Susanne Ayoub Engelsgift

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Inhaltsangabe zu „Engelsgift“ von Susanne Ayoub

Dies ist eine Geschichte von Eifersucht und Hass, eine Geschichte über Mutter und Sohn - das sagt der alte Mann, der im Nachhinein die Unschuld seiner Mutter beweisen will. Der Roman über eine machtvoll betörende Frau, ein tragisches Scheitern und den perfekten Mord.§§Ein Sensationsprozess im Wien des Jahres 1938: Die bildschöne Karoline Streicher soll ihren Ehemann, die neugeborene Tochter, ihre Tante und die Untermieterin vergiftet haben. Der 'Dämon mit dem Engelsgesicht', wie die Boulevard-Presse lüstern schreibt, stand schon Jahre zuvor als Versicherungsbetrügerin vor Gericht. Aus Mangel an Beweisen wurde Karoline damals freigesprochen. Doch dieses Mal wird die glamouröse Angeklagte der Strafe nicht entgehen.§§Sechzig Jahre später will die Autorin Marie Horvath ein Drehbuch über das düstere Schicksal der Karoline Streicher schreiben. Karolines Sohn liefert ihr jedoch eine völlig neue Version der Verbrechen. Er war ein Kind, als seine Mutter hingerichtet wurde, aber er erinnert sich noch genau. Seine Mutter, die Schönste der Frauen, war für ihn eine Bestie in Menschengestalt - aber keine Mörderin. Wurde der 'blonde Todesengel' Opfer eines Justizirrtums? Marie gerät in den Bann des undurchsichtigen alten Mannes. Sie merkt zu spät, dass sie sich im Netz seiner Erzählungen gefährlich verstrickt.§§Ein Roman mit unheimlichem Sog, der auf einem authentischen Kriminalfall beruht.

Ein anspruchsvoller Krimi mit historischem (realem) Hintergrund, der etwas Aufmerksamkeit benötigt. Gelungene Hörbuchumsetzung!

— Xirxe
Xirxe

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  • Leserunde zu "Der Edelsteingarten" von Susanne Ayoub

    Der Edelsteingarten
    Herbig_Verlag

    Herbig_Verlag

    Liebe Leser*innen ! Am 5. Februar ist der neue Roman "Der Edelsteingarten" von Susanne Ayoub erschienen und wir laden euch ein, bei unserer neuen Leserunde mitzumachen! Der LangenMüller Verlag verlost 20 Printexemplare dieses bewegenden Familiendramas mit Thrillerelementen. Zum Inhalt des Buches: Am Weihnachtsabend des Jahres 1955 kreuzen sich die Wege von Laura aus Wien und Younis aus Bagdad. Aus dem tristen Wien der Nachkriegszeit folgt Laura Younis in seine Heimat. Im Edelsteingarten aus dem babylonischen Gilgamesh-Epos sind die Bäume, die Blätter und Früchte aus kostbarem Gestein, es gibt keine Finsternis nur Sonnenschein. Märchenhaft wie dieses Bild erscheint Laura der Weg in ihr neues Leben. Die Welt des Orients mit seinen Farben, Düften und Klängen zieht sie in ihren Bann. Doch der Bürgerkrieg, ausgelöst durch ein Attentat auf die Königsfamilie, stürzt das Land ins Chaos. Nichts bleibt, wie es war. Auch Younis wird ein anderer. Laura erkennt, sie hat einen Fremden geheiratet. Die Bestseller-Autorin Susanne Ayoub lässt sich in ihrem neuen Roman von der bewegenden Lebens– und Liebesgeschichte ihrer Eltern inspirieren. Die Protagonisten bewegen sich im Spannungsfeld zweier unterschiedlicher Kulturen und Religionen. In bildhafter Sprache verwebt die Autorin die Geschichte von Laura und Younis mit den politischen Geschehnissen im Irak der 60er Jahre und trägt damit zum Verständnis der islamischen und westlichen Welt bei. Die Autorin: Susanne Ayoub geboren 1956 in Bagdad und bis zu ihrem sechsten Lebensjahr mit ihrer Familie im Irak aufgewachsen, lebt heute in Wien. Sie arbeitet als Autorin und Regisseurin für Radio und Film. Sie schreibt Drehbücher, Hörspiele und Romane, u.a. die Kriminalromane „Engelsgift“, „Schattenbraut“ und „Mandragora“. Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Auf den Spuren ihrer Vergangenheit hat Susanne Ayoub den Film „Baghdad Fragment“ gedreht. Weitere Informationen unter: www.susanneayoub.at LangenMüller verlost 20 Exemplare von „Der Edelsteingarten". Schreibt dazu einfach in die Kommentare, warum ihr gerne an der Leserunde teilnehmen möchtet. Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich zum 22. Februar 2016. Am 23. Februar 2016 werden die Gewinner*innen dann benachrichtigt. Viel Spaß beim Mitmachen!

