Susanne Falk Das Wunder von Treviso

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Inhaltsangabe zu „Das Wunder von Treviso“ von Susanne Falk

Gott sieht alles ... außer Treviso!

Das kleine Dorf in Norditalien leidet unter seiner kompletten Bedeutungslosigkeit. Don Antonio, der Pfarrer des Ortes, hat die Nase voll: Ein Wunder muss her! Kurzerhand lässt er eine Madonnenstatue präparieren, und siehe da: Beim nächsten Gottesdienst weint sie rote Tränen. Sofort ist die Presse vor Ort, und bald kann sich Treviso vor Pilgern aus der ganzen Welt nicht mehr retten. Alle profitieren davon: der Supermarkt, die Trattoria und Don Antonio. Seine Schwester Maria kommt nach Treviso, um ihn bei der Vielzahl der neuen Aufgaben zu unterstützen. Zwischen ihr und Luigi, dem Friseur, entspinnt sich eine zarte Romanze. Doch dann schickt der Vatikan einen Gesandten, der sich von der Echtheit des Wunders überzeugen soll …

Eine Geschichte über Treviso und die weinende Madonna!

— andymichihelli

Dieser Roman ist leider nicht annähernd so humorvoll wie er klingt und hat mich sehr enttäuscht.

— Krimifee86

So richtig was zum Ausspannen und ab und zu Lachen...

— Barbara62

Flott, leicht, humorvoll. Nur gegen Ende hin ein wenig zu unausgegoren gelöst.

— rumble-bee

Eine leicht zu lesende Unterhaltungslektüre, die einem fast ununterbrochen ein Grinsen aufs Gesicht zaubert.

— gst

Fazit: Ein netter, unterhaltsamer Roman für zwischendurch über ein kleines italienisches Dorf, das nicht daran denkt, in der Bedeutungslosigkeit zu versinken und deswegen mal schnell ein Wunder aus dem Hut zaubert.

— Bellexr

Total liebenswert!

— aba

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  • Von großen, kleinen, falschen und echten Wundern

    Das Wunder von Treviso

    cachingguys

    19. January 2016 um 07:58

    Das Cover lässt vermuten, dass das Buch den Leser in die 50er Jahre entführt, weit gefehlt, es handelt im Jetzt, wenn die Zeit in dem verträumten norditalienischen Dörfchen Treviso auch still zu stehen scheint. Arm und überaltert hat es nicht viel zu bieten, im Gegensatz zu dem Nachbarort, der seinen Namen und seine Berühmtheit Benito Mussolini verdankt, der dort einmal Halt gemacht hat. Don Antonio, der 67 jähriger Pfarrer, stößt auf eine Notiz in der Zeitung, dass in einem Bergdorf der Anden eine weinende Madonnenstatue entdeckt wurde und zum Erhalt um Spenden gebeten wird. Nur solch ein Wunder könnte sein Dorf Retten. Doch zunächst ereilen ihn ein Hexenschuss und dann auch noch seine Schwester Maria, die ihn Pflegen will. Die im 2. Weltkrieg geschändete Marienstatue, der man die Augen gestohlen hat, wird aus dem Schuppen geholt, mit einem Mechanismus versehen, damit sie auf Knopfdruck, blutige Tränen weint. Der Erfolg folgt auf dem Fuße. Die Presse reagiert sofort und so wird Treviso innerhalb kürzester Zeit zum Touristenmagneten. Die Ruhe dieses verschlafenen Dörfchens ist dahin und der Euro rollt. Wenn da nicht der Abgesandte des Vatikans, Francesco di Renzi wäre, der sich von der Richtigkeit dieses Wunders überzeugen will und natürlich der neidische Nachbarort…Der Stil hat viel Charme und das italienische Flair hat Susanne Falk hervorragend eingefangen. Ein bisschen erinnert die Geschichte an Don Camillo, aber die Geschichten waren ja auch gut. Das Buch ist ein flüssig geschriebener unterhaltsamer, netter Roman. Etwas Leichtes für den Urlaub.

