Susanne Aernecke Tochter des Drachenbaums

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Inhaltsangabe zu „Tochter des Drachenbaums“ von Susanne Aernecke

In ihrem Debüt „Tochter des Drachenbaums“ gelingt Susanne Aernecke eine atemberaubende Mischung aus historischem Roman und romantischer Liebesgeschichte. Auf der Kanareninsel La Palma müssen sich Iriomé und Romy, deren Schicksale über die Jahrhunderte hinweg miteinander verbunden sind, einem gefährlichen Kampf um Liebe und Macht stellen.
1492 wird Iriomé, die letzte Hohepriesterin La Palmas, von der Liebe ihres Lebens verraten und von spanischen Konquistadoren verschleppt. Ihr gelingt es aber, das geheime Wissen um Amakuna, einen Pilz mit besonderen Kräften, zu bewahren.
2014 führen rätselhafte Träume die deutsche Ärztin Romy von Augsburg nach La Palma. Dort findet sie den geheimnisvollen Pilz, den sie der Menschheit als universales Heilmittel zur Verfügung stellen will, und gerät dadurch in große Gefahr. Wie damals Iriomé muss nun auch Romy ihr Geheimnis vor den Mächtigen ihrer Zeit und vor dem Mann schützen, den sie liebt.

Für alle Leserinnen und Leser von Diana Gabaldon und Noah Gordon

Spannend und magisch! Eine perfekte Mischung :-)

— chipie2909

Spannend trotz Schwächen; spirituelle angehaucht

— Abundantia

Ein gelungenes Buch mit einer spannenden, sehr fantasievollen Geschichte.

— buchernarr

Etwas zu viel des Guten

— eleisou

Gibt es ein Leben nach dem Tod und man wird in einer ganz anderen Zeit wieder geboren?

— Lotte1

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

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  • Absolut magisch!

    Tochter des Drachenbaums

    chipie2909

    27. February 2017 um 08:04

    Die Story: Wir lernen Romy kennen, Ärztin und gerade ziemlich verzweifelt, da ihre beste Freundin Thea todkrank ist. Um sich zumindest mal ein bißchen abzulenken, geht sie klettern und da passiert es: sie stürzt ab! Doch als sie aufwacht, ist sie unverletzt und hatte einen enorm realen Traum. Und plötzlich wird sie konfrontiert mit Begebenheiten, die wie in ihrem Traum waren und so begibt sie sich nach La Palma um herauszufinden, ob etwas Wahres hinter ihrem Traum steckt oder ob alles nur Halluzinationen sind. Und dann gibt's da noch Iriomé, die im Jahr 1492 die letzte Hohepriesterin La Palmas war. Sie wurde von ihrer Liebe verraten und von spanischen Konquistadoren verschleppt. Doch kann es sein, dass Romy und Iriomé etwas ganz tiefes verbindet? Und was hat es mit Amakuna, dem Heilmittel, das alle Krankheiten besiegen kann, auf sich? Wiederholt sich die Geschichte? Mein Eindruck vom Buch: Fantastisch! :-) Im wahrsten Sinne des Wortes! Ich liebe Romane, in denen es um Zeitreisen geht oder um Verbindungen über Jahrhunderte hinweg und ich wurde nicht enttäuscht. Die Protagonistinnen Romy und Iriomé sind fein ausgearbeitet und ich habe beide lieb gewonnen und mit ihnen mitgelitten und mich auch mitgefreut. Manchmal wirken die beiden etwas naiv, da hätte ich die zwei am Liebsten geschüttelt ;-) Was in diesem Werk ganz deutlich wird, ist die Liebe der Autorin zu den kanarischen Inseln. Sie hat einige geschichtliche Facetten in ihren Roman eingeflochten, die ich sehr interessant fand und für mich größtenteils noch komplett neu waren. Für mich ist dieses Werk eine perfekte Mischung zwischen Liebe, Spannung und Geschichte und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Vorallem auf den letzten 100 Seiten stieg die Spannung noch ins Unermessliche und auch der Schluß hat mich vollkommen überzeugt. Jedenfalls bin ich nun infiziert, ich möchte unbedingt in naher Zukunft auf die Kanaren um selbst zu erleben, was Susanne Aernecke so zauberhaft auf's Papier gebracht hat. Aber erstmal freu ich mich auf den zweiten Teil der Amakuna Saga: Das Panama Erbe. Fazit: Von mir kommt hier eine absolute Leseempfehlung für alle, die auf der Suche nach Mystik und Spannung sind, garniert mit einer großen Portion Emotionen.

