Aberglaube und Geschäfte

von Susanne Gantert 
4,5 Sterne bei15 Bewertungen
Aberglaube und Geschäfte
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dorlis avatar

Eine gut ausbalancierte Mischung aus Spannung und Historie

mabuereles avatar

Spannennder Blick in die Historie!

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Inhaltsangabe zu "Aberglaube und Geschäfte"

Winter 1582/1583. Leichenfunde in den Wäldern um Wolfenbüttel und im Erzbergwerk Rammelsberg bei Goslar geben dem jungen Juristen Konrad von Velten Rätsel auf. Während sich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel Ruhe in seinem Herzogtum wünscht, da ein wichtiges Kolloquium zur Einigung von lutherischen Theologen und Fürsten bevorsteht und ein Handelsabkommen geschlossen werden soll, wecken höhnische Gedichte einen unglaublichen Verdacht. Und wieder einmal scheint Konrad von Velten den Ereignissen - auch im privaten Bereich - hinterherzulaufen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839222232
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:08.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 8 Tagen
    Aberglaube und Geschäfte

    Der dritte Teil eines historischen Kriminalromans, wo es sich sehr lohnt, alle Teile zu lesen. Doch auch einzeln kommt man gut klar. Rund um Goslar geschehen grausige Dinge, eine tote Frau mit einem Neugeborenen und ein toter Junge geben Konrad von Velten wieder Rätsel auf. Laura, in die er eigentlich verliebt ist, es nur noch nicht zugeben kann, gerät auch in diesem Teil wieder in Gefahr, denn ihr Halbbruder, den jeder für tot glaubte, taucht wieder auf und führt absolut nichts Gutes im Schilde.

    Hohe Spannung und viele historische Fakten bereichern die Geschichte. Eine sehr schöne Fortsetzung, toller Schreibstil und flott zu lesen, da in nicht zu lange Kapitel unterteilt. Der Epilog bildet einen sehr guten Abschluss für den Leser.


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    dorlis avatar
    dorlivor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Eine gut ausbalancierte Mischung aus Spannung und Historie
    Rezension zu "Aberglaube und Geschäfte" von Susanne Gantert

    Wolfenbüttel im Winter 1582/83. Konrad von Velten, von Herzog Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel als Kriminalist verpflichtet, wird von seinem Dienstherrn mit einem neuen Fall betraut. Im Wald ist die schrecklich zugerichtete Leiche eines Säuglings gefunden worden. Herzog Julius drängt auf eine zügige Aufklärung des Falls, da der Finder des Leichnams etwas vom Teufel gefaselt hätte und der Herzog befürchtet, dass Aberglauben und Hexenangst geschürt würden – etwas, dass er gerade jetzt, kurz vor Beginn der Gespräche um die „Formula Concordiae“ in Quedlinburg, gar nicht gebrauchen kann…

    In ihrem historischen Roman „Aberglaube und Geschäfte“ wartet Susanne Gantert mit einer kurzweiligen Mischung aus spannendem Kriminalfall und historischen Fakten auf und lässt damit diesen dritten Band um den Juristen und Ermittler Konrad von Velten zu einer fesselnden Zeitreise werden.

    Auch ohne Kenntnis der ersten beiden Bände war ich schnell mittendrin im Geschehen und hatte Dank geschickt eingefügter Rückblenden nicht das Gefühl, dass mir zum Verständnis dieses Krimis irgendwelche Informationen gefehlt haben.

    Der Täter ist ein alter Bekannter Konrads, der immer wieder mit spöttischen Versen auf sich aufmerksam macht. Er folgt einem ausgeklügelten Plan und rückt seinen Zielen, das Herzogtum wirtschaftlich zu ruinieren und sich selbst zu bereichern sowie sich gnadenlos an denen zu rächen, die seiner Gier nach Macht und Reichtum in früheren Jahren im Weg standen, immer näher.

    Obwohl schon früh klar ist, wer hier sein Unwesen treibt, bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend, da Konrad - aufgrund von privaten Angelegenheiten, die ihn mächtig in Atem halten - mit seinen Ermittlungen immer zwei Schritte zu langsam zu sein scheint und es lange so aussieht, als würde er, trotz tatkräftiger Unterstützung seitens seiner Familie, nicht in der Lage sein, dem Bösewicht und seinem miesen Spiel das Handwerk zu legen.