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  • Don Camillo lässt grüßen

    Das Wunder von Treviso

    rumble-bee

    Dieses Buch hat mir durchweg gut gefallen. Es war eine leicht zu lesende, herrlich entspannende und humorvolle Lektüre über ein Dorf in Italien, das versucht, den ganz großen Coup zu landen. Das hat mich irgendwie auch an einen meiner Lieblingsfilme erinnert, "Lang lebe Ned Devine". Dort ist es ein irisches Dorf, das versucht, einen Lottogewinn zu erschleichen. Auch nicht ganz legal...! Bis zur Hälfte des Buches hätte ich glatt 5 Sterne verliehen. Es gab so herrlich ironische Episoden, wundervolle Porträts von schrullig-liebenswerten Charakteren. Besonders der Bürgermeister und der Pfarrer Don Antonio haben mir sehr gut gefallen! Doch in den Teilen 4 und 5 hat das Buch meiner Meinung nach ein wenig nachgelassen. Der feinsinnige Humor sank ab auf das Niveau eines bayrischen Schwanks; es geschah zu viel, und vor allem zu viel Unwahrscheinliches. Sicher soll bei einem Stück Unterhaltungsliteratur nicht alles 1:1 realitätsnah sein. Aber ich hätte doch ein anderes Ende erwartet. Es war für meinen Geschmack nicht stimmig mit der Atmosphäre der ersten Hälfte. Alles wirkte auf mich so, als sei die Autorin beim Schreiben ein wenig überdreht geworden. Und die Liebesgeschichten... es gab derer nämlich zwei im Buch. Sie waren zwar nett, hatten aber mit dem Wunder nur sehr indirekt zu tun. Das bestätigt mich in meinem vorigen Verdacht: dann hätte man das "Wunder" lieber gleich ganz weggelassen, und einfach ein Porträt eines italienischen Dorfes geschrieben. Außerdem waren die Anklänge an "Don Camillo" nun wirklich nicht zu überlesen! Pfarrer Don Antonio unterhält sich zwar nicht mit Gott, sondern mit seinem verstorbenen Mentor, auch einem ehemaligen Pfarrer. Das entbehrt nicht der Komik, aber am Ende wird's mir eben zu abgedreht, als auch andere Menschen den Geist sehen können. Insgesamt ist das Buch liebevoll geschrieben, und lässt sich mit Genuss innerhalb kürzester Zeit verspeisen. Lange nachklingen wird es allerdings eher nicht.

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    • 3
  • Ein Wunder, das keines ist