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  • Mystik und Realität sehr gut miteinander verknüpft

    Tochter des Drachenbaums

    Abundantia

    14. January 2017 um 19:57

    Romy, eine Ärztin aus Augsburg, die in der Medikamentenforschug arbeitet, wird aus ihrer rationalen Welt gerissen. Ihre beste Freundin Thea, die an Brustkrebs leidet, soll ein neues Medikament testen, dass sie angeblich heilen kann. Das Medikament wirkt jedoch nicht wie erhofft und soll trotzdem auf den Markt gebracht werden. Romy ist darüber fassungslos und erkennt nach und nach die dahinter liegenden Machenschaften von Konzernen. Ihr Chef wird unter Druck gesetzt und die Pharmaindustrie fordert erbarmungslos ein, was sie im Vorfeld teuer finanziert hat. Rücksichtnahme und Patientenschutz haben keinen Platz. Bei einem Kletterunfall stürzt Romy zu Boden und hat plötzlich eine Vision von einer Hohepriesterin, vor 500 Jahren, die auf der Insel La Palma beheimatet war. Was Romy zunächst als Halluzination abtut, entpuppt sich Stück für Stück als wahre Geschichte, deren Ende noch nicht geschrieben steht. Sie fühlt sich mit Iriomé verbunden und erfährt allmählich immer mehr von deren Leben und der Weisheit der Ureinwohner La Palmas. Zusammen mit Thea macht Romy sich auf Spurensuche und begibt sich auf die Insel, um Antworten zu finden. So erfahren die beiden auch von "Amakuna", einem Heilpilz, den die Ureinwohner und vor allem die Hohepriesterin Iriomé mir ihrem Leben schützten. Romy erkennt, dass es Dinge gibt, die mit dem bloßen Verstand nicht greifbar sind und akzeptiert, dass das Schicksal Iriomés mit ihrem eng verknüpft ist. Das was die Guanchin versuchte, muss Romy 500 Jahre später weiterführen. Es herrscht ein Kampf um ein Heilmittel, das der Menschheit erst zugänglich gemacht werden darf, wenn sie bereit ist, Liebe gegen Hass, Vertrauen gegen Angst und Gier gegen die Bereitschaft zu teilen, einzutauschen. Im Abenteuer gefangen, begegnet Romy auch einem Mann, der entscheidend an der Mission "Amakuna" beteiligt ist und mit dem sie ebenso seit Jahrhunderten verbunden ist. Ein ereignisreicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt... Fazit: Susanne Aernecke gelingt mit dem ersten Teil der Trilogie ein spannender Auftakt. Die Ereignisse überschlagen sich und trotz der vielen Charaktere, ist man als Leser direkt und dauerhaft im Thema. Die Geschichte selbst enthält viele wahre Aspekte, was mir persönlich sehr zusagt. Die Machenschaften im medizinischen Bereich unserer Gesellschaft sind erschreckend und entsetzlich. Auch die spirituellen Anteile des Buches haben mich begeistert, da ich selbst auch überzeugt bin, dass es mehr gibt, zwischen Himmel und Erde, als wir mit bloßem Auge sehen. Allerdings gibt es auch Kritikpunkte. Das Buch ist sehr dick, wirklich klein geschrieben und beinhaltet oftmals langwiergie Passagen, die man meiner Ansicht nach auch kürzer hätte fassen können. Dadurch hab ich phasenweise die Lust am Lesen verloren, was ich bei der packenden Story sehr schade fand. Ob ich die Reihe weiter lese, weiß ich daher noch nicht. Eine Verfilmung jedoch würde ich sehr gerne sehen.

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  • Tochter des Drachenbaums

    Tochter des Drachenbaums

    buchernarr

    26. June 2016 um 12:16

    Der erste Teil der Amakuna Saga ist ein gelungenes Buch mit einer spannenden, sehr fantasievollen Geschichte, wobei sich die Vergangenheit und die Gegenwart miteinander verbinden um uns eine Botschaft über die Zukunft zu geben. Ärztin und Forscherin Romy erleidet einen Sturz und hat unmittelbat danach einen Traum (Visionen) über eine Zeremonie aus der Vergangenheit. Gleichzeitig erleben wir wirklich eine Zeremonie eines Stammes der Insel la Palma und lernen Iriome kennen, die Hüterin des Amakuna Pilzes. Romy möchte ihren Visionen auf der Spur kommen und beschliesst zusammen mit ihrer Freundin die Insel aufzusuchen. Beider Frauen werden sich dort in eine Reise durch die Vergangenheit begeben was sie in grosser Gefahr bringen wird. Sie werden nämlich mit den heilenden Wirkungen Amakunas bekanntgemacht, was zu Folge hat, dass ihnen sämtliche Pharmakonzerne an den Hals liegen. Nun müssen sie versuchen zu entkommen und das Geheimnis bewahren. Dieser Fantasy Thriller gepaart mit einem Hauch Historie und Romantik war genau das Richtige für meinen diesjährigen Sommerurlaub. Alles war vorhanden mit einen gelungenen Schreibstil und man kann sich nun auf die Nachfolge freuen.

