Susanne Dunlap

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Susanne DunlapThe Musician's Daughter
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The Musician's Daughter
The Musician's Daughter
 (1)
Erschienen am 05.01.2010

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Rezension zu "The Musician's Daughter" von Susanne Dunlap

Mord und rauschende Bälle im Wien des 18. Jahrhunderts
katharosevor 2 Jahren

Als Theresas Vater tot auf den Straßen Wiens des 18. Jahrhunderts aufgefunden wird, stehen Familie und Freunde vor einem Rätsel. Der Geiger des Kapellmeisters Haydns hatte nie einem Menschen etwas Schlechtes getan – und doch wurde er umgebracht. Die Freunde halten es für einen Raubüberfall, doch seine Tochter ist skeptisch: Warum wurde außerdem seine Geige gestohlen?
Theresa ist neugierig und stützt sich in ein Abenteuer, das ungeahnte Konsequenzen mit sich bringt - eine Reise durch  rauschende Bälle der Wiener Gesellschaft, aber auch Kontakt mit andren Teilen der Gesellschaft: den Roma.

Auf dem Cover heißt es, dass der Mord an ihrem Vater zur wahren Liebe leite – dieser Satz ist jedoch mehr als irreführend. Nicht nur, weil das ein wenig gruselig klingt, sondern auch, weil „The Musician’s Daughter“ eher ein Abenteuerroman ist, als eine Liebesgeschichte. Man mehrt schüchterne Andeutungen von Verliebtheit, doch es werden nur Blicke getäuscht. Man wartet vergeblich auf die wahre Liebe.
Dennoch muss ich sagen, dass ich das Cover wirklich schön und passend finde! (Und es mich auch zum Kauf verleitet hat.)

Im großen und ganzen ist „The Musician’s Daughter“ eine nette, abenteuerliche Geschichte im Wien des 18. Jahrhundert, die durchaus authentisch, aber auch ziemlich lieb und unschuldig erzählt wird. Deshalb würde ich auch eine Altersempfehlung von 12-15 Jahren geben, weil mir leider in diesen vermeintlich spannenden Szenen das gewisse Etwas fehlt, das mich richtig ans Buch fesselt – wenn ich schon die versprochene Liebesgeschichte nicht bekomme. Leider scheitert dies jedoch an der sehr glatten, eindimensionalen, naiven Hauptfigur Theresa, die zwar ganz nett ist, aber mir haben die Ecken und Kanten gefehlt.

Fazit: Für mich ist „The Musician’s Daughter“ eine klassische Lektüre für zwischendurch, die ganz nett unterhält, aber ohne besonderen Anspruch. Vielleicht hatte ich auch etwas hohe Erwartungen, weil ich mehr Hoffnung in die „Lebendigkeit“ der Geschichte gesteckt hat. Was mir jedoch wirklich gefallen hat, war der musikalische Bezug und die historische Authentizität.

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