Susanne Fülscher Dolce Vita mit Opa

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Inhaltsangabe zu „Dolce Vita mit Opa“ von Susanne Fülscher

Endlich ausspannen – in Italien! Astrid Conrady gönnt sich mit ihrer Freundin Kristina einen Urlaub in Frascati bei Rom. Leider währt die Ruhe nicht lange: Opa Johann hat auch Lust auf Dolce Vita und reist auf eigene Faust hinterher. Das Chaos ist perfekt, als auch noch Astrids Tochter Lucie Trost bei ihrer Mutter sucht: Sie ist von ihrem Freund verlassen worden. Vier Menschen aus drei Generationen, die jeder für sich erfahren: Das Leben in all seinen Facetten ist ein Geschenk, man muss es nur annehmen.

Noch das beste der drei Bücher aus dieser Reihe

— Das_Blumen_Kind
Das_Blumen_Kind

Sehr witziges Buch. Mir persönlich hat es sehr gefallen.

— chanel000
chanel000

Ein locker-leichter, humorvoller und äußerst unterhaltsamer (Sommer-)Roman. Vor allem Opa Johann hat mein Herz im Sturm erobert.

— Cappuccino-Mama
Cappuccino-Mama

Amüsanter Roman um eine "ganz normale" Familie

— Lesemaus13
Lesemaus13

wundervoll unterhaltsam, bringt aber auch durchaus ernsthafte Denkansätze mit sich

— katze267
katze267

Supertolles Urlaubsbuch! Lesen und entspannen! Und ein bisschen übers Leben nachdenken!!!

— Sonja-Maren
Sonja-Maren

Für mich eine wunderbare und auch etwas spannende Familiengeschichte hinter italienischer Kulisse.

— Buchraettin
Buchraettin

Ein Muss für alle Italien-Fans.

— SandraGrauer
SandraGrauer

Unheimlich witzig - eine tolle Geschichte über 3 Generationen mit all ihren Eigenheiten

— Kartoffelschaf
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  • Leserunde zu "Pikkolo und Panettone - Famiglia Maiotti tischt auf" von Astrida Wallat

    Pikkolo und Panettone - Famiglia Maiotti tischt auf
    AtlantikVerlag

    AtlantikVerlag

    Astrida Wallat: Pikkolo und Panettone.  Famiglia Maiotti tischt auf Eine deutsch-italienische Familienkomödie mit allerlei Turbulenzen. Wenn Weihnachten naht, ist das Chaos nicht fern. So auch bei der deutsch-italienischen Familie Maiotti, die das Fest mit der ganzen Verwandtschaft unterm deutschen Weihnachtsbaum verbringen will. In diesem Jahr steht der Heilige Abend offenbar unter einem besonders schlechten Stern: Großmama vergisst die Weihnachtsgans im Zug, Maura hat Liebeskummer, und kurz vor der Bescherung verschwindet der kleine Ugolino spurlos. Mit einem Mal gerät die planvoll chaotische Welt der Maiottos ins Wanken. Und während alle fieberhaft nach Ugolino suchen, kommen überraschende Wahrheiten zutage... Seid ihr im Herzen Italiener? Endet auch euer Weihnachten gerne mal im Chaos? Lest ihr gern turbulente Familiengeschichten? Dann seid ihr hier genau richtig! Wir freuen uns, euch diese rasante Familienkomödie vorstellen zu dürfen und laden euch herzlich ein, mit uns und der Autorin Astrida Wallat ihren Roman »Pikkolo und Panettone« zu lesen und zu diskutieren. Dafür stellen wir 25 Leseexemplare zur Verfügung! Bewerbt euch bis einschließlich 9. Oktober und erzählt uns was eure Familie so liebenswert macht! Zur Autorin: Astrida Wallat, geboren 1975, studierte Germanistik, Theologie und Romanistik in Würzburg und Urbino, Italien, wo sie neben der Sprache auch die Feinheiten des mediterranen Alltags kennenlernte. Sie ist im Projektmanagement tätig und lebt in Stuttgart.

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  • Leserunde zu "Dolce Vita mit Opa" von Susanne Fülscher

    Dolce Vita mit Opa
    Susanne_Fuelscher

    Susanne_Fuelscher

    Gemeinsam mit dem Ullstein-Verlag möchte ich euch zu einer Leserunde zu Dolce Vita mit Opa einladen. (Erscheinungstermin ist der 16.6.) Wer Italien liebt und Familiengeschichten mag, die zum einen humorvoll erzählt sind, zum anderen aber auch ernste Probleme ansprechen, ist hier genau richtig. Auch diejenigen, die nicht ausgelost werden, sind herzlich eingeladen, dieser Leserunde zu folgen.  Zum Inhalt: Die Eventmanagerin Astrid gönnt sich mit ihrer Freundin Kristina einen Urlaub in Frascati bei Rom. Leider währt die Ruhe nicht lange. Opa Johann, gerade dem Krankenhausbett entkommen, schnappt sich seine von Liebeskummer gebeutelte Enkelin Lucie und reist auf eigene Faust hinterher. Während es Kristina locker nimmt, dass sie nun zu viert urlauben, kann Astrid Johanns Übergriffigkeit kaum fassen. Aber das ist längst nicht alles: Auch Kristina hat ihr Päckchen zu tragen, ganz zu schweigen von Lucie, die eine schwere Krise durchlebt. Doch die vier Menschen aus drei Generationen erfahren jeder für sich, dass das Leben in all seinen Facetten ein Geschenk ist. Man muss es nur annehmen. Zu meiner Person: Ich lebe mit meinem Mann in Berlin, bin ein großer Italien-Fan und schreibe seit vielen Jahren Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Bisher sind um die 45 Bücher von mir erschienen. Schreiben ist für mich immer noch das Schönste!  In meinem Roman stellt Astrids Freundin Kristina eine 4-Punkte-Liste auf. Wünsche, die schon immer in ihr schlummerten und die sie sich jetzt erfüllen möchte. Was für Wünsche habt ihr? Verratet sie mir und ihr nehmt an der Auslosung der 20 Exemplare, die der Ullstein-Verlag freundlicherweise zur Verfügung stellt, teil.  Ich bin sehr gespannt und freue mich auf die gemeinsame Zeit!