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  • Tochter des Drachenbaums

    Tochter des Drachenbaums

    eleisou

    23. June 2016 um 22:55

    Das Buch als Hardcover fand ich sehr schön und anspruchsvoll. Diek kleine Karte drinnen hat mir auch sehr gut gefallen. Das Buch an sich weiss ich immer noch nicht so genau zu welchem Genre ich es hinzufügen würde, eher Fantasy aber mit einem Hauch Mystik-. Krimi-, Liebesroman. Das hat mir teilweise nicht so gut gefallen, denn ich dachte mir es ist einfach zu viel des Guten. Im Hier und Jetzt lebt Ärztin und Pharmaforscherin Romy aber sie landet durch einen Sturz in die Vergangenheit, bzw. macht sie eine Reise durch die Zeit. Auf La Palma begegnet sie Iriome. Sie ist eine Schamanin und lebt im 15. Jahrhundert mit ihrem Volk zusammen. Dort endeckt Romy den geheimnisvollen Amakuna, den Iriome nur zu gut kennt, einen Pilz den es nur auf La Palma gibt und den Ioriome von den spanischen Eroberern zu wahren versucht. Beide Frauen glauben an dessen heilende Wirkung und sogar Romys beste Freundin, die an Krebs erkrankte Thea, versucht mit auf diese Reise zu gehen um ein Heilmittel gegen den Krebs zu finden. Die Frauen begehen so einige Abenteuer und ändern ihre Ansicht gegenüber dem Leben völlig. Der Schreibstil an sich war nicht schlecht, nur denke ich, dass die Autorin versucht hat sehr vieles miteinander zu verkrüpfen was nur schwierig gelingen kann und ich kann hierfür nicht sagen, das es eine Ausnahme ist. Das Buch war mir zeitweise viel zu langatmig und zeitweise rannten die Entwicklungen so schnell und simpel davon, da konnte ich gar nicht folgen. Im Grossen und Ganzen glaube ich die Geschichte hatte mehr Potential als rausgebracht wurde.

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  • Iromé und Romy

    Tochter des Drachenbaums

    OmaInge

    03. March 2016 um 12:57

    Die Geschichte von Iriomé und Romy wird in zwei Zeitschienen erzählt. Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt ein Symbol Auskunft darüber. Das hat mir sehr gut gefallen – nicht viel Herumrätseln wo ich mich gerade „befinde“. Die Hauptprotagonisten Iriomé und Romy sind mir gleich sympathisch gewesen. Bei allen Anderen war mir nicht sofort klar, ob sie zu den „Guten“ oder zu den „Bösen“ gehörten. Die Handlung hat mich nach wenigen Zeiten gefesselt und bis zum letzten Satz des Buches nicht wieder losgelassen. Die Geschichte der Kanareninsel La Palma ist mir näher gebracht worden, ebenso wie die Zeit der Inquisition in Spanien. Schulwissen ist da (zumindest bei mir) sehr lückenhaft. Vorne im sehr schön gestaltetem Buch gibt es eine Karte von La Palma – ich liebe solche Karten, die mir die Handlungsorte noch näher bringen. Im hinteren Teil ist eine Karte von Spanien abgebildet, ebenso wie eine Liste der Hauptfiguren. Unterteilt auf die Vergangenheit und die Gegenwart. Ein Buch, das historischen Roman, Liebesgeschichte(n), Krimi und ein gehörige Portion Mystik in sich vereint und mir vom Schreibstil sehr gut gefällt – was will ich mehr? Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Amakuna-Saga.

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  • Tochter des Drachenbaums

