Invasion: Der Gambler I

von Susanne Gavénis 
4,7 Sterne bei11 Bewertungen
Invasion: Der Gambler I
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Eine richtig gute, unterhaltsame Science-Fiction-Story.

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Neugierig auf den zweiten Teil!

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Inhaltsangabe zu "Invasion: Der Gambler I"

Menschheit am Scheideweg
Als tödliche Aliens über der Erde auftauchen, steht die menschliche Gesellschaft unvermittelt vor ihrer größten Zerreißprobe. Schnell wird klar, dass die Angreifer mit herkömmlichen Waffen nicht zu besiegen sind.
Die politische Führung der Erde muss erkennen, dass es nur ein Mittel gibt, um die Menschheit vor ihrer vollständigen Vernichtung zu bewahren. Sie braucht die Hilfe jener, die bisher nichts als Hass und Ablehnung von der Gesellschaft erfahren haben.
Dies ist die Geschichte des jungen Danny Sims. Danny Sims ist ein Gambler – einer von mehreren hundert Menschen, die aufgrund einer genetischen Mutation über überlegene körperliche und geistige Fähigkeiten verfügen. Isoliert auf ihren Zirkusraumschiffen, fristen die Gambler ein Leben im Schatten.
Gegen den Willen seiner Familie bricht Danny Sims auf, um gemeinsam mit den Soldaten der Erdflotte gegen die unheimlichen Aliens zu kämpfen. Doch bereits bei seiner Ankunft muss er begreifen, dass der Kampf um sein Leben schon längst begonnen hat – und dass es Gefahren gibt, gegen die selbst ein Gambler machtlos ist.

Die 2. Auflage entspricht inhaltlich dem Gambler-Zyklus Band 1 - Joker.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B074M9B37Q
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:553 Seiten
Verlag:Independently Published
Erscheinungsdatum:06.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    oztrailvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Neugierig auf den zweiten Teil!
    Die Invasion kann beginnen…

    Cover:  Der erste Eindruck, oh Perry Rhodan lässt grüßen. Eine neue Saga entsteht. Der zweite Eindruck, ein Einzelkämpfer rettet die Welt. Aber nichts destotrotz, mir gefällt das Cover auf jeden Fall. Hier schon mal einen extra Punkt.

     

    Kurz zum Inhalt:

    Danny Sims, einer der besten Piloten oder der Beste überhaupt,  auf dem Gambler-Circus, ist mit sich und seiner Welt unzufrieden.  Mit seinen siebzehn Jahren will er mehr als nur im Circus  seine Show abziehen.  Es kommt daher wie es kommen muss, bei einer seiner Shows fliegt er so extrem, dass er daraufhin suspendiert wird und in die Werkstatt versetzt wird. Der Frust ist mehr als groß.  Aber es ergibt sich für ihn eine große Chance, wird er sie nutzen?  Hier wird nicht mehr verraten da sonst zu viel verraten wird. Also, lesen ist angesagt.

     

    Mein Fazit:

    Wie schon erwähnt, dass Cover gefällt mir ungemein, daher ist meine Erwartung auch sehr hoch angesetzt. Durch diese Erwartungshaltung, bin ich dann nach dem 3.Kapitel auf Sparmodus gestiegen, und das fast bis zum Kapitel 60, da es, wie ich finde ziemlich langatmig weiterging. Es gab zwar ein einige spannende Ausreißer, wie der Angriff der Hewitts und den ersten Simulationsflug von Danny, die mich dann wieder überzeugt haben doch weiterzulesen.

    Ab dem letzten Drittel war es dann spannend und es macht auf jeden Fall neugierig auf den zweiten Band, da der Leser doch wissen will, wie es mit Danny und dem Kampf gegen die Hewitts weitergeht.

     

    Schade, dass man hier das Buch gesplittet hat. Die Autorin erwähnt das wie und warum im Vorwort. Hier muss der Leser nicht der gleichen Meinung sein wie die Autorin.

