Susanne Gantert Das Fürstenlied

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Inhaltsangabe zu „Das Fürstenlied“ von Susanne Gantert

'›Des munnes gered‹, ›der nase schnüffelei‹'. Seltsam angeordnete Mordopfer beunruhigen die Dorfbewohner des Braunschweiger Landes. Bei den Leichen werden Zettel mit verschiedenen Gedichtzeilen gefunden - Hinweise des Mörders?
Der junge Jurist Konrad von Velten soll zusammen mit seinem Vorgesetzten der Gerichtsbarkeit bei den Untersuchungen behilflich sein. Schnell erkennt Konrad erste Muster, doch das Morden geht weiter. Als er in einen unheilvollen Strudel von Ereignissen hineingerissen wird, der mit einem Gerichtsurteil vor 14 Jahren ausgelöst wurde, gerät Konrad selbst in Lebensgefahr.

Ein toller Protagonist, eine sehr interessante Geschichte. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

— ChattysBuecherblog

Spannend, lebendig geschrieben, macht neugierig auf die Stadt, in der ich lebe.

— gerakina

Gelungener historischer Krimi mit der richtigen Dosis Spannung und historischer Genauigkeit!

— Wortteufel

Aus zwei verschiedenen Genre erdachtes Feuerwerk! Einer der besten historischen Krimis, die ich in den letzten Monaten gelesen habe.

— Leuchtturmwaerterin

Gut recherchierter Kriminalroman, der mich fesseln und überzeugen konnte!

— Cieena

Ein lesenswerter Renaissance-Krimi aus Niedersachsen - inklusive Hexengrusel, einem mörderischen Gedicht und kriminologischem Spürsinn!

— blaustrumpfine

Tolle Verknüpfung einer historischen Geschichte mit einer Krimihandlung. Für mich ein tolles Buch!

— Wildpony

Fesselnd, spannend, grausam, blutig, historisch, mystisch - und das alles in einem Buch!

— RebekkaT

Authentisch und lebendig wird hier die Ungerechtigkeit der Hexenverfolgung auf spannende Art und Weise dargestellt

— fredhel

Ein spannender historischer Krimi, der sehr lesenswert ist und an keiner Stelle den Leser aus der Spannung entlässt. Mehr geht nicht!

— wattwurm18

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    Das Fürstenlied

    ChattysBuecherblog

    09. September 2016 um 10:40

    Wie bereits mehrfach erwähnt, bin ich ein absoluter Historienfan. Ich liebe es, in vergangene Zeiten abzutauchen und Land und Leute von damals kennenzulernen. So war auch schnell klar, dass mich dieses Buch sehr interessieren könnte. Als ich dann auch noch das Glück hatte, dieses Buch vom Verlag zu erhalten, konnte ich es kaum erwarten zu lesen. Dieses bunte Cover, das einem Wandgemälde gleicht in Verbindung mit einer Person. Sehr einfallsreich. Und vorallem ... in Verbindung mit dem Titel...sehr interessant. Da gab es nur noch eines ...lesen. Der erste Satz: In freudiger Erwartung wich die Menge gerade so weit auseinander, um Platz für den Durchzug der Hexen zu machen. Nun kurz zum Inhalt: Der Prolog spielt im Jahr 1565, in dem mehrere Frauen der Hexerei bezichtigt wurden und auf dem Scheiterhaufen landeten. Danach landet der Leser im Jahr 1579. Ein Junge findet eine weibliche Leiche, die seltsam entstellt darlegt. Die Nase wurde gespalten und durch Klammern fixiert. Auch die Hände waren seltsam drapiert. Zeigefinger und Mittelfinger der rechten Hand waren wie zum Meineid gekreuzt. Die nackten Füße waren gekreuzt. Was das wohl zu bedeuten hätte? Kurze Zeit später wird eine zweite Leiche gefunden. Hier war eine Spaltung des Mundes zu erkennen, die ebenfalls von einer Klammer zusammengehalten wurde. Aber auch hier waren die Hände so seltsam drapiert worden. Beide Leichen hatten jeweils noch ein Zettelchen neben sich liegen. Bei der Frau: "der nase schnüffelei" und bei dem Mann "des munnes gered" Der junge Konrad von Velten (frisch von der Universität) soll nun den Fall übernehmen und stößt dabei nach uns nach auf schier unglaubliches. Soweit zum Inhalt, den ich natürlich nicht vollständig weitergeben möchte, da es sich wirklich lohnt, diesen historischen Kriminalroman selbst zu lesen. Mit der Figur des Konrad von Velten ist der Autorin ein hervorragender Protagonist gelungen. Einfühlsam und mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn. Dennoch fand ich ihn stellenweise zu sehr im Hintergrund, so dass er oftmals sehr farblos wirkte. Dabei hätte er meiner Meinung nach, wirklich viel Zeit und Raum in Anspruch nehmen dürfen. Aber klar, er ist eben noch der Assistent. Somit ist meine Hoffnung, dass er bei einer Fortsetzung, einfach mehr zur Geltung kommt. Sehr gelungen fand ich zum Ende des Buches die Seiten über Wahres und Unwahres der Geschichte. Klar, dass die Autorin ihre eigenen Gedanken hat einfließen lassen. Für mich war die Story jedoch absolut glaubwürdig und könnte genauso geschehen sein. Denn überall auf der Welt und zu jeder Zeit gibt/gab es Menschen, die einen falsch verstandenen Glauben hatten/haben. Sie wirken dann fanatische und sprechen ihr eigenes Recht. Das Register der handelnden Personen befindet sich ebenfalls im Anhang. Mir persönlich gefällt es zu Beginn der Geschichte besser, jedoch ist dieses Wohl auch eine Verlagsentscheidung und fließt somit nicht in meine Bewertung ein. Auch das Glossar möchte ich nicht unerwähnt lassen. Es ist zwar nicht sehr ausführlich, aber dennoch finde ich es immer schön, die alten Begriffe erklärt zu haben. Abschließend kann ich sagen, dass mich dieses Buch sehr gut unterhalten hat und ich sehr über die Fortsetzung freue, die in den nächsten Tagen erscheinen wird