    Tochter des Drachenbaums

    Klusi

    08. December 2015 um 23:11

    Die Rahmenhandlung um Romy spielt in der Gegenwart. Die Heilerin, mit der die junge Ärztin eine geheimnisvolle Verbindung hat, lebt Ende des 15. Jahrhunderts. Als Iriomé von ihrer Heimatinsel fliehen muss, verschlägt es sie nach Spanien, und sie gerät dort auch in Gefahr, als Hexe angeklagt zu werden, denn sie besitzt ein starkes Heilmittel, das so mancher für sich beanspruchen möchte, obwohl es als heidnisch verrufen und den Menschen unheimlich ist. Mit Hilfe von Amakuna, dem heilkräftigen Pilz, fällt Romy immer wieder in Trance und begibt sich auf eine Zeitreise zu den Guanchen, den Ureinwohnern der Kanaren. Während dieser Reisen in eine andere Zeit wird ihr bewusst, wie gefährlich das Geheimnis um Amakuna ist, und sie muss erkennen, dass auch sie selbst sich in Gefahr befindet. Die Passagen des Romans, die im 15. Jahrhundert spielen, waren sehr beeindruckend. Man erlebt quasi den Untergang eines alten Volkes, das der gewaltsamen Eroberung durch die Spanier zum Opfer fiel. Es wirkt alles sehr gründlich recherchiert, und man erfährt viel über die Guanchen, ihre Sitten und ihr Schicksal. Von den Kanaren geht es nach Spanien. Hier erlebt man die Endphase der Reconquista und ihrer Auswirkungen, denn die Spanier wollen keine Andersgläubigen in ihrem Land dulden. Der Roman vermittelt sehr eindrucksvolle Bilder aus dieser Zeit. Nicht so gut konnte ich mich mit dem Handlungsstrang in der Gegenwart anfreunden. Romy ist eigentlich eine sehr sachliche Persönlichkeit, und wie sie es einfach so hin nimmt, dass sie mit Hilfe des magischen Pilzes eine Verbindung in die Vergangenheit knüpfen kann, das ging mir alles etwas zu schnell und zu glatt. Romy akzeptiert Amakuna von Anfang an und stellt seine Wirkung kaum in Frage. Sie nimmt vieles zu selbstverständlich hin. Wie sie mit dem Pilz und den Informationen darum umgeht, wirkte auf mich etwas leichtsinnig, aber die Auswirkungen ihres Fundes waren wiederum glaubhaft, denn wenn man sich vorstellt, es würde ein Allheilmittel gefunden, wäre dies das Ende der Pharmaindustrie. Dass diese mit allen Mitteln verhindern möchte, dass dieses starke Heilmittel an die Öffentlichkeit geraten und allen Menschen zugänglich sein könnte, kann man sich nur allzu gut vorstellen. Nicht so ganz glücklich war ich damit, dass viele Charaktere ein Pendant in der Vergangenheit haben und sich idealerweise in der Gegenwart wieder treffen. Das hat mir alles etwas zu nahtlos funktioniert. Obwohl es ein paar Längen gibt, ist der Roman insgesamt spannend und gut erzählt. Das Ende bleibt in mancher Hinsicht offen, denn die Amakuna-Saga geht weiter. Wer mehr darüber wissen möchte und ausführlichere Informationen zu den Hintergründen sucht, findet dies alles auf der Website der Amakuna-Saga.

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  • Buchverlosung zu "Tochter des Drachenbaums" von Susanne Aernecke

    Tochter des Drachenbaums

    Annealmighty

    Tolle Buchverlosung zum Start der Sommerferien! Ihr könnt bis zum 26. Juli 2015 zwei Exemplare des Buches "Tochter des Drachenbaums" gewinnen. 


    Was ihr dafür tun müsst? - Sagt mir eure Meinung zum Cover! :)


    Das Gewinnspiel läuft über Lovelybooks.de oder per E-Mail (almightyful98@gmail.com).


    Nähere Information findet ihr auf meinem Blog - annealmighty.jimdo.com


    Liebe Grüße! ♥

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  • Tochter des Drachenbaums

    Tochter des Drachenbaums

    Blaustern

    06. October 2015 um 11:56

    Iriomé und Romy. Das sind zwei Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten, deren Schicksal doch ganz dicht beieinander liegt. Iriomé lebt im Jahre 1492 auf der Kanareninsel La Palma und ist die letzte Hohepriesterin. Sie hütet ein großes Geheimnis. Das um den Pilz Amakunas, der alle Krankheiten heilen kann. Dann wird La Palma von Spaniern erobert und Iromé versklavt nach Cadiz gebracht. Dort trifft sie auf den Konquistador Joaquin, ihrer großen Liebe. Leider wird sie von ihm verraten, und die Inquisition ist hinter ihr und dem Geheimnis des Pilzes her. Romy lebt im Jahre 2014 und ist Ärztin. Sie arbeitet in der Forschung und hat immer wieder Visionen und mysteriöse Träume. Diese führen sie nach La Palma, und sie findet heraus, wer sie damals war. In einer Grabkammer entdeckt sie schließlich den Pilz Amakunas. Sie nimmt ihn mit nach Deutschland, um Untersuchungen vorzunehmen. Aber auch hier sind sie hinter dem Pilz her. Die Pharmakonzerne gehen über Leichen. Sie trifft auf den Konzernchef Nic Saratoga, der ihre große Liebe wird. Er bietet ihr zwar Schutz und einen Vertrag an. Aber kann sie ihm glauben? Außerdem muss das Geheimnis geschützt werden, denn die Menschheit ist noch immer auf Macht und Geld aus. „Tochter des Drachenbaums“ ist der erste Band der Amakuna-Saga. Auf zwei Zeitebenen wird hier die Geschichte um den heilenden Pilz Amakunas erzählt, die Iriomé und Romy eng miteinander verbindet. Beide müssen sie sich gegen barbarische Menschen behaupten, die nur auf Macht und Gier aus sind, und können selbst der Liebe ihres Lebens nicht trauen. Sie sind sehr mutig und sympathisch, denn auch hier kommen die Schwächen von ihnen zum Ausdruck, was sie außerdem sehr real macht. Die Charaktere werden gut detailliert beschrieben. Aber auch die frühere Zeit mit der Inquisition und Konquistadoren ist verständlich. Man erkennt die gute Recherche der Autorin. Historischer Roman mit Lovestory und Thriller verschmilzt hier wunderbar, und sollte man mal eine Person nicht gleich zuordnen können, kann man ans Ende zum Personenverzeichnis blättern. Der Schreibstil liest sich flüssig, und von verschiedenen Gefühlen wird man nur so überflutet.

