen es sich handelt und sie weiß auch nicht, dass ihre Schulleiterin ein Geheimnis hütet. Es bleibt also spannend und man fiebert mit der mutigen und eigensinnigen Divya mit. Sie hat mir als Charakter ganz toll gefallen, eine starke Person die vielleicht aber nicht jedermanns Geschmack ist. Solche Leute die vom Diener zum Held werden wirken ja auch schnell etwas unglaubwürdig. Aber es passte hier zu der Story und auch zu der Umgebung und den Umständen. Der Wächter Tajan wirkte sehr streng und unnahbar, fand ihn aber als Charakter okay, aus irgendeinem Grund passt er zu Divya. Noch besser als die Charaktere fand ich aber in jedem Fall die Geschichte an sich und die Welt die die Autorin mit Pandrea geschaffen hat. Ich empfand es als erfrischend und ein wenig anders, als die Jugendbücher die man sonst so liest. Den Aspekt der Magie, das Kastensystem und die ganzen Wirrungen und Verstrickungen haben mir sehr zugesprochen, ich wollte zu jeder Zeit weiterlesen und wissen wie es weiter geht. Ab der Mitte des Buches wird es dann richtig rasant, für meinen Geschmack schon fast etwas zu viel. Dennoch fand ich die Ideen der Autorin sehr ansprechend. ~~~ Ein spannendes und fantastisches Jugendbuch, dass mal etwas anders daher kommt, mit einem energischen aber liebenswerten Hauptcharakter. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und kann sie getrost weiterempfehlen für alle die romantische Jugendfantasy mögen und sich gerne in Andere Welten entführen lassen.

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  • Rezension zu "Die Messertänzerin" von Susanne Rauchhaus

    Die Messertänzerin

    absinthe

    01. November 2012 um 02:00

    Positive 3 Sterne. Eigentlich eher 3,5. Für mich war der Anfang, allen voran der Prolog etwas wackelig, konnte mich nicht richtig überzeugen, weshalb ich der Geschichte auch eher skeptisch entgegen geblickt habe. Es lässt sich nicht leugnen, dass der Schreibstil einfach gehalten ist – einfach mit einer gewissen Spur Naivität und Unschuld. Außergewöhnliche, eigene Formulierungen gibt es nicht, die Beschreibungen sind meist simpel gehalten – und kommen meiner Meinung nach hin und wieder zu kurz, sodass die ein oder andere Szene manchmal an Leben verliert, weil die Eindrücke, welche die Szene in dem Augenblick verleihen will, dem Leser zu vage dargestellt werden. Auch die Dialoge wirken oft ein wenig stereotyp und schablonenhaft. So wie der Schreibstil, so wirken auch die Figuren eher einfach gestrickt, jede mit ihrem eigenen Leiden in der Seele, das dann der jeweils andere irgendwie zu lindern versucht, was meistens auch gelingt. In jeder Ecke der Geschichte lag Potenzial und mir kam es so vor, als wollte die Autorin das auch zeigen und nutzen. Nur leider hat sie dabei stets nur an der Oberfläche gekratzt, wodurch eben alles ein wenig flach bleibt. Was ich doch ganz witzig fand, war die Tatsache, dass jedes Mal, wenn ich dachte, “Tajan” (der männliche Part) müsste eigentlich langsam mal wieder auftauchen, kam eine Szene, in der er auf wundersame Weise erscheint. Nichtsdestotrotz war der Plot durchweg interessant. Auch hier gab es jede Menge Möglichkeiten, die leider nicht bis zum Schluss gedacht – oder wenn doch, nicht genau genug beschrieben – wurden. Die aus dem Plot aber dennoch eine interessante Handlung gestrickt und mich nicht nur einmal überrascht ein gedankliches “Oh” aussprechen lassen haben, weil mal wieder ein unerwartetes Geheimnis ans Licht gekommen ist. Fazit: Ein interessantes Buch für zwischendurch, ohne große Reden, ein wenig Klischee behaftet und am Anfang etwas holprig, was sich aber zum größten Teil im Buch legt, und die Formulierungen sich festigen, und das einfach an zu vielen Stellen gespart hat.