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  • Viel gutes aus zwei Genres – ein historischer Krimi der Lust auf mehr macht.

    Das Fürstenlied

    Wortteufel

    16. December 2015 um 10:20

    Was ist geschehen? Eine Reihe sonderbare Morde erschüttert das Braunschweiger Land. Die seltsam drappierten Leichen sind mit Zetteln gespickt auf denen Zeilen stehen, die sich keiner so recht erklären kann. Was will der Mörder seinen Jägern sagen? Zusammen mit seinem Vorgesetzten wird der junge Jurist Konrad von Velten ausgesandt, um den Morden nachzugehen und dem Täter auf die Spur zu kommen. Nach und nach entdeckt Konrad das Muster hinter den Verbrechen, doch der Mörder lässt sich nicht so einfach fassen und treibt sein Spielchen weiter. Als Konrad erkennt, dass die Ereignisse allesamt mit einem mehr als zehn Jahre alten Gerichtsurteil zusammenhängen, gerät er plötzlich selbst ins Blickfeld des Mörders. Was ist davon zu halten? Das schöne an Susanne Ganterts Romandebüt ist vor allem eines: man muss nicht viel Worte über „Das Fürstenlied“ verlieren, man sollte den historischen Kriminalroman einfach lesen. Gut recherchiert und solide ausgearbeitet, überzeugt die Autorin mit ihrem Erstling ohne Widerrede und nur die etwas konstruierten Zusammenhänge, die am Ende Konrads ganze Familie mit in den Mittelpunkt des Geschehens rücken, haben mich bewogen einen Stern abzuziehen. Doch grundsätzlich fehlt es hier an nichts. Historisch ist der Roman gut recherchiert. Es gelingt Susanne Gantert mit beneidenswerter Leichtigkeit, das Geschehen ihres Romans in die Renaissance zu verfrachten. Sie zeichnet hierbei ein gelungenes Bild der Zeit, ohne die historischen Beobachtungen und Besonderheiten zu gewichtig werden zu lassen – die eigentliche Handlung steht stets im Vordergrund. Die komplexen Verflechtungen der aktuellen Handlung und der Geschehnisse um den zurückliegenden Gerichtsprozess sind durchaus verworren und können von Konrad von Velten nur nach und nach aufgedeckt werden, doch sie überfordern oder verwirren den Leser zu keiner Zeit. So ist der Kriminalroman als solcher gekonnt ausgearbeitet und birgt die ein oder andere unerwartete Wendung, die dem Leser bis zum Schluss die Spannung erhält. Ganterts Figuren fügen sich problemlos in Zeit und Geschehen und wirken erfrischend echt und authentisch. Die Autorin versteht es, ihrem Protagonisten und allen anderen handelnden Personen Leben einzuhauchen und sie doch zu Figuren der Renaissance zu machen, ohne es je zu übertreiben und Konrad von Velten oder andere zu altbacken wirken zu lassen. Fazit: „Das Fürstenlied“ macht von der ersten bis zur letzten Seite Spaß. Freunde historischer Kriminalromane kommen voll und ganz auf ihre Kosten – hier kann der Leser nicht viel falsch machen und wird den nächsten Fall von Konrad von Velten am Ende sehnlichst erwarten. Diese und weitere Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog www.wortteufel.de!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    kubine