    Das Wunder von Treviso

    Krimifee86

    07. January 2016 um 14:13

    Klappentext: Treviso, ein kleines Dorf in Norditalien, leidet unter seiner kompletten Bedeutungslosigkeit. Don Antonio, der Pfarrer des Ortes, hat die Nase voll: Ein Wunder muss her! Kurzerhand lässt er eine Madonnenstatue präparieren, und siehe da: Beim nächsten Gottesdienst weint sie rote Tränen. Sofort ist die Presse vor Ort, und bald kann sich Treviso vor Pilgern aus der ganzen Welt nicht mehr retten. Alle profitieren davon: der Supermarkt, die Trattoria und sogar Don Antonio. Seine Schwester Maria kommt nach Treviso, um ihn bei der Vielzahl seiner neuen Aufgaben zu unterstützen. Zwischen ihr und Luigi, dem Friseur, entspinnt sich eine zarte Romanze. Doch dann schickt der Vatikan einen Gesandten, der sich von der Echtheit des Wunders überzeugen soll… Cover: Ich finde das Cover sehr schön gemacht. Es wirkt sehr verspielt durch die Zeichnungen und ich mag es wirklich gerne, auch wenn mir die Stadt, die im Hintergrund zu sehen ist, für Treviso viel zu groß erscheint. Schön wäre im Hintergrund außerdem eine Kirche gewesen, da es ja darum in dem Buch geht. Dennoch ist dies eher meckern auf hohem Niveau, denn alles in allem gefällt mir das Cover sehr gut. Schreibstil: Ich glaube, das Buch sollte lustig sein. Leider kann ich mit diesem gezwungen-lustigen und extra auf Humor gemachtem Schreibstil nichts anfangen, den manche Autoren gerne verwenden. So auch Susanne Falk. Alles wird auf die Schippe genommen und nichts ist mehr wirklich ernst. Dabei kommen in dem Buch meiner Meinung nach viele ernste Momente vor, die man auch als solche hätte zulassen dürfen und müssen. Denn erst aus dem Kontrast zum Ernst des Lebens heraus, werden auch die humoristischen Aspekte deutlich und bekommen eine viel tiefergehende Bedeutung. Das hat mir bei diesem Roman leider vollkommen gefehlt. Aus diesem Grund konnte ich auch mit den Charakteren nicht viel anfangen. Don Antonio ist ein ständig besoffener Pfarrer, der von einem Mist / Betrug in den nächsten schlingert. Er ist nicht einfach nur ein Mann, der mal einen Fehler gemacht hat und dazu steht, sondern eher ein Mann, der immer wieder Fehler baut und statt dafür gerade zu stehen, sie immer wieder vertuscht. Ein ständig trinkender, fluchender und lügender Pfarrer ist für mich einfach nur traurig. Lustig finde ich das nicht. Seine Schwester Maria hingegen ist eigentlich ganz sympathisch, aber sie interessiert sich mehr für ihre neue Liebe Luigi, als für ihren Bruder, was in der Kirche passiert oder das Dorf im Allgemeinen. Auch hier kann ich keine lustigen Aspekte finden. Dann gibt es noch einige andere kleinere Charaktere, die durch das Wunder von Treviso profitieren. Der Supermarktbesitzer oder der Kneipenwirt beispielsweise und auch der Bürgermeister. Sie sind zwar nur Nebencharaktere, haben aber durchaus manch amüsante Szene, die einen dann doch zum Schmunzeln bringt. Und wenn der Supermarktbesitzer darüber anfängt zu reflektieren, dass Geld alleine eben doch nicht glücklich macht, kommt auch die nötige Spur Ernst in die Geschichte. Und dann wird sie für wenige Momente doch ein kleines bisschen besser. Die Story: Die Geschichte klingt eigentlich sehr humorvoll und lustig: Ein Pfarrer, der die Bekanntheit seines Dorfes ein bisschen pushen will und deshalb ein kleines Wunder erfindet. Aus diesem einfachen Plot hätte man so viel machen können und ich muss ehrlich sagen, dass ich wahnsinnig davon enttäuscht bin, was am Ende daraus gekommen ist. Der kleine, alte, süße, vielleicht etwas trottelige Pfarrer, den ich mir vorgestellt habe, hat sich als fluchender Säufer entpuppt und auch die meisten Charaktere waren in meinen Augen eher negativ beschrieben. Denn für das Wunder von Treviso hat sich doch niemand so wirklich interessiert, sondern nur für die Frage, wie man das alles bestmöglich vertuschen kann. Und auch das nicht in einem humorvollen Sinne, sondern mit immer tiefer gehenden kriminellen Maßnahmen. Davon bin ich nicht begeistert. Fazit: Ich habe einen humorvollen Roman erwartet, der mit einem Augenzwinkern die Geschichte eines Pfarrers erzählt, der seinem Dorf etwas Gutes tun will und ein Wunder erfindet, ohne etwas Böses dabei zu denken. Bekommen habe ich die Geschichte eines Pfarrers, der nicht nur dauer-betrunken ist, sondern auch meiner Meinung nach eher mutwillig und aus reiner Selbstsucht handelt. Grinsen konnte ich nur ab und einmal über einige der Nebencharaktere, aber wirklich lustig fand ich diesen Roman nicht. Schade, denn dafür kann ich auch nur zwei Punkte geben.