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  • Ein außergewöhnlicher Kriminalroman

    Engelsgift
    Xirxe

    Xirxe

    29. January 2015 um 23:15

    Was für eine Geschichte! Eine wunderschöne Frau, doch eiskalt, ohne jedes Mitgefühl für das sie umgebende Leid und voller Zorn und Wut auf ihren kleinen Sohn, der ihr nur ein Klotz ein Bein ist. Karoline Streicher ist ihr Name, geboren Anfang des letzten Jahrhunderts und als kleines Kind von ihrer Mutter weggegeben, der sie auch nur eine Last war. Ihre Kindheit war geprägt von Armut; als 14jährige wurde sie einem Pädophilen zugeführt, der sich um ihre weitere Erziehung (in jedem Sinne) kümmerte und sie, sobald es ohne großes Aufsehen möglich war, zur Frau nahm. Als ihr 'Förderer' starb, war sie eine junge und reiche Witwe, die sich alsbald den Schwarm ihrer Kindheit und Jugend zum Mann nahm. Doch diese Ehe stand unter keinem guten Stern: Karolines gesamtes Vermögen ging verloren und in diese neue Armut hinein wurde der kleine Hermann geboren, von Beginn an von der Mutter nicht erwünscht. Den Vater verachtet sie alsbald und versucht mit allen Mitteln, wieder einen Platz in der Gesellschaft zu erlangen, doch ohne Erfolg. Ein zweites Kind, ebenso unerwünscht wie Hermann, stirbt bald nach der Geburt und einige Zeit darauf wird Karolines Mann schwerkrank. Nach seinem Tod sterben noch weitere Menschen in ihrem Umfeld - und immer hat sie einen Vorteil davon. Dieses Leben (das in großen Teilen auf dem der wahren Martha Marek beruht, die für vier Morde zum Tode verurteilt wurde) wird von der jungen Journalistin Marie erforscht, die nach einem schweren Schicksalsschlag darüber ein Buch schreiben möchte. Sie spürt Hermann auf, Karolines Sohn, mittlerweile über 70 Jahre alt, und er beginnt, ihr die ganze Geschichte zu erzählen. Was für mich dieses Buch aus dem 'Krimiallerlei' heraushebt, ist der häufige Perspektivenwechsel und die damit verbundene Verkettung der Gegenwart mit der Vergangenheit. Drei ErzählerInnen gibt es, die jeder Situation wie auch Person die angemessene Stimmlage verleihen - teilweise in dem herrlichen Wiener Tonfall. Zu Beginn ist es anstrengend, wenn innerhalb kurzer Zeit erst von Maries Recherchen erzählt wird, dann Hermann über seine Mutter zu Wort kommt, aus Karolines Kindheit berichtet und danach ein Sprung in ihre Erwachsenenzeit gemacht wird. Doch bald haben die unterschiedlichen Tonlagen deutlich gemacht, zu welcher Zeit sie gehören und die Verwirrung geht vorüber. So bleibt eine richtig gute Kriminalgeschichte auf historischem Hintergrund, die kunstvoll die verschiedenen Ebenen miteinander verbindet. Ein tolles Hörbuch, das allerdings etwas Aufmerksamkeit beansprucht - doch es lohnt sich! Lediglich der etwas für mich zu 'schnelle' Schluss war nicht ganz mein Fall, sodass es nicht für alle Sterne reicht.

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