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    • 420
  • Dolce Vita mit Opa

    Dolce Vita mit Opa
    Blaustern

    Blaustern

    27. October 2014 um 16:10

    Astrids Freundin Kristina lädt sie zu einem gemeinsamen Urlaub nach Rom ein. Erst noch in Sorge um Opa Johann, der noch im Krankenhaus weilt, sagt sie jedoch zu, und bei ihrem Abflug geht es ihm auch schon viel besser. So gut, dass er nicht lange fackelt, und sich seine Enkelin Lucie, die überraschenderweise aus Indien zurückgekehrt ist, da sie sich von ihrem Freund Pawel getrennt hat, schnappt und mit ihr nach Italien hinterherreist. So hatte sich Astrid den Urlaub sicher nicht vorgestellt, aber auch Lucie tut dieser Ausflug bei all dem Liebeskummer gut, und Opa Johann sorgt für stündliche Abwechslung und Action. „Dolche Vita mit Opa“ ist der 3. Band um Opa Johann mit der Familie Conrady, der wieder einmal in Italien spielt. Der Einstieg in die Geschichte des 3. Bandes gelingt schnell, und man hat nicht das Gefühl, dass einem wichtige Infos fehlen, denn immer wieder werden Begebenheiten aus der Vorgeschichte eingeblendet, sodass man up to date ist. Opa Johann ist so eine Ulknudel; er ist einfach absolut sympathisch mit all seinen Fettnäpfchen, in die er immer wieder tritt. Auch seine Leidenschaft für Gummibärchen und Facebook ist einfach einmalig. Man muss ihn ins Herz schließen, so liebevoll ist er gezeichnet. Aber auch die anderen Personen kommen wunderbar zur Geltung, und die Beschreibungen der Örtlichkeiten und der Landschaft haben mir so gut gefallen, dass man Fernweh nach Italien bekommt. Durch die Aktionen von Opa Johann muss man zwar immer wieder grinsen oder auch laut lachen, jedoch kommen auch ernsthafte Themen durch die Probleme der Personen an die Oberfläche, über die man gelegentlich nachdenken tut. Auf jeden Fall taucht man tief in die Geschichte ein und lange nicht mehr auf, was auch auf den lockeren und leichten Schreibstil trotz unterschwelliger Ernsthaftigkeit zurückzuführen ist und für richtig gute Unterhaltung sorgt.