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  • Das Wunder von Treviso

    Das Wunder von Treviso

    Langeweile

    11. August 2015 um 16:23

    Der kleine ,beschauliche Ort Treviso liegt im Dornröschenschlaf.Der Pfarrer Don Antonio denkt, daß sich etwas ändern muß.Er beschließt "Ein Wunder muß her"und setzt diesen Beschluß mit der Hilfe des Kunstschnitzers Salvatore Tarli in die Tat um.Eine Madonnenstatue wird so präpariert,daß sie rote Tränen weint. Nun ändert sich das Leben in Treviso auf einen Schlag.Pilgerströme bevölkern den kleinen Ort,der Umsatz des Supermarktes steigt,die Trattoria macht bessere Geschäfte,nichts bleibt wie es war.Die Schwester Don Antonias reist an ,um ihrem Bruder den Haushalt zu führen und verliebt sich in Luigi den verwitweten Frisör. Als der Vatikan Wind von der Sache bekommt,reist Monsignore Renzi an, um die Sache zu klären,Don Antonio ist im Zugzwang.Mithilfe seines Amtsvorgängers und seiner Schwester entwickelt er viele neue Ideen ,die für reichlich Verwirrung sorgen.Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten. Die Autorin schildert jede Person so ,daß man sie förmlich vor Augen hat.Besonders die Romanze zwischen Maria und Luigi hat mir gut gefallen. Alles in allem eine vergnügliche Sommerlektüre.

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  • Wunder

    Das Wunder von Treviso

    Insel56

    23. June 2015 um 09:31

    Bei dem Wunder von Treviso handelt es sich um einen kurzweiligen, amüsanten Roman, den man gut und gerne an einem lauen Sommertag im Gartenstuhl lesen kann. So ging es mir zumindestens, denn ich habe mich gut unterhalten gefühlt, als das verschlafenene italienische kleine Dorf aus seiner Lethargie, mittels vom Pfarrer persönlich hergestellten Wunder, erwacht. Ich habe die Menschen, die beschrieben werden, vor mir gesehen und dazu noch das Liebesglück von Maria und Luigi, die im reiferen Alter zueinander finden, was will man sich mehr wünschsen.

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  • Ein humorvoller Roman für die Hängematte

    Das Wunder von Treviso

    Barbara62

    19. February 2015 um 13:11

    In Treviso, einem verschlafenen Nest irgendwo in Norditalien, gibt es keinerlei Attraktionen. Die Läden schließen nach und nach, die Jungen ziehen in die Stadt und dem Friseur sterben die Kunden weg oder sie haben kaum noch Haare. Da kommt der pfiffige Priester Don Antonio auf die Idee, die alte Madonnenstatue so zu präparieren, dass sie rote Tränen weint. Der einsetzende Presserummel und der Pilgerstrom reißen das Dorf zwar aus seiner Lethargie, doch es gibt Neider und der Vatikan wird aufmerksam... Ein locker-leichter Debütroman, kurzweilig, amüsant, voller liebenswerter Protagonisten und mit einer entzückenden Liebesgeschichte im Schatten der Haupthandlung.

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  • Buchverlosung zu "Der Beobachter" von Charlotte Link

    Der Beobachter

    Schiller-Buchhandlung

    Urlaubsaktion: Verlosung von Hörbüchern - Bitte Titelliste beachten, es gibt pro Titel je ein Exemplar zu gewinnen! Die Haupturlaubszeit hat begonnen - hier in Baden - Württemberg beginnen Ende Juli die Sommerferien. Grund genug, eine kleine Aktion für all diejenigen unter Euch zu machen, die längere oder kürzere Reisen vor sich haben und dabei gerne ein Hörbuch hören möchten! Manche von Euch erinnern sich vielleicht, dass wir das vor einiger Zeit schon einmal gemacht haben. Wir bekommen immer wieder von den Hörbuchverlagen Hörbücher zum Anhören. Vielleicht kennt Ihr das von Büchern: Die meisten hört man nur einmal an. Also haben wir mal unser Hörexemplarfach durchforstet und schenken Euch Hörbuchfans hier bei Lovelybooks 13 Hörbücher für Eure Urlaubsreise. Natürlich sind 2 Haken bei der Sache - wäre ja sonst auch zu schön! Der erste Haken: Ihr schreibt uns eine Rezension über Euer Hörerlebnis, das wir auf unserer Homepage oder auf unserem Blog veröffentlichen dürfen. Der zweite Haken: Ihr könnt Euch das Hörbuch nicht aussuchen, sondern Ihr schreibt uns, wohin Eure Reise geht und wie viele Kilometer Distanz zwischen Eurem Heimatort und dem Urlaubsziel liegen. Wir wählen dann aus, welches Hörbuch wir Euch schicken - je länger die Reise, desto länger die Hörzeit! Damit Ihr aber auch Freude an der Aktion habt, könnt Ihr uns natürlich dazuschreiben, wenn Ihr ein Hörbuch auf gar keinen Fall haben wollt. Wir haben Euch die Titel angehängt, die es außer "Der Beobachter" zu gewinnen gibt (nicht irritieren lassen, wenn die Bücher angezeigt werden!)  und sind sehr gespannt, wohin Eure Reisen Euch führen werden! Ihr habt Zeit bis Sonntag, 21.7.2014 um 23.59 Uhr. Viel Spaß beim Mitmachen wünscht Euch Das Team der Schiller Buchhandlung