    01. December 2015 um 16:48
  • Das Beste aus zwei Genre, vereint auf 340 Seiten!

    Das Fürstenlied

    Leuchtturmwaerterin

    Inhalt: '›Des munnes gered‹, ›der nase schnüffelei‹'. Seltsam angeordnete Mordopfer beunruhigen die Dorfbewohner des Braunschweiger Landes. Bei den Leichen werden Zettel mit verschiedenen Gedichtzeilen gefunden - Hinweise des Mörders? Der junge Jurist Konrad von Velten soll zusammen mit seinem Vorgesetzten der Gerichtsbarkeit bei den Untersuchungen behilflich sein. Schnell erkennt Konrad erste Muster, doch das Morden geht weiter. Als er in einen unheilvollen Strudel von Ereignissen hineingerissen wird, der mit einem Gerichtsurteil vor 14 Jahren ausgelöst wurde, gerät Konrad selbst in Lebensgefahr. Meine Meinung zum Buch: Das Cover ist grandios gemacht. Ich liebe solche alten Zeichnungen und bin ganz begeistert von der bunten Vielfalt und den kleinen Details, wie den verschiedenen Tieren darauf.  Die Geschichte hat mich bereits auf den ersten Seiten gefesselt. Ich habe sofort mit Konrad und seiner Mutter Agnes mitgefiebert, jeden Mord versucht mit aufzuklären und immer wieder das Gefühl gehabt, direkt im Geschehen zu sein. Wie als wäre ich die stille Beobachterin, die in einer Ecke steht und auf alles blickt, was geschieht. Einige Figuren sind mir sofort ans Herz gewachsen, andere entwickelten in mir fast "Hassgefühle". Die Geschichte ist wirklich so geschrieben, dass ich mit all meinen Gedanken dabei war. Und ich werde Konrad und seine Familie jetzt wirklich vermissen. Über den "Superintendent" bin ich gestolpert. Mir war nicht bewusst, dass man einen Dekan auch so nennen kann. Irgendwie kamen mir da gleich die FBI-Agenten von Akte X in den Sinn. Da musste ich dann doch Freund Google bemühen, um mich dann eines Besseren belehren zu lassen. Aber es wäre sicher lustig geworden, wenn in einem historischen Krimi plötzlich Scully und Mulder um die Ecke gekommen wären. Nein, im Ernst, der Dekan passt wirklich besser in die Story. =) Mir hat das Lesen wirklich durchweg großen Spaß gemacht. Es gibt keine Längen, der Spannungsbogen ist immer auf hohem Niveau und man hat immer das Gefühl Neues zu erfahren! Fazit: Susanne Gantert hat einen toller historischer Kriminalroman erschaffen, der von beiden Genre genau die richtigen Teile mitbringt. Daraus lässt sie eine gelungene Mischung entstehen. Zum empfehlen für Krimileser/innen und Histoschmökerer/innen. Bewertung: 5 von 5 Sterne

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    • 4
  • Leserunde zu "Das Fürstenlied" von Susanne Gantert

    Das Fürstenlied

    surema

    Hallo,  Seit gut 3 Wochen ist mein Historischer Krimi "Das Fürstenlied" auf dem Markt. Ort des Geschehens: Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel Anno Domini 1579. Klappentext: ZEILEN DES TODES »›Des munnes gered‹, ›der nase schnüffelei‹«. Seltsam angeordnete Mordopfer beunruhigen die Dorfbewohner des Braunschweiger Landes. Bei den Leichen werden Zettel mit verschiedenen Gedichtzeilen gefunden – Hinweise des Mörders? Der junge Jurist Konrad von Velten soll zusammen mit seinem Vorgesetzten der Gerichtsbarkeit bei den Untersuchungen behilflich sein. Schnell erkennt Konrad erste Muster, doch das Morden geht weiter. Als er in einen unheilvollen Strudel von Ereignissen hineingerissen wird, der mit einem Gerichtsurteil vor 14 Jahren ausgelöst wurde, gerät Konrad selbst in Lebensgefahr. Die Bewerbungsfrist endet am 5.9.2015. Der Verlag stellt 20 Exemplare zur Verfügung. Am 7.9. werde ich die Gewinner bekanntgeben. Ich wünsche mir eine aktive Teilnahme an der Leserunde und natürlich kompetente Rezensionen.