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  • Spannende und romantische Unterhaltung

    Tochter des Drachenbaums

    SusanD

    04. October 2015 um 21:45

    Susanne Aernecke versucht mit diesem Buch viele Themen unter einen Hut zu bekommen – und dies gelingt ihr auch sehr gut. Die Insel La Palma und ihre Kultur werden eindrücklich beschrieben, so dass man am liebsten sofort dorthin fliegen möchte. Auch die medizinische Sicht, unter anderem auf die geldgierige Lobby, die ja leider wirklich besteht (und die in einer ähnlichen  Situation in der Realität bestimmt nicht viel anders handeln würde), ist treffend beschrieben. Alles zusammen wird kombiniert mit zwei Liebesgeschichten, die tragischer kaum sein könnten. Was will man von einem Buch mehr? Klar, ein bisschen vorhersehbar ist es schon und wirklich überraschend war die Rollenverteilung in der heutigen Zeit auch nicht, aber darüber kann man leicht hinwegsehen, wenn schon die nächste Krise ansteht und man nur noch bangen kann, wie diese überstanden wird.

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  • Schöne Story, leider etwas langatmig

    Tochter des Drachenbaums

    leseratte69

    04. October 2015 um 15:48

    Klappentext Ein Kampf um Liebe und Macht, der zwei Frauen über die Jahrhunderte verbindet. IRIOMÉ ist die letzte Hohepriesterin der kanarischen Ureinwohner von La Palma und Hüterin Amakunas, eines geheimnisvollen Pilzes, der das Reisen durch Zeit und Raum ermöglicht und jegliche Krankheiten zu heilen vermag. Als die Spanier ihre Heimatinsel La Palma erobern, wird Iriomé nach Cádiz verschleppt.Von der Liebe ihres Lebens verraten, gerät sie in die Fänge der Inquisition, die ihr Amakuna entreißen will. Mithilfe eines maurischen Medico gelingt ihr die Flucht durch das alte Andalusien zurück in ihre Heimat. Dort verbirgt sie das Geheimnis des ewigen Lebens, bis das Schicksal eingreift und es wieder ans Licht holt. ROMY ist Ärztin und wird von rätselhaften Träumen nach La Palma geführt. Dort begibt sie sich auf die Spuren Iriomés und entdeckt in einer Grabkammer den heilenden Pilz. Um ihn als universales Heilmittel der Menschheit zur Verfügung zu stellen, reist sie zurück nach Augsburg und startet eine Versuchsreihe. Sie ahnt nicht, dass die Pharmakonzerne ihr längst auf den Fersen sind und vor nichts zurückschrecken, um Amakuna in ihre Hände zu bringen – auch nicht vor Mord. Doch dann begegnet sie dem charismatischen Konzernchef Nic Saratoga, der ihr Schutz gewährt und einen Vertrag anbietet. Kann Sie ihm trauen? In Vergangenheit und Gegemwart emtfaltet der Roman das Schicksal zweier Frauen, deren Seelen durch Amakuna miteinander verbunden sind. Beide werden von den Mächtigen ihrer Zeit verfolgt und müssen ihr Geheimnis gegen den Mann schützen, der die Liebe ihres Lebens ist. Eine atemberaubende Mischung aus historischem Roman, Thriller und romantischer Liebesgeschichte. Die Autorin Die Autorin Susanne Aernecke Kapitänstochter, Weltreisende und Geschichtensammlerin. Sie studierte Sprachen und