Susanne Ayoub Mandragora

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Inhaltsangabe zu „Mandragora“ von Susanne Ayoub

Pola Wolf hat überlebt: Gefängnis, Krieg, ihre eigene, zerstörerische Leidenschaft. Ohne Geständnis, scheinbar ohne Motiv ist die junge Lehrerin knapp vor dem „Anschluss“ wegen versuchten Giftmordes verurteilt worden. 1945, im zerstörten Nachkriegs-Wien, fügen sich die Scherben der Vergangenheit zusammen: Was steckt wirklich hinter ihrem vermeintlichen Mordversuch an der Familie ihres Schuldirektors? Welche Rolle spielt der magisch-esoterische Geheimzirkel mit seinen bizarren sexuellen Ritualen, dem die überzeugten Nationalsozialisten hinter der bürgerlichen Fassade angehörten? Ist das angesichts von millionenfachem Leid und Tod überhaupt noch von Belang? Doch die Blume des Bösen gedeiht auch inmitten der Trümmer … Susanne Ayoub verspinnt in schillernder Sprache politische, historische und erotische Fäden zu einem spannungsgeladenen Roman und arbeitet dabei mit dem Kult der Ariosophen eine der ideologischen Wurzeln des Nationalsozialismus auf, die die Herrschaft des Dritten Reiches um Jahrzehnte überdauerte.

Vielschichtiger, spannender Thriller mit mystischem Touch

— bookscout
bookscout

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  • Rezension zu "Mandragora" von Susanne Ayoub

    Mandragora
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    14. February 2011 um 22:26

    „Unter undurchsichtigen Charakteren, doppelbödigen Sätzen und zweideutigen Beziehungen begann sie sich selbst ein Rätsel zu werden.“ Ein Rätsel war es mir am Anfang, worum es in dem Buch überhaupt geht. Die Geschichte spielt sich zunächst wie durch einen Schleier ab, ist undurchsichtig und mysteriös. Dadurch bin ich auch nicht so richtig mit Pola warmgeworden. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, sie ist gar nicht richtig da. Die Geschichte erschließt sich erst nach und nach, vor allem durch die eingeschobenen Kommentare von Polas Schülerin. Pola ist Lehrerin im Wien der dreißiger Jahre und gibt Alexander, dem Sohn ihres Chefs Panigl, Nachhilfe. Der junge Mann verliebt sich in sie. Gleichzeitig bezieht sein Vater Pola in seltsame Riten seines Geheimkultes, den Ariosophen, ein. Schließlich wird Pola der Giftmischerei verdächtigt. Ab der Schilderung der Gerichtsverhandlung wird die Geschichte ein wenig klarer, aber viel Geheimnisvolles bleibt. Nach und nach jedoch reihen sich Immer mehr Puzzlesteine aneinander. Als die Nazis die Macht übernehmen, wird Pola, die kurz vor der Entlassung aus dem Gefängnis steht, abtransportiert. Wohin, und was ihr dort geschieht, erfahren wir nicht. Nach dem Krieg kommt Pola zurück nach Wien, auf der Suche nach dem Sohn, den sie im Gefängnis geboren hat und der ihr kurz nach der Geburt weggenommen wurde. Und sie will Antworten. Was genau ist damals passiert? Was hat die Familie Panigl ihr angetan? Welche Rolle spielte die Apothekerin? War Mandragora, auch Alraune genannt, ein Bestandteil der Riten? Was ist aus Alexander geworden? Dieses ganz besondere Buch liest sich wie ein gedruckter Fieberwahn und ist etwas für alle, die eine Geschichte jenseits des Mainstream suchen.

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