    „Aberglaube und Geschäfte“ hat mir sehr gut gefallen – eine gut ausbalancierte Mischung aus Spannung und Historie, die mit interessanten Charakteren und einer fesselnden Handlung punktet.

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    Sternenstaubfees avatar
    Sternenstaubfeevor 18 Tagen
    "Racheränke, Kirchenpolitik und Umweltskandal"

    In dem Buch „Aberglaube und Geschäfte“ befinden wir uns im Jahr 1582 und treffen wieder auf den Juristen Konrad von Velten. Das Buch ist der dritte Band einer Trilogie. Es ist sicherlich von Vorteil, wenn man zuvor „Das Fürstenlied“ und „Der Mädchenreigen“ gelesen hat, da man dann die Figuren dort bereits kennengelernt hat und die Ereignisse ein wenig besser nachvollziehen kann. Dennoch würde ich aber sagen, dass man „Aberglaube und Geschäfte“ auch als Einzelband lesen und trotzdem verstehen kann, da es viele Rückblenden und Erklärungen gibt.

    Diesmal hat Konrad Probleme mit seiner Geliebten, die nicht akzeptieren kann, dass er die Beziehung zu ihr beenden möchte. Parallel zu diesen persönlichen Problemen kommen noch rätselhafte Todesfälle in den Wäldern um Wolfenbüttel und im Erzbergwerk hinzu. Eine junge Mutter und ihr neugeborenes Baby sowie ein Junge werden tot aufgefunden. Handelt es sich um Mordfälle und hängen diese Fälle zusammen?

    Ich habe ein paar Seiten mehr als üblich benötigt, um mich in der Geschichte zurechtzufinden, aber dann war ich schnell gefangen von der Handlung und habe das Buch sehr gerne gelesen. Die Geschichte war sehr spannend, interessant und auch informativ. Auch hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen, denn ich empfand ihn als sehr passend für einen Historischen Roman (nicht so locker-leicht, sondern schon ein bisschen anspruchsvoller, aber sehr angenehm).

    Wer gerne Historische Romane mit Krimianteil liest, dem kann ich dieses Buch bzw. diese Trilogie auf jeden Fall empfehlen!

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    Streiflichtvor 18 Tagen
    Spannend und historisch interessant

    Dieses Buch hat mir von der Beschreibung her sofort gefallen und es hat auch nicht zuviel versprochen. Es ist spannend bis zum Ende und historisch sehr interessant. Man merkt, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat und auch die Sprache an die damaligen Gepflogenheiten angepasst hat. Das hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt ist der Schreibstil sehr bildhaft und beschreibend, sodass man immer gut nachvollziehen kann, was gerade passiert. Eine Karte der Gegend, in der das Buch spielt, hilft dem Leser auch gut weiter. Sowas mag ich immer sehr, es macht das Lesen für mich interessanter und das Geschehen authentischer.
    Bei „Aberglaube und Geschäfte“ handelt es sich um den dritten und abschließenden Teil einer Reihe. Man konnte das Buch aber sehr gut lesen, ohne – wie ich – die Vorgänger zu kennen. Ich habe alles sehr gut verstanden und konnte auch alles nachvollziehen. Schöner wäre es natürlich gewesen, wenn man die beiden ersten Bände zuerst gelesen hätte. Dann hätte man die Entwicklung der Figuren und auch die Verwicklungen besser mitverfolgen können.
    So oder so hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Kombination aus historischen Roman und Krimi ist hier sehr gut gelungen und bringt Lesespaß! Die historischen Details sind interessant und kurzweilig gestaltet, sodass man etwas lernt, ohne es zu merken. Das finde ich immer super. Da ich Historisches sehr mag, aber auch unheimlich gerne Spannendes lese, war dies für mich die perfekte Kombi.