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    • 457
  • Gut recherchierter Kriminalroman, der zu fesseln versteht

    Das Fürstenlied

    Cieena

    14. October 2015 um 16:02

    Die Zeit der Inquisition und Hexenverfolgung ist unbestritten ein wirklich dunkles und grauenvolles Kapitel der europäischen Geschichte. Dennoch übt diese Zeit eine ungetrübte Faszination auf viele Menschen aus und bildet zudem für viele Bücher und Filme eine Themengrundlage. Auch ich habe schon viele Bücher gelesen, die die Hexenverfolgung thematisieren. Als dieses Buch in mein Bücherregal einzog habe ich mich natürlich umso mehr gefreut. . Handlung Die Dorfbewohner des Braunschweiger Landes sind beunruhigt, denn die Gemeinde wird von grausamen Morden erschüttert. Die Mordopfer selbst sind merkwürdig angeordnet und zudem finden sich bei den Leichen Zettel mit ominösen Gedichtzeilen. Der junge Jurist Konrad Vettel wird gemeinsam mit seinem Vorgesetzten mit den Untersuchungen beauftragt. Schnell erkennt Konrad ein Muster, welches die Morde verbindet, doch die Gräueltaten enden nicht. Als schließlich ein Gerichtsurteil, welches bereits 14 Jahre zurück liegt, in das Zentrum der Ermittlungen rückt, gerät auch Konrad in Lebensgefahr... . Charaktere Der junge, aufstrebende Jurist Konrad ist der Protagonist der Handlung.  Ich muss gestehen, dass ich ihn zu Beginn des Buches auf den ersten Seiten nicht so ganz einschätzen konnte, er erschien mir zunächst nicht tiefgründig dargestellt. Dies änderte sich jedoch relativ schnell, sodass ich ihn bald als überaus angenehmen Hauptcharakter empfunden habe, der den Leser durch Intelligenz, einem guten Gemüt und einer gesunden Portion Eigensinn, ohne dabei autoritär zu erscheinen, besticht. Besonders gefallen hat mir dabei, dass es sich bei Konrad nicht um einen Überflieger handelt, sondern um einen normalen jungen Mann, welchem zu Beginn seiner Karriere auch Fehler unterlaufen und er dem Leser so noch einmal viel sympathischer erscheint. Auch die anderen Charaktere des Buches sind wirklich sehr angenehm und authentisch dargestellt, sodass sich der Leser unweigerlich in das 16. Jahrhundert zurück versetzt fühlt.  . Schreibstil Der Schreibstil des Buches lässt sich locker, flüssig und sehr angenehm lesen und hinterlässt beim Leser dennoch einen authentischen Eindruck, sodass sich der Leser unweigerlich in das Jahr 1579 zurück versetzt fühlt und unweigerlich mitgerissen wird.  . Mein Fazit Kombinationen aus historischen Romanen und Krimis begeistern mich immer wieder, so auch dieses Buch. Schon alleine der Prolog, den ich beinahe als Hexentanz bezeichnen würde, konnte mich zu Beginn des Buches vollends in seinen Bann schlagen. Gut gefallen hat mir außerdem, dass bei diesem Buch weitgehend auf brutale Szenen und zu detaillierten Beschreibungen verzichtet wurde, sodass das Buch auch sicherlich für Leser geeignet ist, welche auf brutale Szenen gut verzichten können aber dennoch einen guten Krimi nicht verschmähen möchten. Authentisch und gut recherchiert bietet dieses Buch dem Leser eine Reise in das 16. Jahrhundert, welche durch die authentische Sprache noch unterstützt wird. Bei Verständnisproblemen einzelner Wörter bietet der Glossar im hinteren Teil des Buches Abhilfe. In meinen Augen ist das Buch ebenfalls für Leser geeignet, welche über nicht so viel Hintergrundwissen bezüglich der Hexenverfolgung verfügen. Mir hat dieses Buch einige nette Lesestunden beschert, auch wenn ich mir an einige Stellen doch einen etwas spannenderen oder fesselnderen Schreibstil gewünscht hätte. Das Buch hat mich dennoch voll überzeugen können und sich trotz einiger schleppender Momente zu einem wahren Pageturner entwickelt. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung für alle Fans historischer Kriminalromane. Ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Abenteuer des Juristen Konrad! Diese und weitere Rezension findet ihr auch auf meiner Website www.zeit-der-buecher.de

