Susanne Bonn Die Schule der Spielleute

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Inhaltsangabe zu „Die Schule der Spielleute“ von Susanne Bonn

Worms, im Jahre 1339. In einer Spielmannsschule treffen Fahrende aus allen Teilen Europas zusammen, um Wissen und Erfahrungen auszutauschen, aber auch, um sich für die großen Fürstenhöfe zu empfehlen. Ein begehrtes Ziel ist die Residenz des Grafen von Geldern. Auch die jungen Musiker Elbelin und Gottfrid sind dorthin unterwegs. Was sie nicht ahnen: Das spielerische Kräftemessen soll sich schon bald zu einer tödlichen Tragödie auswachsen …

Prinzipiell gut, hätte eigentlich 4 Sterne verdient, es fehlt leider an Spannung und gegen Ende wird es etwas wirr.

— mercurial_mind

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  • Die Schule der Spielleute

    Die Schule der Spielleute

    Ikopiko

    24. April 2015 um 12:14

    Man schreibt das Jahr 1339, und Spielleute aus ganz Europa treffen sich in Worms, um neue Lieder zu lernen und Instrumente zu kaufen. Darunter befinden sich auch die jungen Musiker Elbelin und Gottfrid, der erfahrene Hofsänger Wolfram und viele weitere illustre Gestalten. Sie alle sind der Faszination der Musik verfallen. Zu jeder Tages- und Nachtzeit hört man ihre Melodien in den Gassen erklingen. Unter den Spielleuten gibt es jedoch auch Neider. Instrumente werden böswillig zerstört, ein Tanzbär wird aus seinem Gehege befreit und es gibt einen Todesfall. Die Spielleute beginnen mit der Suche nach dem Täter. Susanne Bonn scheint der Musik ebenso verfallen zu sein wie die Spielleute in ihrem Roman. Das detailtreue Beschreiben der einzelnen Instrumente und des Einübens neuer Lieder sind ihre Stärke. Für einen Laien in Musikdingen wird dies jedoch schnell eintönig und ermüdend. Er wird dazu verleitet, ganze Abschnitte nur zu überfliegen oder das Buch für eine Weile ganz beiseite zu legen. Die Episoden, die sich mit den Böswilligkeiten beschäftigen, sind flüssig und verständlich zu lesen. Ein großer Spannungsbogen kommt jedoch auch dort nicht auf, wobei die Geschichte an sich durchweg interessant ist. So war mir zum Beispiel nicht bekannt, dass es im Mittelalter Treffen von Spielleuten gab, bei denen sie ihr Können, Wissen und neue Lieder austauschen konnten. Oftmals wurden diese Reisen von den jeweiligen Dienstherren finanziert, denn diese profitierten von der neuen Unterhaltung. „Die Schule der Spielleute“ ist ein historischer Roman mit krimineller Handlung, der sich in erster Linie mit der Musik befasst. Wer sich für Musik interessiert, oder gar selbst musiziert, mag seine Freude an den ausführlichen Beschreibungen des Einstudierens neuer Lieder haben. Für alle anderen könnte dies etwas langweilig sein.

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