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    Pixibuchvor 19 Tagen
    Aberglaube und Geschäfte

    Bei diesem Kriminalroman handelt es sich um den dritten Teil im Leben des Juristen und Kriminalisten Konrad von Velten. Wir schreiben das Jahr 1582/83, einen eiskalten Winter. Das Herzogtum will endlich Frieden mit den Theologen schließen, es besteht ein wichtiges Kolloquium, der Abschluß eines Handelsabkommen steht kurz bevor. Konrads Mutter hat sich mit einem evangelischen Priester verehelicht, Laura, die er im letzten Buch vor ihrem Stiefbruder gerettet hat, wohnt nun bei seiner Mutter. Da erhält der junge Jurist eine eilige Depesche. Es wurden im Wald von Wolfenbüttel zwei Leichen gefunden, eine junge Frau und ein völlig verunstaltetes Baby. Neben den Leichen lagen Zettel mit Schmähschriften in Versform. Einige Tage später wird die Leiche eines Jungen in einem Stollen gefunden. In der Stadt soll ein verkrüppelter Mann des Öfteren gesehen worden sein, dessen Gesicht mit einer Kapuze verdeckt war. Steckt er hinter den Morden. Dann gerät auch noch Laura in Gefahr. Auch dieses Buch ist wieder sehr spannend und interessant geschrieben. Die Autorin läßt den Leser in die Welt um 1600 schauen. Wir lernen deren Unterkünfte, Krankheiten und Verhaltensweisen kennen. Was außerdem noch so faszinierend ist, ist die Tatsache, dass die Autorin gekonnt Fiktion mit tatsächlichen geschichtlichen Ereignissen vermischt. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, das uns die damals verwendeten Ausderücke und Worte erklärt. Ein besonderer Eycatcher ist das Cover. Hier wird die Stadt Wölfenbüttel in einem Stich aus der damaligen Zeit dargestellt. Daneben sehen wir eine Art Kontor, wo Geld gezählt und in ein Buch eingetragen wird. Die Innenseiten sind jeweils mit Blütenranken und Totenköpfen versehen. Ein wirklich interessanter historischer Krimi.

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    Athene100776s avatar
    Athene100776vor 19 Tagen
    Der Pakt mit dem Teufel

    Die Leichenfunde in Wolfenbüttel geben dem jungen Advokaten Konrad viele Rätsel auf. Ob er diese lösen kann und auch sein privates Leben in die rechte Bahn lenken kann?


    Dies ist der 3. Band der Serie um Konrad von Velten, einen Vorgänger kannte ich bereits, doch dank der Rückblenden und Erinnerungen lässt sich dieser Band auch alleine lesen. Angenehmer ist natürlich die entsprechende Reihenfolge , um auch die Entwicklung Konrads nachvollziehen zu können , sowie sein Handeln und Sein verstehen zu können.

    Die Autorin nimmt den Leser auf eine Reise in das 16.Jahrhundert mit. Bei der nicht nur die romantische Epoche beleuchtet wird, sondern auch die Missstände, "alten" Ansichten und Lebensweisen durchleuchtet werden.
    Schnell hat man als Leser das Gefühl mitten im Geschehen zu sein und dank der völlig individuellen Charaktere , die bildlich, anschaulich und mit Liebe ins Detail beschrieben werden, hatte ich schnell Freunde und " Feinde" gefunden.

    Die kurzen Kapitel geben der ganzen Geschichte, die in sich schlüssig ist , ein gewisses Mass an Tempo und auch die Spannung kommt dabei nicht zu kurz. Mir persönlich haben die Spannungsbögen sehr gut gefallen und dadurch wurde ich gerade zu durch das Buch getragen. 

    Teilweise ist die Sprache altertümlich, was dem Verständnis allerdings keinen Abbruch tut und vom Empfinden her auch genau so sein sollte.

    Durch die flüssige Schreibweise, teilweise erheiternde Dialoge oder Geschehnisse wird der Geschichte Leben eingehaucht.

    Die Autorin beweist mit ihrem Roman ganz klar, dass Krimi und Vergangenheit wunderbar zusammen passen und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

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    Pucki60s avatar
    Pucki60vor 21 Tagen
    Aberglaube und Gauklergeschäfte

    Das Buch ist der 3. und letzte Fall für Konrad von Velten. Man kann ihn aber sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen, durch Rückblenden wird alles erklärt.