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  • Urlaub mit Opa Johann

    Dolce Vita mit Opa
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    Ich habe auch dieses Jahr meinen Urlaub wieder einmal daheim verbracht. Wirklich? Nein, denn genau genommen habe ich meinen Urlaub in Italien verbracht – zusammen mit Astrid, ihrer Freundin Kristina, Tochter Lucie und Opa Johann. Wir hatten eine aufregende, aber auch sehr anstrengende Zeit in den südlichen Gefilden. Meine vier Begleiter existieren jedoch nicht tatsächlich, sondern kamen aus der Tastatur der Autorin Susanne Fülscher, die bereits zum dritten Mal Opa Johann und seine Lieben auf Reisen schickt. Das Cover: Sonnige Aussichten – das Cover zeigt eine Hausfassade in einem schönen Gelb. Diese Hausfassade ist matt gestaltet, während die weiteren Details glänzend hervorgehoben sind. Im Vordergrund steht eine feuerrote Vespa, samt kleiner Italien-Flagge am Lenker. Auf dem Sitz steht ein Koffer, der wohl schon viele Teile der Welt bereist hat, den zahlreichen Aufklebern zu entnehmen. Eine altertümliche Tür ragt auf der linken Seite ins Cover – dunkles, massives Holz, samt dem obligatorischen Türklopfer in Form eines Löwenkopfes, sowie der Aufschrift „Hotel Roma“. Die Tür selbst ist umrahmt von einer steinernen Einfassung, und auf der Stufe steht eine blühende Pflanze. Rechts ragt eine Steintreppe ins Bild, die nach oben führt und ein südländisches Flair vermittelt: Das Metallgeländer ist verschnörkelt und eher filigran. Auf den Stufen stehen zahlreiche Tontöpfe, sowohl mit Kakteen, als auch mit Topfblumen bepflanzt. Ich finde das Cover sehr hübsch und äußerst passend zu diesem Buch, zumal sowohl die rote Vespa, als auch der alte, abgenutzte Koffer im Buch eine Rolle spielen. Die Handlung: Die in Berlin lebende Astrid Conrady erhält vollkommen unverhofft eine Einladung von ihrer Freundin Kristina. Diese möchte sich mit Astrid in Frascati bei Rom einen Erholungsurlaub gönnen – und das ganz ohne Männer! Da jedoch Opa Johann gerade erst einige Tage im Krankenhaus verbringen musste, möchte Astrid lieber daheim bleiben. Aber dann tritt Astrid die spontane Reise schließlich doch an. Astrid hat die heimischen Gefilde kaum verlassen, als Tochter Lucie nach der Trennung von ihrem Freund, vollkommen überraschend von ihrem Aufenthalt in Indien zurückkehrt. Opa Johann beschließt, gemeinsam mit seiner von Liebeskummer geplagten Enkelin, ebenfalls nach Italien zu reisen – und wenn Opa sich etwas in den Kopf gesetzt hat, stoppt ihn nichts und niemand! Und so erwartet Astrid an ihrem Urlaubsort schon kurz nach ihrer Ankunft eine Überraschung... Meine Meinung: Es hat mich sehr gefreut, Astrid, Lucie und Opa Johann kennenlernen zu dürfen. Auch wenn ich die Familie (bislang) weder auf ihrer Reise auf der Strada del Sole begleitet habe, und auch nicht mit ihnen in der Gondel auf dem Canal Grande saß, gelang mir der Einstieg in diese Buchserie sehr gut. Es hört sich nicht gerade berauschend an: Frau will alleine in den Urlaub mit der besten Freundin, doch dann taucht der Schwiegervater plötzlich am Urlaubsort auf. Und doch: Ich habe Opa Johann sehr schnell in mein Herz geschlossen, wobei der alte Herr mitunter doch zugegebenermaßen ganz schön anstrengend sein kann. Ich habe mich regelrecht in Opa Johann verliebt – rein platonisch, versteht sich! Das liegt vielleicht auch daran, dass er mich etwas an meinen eigenen Opa erinnert, der leider schon fast dreißig Jahre tot ist. Das Verhältnis zu Enkelin Lucie ist wohl ähnlich innig, wie es meine Beziehung zu meinem Opa war – wir waren ein Herz und eine Seele. Und auch Lucie und Opa sind unzertrennlich. Opa Johann darf die Enkelin sogar ungestraft „Kröte“ nennen, was er auch die meiste Zeit tat – da konnte ich ein Schmunzeln nicht unterdrücken. Ein abhanden gekommener Opa ruft in Lucie gleich die schlimmsten Visionen hervor und sie ist am Rande des Nervenzusammenbruchs. Johann kann eben mitunter auch, wie bereits erwähnt, sehr anstrengend sein, und zum Leidwesen seiner Familie auch etwas stur. Witzig fand ich Johanns Versuch, im Restaurant sein Essen auf italienisch zu bestellen. Doch auch seine Schwiegertochter Astrid möchte Johann nicht missen – wenn er von „Astrid-Schatz“ schwärmte, ging mir das Herz auf. Er sucht stets die Nähe von Astrid, was diese allerdings oft nervt, weil sie sich von dem alten Mann gestört fühlt. Und dann ärgert Astrid sich auch noch darüber, dass Johann ständig massenhaft Gummibärchen isst – meist schon zum Frühstück. Aber auch in ihrem Home Office, dem Stützpunkt ihrer Arbeit (Astrid ist die Organisatorin von Kongressen), ist der Schwiegervater alles andere als willkommen. So hält sich Astrids Freude auch in Grenzen, als Johann am Urlaubsort auftaucht. Aber eines wird auch klar: Ohne Opa Johann fehlt etwas, das wird Astrid in einer heiklen Situation bewusst. Schön fand ich übrigens, dass sich Opa Johann trotz seiner mehr als achtzig Lebensjahren so sehr für die modernen Errungenschaften interessiert, so fühlt er sich sogar auf Facebook zuhause. Überhaupt hat auch Studentin Lucie eine harte Zeit hinter sich, denn Pawel und Lucie haben sich getrennt, weshalb die junge Frau Indien früher als geplant verlassen hat. Nach einer tollen gemeinsamen Zeit in der Fremde, zeigte Pawel Seiten von sich, die Lucie gar nicht gefielen, so dass Lucie ihre Konsequenzen daraus zog und in den Schoß der Familie flüchtete. Als Opa seine geliebte Enkelin in einer so schlechten Verfassung wiedersieht, blutet Opas Herz – das „Kind“ muss dringend wieder aufgepäppelt werden – was eignet sich da besser, als ein Erholungsurlaub im Süden!? Astrid war mir weder sympathisch, noch unsympathisch. Allerdings fand ich Astrid sehr vernünftig, etwas kühl, dazu recht steif, ja beinahe schon spießig. Am liebsten hätte ich ihr mitunter zugerufen, sie solle doch endlich mal etwas lockerer werden. Und selbst Opa Johann war dieser Meinung. Aber in manchen Situationen macht Astrid auch eine regelrechte Wandlung durch und geht auch mal richtig aus sich heraus. Astrids Ehemann Thomas spielt in diesem Roman eine eher untergeordnete Rolle, denn während die Familie die Urlaubsreise antritt, muss sich Thomas um seinen Sex-Shop in Berlin kümmern. Sohn Max führt indessen nach seinem Auszug von daheim sein eigenes Leben im fernen Basel. Kristina, Astrids Freundin aus der Schweiz, versteht Astrid oft nicht, denn sie selbst mag Opa Johann sofort. Zudem hat Kristina, die von Beruf Ärztin ist, viel Verständnis für den alten Mann, der so charmant zu ihr ist. Kristina besitzt so gesehen mehr Feingefühl als ihre Freundin, allerdings muss sie auch nicht so viel Zeit mit Johann unter einem Dach verbringen, wie es bei Astrid der Fall ist. Überhaupt verhält Kristina sich in Astrids Augen recht sonderbar – nicht nur die neue Frisur macht Astrid stutzig, sondern auch die Abwesenheit von Kristinas Mann Pius. Und dann sind da noch Kristinas Pläne, die sie geschmiedet hat – so hat sie ihre ganz persönliche Wunschliste erstellt, die sie im Urlaub „abarbeiten“ will. Alter schützt vor Liebe nicht! Und so begegnet Opa Johann mit seinen mehr als achtzig Jahren auf der Anreise einer schönen Unbekannten älteren Semesters. Johann kann durchaus sehr charmant sein, doch was nützt es, wenn man seine Angebetete aus den Augen verliert. Nur gut, dass Opa Johann die Dame nach ihrem Urlaubsort gefragt hat. Johann versucht alles, um die Unbekannte wiederzusehen. Ich hätte mich gefreut, wenn Johann seinen zweiten (oder dritten) Frühling erlebt hätte, im Herbst seines Lebens. Leider wird Johann aber unachtsam, auf der Suche nach der Unbekannten, und das hat unangenehme Folgen. Bei manchen Szenen musste ich einfach lächeln, auch wenn mir Johann leid tat. Aber seine Gedankengänge waren mitunter einfach zu witzig. Als Leser erhielt man wunderbar Einblick in das Leben von gleich drei Generationen: Lucie, die Jüngste, sucht nach einem Weg, den sie nach ihren Aufenthalt in Indien und nach der Trennung von ihrem Freund beschreiten soll. Astrid muss Beruf und Familie managen, ohne dabei selbst zu kurz zu kommen. Sie erinnert sich an einen fast schon vergessenen Traum, den sie sich gerne erfüllen würde. Kristina, die mitunter das Gefühl hat, etwas in ihrem Leben verpasst zu haben, will dies nachholen. Und Opa Johann hat mit den Tücken des Alters zu kämpfen – mitunter ist ihm etwas „blümerant“ zumute, will aber dennoch noch etwas erleben, in den Jahren, die ihm noch bleiben. Mitunter erinnerte Johann etwas an ein trotziges Kleinkind, das seinen Willen durchsetzen wollte und manchmal etwas unvernünftig wirkte. Aber Johann war ohne Zweifel ein liebenswerter alter Herr, den man einfach gern haben musste. Lokalkolorit ist in diesem Buch vorhanden, die italienische Sprache ebenfalls, jedoch sparsam eingesetzt. Frascati, ein beschauliches Städtchen bei Rom, spielt in diesem Buch eine Rolle, ebenso wie Rom selbst, und auch die Kleinstadt San Felice Circeo ist ein weiterer Schauplatz, aber auch die Sehenswürdigkeiten im heimischen Berlin finden Erwähnung. Eine Karte mit den italienischen Handlungsorten wäre hier ein schönes Extra gewesen, ebenso wie ein Steckbrief der Mitglieder der Familie Conrady – die beiden inneren Buchdeckel hätten hierfür das geeignete Plätzchen geboten. Der beschwingte Schreibstil gefiel mir außerordentlich gut – die Seiten fliegen nur so dahin. Der Wortwitz ist einfach wunderbar, so wird der Kiosk, in dem Opa seine über alles geliebten Gummibärchen kauft, kurzerhand zum „Umschlagplatz für seine Drogen“. Dass sich das Buch so zügig lesen lässt, liegt sicherlich aber auch daran, dass das Buch in relativ kurze Kapitel unterteilt ist (29 an der Zahl – verteilt auf ca. 347 Seiten), denn so kann man immer wieder mal zwischendurch ein oder auch mehrere Kapitel lesen. Lobend erwähnen möchte ich, dass die beiden vorherigen Bücher im Anhang vorgestellt werden, denn so erfährt man, was Familie Conrady in der Vergangenheit erlebt hat. Mich hat die Familie Conrady etwas an „Papa Heinz“ und sein „Christinchen“ erinnert, die ich aus den Romanen von Dora Heldt kenne, und die mir bereits viele tolle Lesestunden bereitet hatten. Auch „Papa Heinz“ ist sehr anstrengend und sägt an den Nerven seiner Lieben. Doch statt auf eine deutsche Insel geht die Reise bei den Conradys nach Italien. Susanne Fülscher kannte ich bislang als Autorin der Mädchenbuch-Serie rund um MIA, aber auch die vorherigen Bücher der Serie um Opa Johann waren mir ein Begriff. Band 1 trägt den Titel MIT OPA AUF DER STRADA DEL SOLE, Band 2 heißt MIT OPA AM CANAL GRANDE. Die Lust auf weitere gemeinsame Reisen mit den Conradys wurde bei mir jedenfalls geweckt. Fazit: Ein locker-leichter, humorvoll geschriebener (Sommer-)Roman, der den Leser nach Italien entführt. Natürlich kann das Buch auch wunderbar in den kalten, dunklen Jahreszeiten gelesen werden, um via Buch etwas Wärme und Sonnenschein zu tanken, oder auch im Frühling, als Einstimmung auf den kommenden Sommer. Die Handlung ist zwar überwiegend heiter, stimmt jedoch auch nachdenklich. Wunderbar, wie die Autorin das Miteinander der Generationen umgesetzt hat. Vor allem Opa Johann habe ich trotz (oder wegen?) seiner Macken sofort ins Herz geschlossen. Mit ihm wird es einfach nie langweilig. Auch ohne Vorkenntnisse aus den vorherigen Bänden lässt sich das Buch völlig problemlos lesen, einige kurze Rückblenden sind im Buch vorhanden. Von mir erhält dieses wunderbare Buch mit seinem italienischen Flair eine absolute Leseempfehlung und somit 5 Sterne.

