Susanne Eder Die Verschwörung der Fürsten

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Inhaltsangabe zu „Die Verschwörung der Fürsten“ von Susanne Eder

Mysteriöse Morde am Hof von Worms, eine Heilerin und eine infame Intrige Hoftage zu Worms, 1065: Erzbischof Adalbert von Bremen, der engste Vertraute König Heinrichs IV., entgeht nur knapp einem Anschlag auf sein Leben. Kurz darauf werden ein Gerber und ein junger Edelmann ermordet. Bandolf von Leyen, der Burggraf von Worms, wird mit der Aufklärung der Verbrechen beauftragt. Dabei erhält er unerwartet Hilfe von der Heilerin Garsende, die sich um die Witwe des Edelmanns kümmert. Gemeinsam kommen sie einer infamen Intrige auf die Spur, bei der politische, finanzielle und private Interessen eine unheilvolle Allianz miteinander eingegangen sind … Ein meisterhafter historischer Kriminalroman aus dem Mittelalter.

Endlich mal wieder ein richtig guter Mittelalter-Krimi. Keiner von der Sorte 'Mittelalter-Krimis schreiben kann doch jeder', sondern gut recherchiert und mit einem interessanten Ermittler-Paar

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  • Rezension zu "Die Verschwörung der Fürsten" von Susanne Eder

    Die Verschwörung der Fürsten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2008 um 18:02

    Von Anfang an hat es mir besonders die Domkatze Penelope, mit der dieser Roman auch beginnt, angetan. Penelope sieht, wer den Anschlag auf den Bischof verübt, aber da Katzen nun mal nicht sprechen können, obliegt es Ihrem Herrn, dem Burggrafen Bandolf, den Anschlag, dem zwei weitere Morde folgen, die zunächst scheinbar in keinem Verhältnis zu dem Anschlag stehen, aufzuklären. Susanne Eder lässt ihren Krimi während der Hoftage zu Worms spielen und wir lernen hier auch historische Personen wie König Heinrich IV. und Bischof Anno von Köln kennen. Es ist wirklich kein rasanter Krimi, den der Leser hier vor sich hat, aber es ist ein Krimi mit absolut sympathischen, schön gezeichneten Protagonisten und einer Geschichte, die zum Miträtseln einlädt und am Ende eine überraschende Wendung nimmt. Die Auflösung ist nicht vorhersehbar und die Gründe für den Anschlag und die Morde sitzen viel tiefer, als der Leser zuerst annimmt. Susanne Eders Schreibstil ist klar und dennoch bildreich und detailliert. Ich habe beim Lesen nie den Faden verloren sondern fühlte mich immer im Fluss der Geschichte, war mit Bandolf und Garsende unterwegs oder begleitete die von mir so liebgewonnene Domkatze Penelope auf ihren Streifzügen. Susanne Eders Art zu erzählen vermittelt etwas heimeliges, behagliches, trotz der Tatsache, dass es sich um einen Krimi handelt. Ich freue mich jedenfalls schon auf ein Wiedersehen mit Bandolf und Garsende.

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  • Rezension zu "Die Verschwörung der Fürsten" von Susanne Eder

    Die Verschwörung der Fürsten
    beowulf

    beowulf

    08. October 2008 um 19:54

    Ein neues Ermittlerpaar hat die Welt der gedruckten Worte betreten und dies vorab- es ist ihm ein langes und erfolgreiches Leben zu gönnen. Der Burggraf zu Worms Bandolf von Leyen ermttelt zunächst widerstrebend, dann deren Hilfe annehmend und anerkennend mit der Heilerin und Kräuterfrau Garsende an einem heimtückischen Überfall auf einen hohen Berater des Königs, den Bischof von Bremen, dem einige rätselhafte Morde folgen. Wir schreiben das Jahr 1065, das Jahr der Volljährigkeit des Königs und späteren Kaisers Heinrich IV, der mit dem Gang nach Canossa die Geschichte un die Erinnerung an ihn prägte. In Worms findet ein Hoftag statt, alle Edlen des Reiches sind versammelt und ein falscher Schritt eines einfachen Burggrafen kann für ihn fatale Folgen haben. Susanne Eder hat einen sehr guten Krimi und einen sehr guten historischen Roman geschrieben, weder verhalten sich ihre Protagonisten wie Sherlock Holmes im Hochmittelalter, noch benötigt die Autorin Tricks aus der Neuzeit um ihren Protagonisten aus der Falle zu helfen. Ein historischer Roman, der das Hauptkriterium- ja, so könnte es gewesen sein- erfüllt und ein Krimi, der nicht vor eine Zeitkulisse gestellt ist, sondern in dieser Zeit spielt und dessen Spannung bis zum Showdown hält.

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