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  • Rezension zu "Die Messertänzerin" von Susanne Rauchhaus

    Die Messertänzerin

    Nynaeve04

    25. September 2012 um 23:42

    In Pandrea, dem Reich von Fürst Warkan, hat jeder seinen fest bestimmten gesellschaftlichen Platz. Divya gehört als Dienerin an einer Mädchenschule zur untersten Kaste; anders als Jolissa, ihre Freundin, die Schülerin aus gutem Hause. Während Jolissa von einer Hochzeit träumt, beneidet Divya die Männer um ihre Freiheit und freundet sich mit einem Wächter an. Sie lernt zu kämpfen wie ein Mann - und zu tanzen wie eine Frau. Als sie einen Mordauftrag bekommt, muss sie eine Entscheidung treffen. Und damit macht sie sich den Mann, den sie liebt, zu ihrem erbittertsten Feind Susanne Rauchhaus hat einen tollen Roman geschrieben, der sich gut und flüssig lesen lässt. Die Geschichte schreitet zügig voran aber der Leser kann gut folgen. Die Protagonistin Divya ist symphatisch und man wird gleich warm mit ihr. Sie handelt überlegt, ist ziemlich mutig und kein typisches Mädchen. Sie weiß sich recht gut durchzusetzen und gibt nie auf. Auch Tajan wächst einem schnell ans Herz, aber man merkt dass er noch ein Geheimnis hat. Auch alle anderen Charaktere haben Tiefe und man kommt ihnen näher, versteht ihre Beweggründe. Und man kann in eine andere Welt abtauchen ohne sich zu sehr anstrengen zu müssen. Faszit: Ein super gelungener deutscher Fantasyroman! Kann ich nur weiter empfehlen! Der Vorteil ist dass es keine Buchrreihe ist sondern eine abgeschlossene Geschichte. 4,5 Sterne für dieses super Buch! :)

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  • Rezension zu "Die Messertänzerin" von Susanne Rauchhaus