     

    Eine Leseempfehlung kann ich für den ersten Teil nur bedingt aussprechen, da ich der Meinung bin, dass hier beide Bände zusammen betrachtet werden sollen.

     

    Vergebe trotzdem die volle Punktzahl, vier für die Story und einen extra Punkt für das Cover.

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    John_Sheridans avatar
    John_Sheridanvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende SciFi – Saga um einen menschlichen Übermenschenheld und seine Freunde.
    Invasion

    Der erste Satz in einem Buch

    Allein und unbeobachtet bahnte sich Danny Sims seinen Weg durch den überfüllten Speisesaal an Bord der Gambler-Circus. 

    Worum es geht

    Die Zukunft der Menschheit. Man hat Sonnensystem und Kolonien erschlossen da wird die Erde von einer Außerirdischen Streitmacht angegriffen. Die Menschen sind wehrlos, zu klein und flink sind diese Gegner als das die Reflexe der Menschen ausreichen würden. Doch es gibt die Superrasse der Gambler. Dieses Volk besitzt übermenschliche Fähigkeiten. Der junge Danny Sims meldet sich freiwillig zur Verteidigung der Erde.

    Meine Gedanken dazu

    Was ein wenig behäbig und trocken beginnt, wird immer mehr zur spannenden Scifi Geschichte. Die Grundthematik, mit der Ausgrenzung eines kompletten Volkes funktioniert gut ohne aufgesetzt oder mahnend zu wirken. Der Autorin gelingt es aus der nötigen Distanz eine spannende Geschichte zu erzählen. Technik und Hintergründe bleiben etwas im Dunkeln, doch ist das durchaus so beabsichtigt. Im Vordergrund stehen die handelnden Charaktere. 
    Allen voran der junge Übermensch Danny Sims. Er muss sich unter gewöhnlichen Menschen zurechtfinden die wenig mehr als Verachtung für ihn übrig haben. Es herrscht die Angst vor dem Gegner. Aber auch Zwietracht untereinander. Besonders intersannt ist der Aufbau der Konflikte die viel psychologisches Potenzial haben. Man sollte keinen David Weber erwarten.


    Fazit
    Spannende SciFi – Saga um einen menschlichen Übermenschenheld und seine Freunde.
    Tolle Konflikte, nachvollziehbare Charaktere. 

    Sternwertung 

    4

    Daten

    Autorin: Susanne Gavénis
    533 Seiten.

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    Schnurbuschvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine richtig gute, unterhaltsame Science-Fiction-Story.
    Eine richtig gute SF-Geschichte!

    Bösartige Aliens tauchen über der Erde auf. Schnell wird klar, dass die Angreifer mit normalen Waffen nicht zu besiegen sind. Es gibt nur ein Mittel, um die Menschheit vor ihrer Vernichtung zu bewahren. Sie benötigt die Hilfe jener, denen von der Gesellschaft bisher nichts als Hass und Ablehnung entgegengebracht wurde. Es sind die Gambler. Wie die X-Men verfügen sie aufgrund genetischer Mutation über überlegene körperliche und geistige Fähigkeiten. Einer von Ihnen ist der siebzehnjährige Danny Sims. Er lebt auf einem Zirkusschiff, wo er und andere Gambler die normalen Menschen mit seinen Kunststücken unterhält. Doch mit dem auftauchen der Aliens werden die gehassten Mutanten zur letzten Hoffnung für die Menschen. Fazit: Obwohl mich die Geschichte vom Inhalt her immer wieder an die Filmserie X-Men erinnerte, ist sie so spannend geschrieben, dass ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung freue!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein recht interessanter Sci-Fi Roman, der eher aufs Innenleben als auf einen straffen Spannungsbogen setzt.
    Wer anders ist, hat es nie leicht

    – auch nicht, wenn er übermenschlich begabt ist. Danny Sims ist ein Gambler, und als solcher lebt er abgeschottet von der Menschheit auf einem Zirkusraumschiff. Sein Leben besteht aus seiner größten Leidenschaft, dem Fliegen, bis sich nach einem Fehltritt alles für ihn ändert und sein Traum vor seinen Augen in tausend Scherben zerspringt. 