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    • 3
  • Dolce Vita mit Opa- Rezension

    Dolce Vita mit Opa
    Blume28

    Blume28

    Das Buch Dolce Vita mit Opa wurde von Susanne Fülscher geschrieben und vom List-Verlag übernommen. Das Buch hat 352 Seiten und es gibt es in Taschenbuchform. -Inhalt:- Als Astrid von ihrer Freundin Kristina zu einer spontanen Einladung nach Italien eingeladen wird weiß sie nicht was sie sagen soll. Opa Johann musste nämlich ein paar Tage im Krankenhaus behandelt werden, doch kurz vor ihrem Flug wird er entlassen und Astrid kann vollkommen entspannt nach Italien fliegen. Als sie dort auf ihre Freundin Kristina trifft erfährt sie den Grund warum Kristina sie eingeladen hat. Beide können zwar entspannen doch als Astrid erfährt das ihre Tochter wieder in Deutschland ist weiß sie nicht was sie sagen soll. Ihr Freund hat sich in Indien getrennt und jetzt hat Lucie Liebeskummer. Als wäre das nicht schon genug kommt die größte Überraschung mit der Astrid nicht gerechnet hat. Ihr Schwiegervater Johann und ihre Tochter Lucie kommen auch nach Italien. Denn Opa Johann hat das Fernweh geweckt und wollte mal weg von zuhause.   -Meine Meinung- Dies war mein erstes Buch von der Familie Conrady und es war richtig gut. Man musste gar nicht die anderen 2 Bücher lesen die Susanne Fülscher geschrieben hat. Klar, wäre es vielleicht besser aber man kam auch so schon sehr gut ins Buch. Ich musste so oft lachen über Opa Johann und seiner Sucht nach Gummibärchen.  Die Personen waren sehr liebevoll beschrieben, am meisten Opa Johann und Lucie. Der Schreibstil von Susanne Fülscher ist leicht und flüssig trotz ernsten Untertönen. Opa Johann ist meine Lieblingsfigur in diesem Buch, er ist über 80 Jahre hat eine Gummibärchensucht und hat Facebook J.  Es ist ein schönes Buch das man  gleich Lust auf einen schönen Italienurlaub haben möchte.   Fazit: Dem Buch gebe ich von 5 Herzen glatte ♥♥♥♥♥ Herzen