    Die Messertänzerin

    Blackcherry

    30. August 2012 um 15:31

    Inhalt: Divya ist eine schwarzhaarige Dienerin an einer Schule für Mädchen, die als Tanas ausgebildet werden. In ihrer Stadt Pandrea, gibt es das Kastensystem, bei welchem Dienerinnen in der niedrigsten sind. Divya träumt schon sehr lange davon, selbst eine Tana zu werden und später einen Mann zu heiraten, wie die anderen Mädchen an der Schule. Dennoch steht ihr das nichts zu, da sie ihr ganzes Leben lang eine Dienerin sein muss und ihr Ursprung sie daran hindert. Allerdings möchte Divya ihren Traum nicht aufgeben und so beobachtet sie den Unterricht heimlich, um die Tänze als auch die Umgangsformen einer Tana, zu erlernen. Währenddessen schließt sie Freundschaft mit dem Mädchen Jolissa, die von einer höheren Kaste stammt. Bei einem Einbruch in der Nacht, lernt Divya den Wächter Tajan kennen, der ab da, die Schule beschützen soll. Daraufhin bittet sie ihn, ihr die Kunst des Kampfes heimlich beizubringen. Sie kommen sich dadurch immer näher und auch die Gefühle werden nicht außer Acht gelassen. Doch Tajan ist ein beauftragter Spion des Fürsten und hat die Aufgabe, die Schule auf Rebellen zu durchsuchen. Dabei macht er mit Divya Entdeckungen, die Divya in Gefahr bringen... Meinung: Der Anfang beginnt schon sehr interessant und man kommt sehr schnell in die Geschichte rein. Auf den ersten Kapiteln, lernt der Leser, Divyas Alltag kennen und bekommt somit Einblick in ihr Leben, um sich besser in die hineinversetzen zu können. Ich finde es sehr interessant die Sicht einer Dienerin zu lesen, die versucht mehr aus ihrem Leben zu machen. Zusätzlich spielt die Geschichte womöglich in einer orientalischen Welt, aufgrund des Kastensystems, der Gebäudebeschreibungen und der exotischen Namen der Charaktere. Deshalb musste ich manchmal an Aladin denken, was jedoch nicht negativ anzumerken ist. Des Weiteren kommt das typische Machtverhältnis zwischen Mann und Frau in dem Buch vor - der Mann hat das Sagen, währenddessen die Frau alles zu befolgen hat. In Divya kann man sich sehr gut hineinfühlen und man begleitet sie von klein auf, bis sie erwachsen wird. Aus einem kleinen naiven Mädchen, wird eine starke Kämpferin, die trotzdem Schwächen hat, die sie menschlich machen. Sie war mir von Anfang an sympathisch und es hat mich immer wieder berührt, wenn es ihr schlecht ging. Divya muss vieles durchmachen und von vielen Menschen Abschied nehmen. Sie versucht immer wieder, sich selbst treu zu bleiben und ihr Ziel zu erreichen. Als sie erfährt, dass sie eine Tassari ist, versucht sie ihrem Volk zu helfen und kämpft gegen den Fürsten. Sogar von ihrer Liebe Tajan, trennt sie sich, weil sie einsieht, dass er ihr nicht gut tut. Sie ist eine unglaubliche Protagonistin mit besonderen Fähigkeiten, denn sie besitzt die Gabe, wie andere Tassari, die Lichter zu sehen. Tajan bleibt, wie für den Leser, als auch für Divya, geheimnisvoll, weshalb er die Neugierde weckt. Seine Gefühle für Divya, kann man zu Beginn nicht ganz deuten, dennoch wird im Laufe der Zeit klar, dass er sich tatsächlich auch in sie verliebt ist und ihr nichts tun möchte. Auch die anderen Nebenfiguren sind der Autorin äußerst gut gelungen. Da eine große Anzahl an Nebencharakteren vorhanden ist, sind sie nichtsdestotrotz alle einzigartig ausgearbeitet, sodass es einem nicht schwer fällt, sie auseinander zu halten und sie sich zu merken. Im Buch kommen zudem neue Wesen, die Lichter, vor. Viel wird jedoch nicht von ihnen erzählt, genauso wie von den Magiern, die ebenfalls vorkommen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, der die vielen Seiten, wie im Fluge vorbeigehen lässt. Sie formuliert wortgewandt und bildhaft, sodass sich der Leser die Gebäude und Personen direkt vorstellen kann. Durch die lockere Ausdrucksweise schafft Susanne Rauchhaus eine lebendige Atmosphäre und immer eine Kompensation der Stimmung, die zwischen Romantik, Spannung und Ernsthaftigkeit dauernd schwankt. Fazit: Eine sehr spannende Geschichte mit interessanten und vielfältigen Charakteren. Hin und wieder sind die Handlungen vorhersehbar, trotzdem bietet das Buch gute Unterhaltung und ein atemberaubendes Abenteuer. "Die Messertänzerin" ist perfekt geeignet für schöne Lesestunden und entführt den Leser in eine wundervolle Welt.

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  • Rezension zu "Die Messertänzerin" von Susanne Rauchhaus

