Susanne Eisele Kinderspiel: Ein Vampir- und Werwolfkrimi Band 2

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Inhaltsangabe zu „Kinderspiel: Ein Vampir- und Werwolfkrimi Band 2“ von Susanne Eisele

Kein klassischer Krimi

— Nicky123
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  • Auch ohne den Vorgängerband gut verständlich

    Kinderspiel: Ein Vampir- und Werwolfkrimi Band 2

    Nicky123

    14. January 2018 um 13:42

    Inhalt:Matthew wird während der Abwesenheit seines Zwillingsbruders Charly beauftragt, dessen Position als Sherriff der Stadt zu übernehmen. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt findet eine Aneinanderreihung mysteriöser Diebstähle statt und es werden auch noch zwei Babys entführt. Gemeinsam mit den Vampir-Deputies der eigenen Stadt sowie den  Werwolf-Kollegen aus dem Nachbarort, setzt Matthew alles daran, die entführten Säuglinge zu ihren Eltern zurückzubringen und die Diebstähle aufzuklären.   Meine Meinung:Die Story befasst sich mit den Nachbarschaftsorten der Vampire und der Werwölfe sowie es auch gemischtrassige Paare und Hybriden unter ihnen gibt. Die Menschheit existiert in ihrer eigenen Zone und ist für diesen Roman nicht interessant. Zunächst möchte ich sagen, dass es sich hierbei um den zweiten Teil einer Reihe handelt und ich den ersten Band nicht gelesen habe. Der Autorin gelingt es dennoch, die notwendigen Informationen des ersten Teils geschickt in den Geschichtsverlauf dieses Bandes einfließen zu lassen, sodass ich den Input aus „Nachbarschaftshilfe“ nicht wirklich vermisst habe. Auch so wurde mir schnell klar, wer mit wem zusammenhängt und wie es zur jetzigen Situation gekommen ist. Der Schreibstil war einfach und leicht verständlich, weswegen die Geschichte sich flüssig durchlesen ließ. Hinsichtlich des Inhalts jedoch bin ich leider über einige Logikaspekte gestolpert, die sich für mich nicht nachvollziehen ließen und ich musste hin und wieder zurückblättern, um herauszufinden, ob ich irgendwo etwas falsch verstanden habe. Hier liegen die Defizite leider in der Ausdrucksweise der Autorin. Wer sich allerdings nicht daran stört, warum und wie z. B. ein Samuraischwert in einen Rucksack passt, dürfte diese kleineren Fehler nicht wirklich tragisch  finden. Die Geschichte jedenfalls fand ich interessant und auch wenn mir die Auflösung zum Ende hin doch etwas zu „schnell“ erzählt wurde, war der Ausgang für mich unerwartet und hat mich überrascht. Ich bin mir allerdings nicht sicher, welcher Altersgruppe ich diesen Krimi zuordnen würde. Für mich (Mitte 20) war der Krimi jetzt etwas zu „schwach“, habe ich mich doch als Leserin manches Mal an den Kopf gefasst und mich gefragt, was für eine „lange Leitung“ die Deputies haben. Andererseits waren die Familienverhältnis sehr anspruchsvoll und ich musste diese Szenen mit hoher Konzentration lesen, da die Biografien maßgeblich für den Inhalt  des Buches waren. Wiederrum vermittelt das Buch eine hohe Moral an Toleranz – denn nicht nur Vampire und Werwölfe  bilden hier „ungewöhnliche“ Paare, die um ihre Akzeptanz in ihrer Gesellschaft ringen, auch lebt der Protagonist in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung. Ich finde toll, dass die Autorin damit etwas „aus der Reihe tanzt“. Allerdings fielen auch Wortgruppen, die ich in diesem Zusammenhang für diesen Roman als absolut unangemessen empfunden habe.  Fazit:Die Vampire und Werwölfe des Romans vermitteln ein schönes Bild der Gemeinschaft und Toleranz untereinander. Auch kommen Witz, Liebe und Hoffnung zwischen den Zeilen nicht zu kurz, was leider nicht für die eigentliche kriminalistische Handlung gilt. Zugegeben war das Ende für mich überraschend, die Ermittlungen zur Täterüberführung hingegen waren  es leider nicht und waren für mich auch nicht immer nachvollziehbar. Müsste ich eine Altersempfehlung des Buches aussprechend, läge diese vermutlich zwischen 12 – 16. Aus diesem Grund konnte ich der Hauptstory leider nicht zu viel abgewinnen, fand jedoch die zwischenmenschlichen Aspekte um das Geschehen herum sehr schön ausgearbeitet und dargestellt, sodass ich 3,5 Sterne für dieses Buch vergebe.

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