Susanne Berkenheger

 3.2 Sterne bei 13 Bewertungen

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Susanne Berkenheger'Drücken Sie bitte die Eins'
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'Drücken Sie bitte die Eins'
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 (9)
Erschienen am 16.09.2011
Susanne BerkenhegerIst bestimmt was Psychologisches
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Ist bestimmt was Psychologisches
Ist bestimmt was Psychologisches
 (4)
Erschienen am 18.08.2014

Neue Rezensionen zu Susanne Berkenheger

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Rezension zu "Ist bestimmt was Psychologisches" von Susanne Berkenheger

So gar nicht meins!
buchfeemelanievor 2 Jahren

Das Cover finde ic recht ansprechend, den Titel gut. Die einzelnen Kapitel sind nicht allzu lange.
Ich weiß nicht, ob ich etwas völlig falsch erwartet habe, aber dieses Buch war so gar nicht meins.
Nicht unterhaltsam oder gar witzig. Einfach zäh und uninteressant.
Ich musste mich wirklich zusammenreißen, damit ich das Buch nicht nach 20 Seiten ungelesen zur Seite lege. Habe dann noch weitere Seiten gelesen um mich zu überzeugen: Überbewertet.

Sehr schade, verspricht die Inhaltsbeschreibung doch, dass es unterhaltsam wird.

Fazit: Die Enttäuschung der letzten Jahre

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Buchstabenliebhaberins avatar

Rezension zu "Ist bestimmt was Psychologisches" von Susanne Berkenheger

Einfach mal Entscheidungen treffen, ohne Expertenmeinung!
Buchstabenliebhaberinvor 4 Jahren

Wir leben im Zeitalter der Selbstoptimierung! Jede Enttäuschung verkaufen wir uns selbst als Lernerfolg, statt Genuss steht Entbehrung auf dem Speiseplan. Und kaum jemand würde eine Entscheidung treffen, ohne vorher einen Coach, Psychologen oder sonstwie-Experten konsultiert zu haben. Seien wir doch ehrlich, so sieht es aus, mein persönliches Lieblingsbeispiel: branchenfremde Businessberater!!! Wer fragt denn heute noch die beste Freundin, als einzige (und vielleicht ehrlichste) Ratgeberin, oder noch besser: entscheidet Dinge einfach so, ganz alleine?!

Susanne Berkenhegers "Ist bestimmt was psychologisches" hab ich regelrecht verschlungen. Ich hab mich darin wiedergefunden, während ich schmunzelte, kicherte, Tränen lachte oder ein ertapptes Gesicht zog (den kenn ich auch, das Buch, die Methode, jaja). Für fast jede Theorie gibt es auch eine Antithese - wem soll man da noch glauben und trauen?

Wer hat sich nicht schon gefragt, ob und warum er die Nase voll hat, wenn er mit geröteter Nase rumschniefte? Wer käme auf die schnöde Idee, verschnupfte Angehörige, Kollegen oder andere Bahnfahrende dafür verantwortlich zu machen, ihre Bazillen in unsere Richtung geschleudert zu haben? Nein, die Ursache muss in uns zu finden sein! Herrlich, die Kapitel "Extrem hungrig einkaufen gehen OHNE Psychologie", "Daddeln OHNE Psychologie" und "Zum Coach gehen OHNE Psychologie". Um nur ein paar meiner persönlichen Highlights zu nennen. Ich mag es auch zu beobachten, wie Susanne Berkenheger Fortschritte macht, anfangs schafft sie kaum einen Schritt ohne, am Schluss bewältigt sie eine Party ohne Psychologie, also fast, jedenfalls kommt sie unbeschadet aus einer nervigen Raucherdiskussion raus und entert stattdessen lieber lässig die Tanzfläche. Ich nehme es ihr ab!

Meine Lieblingszitate:
"Gute Jobs verstecken sich nicht in einem selbst, sondern irgendwo da draußen - in der Arbeitswelt." (S. 156)
"Man streitet nicht, um innerlich an den Konflikten zu wachsen, sondern um das abzustellen, was einen nervt. Egal wie!" (S. 202)

Das Buch erhebt nicht den Anspruch einer wissenschaftlichen Arbeit, es will unterhalten, und das tat es bei mir. Es eignet sich nicht für Menschen, die ernsthafte Probleme haben und kompetente Hilfe benötigen - aber ich denke nicht, dass diese sich durch das Buch angesprochen fühlen würden.