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    • 5
    Blume28

    Blume28

    21. July 2014 um 12:49
  • Mit Opa Johann auf Riesen

    Dolce Vita mit Opa
    ejtnaj

    ejtnaj

    20. July 2014 um 18:05

    Familie Conrady ist wieder da. Astrid wird von ihrer Freundin Kristin zu einem Urlaub in Italien eingeladen. Doch wer Opa Johann kennt, der weiß so geht das nicht ihn einfach in Berlin zurückzulassen und allein in Italien Urlaub zu machen. Da kommt es ihm natürlich sehr gelegen dass Lucie von ihrem Auslandsaufenthalt früher als erwartet zurückkehrt. Nun bucht er einfach für sie beide Tickets und die Reise zu Astrid kann losgehen. Dies ist nun schon das dritte Buch um Familie Conrady das die Autorin Susanne Fülscher veröffentlicht hat. Mir persönlich ist der Einstieg in die Geschichte wieder sehr schnell gelungen und das Buch hat mir auch genauso gut wie der Vorgängerband gefallen. Hier steht mehr Astrid im Mittelpunkt, doch das ändert sich dann als Opa Johann in Italien auftaucht, denn mit seiner Art reißt er einfach immer alle Aufmerksamkeit an sich. Mit Kristina ist zwar eine neue Figur hinzugekommen, wobei so fremd ist sie nicht, da sie schon im ersten Teil eine kleine Nebenrolle hatte. Alle haben so ihre Sorgen und Probleme, die man im Laufe des Buches erfährt und die dann mehr oder weniger mit der Hilfe oder auch nur durch Zuspruch der anderen gelöst wird. Die Handlung an sich ist schlüssig und ich persönlich finde auch, dass man sie gut nachvollziehen kann und man es so auch ungefähr in vielen Familien wiederfinden kann. Zwar bin ich noch nie in Italien weiter wie bis Südtirol gekommen, aber anhand der Landschaftsbeschreibungen konnte man sich die jeweiligen Handlungsorte sehr gut vorstellen. Genauso detailliert und ausführlich waren aber auch alle handelnden Figuren beschrieben und man konnte sich diese während des Lesens auch sehr gut vorstellen. Meine Lieblingsfigur ist und bleibt aber Opa Johann, mit seiner Liebenswürdigen Art muss man ihn einfach nur mögen. Doch auch seine Art in fast jedes Fettnäpfchen zu treten finde ich einfach nur sympathisch und erfrischend. Einen richtigen Spannungsbogen habe ich persönlich zwar nicht gefunden, aber die Handlung an sich ist trotzdem so mitreißend geschrieben, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen hatte. Alles in allem hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen und sollte es einen weiteren Band um Familie Conrady geben, bin ich wieder gerne mit dabei.

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  • Wundervolle Unterhaltung mit Denkanstössen

    Dolce Vita mit Opa
    katze267

    katze267

    11. July 2014 um 13:36

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist wundervoll unterhaltsam geschrieben, viele Situationen verleiten zum Schmunzeln oder sogar zu lautenm Lachen , aber manche Situationen bieten eben auch Anlass zum Nachdenken und das ganz ohne erhobenem Zeigefinger. Es handelt sich um Band 3 der Reihe mit Familie Conrady, alle spielen an verschiedenen Schauplätzen in Italien, hier in Rom und Umgebung. Doch keine Angst, jeder Band steht für sich und ist problemlos ohne die Vorgänger zu verstehen. Hauptpersonen sind Astrid, Mutter und nach Familienpause Organisatorin  von Kongressen, Tochter Lucie, vom Opa liebevoll "Kröte" genannt ,Chemiestudentin und gerade mit Freund Pawel einige Monate als Hilfe in Indien,  und natrlich Opa Johannes.Opa ist über 80, liebt Italien, seine "Kröte", Gummibärchen und Facebook und ist einfach ein liebenswertes Original, dass man einfach ins Herz schliessen muss, trotz einiger nerviger Angewohnheiten (die besonders Astrid belasten). Diesmal kommt noch Kristina, Ärztin und seit Schulzeiten enge Freundin von Astrid dazu. Thomas, Ehemann von Astrid und Vater von Lucie,eigentümer eines Ladens für Sexspielzeug und Lucies Bruder Max spielen hier kaum eine Rolle. Zur Handlung : Astrid bekommt einen Anruf von Kristina, die sie zu einem gemeinsamen Romurlaub einlädt.Astrid sagt zu und freut sich auf die Freundinnenzeit. Überaschend kehrt währendessen Lucie nach Trennung von Pawel aus Indien zurück und Opa beschliesst, mit Lucie  zu Astrid und Kristina zu fliegen. Auf dem Flughafen lernt er dann noch eine interesante Frau kennen, seine "Sirene". Das ist die Ausgangssituation für turbulente Ereignisse (die ich natürlich hier nicht verrate ), die zu lesen einfach Spass macht. Doch unterschwellig taucht immer wieder die Frage auf : was sind meine Wünsche? Versuche ich , sie zu verwirklichen oder schiebe ich sie immer wieder auf bis es eventuell zu spät ist??Dieser enste Kern ist für mich das besondere Highlight in diesem heiteren Roman.Wirklich empfehlenswert.