absolvierte eine Regieausbildung an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film. Sie drehte für verschiedene Sender Dokumentationen u, a. mit Indianischen Schamanen im Amazonas, mit wilden Reitern in der Mongolei, mit Mönchen in Indien und Schiffsbauern in der Südsee... Außerdem produziert sie Hörbücher, schreibt Drehbücher und Bücher. Bisher erschienen von ihr "Komm mit ich liebe dich, eine Abenteuerreise in die Demut" (2008), "Irgendwas muss dran sein. Wahre Geschichten über Begegnungen mit Gott" (2010), "Septemberkinder. Eine Kapitänstochter auf den Spuren ihres Vaters" (2015). Susanne Aernecke lebt auf der Kanareninsel La Palma und in München. Sie schreibt bereits an der Fortsetzung von "Tochter des Drachenbaums", die den Auftakt der dreibändigen Amakuna-Saga bildet. Meine Meinung Story Das Buch handelt von zwei Frauen, aus zwei verschiedenen Zeitepochen, die jedoch eine starke Verbndung haben. Irome ist die letzte Hohepriesterin der Ureinwohner auf Las Palmas, den Guanchen. Sie behütet das Amakuna, das aus einem Pilz gewonnen wird, dessen Wirkung durch Raum und Zeit zu reisen ermöglicht und so gut wie alle Krankheiten zu heilen vermag. Romy ist Biochemikerin und wird von seltsamen Träumen heimgesucht die sie letztendlich auf die Insel Las Palmas verschlägt, wo sie den Amakuna Pilz entdeckt. Die Einnahme des Pilzes weckt Visionen in Romy, die sie immer weiter in die Vergangenheit von Irome eintauchen lässt. Natürlich bleibt der Fund nicht geheim und Romys Leben steht auf dem Spiel, denn ihr unbekannter Widersacher geht über Leichen um an den Pilz und dessen Geheimnis zu gelangen. Die Autorin führt den Leser in zwei völlig unterschiedlich Zeitalter, die sie sehr aussagekräftig beschrieben hat, so dass man sich schnell ein Bild davon machen kann. Die Geschichte beginnt sofort sehr spannend. Leider kamen aber auch einige Längen im Buch vor, die ich sehr langatmig fand. Eine Kürzung der Zeitenzahl würde hier bestimmt Abhilfe beschaffen. Dennoch ist es sehr faszinierend, wie die zwei Geschichten von zwei völlig unterschiedlichen Frauen, miteinander verknüpft sind und über die Jahrhunderte miteinander verbunden sind. Schreibstil Das Buch lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. SUSANNE AERNECKE lässt jedes Kapitel spannend enden und fängt danach an anderer Stelle wieder an, was die Spannung schürt. Das Buch wird in wechselnden Kapiteln mal von Irome und mal von Romy erzählt. Charaktere Hier kommt mein Knackpunk, ich konnte keinen Zugang zu den Hauptcharakteren finden. Romy und Irome blieben mir die ganze Zeit über eher fremd. Ich finde man hätte noch mehr auf ihre Persönlichkeiten eingehen können. Sie waren mir zwar sympathisch, doch ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen, wie ich es bei Romancharakteren gerne tue. Mein Fazit Ein sehr gut recherchiertes und recht spannendes Buch, dessen Charaktere ich aber nicht an mich heran lassen konnte, sie blieben mir die ganze Zeit eher fremd. Dennoch sehr lesenswert. Ich vergebe drei von fünf Sternen.