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  • Das Wunder von Treviso

    Das Wunder von Treviso

    MelliSt13

    27. July 2014 um 16:47

    Treviso ist ein verschlafenes Dörfchen in Norditalien, jeder kennt jeden und es passiert nie etwas aussergewöhnliches. Don Antonio,der Dorfpfarrer,hat den Schalk im Nacken sitzen und beschließt kurzerhand das Dorf aus seiner Bedeutungslosigkeit zu reißen und hat einen Plan. Treviso braucht sein ganz persönliches Wunder. Die alte halb zerfallene Madonna, die schon Jahrzehnte in der Kryptha liegt soll dieses Wunder sein, ein Mechanismus wird sie weinen lassen und innerhalb kürzester Zeit stehen die Reporter vor der Tür, die Pilger rennen ihnen die Türen ein und das Telefon des Pfarrers will nicht stillstehen. Kurz darauf bekommt Don Antonio Post vom Vatikan, doch diese beantwortet er nicht, bis sich ein Gesandter anmeldet um sich die Madonna selbst anzusehen. Nebenbei entwickelt sich eine liebesgeschichte zwischen Don Antonions Schwester und dem Figaro .   Eine wirklich amüsantes Buch mit Stil. Die Geschichte locker und leicht geschrieben und mit einer Portion Witz. Die Protagonisten alle sehr sympathisch und nett dargestellt,ein kleines Dorf was sich kennt und mag und wo jeder sich auf den anderen verlassen kann. Der Schluß war mir etwas zu viel (genau kann ich das nicht beschreiben). Aber auf alle Fälle ist es wert dort einmal hineinzulesen.

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  • Zauberhaftes Debüt

    Das Wunder von Treviso

    mrs-lucky

    19. July 2014 um 13:22

    "Das Wunder von Treviso" ist der zauberhafte Debütroman der jungen Autorin Susanne Falk. Treviso ist ein verschlafenes italienisches Dorf, das wie vermutlich viele andere an seiner Bedeutungslosigkeit, der Abwanderung der jüngeren Bevölkerung und wirtschaftlichen Problemen leidet. Da bekommt Don Antonio, der Pfarrer des Dorfes eine Eingebung, wie er dem Dorf aus dem Dornröschenschlaf helfen kann, mit einem Wunder. Wie durch ein Wunder spielen ihm dann ein Hexenschuss seine Schwester und den Kunstschnitzer des Dorfes in die Hände, so dass das Wunder seinen Lauf nehmen kann und das kleine Dorf mit großen Veränderungen fertig werden muss. Man merkt, dass Susanne Falk einige Zeit in Italien gelebt und die Italiener kennen gelernt hat. So schafft sie eine zauberhafte Atmosphäre des Dorfes und der Dorfbewohner. Es sind zumeist die Älteren, die mit ihrem Eigensinn und ihren Schrulligkeiten das Dorfbild prägen und trotz aller Differenzen und Verwicklungen in Krisen zusammen halten. Die unterschiedlichen Charaktere sind sehr liebevoll gezeichnet, so dass ein äußerst lebendiges Bild des Dorflebens entsteht. Der Leser lebt (und leidet) mit den Helden mit. Das Buch zeichnet sich durch Witz und Leichtigkeit aus, und bietet insgesamt eine sehr kurzweilige Lektüre.