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  • spannende historische Mörder-Suche

    Das Fürstenlied

    robberta

    12. October 2015 um 13:55

    Das Fürstenlied   von Susanne Gantert »›Des munnes gered‹, ›der nase schnüffelei‹ «. Seltsam angeordnete Mordopfer beunruhigen die Dorfbewohner des Braunschweiger Landes. Bei den Leichen werden Zettel mit verschiedenen Gedichtzeilen gefunden – Hinweise des Mörders? Der junge Jurist Konrad von Velten soll zusammen mit seinem Vorgesetzten der Gerichtsbarkeit bei den Untersuchungen behilflich sein. Schnell erkennt Konrad erste Muster, doch das Morden geht weiter. Als er in einen unheilvollen Strudel von Ereignissen hineingerissen wird, der mit einem Gerichtsurteil vor 14 Jahren ausgelöst wurde, gerät Konrad selbst in Lebensgefahr. Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel Anno Domini 1579. Meine Meinung: Der Schreibstil ist gut zu lesen und die historisch authentisch wirkende Story ist spannend. Man begibt sich als Leser mit dem jungen Juristen Konrad auf eine gefährliche Mörder-Suche und dabei muss Konrad auch seinem dünkelhaften Vorgesetzten Hohenstede gerecht werden. Spannend und komplex sind die Parallelen und Verflechtungen um die Hexenverbrennung 1565 und der grausamen Morde 1579, sowie der neuen Hexenverfolgung die sich gegen Konrads Mutter Agnes, die eine Mädchenschule leitet, richten. Ich freu mich schon auf weitere gefährliche Abenteuer von Konrad. "Das Fürstenlied" ist eine spannende historische Mörder-Suche mit paralleler Hexenhatz.

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  • Starke Frauen, ein pfiffiger Ermittler und die düsteren Schatten der Hexenverfolgung...

    Das Fürstenlied

    blaustrumpfine

    10. October 2015 um 17:57

    Ein rasantes Buch, das gleich mit einer heftigen Hexenverbrennungsszene anfängt... und schon ist man mittendrin in der Atmosphäre auf dem niedersächsischen Lande im 16. Jahrhundert! Eine der "Hexen" äußert noch einen Fluch kurz vor ihrem Tod, eine andere eine Verwünschung noch vom Scheiterhaufen aus... 14 Jahre später geht es weiter, und wir erleben eine grausame Mordserie in der Gegend um Wolfenbüttel. Die Leichen werden als meineidig gekennzeichnet, einer ihrer Körperteile wird abgetrennt und neben jedem findet sich eine einzelne Zeile eines mörderischen Gedichts. Der junge Assessor Konrad von Velten begibt sich zusammen mit seinem Vorgesetzten auf die Suche nach dem Täter - oder der Täterin? - und durchlebt hierbei alle möglichen Seelenzustände von himmelhochjauchzend und frisch verliebt ist bis zu Tode betrübt, als er in einer dunklen Höhle eingesperrt wird. Der Krimi ist ein echter Page-Turner, gut recherchiert und fesselnd geschrieben. Auch wenn die meisten Figuren fiktiv sind, ist das Geschehen sehr realistisch geschildert, die Wortwahl der Zeit angemessen und die Handlung entwickelt einen unwiderstehlichen Sog. Ein spannendes Lesevergnügen für den Herbst!

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  • Das Fürstenlied

    Das Fürstenlied

    jackdeck

    Der Beginn der Erzählung ist bedrohlich, denn die Beschreibung der Hexenverbrennung ist so schrecklich, dass es einem eiskalt den Rücken runterläuft. 1565 werden in Niederfreden 7 Frauen als Hexen verbrannt, obwohl es keine richtigen Beweise für ihre Schuld gibt. 1579 werden zerstückelte Leichen gefunden, alle haben einen Teil eines Gedichtes bei sich und das Land hat wieder Angst. Der junge Jurist Konrad soll mit seinem Vorgesetzten die Morde aufklären und den Täter zur Rechenschaft ziehen. Ich liebe historische Romane und Krimis noch dazu. Der Schreibstil  vermittelte mir die düstere Atmosphäre dieser dunklen Zeit. Die Charaktere kamen gut zum Vorschein und waren differenziert und klar dargestellt. Der junge Ermittler war mir sehr sympathisch und ich fiebere schon einer Fortsetzung entgegen. Für Historien- und Krimifans eine 5 Sterne Lese-Empfehlung meinerseits. Freue mich schon auf die Fortsetzung.