    Wie gut, dass die Erde gerade von einer Invasion bedroht wird und die Menschen jede Hilfe gebrauchen können…



    Invasion: Der Gambler I ist der erste Teil der Reihe und als Sci-Fi Roman etwas anders als gewöhnlich. Statt der typischen ellenlangen Beschreibungen visionärer Entwicklungen in der Technik befasst sich Gavénis Roman eher mit den futuristischen Veränderungen in der Gesellschaft – und mit den Dingen, die sich wahrscheinlich nie verändern werden. Danny als unmenschlich Begabter gerät in eine Welt, in der man das Gefühl hat die Invasion wäre manchmal noch das kleinste Problem; Hass, Missgunst und Intrigen warten auf ihn und schmeißen ihn nach seinem wohlbehüteten Leben im Zirkus ins kalte Wasser. Es hat mir Spaß gemacht, von den verschiedenen Menschen und ihren Geschichten, ihren Einstellungen zu lesen und ihre Reaktion auf Danny mitzuerleben; nicht selten wurden dabei durchaus sozialkritische Töne angeschlagen.



    Der Schreibstil des Romans ist recht angenehm. Aufgrund der starken Fixierung auf das Innenleben der Beteiligten hat man oft das Gefühl, es passiert sehr wenig für die ganzen vielen Worte – das ist wahrscheinlich Geschmackssache, ich fand es als Abwechslung ganz interessant. Ab und an wirken gewisse Szenen zu erzwungen bzw. aufgepuscht, als würde man die Story in eine Richtung zwängen wollen für die es in gewisser Weise noch zu früh ist, aber die Botschaft war immer recht deutlich und so konnte man da doch meistens drüber hinwegsehen.

    Wenn man sich bewusst macht, dass sich dieser Roman sehr deutlich von anderen Werken aus diesem Genre unterscheidet, und wenn man sich darauf einlässt mal etwas Neues zu lesen, dann kann man mit diesem Roman sicherlich seinen Spaß haben.

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    Schnurbuschvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine richtig gute, unterhaltsame Science-Fiction-Story.
    Eine richtig gute SF-Geschichte!


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    Sabine_Hartmannvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Weltraumabenteuer
    Weltraumabenteuer

    Danny Sims ist ein Gambler. Zu Beginn des Romans tritt er in einem Zirkus auf. Es dauert eine Weile, bis die Leserinnen und Leser erfahren, was es mit den Gamblern auf sich hat. Sie sind Mutanten mit besonderen Fähigkeiten und werden wegen ihrer Überlegenheit gehasst und gejagt. Als gefährliche Außerirdische auftauchen, braucht die Welt plötzlich die Hilfe der Gambler.

    Lange Abschnitte des Romans, der der erste Teil eines ursprünglich vierbändigen Werkes ist, widmen sich der Darstellung der Figuren. Vieles bleibt lange im Dunkel, die Autorin legt großen Wert auf die Charakterdarstellung und möchte die plausible Entwicklung ihres Helden darstellen. Dabei bleibt meines Erachtens die Spannung ein wenig zurück. Erst im letzten Teil nimmt die Handlung Fahrt auf und erzählt ein echtes Weltraumabenteuer.

