Susanne Ayoub Engelsgift

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Inhaltsangabe zu „Engelsgift“ von Susanne Ayoub

In einem Sensationsprozess wird Karoline Streicher 1938 in Wien wegen vierfachen Giftmordes zum Tode verurteilt. Als Marie Horvath sechzig Jahre später ein Drehbuch über den "Dämon mit dem Engelsgesicht" schreibt, liefert Karolines Sohn eine neue Version der Verbrechen: Seine Mutter war eine Bestie - aber keine Mörderin. Wurde Karoline Opfer eines Justizirrtums? Immer tiefer verstrickt sich Marie in die dunkle Vergangenheit, in das Geheimnis des perfekten Mordes, und ahnt nicht, welche Gefahr ihr droht. "Was für ein Debüt! Ein absolutes Thriller-Highlight." Freundin "Susanne Ayoub operiert sehr geschickt mit Versatzstücken aus Psycho-, Kriminal- und Geschichtsroman - herausgekommen ist ein wirklich ungewöhnlicher Thriller." Stern "Spannend und mit viel Atmosphäre. Susanne Ayoub gelingt ein Roman von atmosphärischer Dichte und kluger Konzeption." Hamburger Abendblatt

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  • Faszinierend aber schwer

    Engelsgift
    Ellen-Dunne

    Ellen-Dunne

    17. April 2013 um 15:35

    Kurzzusammenfassung:  Die von einer persönlichen Tragödie gezeichnete Autorin Marie Horvath stößt auf den Aufsehen erregenden historischen Kriminalfall der Karoline Streicher. Die engelsgleich schöne aber verschwendungssüchtige und habgierige Frau wurde 1938 in einem spektakulären Indizienprozess des Mordes von vier ihrer Familienmitglieder verurteilt und schließlich dafür  hingerichtet. Jetzt taucht Hermann Streicher, Karolines inzwischen greiser Sohn, bei Marie auf und behauptet, seine Mutter sei zwar ein menschliches Monstrum, aber keine Mörderin gewesen. Fasziniert von der Geschichte, geht Marie dem düsteren Geheimnis der Streichers immer weiter nach und merkt erst spät, dass ihre Rolle im Spiel von Hermann Streicher schon lange feststeht … Meine Meinung: Was für ein Brocken von einem Buch. Susanne Ayoubs erster Roman beschäftigt sich mit dem wahren historischen Kriminalfall im Wien der 20er und 30er, den sie mit geänderten Namen in einen wunderbar recherchierten Roman im Grenzbereich zwischen Krimi und Historienroman verwandelt hat. Sie versteht es wirklich ausgezeichnet, die bedrückende, ärmliche, verwanzte und aggressiv aufgeladene Atmosphäre im Wien der aussichtslosen Zwischenkriegsjahre einzufangen. Und zwar mit einer Sprache, die ungewöhnlich und einfallsreich, kurz – für mich faszinierend ist. Die Geschichte ist wirklich raffiniert aufgebaut, und lässt den Leser bis zum Schluss im Unklaren – war es so? War es so nicht? So bleibt die Geschichte spannend, obwohl ja das Schicksal der Karoline Streicher von Beginn an feststeht. Aber in Engelsgift ist eben der Weg das Ziel. Und auch die Charaktere der Karoline und ihrer nicht minder widerwärtigen Umgebung sind Susanne Ayoub sehr plastisch gelungen. Hierin liegt für mich auch der einzige Haken – zu gerne würde ich ein Fünkchen Sympathie für die Figuren dieses Dramas entwickeln. Deren Leben ist wirklich schwer genug, sie sind Opfer von schlechten Zeiten, miesen Lebensumständen und atemberaubenden Schicksalsschlägen. Doch sie sind, das muss man leider sagen, durch die Bank so abscheulich geraten, es war mir unmöglich, Mitleid für sie zu empfinden. Leider ist auch Marie, die als emotionaler Anker im Jetzt fungieren könnte, so flach, ruppig und abweisend, dass auch sie mir fremd blieb, trotz ihres schweren Schicksals. Ich bin ja persönlich sehr für Realismus, aber hier hätte ich mir tatsächlich ein wenig mehr Liebenswürdigkeit gewünscht zwischen all dem Horror. Trotzdem – ein interessantes Stück Literatur, das ich sehr empfehlen kann. Wenn mir nun auch der Sinn wieder nach etwas leichterer Kost steht. :) Fazit: Ein historischer Kriminalfall im Wien der Zwischenkriegszeit, atmosphärisch dicht und sprachlich interessant aufbereitet. Ein intensives, aber an vielen Stellen bedrückendes Leseerlebnis.

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  • Frage zu "Das Hotel New Hampshire" von John Irving

    Das Hotel New Hampshire
    abfallkorb

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    Ich fahre demnächst nach Wien und suche Literatur dazu. Allerdings keine Reiseführer, sondern Beletristik. Habt ihr Vorschläge für Krimis, historische Romane oder andere Romane, die in Wien spielen und die Stadt auch mit einbeziehen?

    Was ich bereits gelesen habe, um mal ein Beispiel zu nennen, ist "Hotel New Hampshire" von John Irving.

    • 15
  • Rezension zu "Engelsgift" von Susanne Ayoub

    Engelsgift
    schwarzekatze

    schwarzekatze

    Das bis jetzt einzige Buch, bei dem ich mich immer wieder aufraffen musste, es weiterzulsesen, damit ich irgendwann mal fertig werde.
    Sprünge in die Vergangenheit verwirren, die Handlung fand ich auch nicht so spannend, die letzten 200 Seiten werden dann interessanter.

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    Kerry

    Kerry

    01. April 2011 um 20:02
  • Rezension zu "Engelsgift" von Susanne Ayoub

    Engelsgift
    Kerry

    Kerry

    04. March 2011 um 20:38

    Mein Fazit - der Klappentext ist das spannenste am ganzen Buch.

    Während des gesamten Buches wird immer wieder unverhofft in die Vergangenheit gesprungen, in die Gedankenwelt verschiedener Personen usw. Ich fand es ausgesprochen anstrengend, dieses Buch zu lesen.