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  • Dolce Vita mit Opa

    Dolce Vita mit Opa
    Bella5

    Bella5

    Über die Autorin: Susanne Fülscher, geboren 1961, widmete sich nach ihrem Germanistik- und Romanistikstudium sehr schnell dem Schreiben. Bisher sind von ihr über 30 Romane und Kurzgeschichten für Jugendliche und Erwachsene erschienen, die mehrfach ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt wurden. Susanne Fülscher lebt als freie Schriftstellerin und Drehbuchautorin in Berlin. Zum Inhalt: 'Endlich ausspannen - in Italien! Astrid Conrady gönnt sich mit ihrer Freundin Kristina einen Urlaub in Frascati bei Rom. Leider währt die Ruhe nicht lange: Opa Johann hat auch Lust auf Dolce Vita und reist auf eigene Faust hinterher. Das Chaos ist perfekt, als auch noch Astrids Tochter Lucie Trost bei ihrer Mutter sucht: Sie ist von ihrem Freund verlassen worden. Vier Menschen aus drei Generationen, die jeder für sich erfahren: Das Leben in all seinen Facetten ist ein Geschenk, man muss es nur annehmen.' Meine Meinung: Es handelt sich hier um Bd. 3 einer Reihe. Obwohl ich die Reihe vorher nicht kannte, fand ich problemlos in die Geschichte hinein. Der Roman ist das perfekte Ferienbuch! Ich hatte viel Spaß beim Lesen und habe mit den Figuren mitgefiebert. Vor allem Opa Johann ist ein echtes Original, das sich nicht die Butter von Brot nehmen lässt. Besonders gut gefiel mir die Botschaft, dass ein Miteinander der Generationen möglich und bereichernd ist. Der Schreibstil ist locker - leicht und macht "Dolce Vita mit Opa" zur idealen Urlaubslektüre, wie bereits erwähnt.

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    • 2
    Susanne_Fuelscher

    Susanne_Fuelscher

    03. July 2014 um 12:26
  • Tolles Urlaubsbuch! Lesen und entspannen. Und ein bisschen was zum Nachdenken.

    Dolce Vita mit Opa
    Sonja-Maren

    Sonja-Maren

    Astrid kommt unverhofft zu einem Kurzurlaub mit ihrer Freundin Kristina und sieht darin die Chance, ihrem Alltag, der durch Opa teilweise recht anstrengend ist, zu entfliehen. Italien begegnet ihr mit Pasta und Dolce Vita - und sie kann es genießen. Was aber hat es mit Kristina auf sich? Warum hat sie Astrid so plötzlich eingeladen? Mit der Zeit kommen Astrid und der Leser hinter die Familiensituation Kristinas. Das Buch enthält durch diese Hintergründe, wie auch durch andere Wendungen, einen nachdenklichen Aspekt. Dennoch kommt der Humor keine Sekunde zu kurz, denn: Opa beschließt kurzerhand, Astrid nachzureisen. Allerdings nicht allein,Astrids Tochter Lucie, die sie lange nicht mehr gesehen hat, kommt ebenfalls mit. Hin- und hergerissen zwischen Überraschung, Freude und Ärger über den "Überfall" versuchen Astrid und Kristina das Beste aus der Situation zu machen.  Susanne Fülscher ist die Mischung aus nachdenklichen Szenen und urkomischen bestens gelungen. Da ist Opa, der beinahe kindlich agiert und immer für Turbulenzen sorgt. Da ist Lucie, die die typischen Probleme und Gedanken eines jungen Erwachsenen mitbringt und da sind Astrid und Kristina, die mitten im Leben stehen und ihre ganz eigenen Weichen stellen müssen.  Mir hat das Buch super gefallen. Gerade, weil es das Leben in seinen Tiefen beleuchtet, dabei aber nie zu ernst oder sentimental wird. Die humorvolle, lockere Note überwiegt. Der Schreibstil ist flüssig, die Schauplätze und die Charaktere authentisch, echt und sehr gut herausgearbeitet. Alle Personen machen innerhalb der Geschichte eine Entwicklung durch, was ich wichtig finde. Die Botschaft des Buches lautet für mich: Gib nicht auf.  Keine Frage: dieses Buch hat klare fünf Sterne verdient! Danke, Susanne, dass ich dabei sein durfte!

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    • 2
    Susanne_Fuelscher

    Susanne_Fuelscher

    02. July 2014 um 12:21
  • wunderbare und auch etwas spannende Familiengeschichte hinter italienischer Kulisse

    Dolce Vita mit Opa
    Buchraettin

    Buchraettin

    Astrid wird von ihrer Freundin Kristin überraschend zu einem Italienurlaub eingeladen. Opa Johann musste zwar einige Tage im Krankenhaus behandelt werden, aber nun geht es ihm wieder gut genug, dass Astrid fahren und den Urlaub mit ihrer Freundin zu zweit in Italien genießen kann. Doch leider bleibt auch dieser Urlaub nicht ohne Überraschungen. Lucie, Astrids Tochter taucht überraschend in Deutschland auf. Ihr Freund  hat sich in Indien von ihr getrennt und nun hat sie großen Liebeskummer. Opa Johann ist das klar, sie braucht ihre Mutter—und die ist nun mal in Italien.       Der vorliegende Band ist schon  der dritte Teil der Reihe um Opa Johann. Ich fand allerdings auch ohne Kenntnis der ersten beiden Bände lässt sich dieses locker und leicht geschriebene Buch sehr gut lesen. Es gibt durchaus ein paar Rückblenden / Erklärungen zu vorherigen Geschehnissen, so dass ich als Leser auf dem Laufenden war, was einige Ereignisse angingen, die sich hier nun in diesem Band weiter entwickeln. Die Geschichte liest sich locker und leicht und bietet dem Leser eine gute Unterhaltung und durch das Thema Italienurlaub ist es auch durchaus ein Sommerbuch zu nennen. Das soll potentielle Leser im Winter natürlich nicht davon abhalten sich ein wenig Sommer in den Winteralltag zu holen.   Ich mochte die Entwicklung der Figuren, den manchmal etwas witzigen Stil besonders in Bezug auf Opas Alleingänge in Italien.  Eingeflochten in die Geschichte ist auch ein wenig italienischer Flair. Aber es kamen auch durchaus ernstere Töne zum Tragen. Trennungen, gesundheitliche Einschränkungen, Liebeskummer. Es ist auch in diesem Roman wie im echten Leben, ein Auf und Ab der Gefühle. Für mich eine wunderbare und auch etwas spannende Familiengeschichte hinter italienischer Kulisse. Weckt ein wenig Urlaubsfeeling, macht Spaß zu lesen und bekommt von mir die volle Leseempfehlung.