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  • Wunder, Liebe, Unterhaltung

    Das Wunder von Treviso

    Seehase1977

    20. March 2014 um 09:46

    Klappentext: Treviso, ein kleines Dorf in Norditalien, leidet unter seiner kompletten Bedeutungslosigkeit. Don Antonio, der Pfarrer des Ortes, hat die Nase voll: Ein Wunder muss her! Kurzerhand lässt er eine Madonnenstatue präparieren, und siehe da: Beim nächsten Gottesdienst weint sie rote Tränen. Sofort ist die Presse vor Ort, und bald kann sich Treviso vor Pilgern aus der ganzen Welt nicht mehr retten. Alle profitieren davon: der Supermarkt, die Trattoria und sogar Don Antonio. Seine Schwester Maria kommt nach Treviso, um ihn bei der Vielzahl seiner neuen Aufgaben zu unterstützen. Zwischen ihr und Luigi, dem Friseur, entspinnt sich eine zarte Romanze. Doch dann schickt der Vatikan einen Gesandten, der sich von der Echtheit des Wunders überzeugen soll…   Der Klappentext beschreibt das Buch schon sehr detailliert, weswegen ich mir meine eigene Zusammenfassung heute einmal spare. Susanne Falk ist es gelungen eine herrlich fiktive Geschichte zu schreiben, die durch einen lockeren und angenehm leichten Schreibstil abgerundet wird. Treviso, seine liebenswert schrulligen Bewohner und deren Charaktere haben die Story ebenfalls zu etwas besonderem gemacht. Die Autorin bedient sich einigen landestypischen Klischees, welche den Leser immer wieder zum Schmunzeln bringen und Pater Don Antonio erinnert ein bisschen an die Geschichten von Don Camillo. Die Liebesgeschichte von Luigi und Maria hat es mir besonders angetan, sie zeigt, dass zwei ältere Menschen, die nach dem Tod des Ehepartners lange alleine waren, zueinander finden, zurück zu Liebe, Wärme und auch zur Sexualität. Einfach herzerwärmend und eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch.

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  • GOTT SIEHT ALLES... AUßER TREVISO!

    Das Wunder von Treviso

    MissJaneMarple

    03. March 2014 um 20:34

    Inhalt:  So lautet der erste Satz der Inhaltsangabe zu diesem Buch und genau das denkt sich auch der Dorfpfarrer Don Antonio, als er sich über den langsamen Verfall seines Dorfes bewusst wird.  Sein Treviso ist ein verschlafenes Dörfchen, irgendwo zwischen Mailand und Vicenza, das langsam aber sicher veraltet und verödet. Das kann unser Don natürlich nicht zulassen und als er in der Zeitung von einem Dorf in Südamerika liest, das eine weinende Madonna hat, kommt ihm eine Idee zur Rettung des Ortes.  Durch Don Antonio, seine resolute Schwester Maria und den Schnitzer Salvatore bekommt auch Treviso sein Wunder.  Der Tourismus boomt mit einem Mal und alle Leute sind zufrieden, bis es sich der Vatikan anmeldet.  Meinung:  Susanne Falk ist es gelungen ein liebevolles Bild eines kleinen italienischen Dörfchens zu malen. Man schließt alle handelnden Personen ins Herz und möchte sich am liebsten sofort selbst auf eine Wallfahrt nach Treviso machen!  Die Geschichte ist leicht erzählt und sehr unterhaltsam. Die liebevolle Beschreibung des Ortes und der einzelnen Personen rundet das Ganze noch ab!  Fazit:  Genau das richtige Buch für einen heißen Sommertag, egal ob auf Balkonien, auf Terrasanien oder im Park oder am Meer oder wo auch immer man dem Charme dieser Geschichte erliegen will!  Sehr empfehlenswert!