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  • ein sehr interessanter Auftakt der Saga vor toller Kulisse

    Tochter des Drachenbaums

    Manja82

    20. September 2015 um 15:16

    Kurzbeschreibung Ein Kampf um Liebe und Macht, der zwei Frauen über die Jahrhunderte verbindet. IRIOMÉ ist die letzte Hohepriesterin der kanarischen Ureinwohner von La Palma und Hüterin Amakunas, eines geheimnisvollen Pilzes, der das Reisen durch Zeit und Raum ermöglicht und jegliche Krankheiten zu heilen vermag. Als die Spanier ihre Heimatinsel La Palma erobern, wird Iriomé nach Cádiz verschleppt. Von der Liebe ihres Lebens verraten, gerät sie in die Fänge der Inquisition, die ihr Amakuna entreißen will. Mithilfe eines maurischen Medico gelingt ihr die Flucht durch das alte Andalusien zurück in ihre Heimat. Dort verbirgt sie das Geheimnis des ewigen Lebens, bis das Schicksal eingreift und es wieder ans Licht holt. ROMY ist Ärztin und wird von rätselhaften Träumen nach La Palma geführt. Dort begibt sie sich auf die Spuren Iriomés und entdeckt in einer Grabkammer den heilenden Pilz. Um ihn als universales Heilmittel der Menschheit zur Verfügung zu stellen, reist sie zurück nach Augsburg und startet eine Versuchsreihe. Sie ahnt nicht, dass die Pharmakonzerne ihr längst auf den Fersen sind und vor nichts zurückschrecken, um Amakuna in ihre Hände zu bringen – auch nicht vor Mord. Doch dann begegnet sie dem charismatischen Konzernchef Nic Saratoga, der ihr Schutz gewährt und einen Vertrag anbietet. Kann Sie ihm trauen? In Vergangenheit und Gegenwart entfaltet der Roman das Schicksal zweier Frauen, deren Seelen durch Amakuna miteinander verbunden sind. Beide werden von den Mächtigen ihrer Zeit verfolgt und müssen ihr Geheimnis gegen den Mann schützen, der die Liebe ihres Lebens ist. Eine atemberaubende Mischung aus historischem Roman, Thriller und romantischer Liebesgeschichte. (Quelle: amazon) Meine Meinung Zum ersten Mal unternimmt Romy eine Klettertour alleine. Normalerweise begleitet sie Thea, ihre Freundin, doch diese kämpft gerade gegen den Krebs. Und so passiert es, Romy hat einen schweren Unfall, stürzt viele Meter in die Tiefe. Sie überlebt diesen Unfall wie durch ein Wunder, ja sie hat sogar so gut wie keine Verletzungen. Doch seitdem wird sie von mysteriösen Träumen geplagt. Sie träumt von einer Frau aus dem Mittelalter, Iriomé und diese Träume sind immer sehr real. Romy entschließt sich dazu Thea davon zu erzählen. Gemeinsam mit Thea reist Romy letztlich nach La Palma, wo der Drachenbaum wächst, der mit Romys Traum und dem Pilz Amakunda zu tun hat. Hier beginnt sich das Schicksal der beiden Frauen Romy und Iriomé immer mehr miteinander zu verweben … Der Roman „Tochter des Drachenbaums“ stammt von der Autorin Susanne Aernecke. Es ist der Auftakt einer Saga und für mich war dies das erste Buch der Autorin. Romy lebt in der Gegenwart und ist Ärztin in der Forschung. Sie war mir ziemlich sympathisch, geht sie doch ihren Weg und weiß was sie will. Sie steht mit beiden Beinen fest im Leben, ist sehr neugierig und immer offen für neue Dinge. Iriomé lebt in der Vergangenheit. Sie ist die Hüterin des Pilzes Amakuna. Auch sie ist stark und steht für das Gute ein. Thea ist Romys beste Freundin. Sie kämpft gegen den Krebs, deshalb musste Romy auch alleine zur Klettertour. Trotzdem ist Thea aber immer an Romys Seite, sie steht zu ihr und ist wirklich eine super Freundin. Auch die anderen vorkommenden Charaktere im Buch haben mir wirklich sehr gut gefallen. Sie wirken alle samt lebendig und gut gezeichnet. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und hat mich an die Seiten gefesselt. Trotz des doch recht großen Umfangs mit über 500 Seiten war ich relativ flott durch die Seiten durch. Es gibt hier im Buch zwei Zeitebene, auf denen die Geschichte erzählt wird. Einmal ist es die Gegenwart mit Romy und ihrer Freundin Thea, auf der anderen Seite ist es Iriomé Geschichte in der Vergangenheit. Zwischen Romy und Iriomé liegen 500 Jahre und dennoch, die beiden Frauen sind miteinander verbunden. Und genau das schafft Susanne Aernecke sehr gut miteinander zu verknüpfen. Es gibt immer wieder sehr viele Erklärungen, manchmal waren es mir ehrlich gesagt ein paar zu viel aber die Autorin behält ihren roten Faden bei, weicht nicht davon ab, egal wie viele Dinge sie ringsum erzählt. Ein wenig verliert sich Susanne Aernecke auch in den Beschreibungen, auch wenn ich diese bildhaft empfand und sie mir gefielen. Der Spannungsbogen wird relativ konstant hoch gehalten und so fliegt man eben durch die Geschichte der beiden Frauen. Es gibt aber neben Spannung auch viel über die Historie, die Flora und Fauna von La Palma und eine gefühlvolle Liebegeschichte zu entdecken. Das Ende passt genauso wie es ist. Die Geschichte dieses Buches ist an sich in sich abgeschlossen und der Roman könnte so durchaus auch alleine für sich stehen. Doch die Autorin schreibt bereits an einer Fortsetzung und so darf man gespannt sein wie es wohl weitergehen wird. Fazit Abschließend gesagt ist „Tochter des Drachenbaums“ von Susanne Aernecke ein sehr interessanter Auftakt der Saga, vor einer wirklich tollen Kulisse. Sympathische Charaktere, ein flüssig lesbarer lebendiger Stil der Autorin und eine Handlung, die gekonnt zwei Zeitebenen miteinander verknüpft und dem Leser neben Spannung auch Historisches sowie eine gefühlvolle Liebesgeschichte bietet haben mir hier sehr unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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  • Toller Auftakt einer neuen Serie