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    • 2
    Susanne_Fuelscher

    Susanne_Fuelscher

    01. July 2014 um 18:39
  • Urlaub in Italien mit den Conradys ...

    Dolce Vita mit Opa
    Die-wein

    Die-wein

    30. June 2014 um 14:21

    Inhalt: Astrid wird von ihrer Freundin Kristina kurzfristig eingeladen zu einer Reise nach Italien. Anfangs ist Astrid unschlüssig, da ihr Schwiegervater Johann gerade erst im Krankenhaus war und ihr Mann Thomas ihre Hilfe bräuchte. Der findet jedoch, dass sie unbedingt fahren soll und überredet sie schließlich zur Reise. Nachdem Opa Johann dann auch das Fernweh packt und seine Enkeltochter Lucie vorzeitig von ihrem Urlaubssemester aus Indien zurück kommt, beschließen sie gemeinsam Astrid hinterher zu reisen und Italien unsicher zu machen. Meine Meinung: "Dolce Vita mit Opa" ist bereits der 3. Band über die Familie Conrady aus Berlin. Man kann das Buch jedoch auch sehr gut lesen ohne die ersten beiden Bände zu kennen. Ich kannte bisher nur Band 1 und so waren mir die Hauptpersonen Astrid, Opa Johann, Lucie und Thomas sofort sehr vertraut. Kristina kannte ich ebenfalls schon aus Band 1, auch wenn sie dort nur kurz besucht wurde und man nicht allzu viel über sie erfuhr. Der Schreibstil ist locker sowie leicht lesbar und Susanne Fülscher beschreibt Italien mit all seinen Farben und Düften so zauberhaft, detailreich und realistisch, dass man sofort das Gefühl hat, man ist mit in Italien. Opa Johann und Lucie sind so liebevoll beschrieben, dass ich die beiden als Urlaubsbegleitung sofort mitnehmen würde. Mit der Protagonistin Astrid konnte ich mich leider nicht so richtig anfreunden, da sie oftmals etwas zu kühl und reserviert reagierte. Sie war mir anfangs zu steif und verkrampft. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass sie im Laufe des Buches noch ein bisschen mehr aus sich raus geht und mehr Gefühl zeigt. Ansonsten ging es bei den Conradys gewohnt chaotisch zu und Astrid, Kristina, Johann und Lucie erlebten wieder sehr viel während ihrer Urlaubsreise. Wer auf der Suche nach einer entspannenden Urlaubslektüre ist, dem kann ich das Buch wirklich empfehlen. Ich würde nach diesem Buch nun am liebsten meinen Koffer packen und nach Italien reisen. Als Lektüre würde ich dann gerne noch Band 2 "Mit Opa am Canal Grande" mitnehmen, denn den möchte ich auf jeden Fall nun auch noch lesen.

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  • Von Fettnäpfchen und Sprachkenntnissen...

    Dolce Vita mit Opa
    ChrischiD

    ChrischiD

    29. June 2014 um 20:32

    Als Freundin Kristina ihr das Angebot unterbreitet, mit ihr Urlaub in Italien zu machen, kann Astrid einfach nicht nein sagen. Doch lange bleiben die beiden Frauen nicht allein, Opa Johann packt kurzerhand sein Enkelin, die liebeskummergeplagte Lucie, ein und düst hinterher. Ohne Italienischkenntnisse, dafür mit zielsicherem Tritt in jedes Fettnäpfchen, macht Johann den Aufenthalt in Italien für alle unvergesslich... „Dolce Vita mit Opa“ ist bereits der dritte Roman rund um Opa Johann, der zwar bereits in einem rüstigen Alter ist, aber noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Das beweist der Gummibärchen-Süchtige wieder einmal eindrucksvoll. Wer die Vorgängerbände bisher noch nicht kennt, wird dies spätestens nach der Lektüre des aktuellen Bandes nachholen wollen. Verständlich ist das Geschehen aber auch so, da wichtige Ereignisse aus der Vergangenheit noch einmal kurz aufgegriffen werden, um Hintergrundinformationen zu übermitteln, die der besseren Nachvollziehbarkeit dienen. Auf Grund des lockeren, leichten Schreibstils der Autorin ist es dem Leser möglich, der Geschichte ohne Hindernisse folgen zu können. So kann man sich einfach fallen lassen und bekommt das Gefühl, selbst in Italien dabei zu sein. Emotional wird man ebenfalls angesprochen, da die gegenwärtige Stimmung immer auch auf den Leser übertragen wird. Das geschriebene Wort transportiert sowohl Freude und Spaß, aber auch Wut und Aufregung. Die Seiten fliegen nur so vorbei, passt man nicht auf, taucht man einfach ab und erst nach einigen Stunden wieder auf, wenn das Buch schon längst ausgelesen ist. Die Geschichte als solche ist stark von Humor geprägt, der zwar gezielt eingesetzt wird, aber dennoch nicht künstlich geschaffen wirkt. Es scheint, als hätte das Geschehen ein Eigenleben entwickelt und die Protagonisten würden vorschreiben was wann und wie zu geschehen hat. Trotz allem bleibt aber auch die Ernsthaftigkeit nicht verborgen, die sich in Form diverser Probleme aller Generationen niederschlägt. Das Miteinander der handelnden Charaktere, die dem Leser allesamt ans Herz gewachsen sind, regt dazu an, sich schlussendlich selber einmal Gedanken zu machen, die Richtung wird von Leser zu Leser variieren. Wer bisher noch kein Fan von Opa Johann war, wird es spätestens nach „Dolce Vita mit Opa“ sein. Der Roman besitzt hohen Unterhaltungswert, ohne dass es sich um oberflächlichen Kitsch handelt.