    In den Wäldern um Goslar werden die Leichen einer jungen Frau und eines Neugeborenen gefunden. In einem Erzbergwerk bei Goslar wird ein Junge tot gefunden. Konrad von Velten, dessen Mutter gerade heiratet, wird um Hilfe gebeten. Laura, ein junges Mädchen aus dem 2. Fall, möchte ihm dabei zur Seite stehen. Schnell wird klar, dass ihr Halbbruder Martin von Kaltenburg noch lebt und auf Rache sinnt. Geschickt spinnt er seine Intrigen.

    Nebenbei geht es noch um theologische Fragen, die auf einem Kolloquium geklärt werden sollen. Das empfand ich jedoch nur als eine Nebensache und hatte für mich wenig mit Aberglaube zu tun.

    Die Geschichte ist von Beginn an spannend und gut zu lesen. Seine ganze Familie wird in den Fall hereingezogen und muss ein gefährliches Abenteuer bestehen. Man trifft auch Personen aus dem 2. Fall wieder, wie Laura und Else. Da der eine Mord im Erzbergwerk erfährt man nebenbei auch noch etwas über den Kupferabbau und Vitriolöl. Da es der letzte Fall von Konrad ist, schreibt die Autorin in einem Epilog, der 10  Jahre später spielt, wie es mit Konrad weiterging. Dadurch wurde die Trilogie sehr gut zum Abschluss gebracht.

    Das Buch bekommt von 4 Punkte, es hat mir gut gefallen. Allerdings fand ich den Titel nicht so ganz passend.





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    mabuereles avatar
    mabuerelevor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannennder Blick in die Historie!
    Ein alter Bekannter zieht die Fäden

    „...Ich mag zwar jung an Jahren sein, aber ich weiß bereits, was das Böse in der Welt den Menschen anzutun vermag. Der Grat einer Lebenswanderung ist wohl für viele Menschen schmal, der Abgrund an beiden Seiten tief...“


    Wir schreiben das Jahr 1582. Konrad von Velten ist auf der Hochzeit seiner Mutter. Sie heiratet den Pastor Paul Wegener aus Fümmelse.

    Herzog Julius wird von Professoren informiert, dass dringendst eine Synode einzuberufen sei. Es gibt Unstimmigkeiten in der evangelischen Kirche.

    In einem Wäldchen wurde ein totes Kind gefunden. Deshalb wird Konrad zur Begutachtung nach Wolfenbüttel befohlen.

    Die Autorin hat einen spannenden historischen Kriminalroman geschrieben. Es ist der dritte Band mit Konrad von Velten. Ich kenne die Vorgängerbände nicht, hatte aber kein Problem, dem Geschehen zu folgen. Ab und an gab es kurze Rückblicke, die die notwendigen Informationen erhalten.

    Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Schnell wird klar, dass ein alter Bekannter von Konrad wieder in der Gegend ist und ein perfides Spiel treibt. Es ist der Bruder von Laura. Die junge Frau lebt bei Konrads Mutter. Ihre Geschichte wird im Band 2 erzählt.

    Die Personen werden gut charakterisiert. Konrad arbeitet als Kriminalist für den Herzog. Er wird in Todesfällen hinzugezogen und hat insbesondere den Unsinn der Hexenprozesse beendet. Allerdings hat er zeitweise mit einer heftigen Migräne zu kämpfen.

    Laura ist vom Mädchen zur Frau gereift. Sie fühlt sich zu Konrad hingezogen. Er aber sieht in ihr noch das Kind. Doch sie ist intelligent und hat gute Ideen, um Verbote zu umgehen.

    Sehr anschaulich werden die Verhältnisse der damaligen Zeit wiedergegeben. Wolfenbüttel und Braunschweig kämpfen um die Vorherrschaft. Um die Wirtschaft anzukurbeln, hat der Herzog die Gewinnung von Vitriolöl vorangetrieben. Gut wird erklärt, was das ist und wozu es genommen wird.

    Das Eingangszitat stammt aus einem Dialog von Laura mit Konrads Mutter. Aussagekräftige Gespräche dienen nicht nur der Darstellung der Zeitverhältnisse. Sie beleuchten auch die momentanen Gefahren, helfen bei der Suche nach Lösungsansätzen und beinhalten ab und an einen feinen Humor. Vor allem wenn sich Laura mit Konrad unterhält, sollte man etwas zwischen den Zeilen lesen. Manches bleibt unausgesprochen und wird nur durch eine kleine Geste oder unerwartete Reaktion deutlich.