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    Ann_Katrin_Wichmanns avatar
    Ann_Katrin_Wichmannvor 8 Monaten
    Toller Ausflug in die SciFi Welt

    Handlung

    Danny Sims lebt zusammen mit seiner Familie und anderen Personen auf einem Zirkusraumschiff.
    Er ist ein Gambler - einer von mehreren hundert Menschen, die aufgrund einer genetischen Mutation über überlegene körperliche und geistige Fähigkeiten verfügen.
    Die Gambler fristen ein Leben am Rand der Gesellschaft, weil die Menschen Angst und Vorurteile gegen sie haben.
    Als tödliche Aliens über der Erde auftauchen, nutzt Danny seine Chance und bewirbt sich als Soldat für die Erdflotte. Er will seine Fähigkeiten nutzen um der Menschheit zu helfen.
    Direkt nach seiner Ankunft bei der Erdflotte muss er feststellen, dass die Vorurteile sehr tief verwurzelt sind. Nicht jeder ist ihm wohlgesonnen.



    Figuren
    Die Figuren dieser Reihe sind sehr gut geschrieben. Jeder sogar die Nebencharaktere haben Leben, was das Lesen sehr angenehm macht.

    Danny Sims ist unzufrieden mit seinem Leben, weil er einfach zeigen will was in ihm steckt.
    Die meiste Zeit merkt man ihm sein junges Alter nicht an. Sobald er fliegen kann, wirkt er reif und sehr erwachsen.
    Obwohl er durch seine Mutation den anderen Piloten überlegen ist, wirkt er zu keiner Zeit arrogant oder überheblich. Auch er hat seine Schwächen.

     

    Captain Elaine Wilding erlebt den Angriff des ersten Schwarms mit und weiß, welche Bedrohung die Aliens mit sich bringen.
    Die erkennt früh Dannys Können und steht ihm zur Seite. Obwohl sie sehr Beeindruckt von seinen Fähigkeiten ist, verliert sie niemals ihre Objektivität.

    Madelaine Thompson ist die jüngste Kadettin, die für die Mission ausgewählt wurde. Am Anfang des Buches ist sie sehr schüchtern und ängstlich.
    Sie ist die Erste, die sich mit Danny anfreundet und keine Vorurteile hat, weil ein Gambler ist.
    Sie macht eine tolle Wandlung im Buch durch.

    Thad Thornsburg war bevor Danny aufgetaucht ist, der beste Pilot der Erdorbitalstation. Danny ist für ihn Dorn im Auge, der um jeden Preis beseitigen will.
    Mit jeder Seite konnte ich Thad weniger leiden. Er so gut geschrieben, dass man ihn hassen muss.


    Schreibstil
    Die ersten paar Seiten empfand ich etwas langatmig, aber das hat sich schnell gelegt.

    Selbst die technischen Details der Raumschiffe, der Erdorbitalstation etc. sind so toll beschrieben, dass man alles versteht und sich nicht langweilt.
    Die ganze Zeit beim Lesen hatte ich genaue Bilder vor mir, wie alles aussieht.

    Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven beschrieben, sodass man einen guten Eindruck bekommt, wie jede Seite so denkt.


    Meine Meinung
    Dieses Buch war mein erstes Buch in diesem Genre und es war so toll. Nie hätte ich gedacht, dass SciFi so Spaß machen kann.
    Neben den typischen SciFi Elementen hat dieses Buch eine Sozialkritik.
    Die Gambler werden auf Grund ihrer Mutation angegrenzt und angefeindet. Viele der Menschen kennen nur die Gerüchte über die Gambler und bilden sich wegen der Vorurteile ihre Meinung.
    Aber die Menschen werden teilweise auch gar nicht darüber aufgeklärt was die Gambler sind.

    Ich persönlich hätte noch mehr über die Vergangenheit der Gambler erfahren wollen. Diese Thematik wird hin und wieder nur angeschnitten. Aber vielleicht werden meine offenen Fragen im zweiten Teil noch geklärt.

    Ich gebe dem Buch eine klare Leseempfehlung! Auch für Menschen, die vorher noch ein Buch in diese Richtung gelesen haben.

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    raveneyes avatar
    raveneyevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungener Science-Fiction-Roman mit Sozialkritik
    Hoffnung und Ablehnung

    Danny Sims liebt es zu fliegen und seine eigenen Grenzen auszutesten. Als die Erde bedroht wird ergibt sich für ihn die Chance mit seinem fliegerischen Können die Erde zu verteidigen. Aber nicht jeder ist von Dannys Einsatz begeistert. Denn Danny ist ein Gambler.