Es spricht für mich sehr klar die Menschen an, die den "ich optimiere mich selbst"-Wahn satt haben und nach dem Aus-Knopf für höchst raffinierte Psychofallen suchen. Ich würde das Buch gern all den Menschen in meiner Umgebung empfehlen, die sich an "positive thinking" und positiven Affirmationen festbeißen, während sie von einer Katastrophe in die nächste stolpern. Manchmal ist der Hundehaufen vor der Tür eben kein Wink des Schicksals, sondern einfach nur ein stinkender Haufen, den jemand wegmachen muss!

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Rezension zu "Ist bestimmt was Psychologisches" von Susanne Berkenheger

Rezension zu Ist bestimmt was Psychologisches von Susanne Berkenheger
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele

“Ist bestimmt was Psychologisches: Wie ich auf Therapien, Tricks & Tipps pfiff und unfassbar glücklich wurde” von Susanne Berkenheger ist ein witziges und auch insprierendes Buch. In einem Selbstversuch, bzw. einer Reihe von 24 Selbstversuchen, testet Autorin Susanne Berkenheger wie es sich denn so ohne “den ganzen Psychokram” lebt, der uns moderne Menschen eigentlich immer und überall umgibt. Dazu muss sie sich allerdings erst einmal darüber klar werden, was genau das eigentlich bedeutet. Wie lebt man ohne Psychologie? Was ist Psychologie, was ureigene “Menschheitstechniken”?

Erzählt wird hier in der ersten Person, das “Ist bestimmt was Psychologisches” ist eine Art Selbstversuchs-Tagebuch. Allerdings hat die Autorin, wie im Vorwort erklärt, zur Anonymisierung der Beteiligten und um das Buch unterhaltsamer zu gestalten, die Personen in ihre einzelnen Charakterzüge zerlegt und die verschiedenen Begebenheiten “atomisiert” und alles neu zusammengesetzt. Dabei entstehen knapp 300 Seiten teilweise sehr skurrilen Lesevergnügens, das einem erst einmal klar macht, was genau “Psychologie” bedeuet, wo sich diese “versteckt” und was passiert, wenn man versucht sich von ihr zu lösen – erst einmal gibt das jedenfalls großes Chaos.

Berkenheger kann auf ziemlich umfassende psychologische Erfahrungen zurückblicken, allerdings nicht als (studierte) Psychologin, sondern von der ganz anderen Seite her, als Psychiatriepatientin, Psychotherapieerfahrene und allgemeiner Psychojunkie. Dadurch liegt ihrem Versuch auf Psychologie zu verzichten eine interessante Mischung aus Internet- und Hobbypsychologie sowie Erfahrungen mit “professioneller” Psychologie zu Grunde, die dafür sorgt, dass man nie das Gefühl hat, die Autorin würde in hochgestochenes Psychogeschwafel abschweifen.

Stattdessen macht es tatsächlich großen Spaß ihren Selbstversuchen Dinge ohne Psychologie zu tun zu folgen, die ganz klein anfangen (mit “Den Raum durchqueren ohne Psychologie”) und die immer eingeleitet werden von einer Auflistung der psychologischen Effekte, Fallen, etc. die sich in so einer Aktion verstecken könnten, gefolgt vom Versuch es zu schaffen, ohne sich dazu hinreißen zu lassen sich irgendwelchen psychologischen Spekulationen hinzugeben.

Der schräge Vogel auf dem Cover passt ganz hervorragend zu diesem Buch, das nämlich ebenfalls sehr schräg, voller Selbstironie und mit einem ganz einmaligen Blick auf “Psychokram” mit eben diesem aufräumt. Immer wieder entstehen dabei Situationen, in denen ich laut loslachen musste, es gibt aber auch viele interessante Infos und Fakten und Dinge, die einem zum Nachregen und vllt. auch Nachahmen anregen. Alles in allem wirklich sehr gelungen!

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