    Die Messertänzerin

    Wolfspeaker

    09. August 2012 um 11:36

    Das Cover des Buches zeigt ein Mädchen, von dem man nicht mehr als das Gesicht erkennen kann. Der Rest ist hinter einem bordeaux-roten, reichlich verzierten Tuch verborgen, dessen Verzierungen sich auch über das Gesicht des Mädchens ausbreiten. Eine Messerklinge durchteilt das Bild und unterstreicht den Titel des Buches: Die Messertänzerin. Divya ist eine Dienerin und gehört damit der niedrigsten Kaste der Gesellschaft an. Als Kind wurde sie von ihrer Mutter verkauft und kann von ihrem Leben nicht mehr erwarten als zu dienen. Als diese Erkenntnis sie mit zwölf Jahren an den Rande des Todes bringt, ist es eines der “Lichter”, das sie mit den Worten “Lerne! Und kämpfe! Ohne zu lernen, kannst du deinen Weg nicht sehen. Und ohne zu kämpfen, wirst du ihn verlieren!” wieder ins Leben ruft. Von nun an sind es diese Worte, die Divya antreiben. Sie lernt das Tanzen – und das Kämpfen. Und als ein Zufall ihre Vergangenheit enthüllt hat sie etwas, für das sich das kämpfen lohnt – allen Widrigkeiten zum Trotz. Die Messertänzerin beginnt mit einer Hochzeit. Einer Hochzeit, bei der die beste Freundin der Braut ein Messer auf den Bräutigam wirft – aber warum? Die Antwort liegt in der Vergangenheit. An einer Schule, auf der die Frauen auf ihr zukünftiges Leben als Ehefrauen mächtiger Männer vorbereitet werden. In dieser Schule entsteht eine Freundschaft zwischen einer Schülerin, Jolissa, und einer Dienerin, Divya. Eine Freundschaft, die nicht sein darf – und doch besteht. Seit ihrem Erlebnis mit dem Licht umgeht Divya jedoch mehr als nur ein Verbot: Eine Dienerin, die die Künste der Schülerinnen lernt. Eine Frau, die sich in die Künste der Sujim, der Wächter des Fürsten, unterweisen lässt. Eine Angehörige vom Volk der Tassari, die sich frei in der Stadt bewegt. Divya ist mit ihrer ganz eigenen Art eine Heldin, die man einfach gern haben muss. Aus dem Kind, das erst lernen muss, die Welt zu verstehen, wird nach der Begegnung mit einem der Lichter eine lerneifrige Schülerin – erst ohne, später mit Lehrer. Die Kraft, die sie aus den Worten des Lichtes schöpft, ist wirklich erstaunlich. Erst kämpft sie nur im Geheimen gegen die Zwänge, die sie einengen. Divya lernt – und findet bei ihrem Lehrer mehr als nur das Wissen um den Kampf und den Kodex der Sujim – bis sich ihre Vergangenheit zwischen sie stellt. Auf das Lernen folgt das Kämpfen. Und aus dem Kampf um ihr Überleben wird der Kampf eines ganzen Volkes – und die Suche nach verborgenem Wissen. Ein Kampf, der aussichtlos scheint – aber es mehr als wert ist, gekämpft zu werden. Ein Kampf, der mit einem Messertanz auf den Märkten der Stadt beginnt, mit Verfolgungsjagden über die Dächer der Stadt weitergeführt wird, in dunkle Gänge und den Palast des Fürsten führt. Ein Kampf, der keinen Leser ungerührt lassen wird. Aber nicht nur Divya und ihr Kampf fesseln den Leser ans Buch. Es sind auch Divyas Welt und ihre Freunde, die bis ins letzte Detail faszinieren. Eine Welt, in der wohlgesinnte Lichter (mit einem Faible für Zuckerwasser) den Menschen bei ihrer täglichen Arbeit helfen – der Umgang mit ihnen jedoch verboten wird. Eine Welt, in der nur manche die Lichter sehen können, aber viele ihre Auswirkung spüren. Eine Welt, in der der Fürst jeden Umgang mit den Lichtern verbietet und in der dieses Gesetz nicht das einzige ist, das die Menschen ihrer Freiheit beraubt. Eine Geschichte mit Figuren, die jede für sich aus weit mehr als nur Worten bestehen. Eine Geschichte, in der die Gefühle der einzelnen fast greifbar sind. Susanne Rauchaus hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in die Geschichte hineingezogen, sie mich selber erleben lassen. Auch jetzt noch blicke ich in Gedanken Divya wehmütig über die Dächer der Stadt hinterher. Ob wir uns wiedersehen werden? – Bestimmt. Denn “Die Messertänzerin” ist eines der Bücher, die man immer wieder lesen kann. Und das werde ich definitiv tun.

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