    Auch die Streitgespräche der Herren Pastoren sind inhaltsreich. Man kann eben alles von mehreren Seiten sehen.

    Eine Karte des Herzogtums, ein Glossar und ein Nachwort, das Fakten von Fiktion trennt, ergänzen das Buch.

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie verbindet einen hohen Spannungsbogen mit vielfältigen Informationen zu Land und Leuten.

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    Lese_gernes avatar
    Lese_gernevor einem Monat
    Aberglaube und Geschäfte - ein krönender Abschluss des Dreiteilers

    Der erste Kriminalfall, den Konrad von Velten aufgedeckt hat war im Jahr 1579. Mittlerweile sind vier Jahre vergangen und der dritte Fall hat es wirklich in sich. Ich kenne die beiden Vorgängerbücher auch und habe mich schon richtig auf Konrad und seine Familie gefreut. Konrad steht vor einem großen Rätsel. Zuerst wird eine junge Frau tot im Wald gefunden, danach noch ein verkrüppeltes und verstümmeltes Baby und in einem Erzbergwerk ein Junge. Irgendeine Gemeinsamkeit müssen doch diese drei Leichen haben. Ich fand jetzt den Titel des Buches etwas irritierend, denn mit Aberglaube und Geschäfte hat das Buch nichts zu tun. Mir hat auch gut gefallen, dass wieder Konrads Familie sehr im Buch eingebunden ist und wir auch einiges über sie lesen. Laura aus dem zweiten Teil "Der Mädchenreigen" ist eine richtige Dame geworden und hat sich in Konrad verliebt. Die politischen Hintergründe waren mir dieses mal zu ausführlich. Außerdem hatte ich dieses mal sehr schnell eine Person als Mörder in Verdacht, so dass der Spannungsbogen auch nicht so groß war wie gewohnt.


    ***********************************
    Mich hat es aber gefreut auch den letzten Teil von Konrad kennenlernen zu können und freue mich schon auf die Vorgeschichte, die vor Konrads Geburt erzählt wird und Konrads Mutter Agnes und ihr Bruder die Hauptprotagonisten sein werden.

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    irismarias avatar
    irismariavor einem Monat
    Vitriol, Mordfälle und theologische Streitfragen

    "Aberglaube und Geschäfte" ist der dritte Teil der historischen Kriminalserie, die im 16. Jahrhundert in Norddeutschland spielt. Als Hauptermittler hat die Autorin Susanne Gantert Konrad von Velten gewählt, der wieder mysteriöse Todesfälle aufklärt. Ich kenne die beiden ersten Bücher nicht, bin aber gut in die Geschichte hinein gekommen, denn einiges wird rückblickend erzählt. Es geht um den Tod einer jungen Frau, dann wird ein verstümmeltes Baby gefunden und ein Junge in einem Bergwerk. Neben den Ermittlungen rund um die Mordfälle geht es auch um die persönliche Geschichte von Konrad und seiner Familie. Außerdem spielen theologische Streitfragen eine Rolle, die auf einem Kolloquium geklärt werden sollen. Es taucht auch ein wichtiger Gegenspieler Konrads aus einem der Vorgängerbände auf und stiftet Unheil.
    Mir hat die Geschichte gut gefallen und ich kann mir gut vorstellen auch die Vorgängerbände zu lesen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    suremas avatar
    Hiermit lade ich herzlich zur Leserunde zum letzten Band meiner Konrad-von-Velten Trilogie ein. Wieder werden dafür 20 Bände verlost.
    In "Aberglaube und Geschäfte" wird Konrad von Velten erneut von seinem Landesherren mit der Aufklärung seltsamer Todesfälle betraut. Dieser Band kann unabhängig von den ersten beiden Bänden gelesen werden, doch einfacher ist es, wenn man schon "Das Fürstenlied" und der "Mädchenreigen" kennt.
    Ich freue mich auf motivierte Leser/innen und viele muntere Beiträge.
    Susanne Gantert
    Zur Leserunde

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