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  • Zum Schmunzeln

    Das Wunder von Treviso

    Schlehenfee

    07. December 2013 um 10:28

    Im Dorf Treviso in Venetien sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht. Während sich das Nachbardorf Castello della Liberta wenigstens noch mit einem Besuch Mussolinis rühmen kann, leidet Treviso unter der Abwanderung der jungen Bevölkerung und die Geschäfte gehen schlecht. Während er dem Dorf beim langsamen Sterben zusehen muss, erfährt Pfarrer Don Antonio von einem Ort in Südamerika, der aufgrund eines Wunders nun Pilgerscharen anzieht. Könnte so etwas nicht auch in Treviso passieren? Da ist doch noch die alte Madonnen-Statue in der Krypta..... Susanne Falk hat einen amüsanten Roman geschrieben, eine Lektüre zum Schmunzeln für zwischendurch. Die Dörfler sind alle liebenswert, wenn auch etwas verschroben und sehnen sich nach Liebe oder Aufmerksamkeit. Mir gefiel, dass die Autorin fast gänzlich ohne die typischen Italien-Klischees auskommt, denn meiner Meinung nach könnten die schlitzohrigen Dorfbewohner überall in Europa vorkommen. Und das Dörfersterben hat längst auch bei uns begonnen, daher konnte ich die Sorgen der Trevisaner gut nachvollziehen. Neben der Handlung um das Wunder geht es im Buch auch um Friseur Luigi und Maria, die Schwester des Pfarrers, die sich bereits mit einem einsamen Leben im Alter abgefunden hatten und noch einmal die Liebe entdecken. Insgesamt sehr schön zu lesen, man darf auf das nächste Buch von Susanne Falk gespannt sein!

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  • Nette, aber wenig anspruchsvolle Urlaubslektüre

    Das Wunder von Treviso

    gst

    05. September 2013 um 09:54

    "So hätte die Geschichte enden können", schreibt Susanne Falk im 13. Kapitel des 4. Teils (Seite 225). "Viele Menschen hatten gefunden, was sie suchten, ohne dass sie am Ende mit dem glücklich waren, was sie hatten." Es ist ja nichts Neues, dass sich der Mensch nach dem sehnt, was er nicht hat. In diesem Roman sehnen sich die Bewohner eines ruhigen, abgelegenen italienischen Ortes nach mehr Leben. Ausgerechnet der Pfarrer und ein atheistischer Schreiner erfüllen die Wünsche, indem sie eine alte Marienstatue zum Weinen bringen. Das zieht ganze Heerscharen von Pilgern an, worauf die Nachbarn aus Castello della Libertá neidisch werden. Kurzerhand sperren sie die offizielle Zufahrt nach Treviso. Doch die Pilger aus aller Welt finden den Weg trotzdem und beleben das vom Aussterben bedrohte Dorf. In diesem Buch lernen wir "typische Italiener" kennen. Sie sind nicht hinterlistig, nein, aber sie sorgen sich um das eigene Wohl. Dass sie dabei immer wieder an ihre Grenzen geraten, ist unvermeidlich. Sie fügen sich in ihr Schicksal, freuen sich am Aufschwung ihres Ortes und müssen nach einigen Monaten feststellen, dass dieser Aufschwung mit viel Arbeit verbunden ist, die ihr Dolce Vita von früher zerstört... Wie schreibt die Autorin, die selbst ein Jahr lang in Rom lebte: "Ein Ort erhielt sein Leben zurück, der Bösewicht musste gehen und die Liebe hatte gesiegt. Ja, so hätte es enden können - das tat es aber nicht." Wer humorvolle Literatur liebt, dem sei dieses "göttliche" Erstlingswerk, in dem auch die Liebe nicht zu kurz kommt, ans Herz gelegt. Auch wenn die Autorin Germanistik studiert hat, brauchen wir nichts Abgehobenes erwarten. Es ist eine leicht zu lesende Unterhaltungslektüre, die einem fast ununterbrochen ein Grinsen aufs Gesicht zaubert. Ich würde die Art des Buches am ehesten mit Jan Weilers "Antonio im Wunderland" vergleichen. Der kommt auch so herrlich chaotisch und erfindungsreich daher