    Das Cover gefällt mit sehr gut und hat mich gleich angesprochen und neugierig gemacht.

    Erzählt wird die Geschichte aus meheren Perspektiven, die alle ihre eigene Sicht auf die Ereignisse mitbringen.

    Da ist natürlich Danny, der nichts lieber möchte als sein Können für die gute Sache einzusetzten und akzeptiert zu werden. Aber ihm werden Steine in den Weg gelegt.

    Captain Elaine Wilding erkennt Dannys Portenzial und unterstützt ihn.

    Madelaine Thompson ist eine Teamkameradin von Danny, die sich nicht von Vorurteilen leiten lässt.

    Und Thad Thornsburg, der immer in allem der Beste sein will.

    Alle Charaktere, seien sie nun Haupt- oder Nebencharakter, sind gut gezeichnet und in Szene gesetzt. Man kann ihre Gefühle und Gedankengänge gut nachvollziehen, unabhängig davon ob man zustimmt oder nicht.

    In diesem Science-Fiction-Buch verbirgt sich eine gehörige Portion Sozialkritik, die sich mit der Frage beschäftigt wohin Ablehnung und Vorurteile führen können – entgegen aller Vernunft.Was ist den Menschen wichtiger? Ihre Sicherheit oder ihrer Feindseligkeit statt zu geben? Wie weit würde man gehen um seinem Hass nachzugehen, wenn Menschenleben auf dem Spiel stehen? Diese Fragen sind im ersten Teil der Gambler-Reihe eindrucksvoll und mitreißend in Szene gesetz, und mit einer gelungen Science-Fiction-Geschichte, verwoben worden.

    Mir hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gut sehr gefallen und in seinen Bann gezogen. Bin schon auf den zweiten Teil gespannt.

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    annlus avatar
    annluvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: empfehlenswerter science fiction Roman, bei dem die Charaktere und ihre Interaktionen im Mittelpunkt stehen
    Kann sich ein Außenseiter als Retter der Menschheit bewähren?

    *Ein Blick auf die Holografie genügte, um ihr die Bedrohlichkeit der Situation aufzuzeigen. Der Schwarm näherte sich unaufhaltsam der Erde.*


    Der Gambler 1


    Der junge Danny ist Teil einer Zirkustruppe, die mit ihrem Raumschiff von planetarer Kolonie zu Kolonie zieht um dort ihre Flugshow zu zeigen. Obwohl Danny das Fliegen liebt, fühlt er sich nicht als Teil der Gruppe. Er ist anders, träumt von einer wichtigeren Aufgabe und der Freiheit. Als er die strikten Regeln der Truppe überschreitet, wird ihm das Fliegen verboten. Dabei offenbart sich ihm auch der Grund für all die Restriktionen: er gehört zur Gruppe der Gambler, einer Gruppe von außergewöhnlichen Menschen, die in vielen Bereichen die Fähigkeiten der anderen übersteigen. Da dies deren Neid und Hass hervorruft, leben die Gambler am Rande der Gesellschaft. Als jedoch das erste Mal in der Geschichte der Menschheit Aliens in ihre Gebiete eindringen und die Erde angreifen scheinen Dannys Pilotenfähigkeiten gefragt zu sein.



    Die Geschichte beginnt mit einem sehr unzufriedenen Danny, der mit seinen Träumen und seinen rebellischen Gedanken einem typischen Teenager entspricht (was er mit seinen siebzehn Jahren ja auch ist). Wer und was die Gambler sind und was es mit Dannys Familie und der Zirkustruppe auf sich hat, erschließt sich nicht sofort, wird aber bald aufgeklärt. Besonders der Beginn wird dazu genutzt, Dannys Heimat zu beschreiben, aber auch einen kurzen Einblick in die Zeit zu geben, die die Geschichte von unserer Gegenwart trennt.