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    • 2
  • Brennen muss die Hexe - historischer Krimi vom Feinsten!

    Das Fürstenlied

    Wildpony

    Das Fürstenlied  -    Susanne Gantert Kurzbeschreibung Amazon: »›Des munnes gered‹, ›der nase schnüffelei‹«. Seltsam angeordnete Mordopfer beunruhigen die Dorfbewohner des Braunschweiger Landes. Bei den Leichen werden Zettel mit verschiedenen Gedichtzeilen gefunden - Hinweise des Mörders? Der junge Jurist Konrad von Velten soll zusammen mit seinem Vorgesetzten der Gerichtsbarkeit bei den Untersuchungen behilflich sein. Schnell erkennt Konrad erste Muster, doch das Morden geht weiter. Als er in einen unheilvollen Strudel von Ereignissen hineingerissen wird, der mit einem Gerichtsurteil vor 14 Jahren ausgelöst wurde, gerät Konrad selbst in Lebensgefahr. Mein Leseeindruck: Für mich die perfekte Kombination aus einer historischen Geschichte und einem Krimi. Beide Genre lese ich sehr gerne und so hatte ich beides in einem Buch! Der Leser wird in die Geschichte förmlich hinein gezogen - und noch nie hat Geschichte soviel Spaß gemacht wie in historischen Büchern. Die Hexenverfolgung ist ein schlimmer Zeitzeuge der damaligen Zeit und es wurden viele unschuldige Frauen als Hexen verleumdet und verbrannt. Dies geschieht auch hier und der Leser wird atemlos in die Zeit versetzt, in der eine falsche Handlung sofort die Verhaftung und Verurteilung bedeuten konnte. Missgunst und Neid verursachten ebenfalls viele Verurteilungen, die durch die Folter und ein falsches Geständnis hervorgerufen wurden. Auch die Mutter von Konrad wurde von einer missgünstigen Neiderin sehr in Gefahr gebracht, während Konrad selbst Morde an Mitbürgern aufklären muss, deren Verleumdungen zu dem Tode von "Hexenfrauen" führte. Und alle Morde sind äußerst grauenvoll und richten sich nach einem alten Lied. Als Leser fiebert man mit und versucht langsam eine Struktur für sich selbst in diesem undurchsichtigen Krimi zu finden. Fazit: Ein perfekt verknüpfter Historienkrimi mit interessanten Protagonisten, einer schlimmen Zeit der Hexenverbrennung und einer spannenden Story. Ich fand den Schreibstil der Autorin absolut flüssig und sehr gut und so liefen mir beim lesen die Seiten einfach nur "so davon". Und es gab einige super spannende Momente wo ich einfach nur um das Leben eines Protagonisten gefürchtet habe und atemlos nur lesen, aber nicht in die Geschichte eingreifen konnte. Daher gibt es von mir 5 wohlverdiente Sterne und eine große Weiterempfehlung! *****

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    • 2

    danielamariaursula

    08. October 2015 um 11:44
  • Hexen auf dem Fürstenhof?

    Das Fürstenlied

    Athene100776

    05. October 2015 um 09:05

    Die Hexen brennen 1564 im Braunschweiger Land, ob nun das Übel entfernt wurde ? 1579 werden zerstückelte Leichen gefunden, alle haben einen teil eines Gedichtes bei sich und das Land hat wieder Angst. Der junge Jurist Konrad soll mit seinem Vorgesetzten die Morde aufklären und den Täter zur Rechenschaft ziehen. schnell hat Konrad die ersten Zusammenhänge und Muster gefunden, auch wenn sein Vorgesetzter etwas ruhiger und unkonzentrierter an die Geschichte heran geht. Seinem Lehrmeister gefällt dieses gar nicht und somit begibt sich Konrad alleine auf die Suche nach dem Mörder und wird dabei mit seiner eigenen Geschichte konfrontiert, die ihn in Lebensgefahr bringen wird. Der Schreibstil der Autorin trägt viel dazu bei, dass der Leser sich schnell in das Jahr 1579 versetzt fühlt. Durch die Spannung und die interessante Geschichte wird der Leser ohne es zu merken mitgerissen und mag das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere sind toll beschrieben, so authentisch und nah.  Besonders gut hat mir gefallen, dass auch die Hauptperson Konrad in der damaligen Zeit zu kämpfen hat und nicht der "Überflieger" eines Juristen ist. Er macht Fehler, er hat Freude und er ist einfach ein normaler Mensch. Seine Entwicklung im Laufe des Krimis hat mich ebenso wie die Handlung des Krimis in ihren Bann gezogen. Bemerkenswert ist ebenso, dass auch Menschen, die sich in der Zeit der Hexenverfolgung nicht so gut auskennen, ohne Probleme von Hintergrundwissen, in die Geschichte hineinkommen und ihr folgen können.