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  • Italienflair

    Dolce Vita mit Opa
    tweedledee

    tweedledee

    29. June 2014 um 15:30

    Astrid Conrady urlaubt zusammen mit ihrer besten Freundin Kristina in Frascati bei Rom. Die beiden freuen sich auf ihre Auszeit, endlich können sie lange Gespräche führen und das Leben in Italien in vollen Zügen genießen. Der Überraschungsbesuch von Astrids Tochter Lucie und ihrem Schwiegervater Opa Johann macht der Idylle ein jähes Ende. Lucie hat ihren Indienaufenthalt früher abgebrochen, weil ihr Freund die Beziehung beendet hat und Opa Johann will sie mit der Reise nach Italien aufmuntern. Doch auch Johann hat eine Mission. "Dolce Vita mit Opa" ist eine Geschichte wie sie das Leben schreibt und schon der dritte Band der Reihe. Auch ohne die beiden Vorgänger zu kennen konnte ich problemlos in die Handlung einsteigen. Die Autorin zeichnet herrlich lebensnahe Charaktere. Vor allem Opa Johann und seine Enkelin Lucie, von ihm liebevoll Kröte genannt, waren mir total sympathisch. Der junggebliebene Opa Johann sorgt für einige Turbulenzen auf der Reise, er geht in Rom verloren und sucht hartnäckig nach der Frau, die er am Berliner Flughafen vor dem Abflug kennengelernt hat und in die er sich spontan verguckt hat. Lucie kämpft gegen ihren Liebeskummer an, sie leidet immer noch unter der Trennung von ihrem Freund. Im Gegensatz dazu genießt Kristina ihre neu gewonnene Freiheit und möchte endlich das tun, was sie sich schon so lange vorgenommen hat. Astrid, die immer nur für ihre Familie da war, genießt den Urlaub in Italien in vollen Zügen und erfüllt sich einen lang gehegten Wunsch. In einem wunderbar flüssigen Schreibstil liest sich das Buch fast von selbst, es macht Spaß die drei Generationen auf ihrer Italienreise zu begleiten und zu erleben, wie die Reise sie verändert, wie sich neue Wege auftun. Fazit: Das Buch ist für mich ein Wohlfülbuch, das einfach Spaß macht. Eine gelungene Mischung aus Italienflair und Love-Story und eine wunderbar unterhaltsame Geschichte.

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  • Wunderschöne Sommerlektüre

    Dolce Vita mit Opa
    SandraGrauer

    SandraGrauer

    29. June 2014 um 12:46

    "Dolce Vita mit Opa" ist bereits die dritte Geschichte um Opa Johann bzw. die Familie Conrady. Man kommt sehr gut in das Buch rein, auch wenn man die beiden Vorgänger wie ich nicht kennt. Zum Inhalt schreibe ich hier nichts, das findet sich ja schon an anderer Stelle. Die Charaktere sind super. Astrid und ihre Freundin Kristina sind zwar am Anfang ein klein wenig gewöhnungsbedürftig, aber sie wachsen einem schnell ans Herz. Und Opa Johann sowie Enkeltochter Lucie sind ohnehin spitze gelungen. Auch der Schreibstil ist der Autorin richtig gut gelungen. Das Buch bringt einem zum Lachen, stimmt zum Teil aber auch nachdenklich. Eine sehr gute Mischung. Italien ist wunderbar beschrieben. Man kann alles vor seinem inneren Auge sehen und würde am liebsten sofort einen Flug nach Rom buchen. Schade finde ich nur, dass ich vorher nicht die ersten beiden Bücher um Opa Johann gelesen habe, aber das kann ich ja noch nachholen. Fazit: Wer Italien und Bücher wie "Urlaub mit Papa" mag, muss dieses Buch einfach lesen.

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  • Wundervoll witziger Sommerroman

    Dolce Vita mit Opa
    Kartoffelschaf

    Kartoffelschaf

    29. June 2014 um 09:30

    Inhalt: Endlich ausspannen - in Italien! Astrid Conrady gönnt sich mit ihrer Freundin Kristina einen Urlaub in Frascati bei Rom. Leider währt die Ruhe nicht lange: Opa Johann hat auch Lust auf Dolce Vita und reist auf eigene Faust hinterher. Das Chaos ist perfekt, als auch noch Astrids Tochter Lucie Trost bei ihrer Mutter sucht: Sie ist von ihrem Freund verlassen worden. Vier Menschen aus drei Generationen, die jeder für sich erfahren: Das Leben in all seinen Facetten ist ein Geschenk, man muss es nur annehmen. Meine Meinung: In dieser "Reihe" ist dies bereits das dritte Buch mit Opa Johann, alle 3 Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden und sind in sich geschlossen. Ich kannte die beiden vorangegangenen Bücher nicht, hatte aber keinerlei Schwierigkeiten, mich hier zurechtzufinden - das als kleine Einleitung. :) Ein wunderbar warmer, witziger Sommerroman über einen 3 Genrationen Haushalt mit all seinen Irrungen, Missverständnissen und auch mit all seiner Liebe. Astrid als "Mutterschiff" eine Frau, die jahrelang für ihre Familie da war und sich nun ein eigenes kleines Ein-Personen-Unternehmen aufgebaut hat reist mit ihrer Feundin Kristina, in deren Ehe es heftig kriselt und die kurz vor dem Aus steht nach Italien. Unerwarteterweise reisen ihr Schwiegervater - ein Gummibärchen-liebender absolut herzlicher und liebenswerter, nur leider auch etwas anstrengender älterer Herr und ihre von Liebeskummer gebeutelte Tochter Lucie hinterher. Was nun passiert könnte unterhaltsamer kaum sein - Opa Johann sorgt für Furore, Lucie ist deprimiert und Kristina möchte eine Wunschliste abarbeiten, die während ihrer Ehe mit Pius zu kurz kam - nicht zuletzt inklusive One-Night-Stand. Dieses Buch hat mich unheimlich gut unterhalten, die Charaktere sind wundervoll, in ihren Handlungen nachvollziehbar und absolut einzigartig. Die Schilderungen Roms bzw. Italiens geben den richtigen Sommer-Touch und auch die Schreibweise ist einfach nur angenehm - man fliegt regelrecht durch die Seiten. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits für den Sommer - ein Buch, dass nach Urlaub riecht. ;)

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