    Der Angriff auf die Erde bringt Kommandantin Elaine mit ins Spiel, die für die Erdorbitalstation zuständig ist und dort die Bedrohung als eine der ersten mitbekommt. Die Aliens sind im ersten Moment doch recht klischeehaft, liefern sie doch die typischen Eigenschaften mit einem schnellen, nicht abzuhaltenden Angriff, der allein auf die Ausrottung der Menschen zu zielen scheint.


    Mit Dannys Ankunft auf der Erdorbitalstation begegnet er (und der Leser) die unterschiedlichsten Charaktere. Seine Mitstreiter bestehen selbst aus einer ungewöhnlichen Mischung. So treten nicht nur erfahrene Piloten, sondern auch eine Reihe an Kadetten den Kampf an. Dabei variiert ihre Einstellung zu Danny und den Gamblern. Mit ihnen bekommt die Geschichte mehr Tiefgang. So stehen nicht mehr die Abenteuer im Weltraum im Mittelpunkt, sondern vielmehr die Interaktionen der Charaktere miteinander. Neben Rassismus, der auf vielen Vorurteilen gründet, ist es auch Neid und übertriebener Ehrgeiz, der seinen Platz in der Geschichte bekommt. Besonders sein ärgster Konkurrent und Vorgesetzter macht Danny das Leben schwer. Dabei stehen ihm nicht alle ablehnend gegenüber, sodass der Gambler auch die Chance auf Freundschaft erhält.


    Fazit: Nach dem Einstieg, den ich als recht ausführlich beschrieben empfand, nahm der Erzählstil eine Wendung und wurde zu einer sehr guten Mischung aus Weltraumabenteuer inklusive drohender Aliens und immer wieder problematischer zwischenmenschlicher Interaktionen, die mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen ließ.


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    PaCas avatar
    PaCavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr empfehlenswerter Sci-Fi Roman
    Sehr empfehlenswerter Sci-Fi Roman

    Invasion "Der Gambler" war herrlich mitreißend und spannend.
    Sehr angenehm waren die Beschreibung über das Umfeld, sodass
    man komplett in die Geschichte hinabtauchen konnte.
    Die Außenwelt war wirklich für eine Zeit vergessen und die 
    Entspannungsmomente durch eine gute Geschichte hergestellt.


    Es ist zudem auch zu erwähnen, dass man die Hauptfigur leiden mag, denn durch die Einsicht in seinen Emotionen, konnte man sich sehr gut in Danny hineinversetzen sowie seinen Handlungen folgen.


    Die spannenden Momente kommen nicht zu kurz, und auch gibt es nicht nur durch den Angriff der fremden Wesen jede Menge Herausforderungen. Denn die Herausforderung wird Danny auch unter den Menschen und auf der Erde selbst gegeben.


    Ich freue mich bereits sehr den 2.Teil zu lesen und zu erfahren, wie es weiter geht.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    S
    Hallo liebe Science Fiction-Freunde!

    Ich möchte euch zu einer Leserunde zu meinem SF-Roman "Der Gambler 1: Invasion" einladen. Der Roman ist der erste Teil einer abgeschlossenen Geschichte, die aus zwei Bänden besteht. Falls eine Leserunde zum ersten Teil zustande kommt und ihr danach noch Lust habt, können wir sehr gerne gleich mit dem zweiten Band weitermachen (was sich anbieten würde, da die Geschichte wirklich nahtlos weitergeht).

