Von Wohltäterinnen und Mäzenen

von Susanne Dieterich 
4,0 Sterne bei1 Bewertungen
Von Wohltäterinnen und Mäzenen
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Ein interessantes Thema, anschaulich nahegebracht von der Historikerin Susanne Dieterich.

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Inhaltsangabe zu "Von Wohltäterinnen und Mäzenen"

Von der vielfältigen Stifterszene der Gegenwart ausgehend beleuchtet die Historikerin Susanne Dieterich das Stiftungswesen früherer Jahrhunderte und das Leben und Wirken vergangener Wohltäterinnen, Stifter und Mäzene. Es wird berichtet von Stiftungen der Antike, vom Zusammenhang von Totenkult, Tempelstiftungen und Memoria, von mittelalterlichen Hospitalstiftungen, Beginenhäusern und der berühmten Augsburger Fuggerei, von der Beziehung zwischen "Höllenangst" und Seelenheil bis hin zum mäzenatischen Wirken des Großbürgertums im 19. Jahrhundert als Ausdruck seiner Emanzipation von Adel und fürstlichen Wohltaten. Macht und Moral des Schenkens werden ebenso hinterfragt wie die vielfältigen Bedrohungen von Stiftungen und der gegenwärtige "Stiftungsboom" Thema des Buches sind. Bei allem will das Buch kein Lehrbuch sein, kein "Handbuch des Stiftens", sondern ein nicht nur informativer, sondern auch kurzweiliger Abriss und Einblick in die Geschichte des Stiftens, mit dem ein buntes Scheinwerferlicht auf die Stiftungslandschaft gestern und heute geworfen wird.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783871817069
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:214 Seiten
Verlag:DRW-Verlag
Erscheinungsdatum:01.11.2007

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    Barbara62s avatar
    Barbara62vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein interessantes Thema, anschaulich nahegebracht von der Historikerin Susanne Dieterich.
    Stiftungen früher und heute

    Kein "Handbuch des Stiftens" soll dieses ebenso informative wie unterhaltsame Sachbuch sein, vielmehr ein "kurzweiliger Gang durch die Geschichte des Stiftungs".

    Dieser beginnt bei den antiken Tempelstiftungen, verweilt bei mittelalterlichen Stiftungen der Kaiser, der Fugger und der Medici,

     zeigt den Niedergang des Stiftungswesens im 30-jährigen Krieg und die Hinwendung zu Bildungsstiftungen im Humanismus. Dem Aufschwung des Mäzenatentums im 19. Jahrhundert folgte der Niedergang während der beiden Weltkriege und der "stiftungsverwüstenden" Politik der Nazis und der DDR sowie der Blick auf den Stiftungsboom von heute.

    Ein interessantes Thema, anschaulich nahegebracht von der Historikerin und Geschäftsführerin des Initiativkreises Stuttgarter Stiftungen e.V. Susanne Dieterich, die bei ihren Titeln zur württembergischen Geschichte bereits bewiesen hat, dass sie mit ihren Sachbüchern unterhalten kann.

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