Susanne Gaschke SPD

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Inhaltsangabe zu „SPD“ von Susanne Gaschke

Wie geht es weiter mit der SPD?
Seit Martin Schulz Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat ist, blüht die SPD wieder auf. Die Untergangsfantasien sind begraben, die Zahl der Neumitglieder steigt.
Wie lässt sich dieser plötzliche Aufschwung erklären? Kann ein Mann einen so großen Unterschied machen? Was ist das für eine Partei, die sich nun mit neuem Schwung hinter Martin Schulz versammelt?
Susanne Gaschke hat die SPD seit vielen Jahren nicht nur als Journalistin beobachtet und beschrieben, sondern ist auch langjähriges aktives Parteimitglied, das alle Eigenheiten, Zweifel und selbstzerstörerischen Anfälle der Sozialdemokraten kennt. Fasziniert von dem überraschenden Aufstieg aus Umfragetiefs und Wahlkatastrophen versucht sie sich einen Reim zu machen auf ihre Partei – und fragt, wie aus dem 100-Prozent-Hype um den Vorsitzenden gute Politik für Deutschland werden kann.

Ein interessantes Buch, das aber meiner Meinung nach auch inhaltliche Schwächen aufweist. Dennoch gut geeignet als Diskussionsgrundlage! :)

— Nepomurks

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  • Ein lesenswertes Buch, das stellenweise jedoch inhaltliche Schwächen aufweist!

    SPD

    Nepomurks

    24. July 2017 um 21:32

    Auf Höhenflug und Absturz der SPD folgt nun ein aktuelles und recht interessantes Sachbuch von Susanne Gaschke mit dem Titel „SPD. Eine Partei zwischen Burnout und Euphorie“. Die Autorin verfügt als ehemalige Oberbürgermeisterin der Stadt Kiel selber über politische Erfahrung und bietet mit ihrem Buch einen detaillierten, wenn auch stellenweise sehr subjektiven Blick auf die Entwicklungen der SPD. Mir gefielen der eigentliche Schreibstil, wie auch der strukturelle Aufbau des Buchs durchweg recht gut. Es ist gut leserlich und man kann allen Ausführungen flüssig folgen. Susanne Gaschke beleuchtet dabei nicht nur die aktuelle Situation der SPD und die Erwartungen, die an den neuen Partei-Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten Martin Schulz gerichtet sind. Sie lenkt den Blick auch auf vergangene Zeiten und all die bekannten Höhen und Tiefen, die für die SPD teils noch in die Gegenwart hineinwirken. Trotz der Schnelllebigkeit der Politik und der maßgeblichen Veränderungen kurz vor Erscheinen dieses Titels ist das Buch dennoch absolut aktuell und spiegelt wohl auch in einem breiten Spektrum die derzeitige Lage der SPD wider. Inhaltlich fand ich die Ansätze der Autorin recht interessant - auch wenn ich ihr nicht immer zustimmen konnte. Doch sie wirft Fragen auf, die tatsächlich maßgeblich verantwortlich für Erfolge, bzw. das Scheitern der SPD zu sein scheinen, insbesondere mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl. Im Gesamtrückblick fand ich das Buch mit den anfänglichen Themen „Krise“, Vorstellung der SPD im Allgemeinen, Reformen und „Neumitglieder“ interessanter als in den abschließenden Kapiteln und Themenbereichen. Ich konnte der Autorin bezüglich „Bildung“ oder „Zielgruppe“ inhaltlich kaum zustimmen, da sich die Partei meiner Meinung nach in diesen Bereichen doch erheblich verändert hat und die Darstellungsweise der Autorin auf mich oftmals zu subjektiv, bzw. zu wenig sachlich wirkte.Susanne Gaschke legt dennoch mit ihrem Titel „SPD. Eine Partei zwischen Burnout und Euphorie“ ein sehr lesenswertes Buch vor, das sicherlich zu mancher Diskussion rund um die gestandene Arbeiterpartei anregen dürfte und auch in weiten Teilen sehr informativ ist. Mich hat es vielfach zum Nachdenken über die SPD angeregt und ich kann das Buch trotz einiger Schwächen durchaus empfehlen. Gute 3 Sterne.

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