    Hier erst mal der Klappentext, damit ihr wisst, worum es geht:


    Menschheit am Scheideweg
    Als tödliche Aliens über der Erde auftauchen, steht die menschliche Gesellschaft unvermittelt vor ihrer größten Zerreißprobe. Schnell wird klar, dass die Angreifer mit herkömmlichen Waffen nicht zu besiegen sind.
    Die politische Führung der Erde muss erkennen, dass es nur ein Mittel gibt, um die Menschheit vor ihrer vollständigen Vernichtung zu bewahren. Sie braucht die Hilfe jener, die bisher nichts als Hass und Ablehnung von der Gesellschaft erfahren haben.
    Dies ist die Geschichte des jungen Danny Sims. Danny Sims ist ein Gambler – einer von mehreren hundert Menschen, die aufgrund einer genetischen Mutation über überlegene körperliche und geistige Fähigkeiten verfügen. Isoliert auf ihren Zirkusraumschiffen, fristen die Gambler ein Leben im Schatten.
    Gegen den Willen seiner Familie bricht Danny Sims auf, um gemeinsam mit den Soldaten der Erdflotte gegen die unheimlichen Aliens zu kämpfen. Doch bereits bei seiner Ankunft muss er begreifen, dass der Kampf um sein Leben schon längst begonnen hat – und dass es Gefahren gibt, gegen die selbst ein Gambler machtlos ist.


    Als Autorin wäre ich natürlich bei der Leserunde von Anfang an mit dabei und würde auch fleißig  mitdiskutieren. Auch kontrovers geführten Diskussionen über Figuren- und Handlungskonzeption bin ich niemals abgeneigt, und als alte Plaudertasche würde ich euch sehr gerne so viele Einblicke in meine Gedanken zur Geschichte geben, wie ihr mögt.

    Damit mögliche Diskussionen allerdings nicht nur aus eurer Enttäuschung resultieren, weil ihr eine ganz andere Art von Geschichte erwartet habt, möchte ich noch kurz hinzufügen, für welche Leser meine beiden Gambler-Romane eventuell nicht so geeignet sind. Zwar ist es mir als SF-Autorin sehr wichtig, die Dinge, über die ich schreibe, wissenschaftlich korrekt und so plausibel wie möglich zu behandeln. Mein Fokus liegt aber immer auch sehr stark auf meinen Figuren, ihrer Psychologie, ihren Emotionen und ihrer Entwicklung. Hard-SF-Lesern, die viel Wert auf eine ausführliche und detaillierte Darstellung zukünftiger Technologien (Raumschiffsantriebe, Waffensysteme, u.a.) legen, könnte die intensive psychologische Betrachtung meiner Figuren möglicherweise too much sein.

    Auch Leser, die aufgrund des Themas der Geschichte (gesellschaftliche Randgruppe, die vom Rest der Gesellschaft gehasst und gefürchtet wird) eine breit angelegte soziologische Studie erwarten, könnten eventuell enttäuscht sein, da ich mich bei meinem Roman auf relativ wenige Figuren konzentriere und gesamtgesellschaftliche Probleme zum großen Teil lediglich in der Interaktion dieser Figuren untereinander zum Ausdruck kommen. Zwar kann es immer auch spannend sein, in Geschichten hineinzuschauen, die nicht so ganz dem eigenen Lesegeschmack entsprechen, da es jedoch in der Vergangenheit das eine oder andere Mal vorgekommen ist, dass die Erwartungen von Lesern an die Gambler-Geschichte in diesen Punkten enttäuscht worden sind, möchte ich es hier als Möglichkeit erwähnen.

    Da ich die beiden Gambler-Romane selbst herausgebracht habe, kann ich auch wirklich jedem, der Lust hat mitzulesen, eine E-Book-Ausgabe zur Verfügung stellen. Wegen der anstehenden Feiertage habe ich den Bewerbungszeitraum für diese Leserunde relativ großzügig mit einem knappen Monat angesetzt. Es wäre toll, wenn sich in dieser Zeit genug interessierte Leser dafür finden würden. 

    Mehr über mich als Autorin sowie eine umfangreiche Leseprobe zur Geschichte findet ihr auf meiner Webseite www.susanne-gavenis.de 
    oztrails avatar
    Letzter Beitrag von  oztrailvor 6 Monaten
    Vielen Dank, habe die Email erhalten.
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