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  • Das Fürstenlied

    Das Fürstenlied

    RebekkaT

    03. October 2015 um 11:29

    Es ist 1579 und im Braunschweiger Land werden grausam ermordete Menschen aufgefunden, die einige Gemeinsamkeiten zeigen. Das Wichtigste ist ein Zettel mit einem Spruch darauf, der wenig nett ist, sagt dieser Satz doch etwas über das jeweilige Opfer aus! Herzog Julius beauftragt den Assessor Walter zu Hohenstede, gemeinsam mit dem frischgebackenen Jurist Konrad von Velten die Morde aufzuklären. Währen zu Hohenstede eher gemütlich an die Sache herangeht, alle wichtigen Spuren übersieht und sich vieles einfach nicht vorstellen kann, ist Konrad alleine unterwegs, begibt sich in Gefahr und ermittelt sehr gut ohne Hilfe. Er ist vor allem für Neuerungen aufgeschlossen, z. B. bei Nele, der Totenwäscherin einfach einmal nachzufragen, wie unterschiedlich die Leichen nach dem Auffinden beschaffen sind, um die ungefähre Todeszeit zu bestimmen. Es geht um Hexenverbrennung, es geht auch um Konrads eigene Familie und um das Dunkle in den Menschen. Cover: Es deutet bei weitem nicht auf das hin, was drin steckt, es ist mir eher zu unauffällig! Schreibstil: Sehr klasse. Ich kam von Anfang an sehr gut in die Geschichte hinein, habe mitgedacht und ermittelt, an keiner Stelle kam bei mir Langeweile auf und das Historische ist großartig dargestellt und ausgearbeitet. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Perfekt war der Anhang. Da wurden Wörter nochmal übersetzt und Fakten von Fiktion getrennt; ein Personenregister rundet ihn perfekt ab. Ich freue mich auf das nächste Buch von und mit Konrad!

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  • Authentisch

    Das Fürstenlied

    fredhel

    02. October 2015 um 18:33

    1579 beginnt im Braunschweiger Land, genaugenommen in dem Dorf  Niederfreden und seiner Umgebung, eine Mordserie. Die Leichen werden verstümmelt aufgefunden, bei jeder liegt eine rätselhafte Gedichtzeile. Mit der Aufklärung wird der Assessor zu Hohestede und der junge Jurist Konrad von Velten beauftragt. Während der Ältere sich eitel und schwerfällig auf Spurensuche begibt, ist Konrad das genaue Gegenteil. Fast schon fiebrig nimmt er die Fährte auf und bringt sich durch seine Unbesonnenheit immer wieder in große Gefahr, auch wenn es schließlich nur seinem Spürsinn zu verdanken ist, das die Verbrechen aufgeklärt werden können. Die Autorin hat sorgfältig recherchiert, wie man im Anhang nachlesen kann. Deshalb empfinde ich das geschilderte dörfliche Leben als sehr authentisch und kann mir gut vorstellen, wie schwer es Konrads Tante als alleinerziehende Lehrerin zur damaligen Zeit hat, und wie nah man mit einem Fuß schon auf dem Hexenscheiterhaufen steht, wenn man, ganz besonders als Frau, nicht in die Norm paßt oder irgendwie die Aufmerksamkeit oder den Neid der Leute auf sich zieht. Die Charaktere sind fein ausgearbeitet, und vor allem der fast schon lustige Kontrast zwischen dem selbstgefälligem Assessor und dem pfiffigen Konrad beleben den Roman.  Die Erzählsprache ist auch leicht altertümlich angehaucht, was aber den Lesefluß nicht behindert. Im Anhang gibt es ein kleines Glossar, das für uns ungebräuchliche Begriffe nochmals gesondert erläutert, wobei sich allerdings alles schon vorher im Kontext erklärt hat. Wer sich von dem wunderschön gestalteten Cover zum Kauf verleiten läßt, den erwartet ein solider historischer Kriminalroman.