    Tochter des Drachenbaums

    yari

    Die Tochter des Drachenbaums ist der erste Teil einer Serie, der sich auf zwei Zeitebenen abspielt. La Palma, 1492 Tichiname, die Hohepriesterin der Guanchen, blickt in die Zukunft und sieht nur Zerstörung und Tod. Sie ernennt die junge Iriomé zu ihrer Nachfolgerin. Iriomés Aufgabe ist es, das Geheimnis um Amakuna, einen Pilz mit heilenden Kräften, zu wahren. Einige Zeit später wird La Palma von spanischen Konquistadoren besetzt, die das  Volk der Guanchen mit Waffengewalt unterjochen. Iriomé wird versklavt, nach Cadiz verschifft und lernt die Liebe ihres Lebens, Joaquin, einen Konquistadoren, kennen. Doch Joaquin verrät ihre Liebe und die Inquisition ist Iriomé schon längst auf den Fersen, damit sie ihr Amakuna entreißen kann. Augsburg/La Palma, Winter 2014 Romy, eine junge Ärztin, die in der Arzneiforschung arbeitet, erleidet einen Kletterunfall, nachdem sie von Visionen heimgesucht wird. Es scheint so, als ob eine Priesterin mit ihr in Kontakt treten will. Romys Visionen führen sie nach La Palma, wo sie in einer Höhle Amakuna entdeckt und Proben davon entnimmt. Zurück in Augsburg startet Romy damit eine Versuchsreihe, nichtsahnend, dass ihr schon Pharmakonzerne auf der Spur sind um ihr das Geheimnis um Amakuna zu entreißen. Sie ahnt zuerst nicht, in welcher Gefahr sie schwebt. Erst als sie Nic Saratoga, den Konzernchef eines Pharmaunternehmens, kennen - und lieben lernt, der ihr seinen Schutz und einen Arbeitsvertrag anbietet, werden ihr die Zusammenhänge klar. Romy erkennt, dass sie eine Nachfahrin Iriomés ist und sie deren Geheimnis um jeden Preis bewahren muss. Susanne Aernecke ist mit Tochter des Drachenbaums ein wunderbarer und unterhaltsamer Roman gelungen, der temporeich ist und sich flüssig lesen lässt. Die beiden Erzählebenen sind wunderbar miteinander verknüpft, und lassen einen keine Minute des Lesens langweilig werden. Die Protagonisten sind wundervoll gezeichnet. Vor allem Iriomé und Romy sind mit all ihren Stärken und Schwächen wunderbar beschrieben. Aber auch alle anderen Personen, wie z. B. Ibn Said oder Nic sind gut charakterisiert. Die historischen Hintergründe sind gut recherchiert und man erfährt viel über die Inquisition, aber auch über die Konquistadoren. Nachdenklich haben mich die Mittel und Wege der Pharmaziekonzerne gemacht, um an Amakuna heranzukommen. Ich denke durchaus, dass die Realität dieses noch um einiges übertrifft. Im übrigen handelt die Fortsetzung des Romans von Sina, der Tochter von Nic und Romy sowie von Tamanca, Iriomés und Joaquins Sohn und spielt auch wieder auf zwei Zeitebenen. Da mir die Tochter des Drachenbaums fesselnde Unterhaltung geboten hat, und dies auf höchstem Niveau, vergebe ich fünf Sterne

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    • 2

    Zmei

    18. September 2015 um 18:39
  • Ein Buch voller Spannung und Liebe!

    Tochter des Drachenbaums

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. September 2015 um 19:27

    Das Buch "Tochter des Drachenbaums" von Susanne Aernecke ist der erste Teil der Amakuna-Saga. Die Geschichte beginnt in Deutschland, als Romy eines morgens klettern geht. Romy ist früher Ärztin gewesen. Wurde aber, als sie sich für bessere Verhältnisse im Krankenhaus einsetzte, entlassen. Nun arbeitete sie bei einem Pharmaunternehmen in der Forschungsabteilung und versucht Heilmittel für bisher unheilbare Krankheiten zu finden. Besonders für Krebs. Denn ihre beste Freundin Thea, ihres Zeichens Neurologin, hat im Endstadium Krebs. Zu diesem Zeitpunkt nimmt der an der Erprobung eines Medikamtes teil, dass von Romys Firma entwickelt und nun zugelassen werden soll. Leider stellt sich heraus, dass das Medikament wahrscheinlich nicht nur Unwirksam ist, sondern sogar tödliche Nebenwirkungen haben könnte. Thea steigt daraufhin aus dem Programm aus, was Romy ziemlichen Ärger einbringt. An diesem Morgen nun wird Romy von einer Angstattacke, unter denen sie schon früher litt, erfasst und stürzt. Als sie bewusstlos am Boden liegt, hat sie eine "Vision" von einer geheimen Zeremonie, die sie durch die Augen einer jungen Frau beobachtet und in deren Verlauf es um Amakuna, ein geheimes Heilmittel geht. Im Laufe der Geschichte fliegen Romy und Thea auf die Kanaren, um diese "Vision" und das Geheimnis um Amakuna zu ergründen. Es folgt ein trillermäßiges Abenteuer, dass sich durch die Zeiten bewegt. Die komplette Rezension gibt es auf meinem Blog.

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