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  • Das wunder von Treviso

    Das Wunder von Treviso

    Naddlpaddl

    01. August 2013 um 16:08

    Der Roman von Susanne Falk ist schwer in Worte zu fassen. Eigentlich passiert nicht wirklich etwas spannendes und doch ist man von der Geschichte und vor allem von dem Schreibstil der Autorin mitgerissen von der ersten bis zur letzten Seite. Sie schreibt mit der viel Witz und Charme und neben der Hauptstory sind auch noch kleine Nebengeschichten in dem Buch verpackt die durchaus interessant sind. Das Wunder von Treviso handelt von einer kleinen Stadt in Italien, deren Einwohner gelangweilt sind von ihrem Alltag. Als der Pfarrer von dem Wunder einer weinenden Madonnenstatue in den Anden hört denkt er sich, das können wir auch, und erschafft so ein fiktives Wunder, welches einige Probleme mit sich bringt. Jedoch zunächst verhilft dieses Wunder der kleinen Stadt zu Ansehen in der ganzen Welt und viel viel Geld. Ich habe das Buch an einem Abend gelesen und fand es wirklich unterhaltsam und es ist super für zwischendurch jedoch hätte ich mir nach der Leseprobe irgendwie ein bisschen mehr erwartet. Wie gesagt es ist witzig aber doch nicht ganz so spannend wie ich es mir erhöfft hatte. Das ich dieses Buch so schnell gelesen habe ist nur dem tollen witzigen Stil der Auotrin zu verdanken die trotzd er relativ trägen Story ein gutes Buch daraus gezaubert hat.

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  • Rezension zu "Das Wunder von Treviso" von Susanne Falk

    Das Wunder von Treviso

    Bücherwurm

    Ich liebe es! Es hat schon ein bischen was von Don Camillo und Peppone! Ein italienisches Dörfchen, abgelegen, einsam und "fast" verlassen: Die jungen Leute ziehen fort, man liegt im Klinsch mit dem Nachbardorf und hat das Gefühl, man lebt im Dornröschenschlaf! Da kommt doch die Kunde eines spanischen Dorfes mit religiösem Wunder genau recht! Was würde passieren, wenns auch in Treviso ein Wunder gäbe? Bekanntheit, Tourismus, Konjunktur, Rückkehr der jungen Leute, Ansehen der Dorfkirche... man kann sich gar nicht ausmalen, was das für Gemüt und Kassen bringen würde! Gedacht und umgesetzt: Irgendwo muss doch noch eine hölzerne Madonna rumstehen! Dass der Pfarrer sich mal eben den Ishias-Nerv einklemmt und die ungeliebte Schwester zur Pflege kommt, die irgendwie doch überall ihre Nase reinsteckt, das soll nicht stören, wer "A" sagt, muss letztendlich bis "Z" durchhalten. Und das ist nicht so einfach, besonders da der Vatikan natürlich die Blut-heulende Madonna selbst prüfen möchte! Was soll ich sagen: Ich habe Tränen gelacht, keine Seite ohne breites Grinsen. So voller Erkenntnisse, die man vielleicht auch ohne learning by doing hätte haben können, aber längst nicht so amüsant! Wunderschön geschrieben, ich kriege nicht genug von solchen Parabeln, von dieser Klein-Dorf-Atmosphäre, in der die gläubigen Leute faustdicke Teufelsfäuste im Nacken tragen, sich ohne Ende verfeinden, um dann im entscheidenden Moment doch zusammen zu halten! Vielleicht auch deswegen, weil ich aus einem kleinen Schwarzwald-Dorf stamme, in dem es damals ähnlich zuging. Man kämpfte gegen jeden, keiner mochte den anderen, über jeden hatte man endlos auszusetzen, aber letzendlich hätte man ohne den Nachbarn nie überlebt. Für Leser, die gerne leichte, amüsante Bücher lesen, die doch zum Innehalten auffordern, die zeigen, dass das Leben, so wie es ist, doch oftmals nicht soo das Schlechteste ist, ist diese Lektüre genau richtig. Für Fans von Don Camillo sowieso, auch wenn der ortsansässige Pfarrer nicht deutlich Jesu Wort im Ohr hat, die Geschehnisse und Vorkommnisse sprechen für sich! Viel Spass!

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