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  • Gelungener Auftakt zu historischer Krimiserie 1579

    Das Fürstenlied

    danielamariaursula

    Ein historischer Krimi der 1564 im Braunschweiger Land mit einer groß angelegten Hexenverbrennung beginnt. Die Schreie der Frauen die das Feuer verschlingt gellen durch das Land. 1579 werden stark verstümmelte Leichen mit einer Gedichtzeile in der Hand in dieser Gegend gefunden. Es scheint sich um eine Mordserie zu handeln, die sich mit rasender Geschwindigkeit (für damalige Verhältnisse) fortzusetzen scheint. Um diese aufzuklären wird der behäbige und auf Ruhepausen bedachte Assessor zu Hohestede und sein Assistend, der frischgebackene Jurist Konrad von Velten von Herzog Julius beauftrag diese Ereignisse schnellstens zu klären und dem Morden ein Enden zu bereiten. Zu Hohenstede scheint die Dringlichkeit jedoch nicht zu begreifen und geht in aller Ruhe ans Werk. Der junge Konrad erahnt ein Muster und prescht ungestüm vor, sehr zum Mißfallen seines Lehrmeisters. Durch seine Alleingänge bringt Konrad sich mehr und mehr in Gefahr, denn auch die Geschichte seiner Familie scheint irgendetwas mit den damaligen Ereignissen oder dem nun wieder aufkeimenden Hexenwahn zu verbinden. Der Krimi ist von Beginn an packend und spannend. Wenn man den Glossar auf S. 329 auf Anhieb findet auch gut verständlich (hinter der Personenliste und dem Glossar befindet sich noch der mehrseitige Abschnitt "Wahr oder unwahr" zur Klärung der historischen Fakten). Die persönliche Verwicklung des gutausssehenden Konrads und seiner Familie in den Handlungsstrang läßt einen mit dem Schicksal, vor allem der Frauen des Clans mitleiden. Konrads keimende Romanze mit der blinden Adoptivtochter des "Opfermannes" wärmt das Herz. Besonders gut hat mir gefallen, daß Konrad nicht einfach der schöne gutaussende "Ritter" von edler Gestalt ist. Nein, er hat auf Grund seiner ominösen Herkunft mit eigenen Dämonen zu kämpfen und man hofft stets, daß das Gute siegt. Aber weiß man's? Ca. gegen Mitte des Romans ist klar, wer die Morde begeht. Doch es bleibt weiterhin spannend, ob Konrad es schafft das Morden zu beenden ehe das 7. und letzte Opfer eines grausamen Todes stirbt. Was mir neben dem angenehmen Umfang des Buches von ca. 325 Seiten gut gefiel, waren die gründliche historische Recherche, aber auch daß auf unnötige Brutalität und Ekelszenen verzichtet wurde. Es wurde nur beschrieben was nötig war. Das Ende läßt auf eine Fortsetzung mit diesem interessanten jungen Ermittler hoffen. Für Liebhaber von Krimis und historischen Romanen eine tolle Kombination, die es sich unbedingt zu lesen lohnt! Auch vor CSI wurden bereits Morde geklärt ;)

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  • Zaubersche im Braunschweiger Land

    Das Fürstenlied

    wattwurm18

    Eine Mordserie mit seltsam angeordneten Mordopfern bringt in 1579 die Landbevölkerung in Niederfreden zum Zittern. Wer ist der Mörder und was bedeuten die Gedichtszeilen auf den Zetteln, welche den Opfern beigelegt sind: "des munnes gered", "der nase schnüffelei" etc. Der junge Asessor Konrad von Velten soll zusammen mit seinem Vorgesetzten die Mordserie enträtseln und stößt schnell auf den Zusammenhang mit einer Hexenverbrennung vor 14 Jahren. Kann er das Rätsel lösen als er selbst in Lebensgefahr gerät? Susanne Gantert hat einen spannenden historischen Kriminalroman beschrieben der mich schon ab den ersten Seiten gefesselt hat und welchen ich kaum weglegen konnte.  Ein schönes Cover sowohl außen wie auch innen stimmt einen bereits auf die sehr gut entwickelte und recherchierte Geschichte ein, welche so passiert ist oder passiert sein könnte? Ich bin begeistert von diesem Buch; lange hat mich eine Geschichte nicht mehr so gefesselt und in ihren Bann gezogen. Der an die damalige Zeit angelehnte Schreibstil von Susanne Gantert lässt einen in diese Zeit zurückversetzen und nachdem Lesen froh darüber sein, dass wir diesen Teil der Geschichte hinter uns gelassen haben. Eine Perle unter den aktuellen historischen Romanen, sehr empfehlenswert.

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